HSG-Herren I: „Schwer in die Partie gekommen“

Kaiserslautern (kc). Man merkte der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt an, dass sie quasi ohne Vorbereitung in das Pfalzpokalspiel bei der HSG TSG/1. FC Kaiserslautern ging, denn es dauerte ziemlich lange, bis sie in die Begegnung gefunden hatte. „Wir sind schwer in die Partie gekommen, die Pause hat sich schon bemerkbar gemacht“, bestätigte Trainer Michael Stauch nach der 35:30 (16:13)-Niederlage am Samstagabend in der Barbarossahalle.

Von Beginn an diktierten die ebenfalls nicht in bester Besetzung angetretenen Gastgeber das Geschehen und hatten sich nach zwölf Minuten beim 10:4 bereits einen souveränen Sechs-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Felix Trapp im Tor tat sein Mögliches, aber die Abwehr davor war zu zaghaft und da sich in der Anfangsphase auch die technischen Fehler beim Spielaufbau häuften, ging Kaiserslautern sogar mit 12:5 in Führung. Trainer Stauch nutzte in der 17. Minute die Auszeit, um seine Spieler neu einzustellen und dies zeigte Wirkung. „Die Abwehr hat dann aggressiver gespielt“, sah Trainer Stauch eine Verbesserung im Spiel.

13:9 und 15:10 hieß es, ehe Kevin Gerber, Dominic Gerbes und Marco Beckmann ihr Team zum 15:13 warfen. Die Begegnung war auch nach dem 16:13-Pausenstand wieder offen und brachte nach dem 18:14 erneut durch einen Dreierpack das 18:17. In dieser Phase wankte Kaiserslautern, doch hielt es dem Ansturm der HSG mit einiger Mühe stand. In der 42. Minute warf Jonas Schön das 22:21, doch dann war es Kaiserslautern, das durch drei Treffer in Folge die Vorentscheidung herbeiführte.

Der zweite Torhüter Tom Fritzmann bekam im zweiten Spielabschnitt viel Einsatzzeit, hielt stark, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Gastgeber immer wieder vier, fünf Tore vorlegten. Beim Stand von 31:25 versuchte Trainer Stauch durch die Auszeit nochmals eine Wende, ein Aufbäumen zu erzielen, doch auch kräftemäßig konnte die junge HSG-Sieben nicht mehr zulegen. Die Niederlage hielten sie in der Schlussphase in Grenzen. „Es war das erwartete Trainingsspiel“, erklärte Stauch, der am Samstag mit einem Team TS Rodalben erwartet.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

52 Pfälzische Kroaten sorgen in Hannover für Stimmung

Nachdem man im Vorfeld des Turniers eine der begehrten Wildcards ergatterte, schlossen sich dem 14 köpfigen Spielerteam schnell zahlreiche reisefreudige Fans an, die die Kroaten auf dem bekannten Event unterstützen wollten. Aufgrund der 52 Personen entschieden wir uns im Vorfeld gegen das sehr gut organisierte Mannschaftshotel durch den Veranstalter und fanden mit dem Ghotel Hannover einen Partner, der sich auf unsere große Gruppe einließ. So galt es dieses Mal im Vorfeld einige organisatorische Hürden bis zur Anreise zu meistern bis man letzten Endes am Freitagmorgen mit voller Vorfreude Richtung Hannover im Reisebus startete. Gegen 15 Uhr bezog man dann die Zimmer und hatte noch ein wenig Zeit um das Hotel zu erkunden bevor es für das Team zur Auftaktveranstaltung ging.

Veranstalter Marco Palazzi und sein Team begrüßten die 24 Mannschaften aus ganz Deutschland, wovon die HSG vor Hochdorf und Friesenheim die weiteste Anreise hatte. Nach einer Stärkung durch Döner, einer Poolparty, sowie einigen Spielrunden an den aufgebauten Geräten in der Halle, kehrte man um 22 Uhr zurück und die Spieler verzogen sich dann doch schon sehr aufgeregt in ihre Betten, denn Kroatien hatte das Eröffnungsspiel zu bestreiten. Entsprechend früh mussten die Jungs dann aber auch am Samstag aus den Betten um dann gegen 9.45 Uhr das erste Spiel gegen Weißrussland zu spielen. Doch leider zu früh für die Kroaten! Der Anfang wurde verschlafen. Schnell lag man gegen die defensiv spielenden Weißrussen 4:0 hinten. Doch die Jungs kamen nach den bekannten ersten 5 Minuten aus sich raus und machten es nochmal spannend. Doch Weißrussland nutzte immer wieder seinen gut gebauten und großen Kreisläufer und gewann denkbar knapp mit 7:8.

Die Stimmung drohte zu kippen, doch Mentalcoach Gideon Metzger machte einen hervorragenden Job und heizte die Jungs von nun an vor jedem Spiel ordentlich ein! Keine Stunde später standen 14 Kroaten bereit, die gegen Serbien einen Sieg wollten. Die Serben, ungeschlagener Hinrundenmeister in Hamburg und körperlich deutlich überlegen, überzeugten zuvor mit knallharten Angriffen, guten Spielzügen und schnellem Tempohandball. Doch die Fans sahen von Minute eins ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Unsere Abwehr unterbrach gezielt die Spielzüge, nahm das Tempo und hatte den Rückraum mit unserer offensiven Deckung im Griff. Im Angriff waren die Kroaten nicht zu stoppen. Schneller attraktiver Jugendhandball wurde den rund 100 Zuschauern geboten, die spätestens nach unserem Tor in Unterzahl tobten. Die Unterzahl war dann leider auch der Knackpunkt, der ein anderes Ergebnis verhinderte, denn anders als im PFHV bedeutete eine 2min Strafe hier eine Mannschaftsstrafe. Nach 2x2min in Unterzahl verloren wir mit einer kämpferischen Leistung 15:11.

Bereits jetzt stand fest, dass die Hauptrunde nicht mehr zu erreichen ist, doch die Mannschaft war  umso motivierter für den President´s Cup. So wollte man gegen Montenegro 2 Punkte mitnehmen. Ohne Gnade spielten vor allem unsere jungen Spieler Montenegro in die Ecke. Jede Chance wurde genutzt, die Abwehr stand felsenfest und bis zur 12. Minute hielt Torwart Nico jeden Ball! Mit einem Endergebnis von 13:2 gegen Montenegro wechselten wir dann die Halle.

In der Halle am Kronsberg warteten nun die Dritt-und Viertplatzierten aus Gruppe A, B und C.

So lief man in Spiel 4 gegen das Team aus Nordmazedonien auf. Schnell verdeutlichten unsere Jungs, dass für die Neongelben nichts zu holen war. Der guten Abwehr und dem druckvollen Angriffsspiel der Kroaten konnten die Nordmazedonier nichts entgegensetzen. So gewann man verdient 14:5.

In Spiel 5 musste man dann gegen die eigene Nationalmannschaft aus Deutschland ran. Auch hier behielten die Kroaten während des gesamten Spiels die Oberhand und man konnte in allen Konstellationen schönen Handball beobachten. Letztendlich stand nach 15 Minuten ein verdientes 10:7 auf der Anzeigetafel. Im vorletzten Spiel des Tages traf man dann auf den Gastgeber TSV Anderten 1 alias Tschechien, welche zuvor mit temporeichem Handball Eindruck hinterließen. Die ersten Minuten gestalteten sich dann auch recht ausgeglichen. Doch die Kroatenabwehr stand nun felsenfest. Vor allem David und Neuzugang Lasse, welcher sein HSG-Debüt gab, zeigten hier beachtliche Leistungen. So konnte man auch die Gastgeber mit einem 11:6 bezwingen.

Im letzten Spiel des Tages nach bereits 90 gespielten Minuten und 10 Stunden Handballhalle wartete die körperlich überlegene Niederlande auf uns. Aus dem eigenen Leistungszentrum im hohen Norden (Altenholz) angereist, zeigten uns die Orangenen deutlich die Grenzen auf! Die Luft war raus und man fand in der 6:0 Abwehr keine Lücke. Zudem zeigten die Holländer ihr bestes Spiel des Turniers. Zurecht verlor man das letzte Spiel mit 15:7. Da man nun mit Tschechien und der Niederlande punktgleich war, zählte der Dreiervergleich. Leider zogen wir hier den Kürzeren und landeten auf Platz 2 der Gruppe.

Zurück im Hotel zogen sich die Spieler nach einer Stärkung auf die Zimmer zurück und genossen ihre Teamfahrt in vollen Zügen.

Da man am Sonntag erst später an den Ball musste, konnten alle auch länger schlafen und man brach mit gepackten Koffern erst um 10 Uhr Richtung Halle auf. Angekommen in der Halle fand man gerade so noch Sitzplätze in der vollen Halle. Über 700 Zuschauer quetschten sich gegen Mittag in die doch recht kleine Halle. Eine recht enge Angelegenheit, aber auch eine grandiose Stimmung! Für Stimmung sorgten wir dann im Spiel unserer Nachbarn Hochdorf alias Spanien, welche einen Sieg gegen die starken Serben einfuhren. Auch Friesenheim alias Schweiz unterstützte man im Spiel gegen Bosnien (HC Erlangen), welches leider verloren ging. So standen sich beide Pfälzer Mannschaften im Halbfinale entgegen. Auch unsere Hotelfreunde aus Island konnten leider ihr Spiel trotz unserer Unterstützung nicht für sich entscheiden.

Die Kroaten, zwar etwas müde aber hochmotiviert, waren heiß nochmal vor einer grandiosen Kulisse aufzulaufen. Die Kinderaugen glänzten als plötzlich nicht nur die eigenen Fans anfeuerten, sondern auch die Isländer, die Spanier und die Schweizer kurz zu Kroaten wurden und das HSG-Abwehr-Klatschen in der ganzen Halle ertönte.

Gepusht lieferte man sich mit den Slowenen ein starkes Duell. Jedes Tor, jeder Ballgewinn wurde gefeiert und so gewann man zum Abschluss nochmal verdient mit 11:8! Platz 15 geht so an die Kroaten!

Während Friesenheim leider nur Platz 4 erreichte, konnte Hochdorf den Titel mit in die Pfalz nehmen! Ein erfolgreiches Wochenende für den PFHV!

Fazit: Durch das Los starteten wir in der stärksten Vorrundengruppe. 3 Niederlagen, 6 Siege, bärenstarke Leistungen gegen körperlich überlegene Teams und eine geschlossene Mannschaftsleistung bei der JEDER Spieler Einsatzzeiten bekam und Tore erzielen konnte. Erfahrungen und Selbstbewusstsein für alle, sowie ein Erlebnis, dass den Jungs keiner mehr nimmt!

Danke Marco Palazzi, danke TSV Anderten! Das war wie immer großartig!

Nun geht es für uns in die Rückrunde bevor wir dann im April zum Abschluss in Prag starten !

Für Kroatien am Ball: Dominik, Jonas, Lasse, Phil, Tobi, Max, Luis, Maxi, Nico, Noah, Phil, David, Claas, Lukas

HSG-Herren I: Im Pokal beim Tabellenzweiten

Schifferstadt (kc). Drei Wochen Pause, mehr war nicht drin für die Handball-Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, denn schon heute Abend müssen sie in der Kaiserslauterer Barbarossa-Halle wieder ran. Um 19 Uhr wird vom Schiedsrichtergespann Magin/Transier die Pfalzpokal­begegnung beim Ligakonkurrenten, der HSG TSG/1. FC Kaiserslautern angepfiffen.

Es ist bereits das zweite Mal, aber auch nicht das letzte Mal in dieser Saison, in der sich beide begegnen. Im zweiten Saisonspiel trafen sie in der Kreissporthalle aufeinander und da gwann der Gast mit 31:20 nach 17:14-Pausenführung. Am 18. Januar steigt dann bereits das Rückspiel in Kaiserslautern.

Mittlerweile hat sich bei der HSG jedoch einiges getan. Gerd Zimmerman ist nicht mehr Trainer, wurde von David Oetzel abgelöst, der für das Pokalspiel noch von Co-Trainer Michael Stauch vertreten wird (wir berichteten). Nicht nur aus diesem Grund ist es schwer eine Prognose zu wagen, dennoch dürfte auf der Hand liegen, dass es für die HSG in erster Linie in dieser Saison um den Klassenerhalt geht.

Das Pokalspiel dürfte mehr oder weniger als Training unter Wettkampfbedingungen angesehen werden, mit dem entsprechenden Ehrgeiz natürlich. „Der Klassenerhalt steht im Vordergrund, das Spiel sehen wir als gute Vorbereitung an“, sagte Co-Trainer Michael Stauch. Keine Zeit hatte er, die Sieben auf die Begegnung vorzubereiten, es wurde seit dem letzten Punktspiel noch nicht trainiert. In das Pokalspiel geht er auch nicht in bester Besetzung, denn aus dem Verletztenlager haben sich kaum Spieler zurückgemeldet, dazu kommen einige Urlauber. „Wir spielen mit einem gemischten Team, mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend. Dass da einstudierte Spielzüge nicht so passen können ist klar“, erklärte der Co-Trainer.

Abgewartet werden muss, wie ernst Kaiserslautern die Pokalaufgabe nimmt, da immer noch der Sprung in die höhere Klasse möglich erscheint. „Wir versuchen sie zu ärgern, so lange es geht, werden je nachdem mit einer 6:0- oder 5:1-Deckung agieren“, erklärte Trainer Stauch.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG Dudenhofen/Schifferstadt – SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim 36:33 (14:14)

Die Gastgeber lagen vor 90 Zuschauern zunächst zurück (3:6, 8:10). Lukas Wolf hatte zum 7:7 ausgeglichen und Dominic Gerbes erzielte mit dem 12:11 die erste Führung (21. Spielminute). Das weitere Geschehen verlief bis zum 22:23 (42.) völlig ausgeglichen. Der Vorteil wechselte ständig die Seiten. Das Zwischenresultat lautete häufig unentschieden. Einen Zwischenspurt der HSG schloss Konrad Worf mit dem 28:23 ab (50.). Dies war der entscheidende Schritt in Richtung Sieg. Näher als auf drei Treffer kamen die Mainzer nicht mehr heran. Schneider/Spies verhängten 5/3 Zeitstrafen und zeigten Jonas Dissinger nach der dritten die Rote Karte (57.).

Tore: Gerbes (10), Richter (7), Schneider (5/1), Wolf (4), Koch, Worf, Dissinger (je 3), Schmauß (1)

Quelle: Die Rheinpfalz

 

mB1: TSG Friesenheim 2 – HSG Dudenhofen/Schifferstadt 30:31 (14:14)

Dank eines hart erarbeiteten Siegs in Friesenheim überwintern die mB1-Jungs an der Tabellenspitze der Pfalzliga, jedoch hat der Konkurrent TV Hochdorf ein Spiel weniger.

Es war ein mühsames Spiel der beiden Kontrahenten. Die Eulen führten und die Panther glichen aus, so zog sich die erste Halbzeit hin und mit einen 14:14 verabschiedeten sich die Teams in die Halbzeitpause.

Doch nach der Pause drehte sich das Spiel und die Panther lagen schnell mit drei Toren in Führung und es waren die Eulen, die immer wieder das Ergebnis aus ihrer Sicht verbessern mussten. In der 35. Minute kam es zum 20:20 und in der Folge legten die Eulen jeweils ein bis zwei Treffer vorne.

In der 47. Minute stand es noch 28:27 für die TSG Friesenheim, doch drei Tore von Lars und einem Tor von Mirco brachten die Panther wieder in Führung und das Team konnte diese Führung bis zum Schluss verteidigen. Die Panther haben nun mehrfach bewiesen, dass man bis zum Schluss mit ihnen rechnen muss. Bravo Jungs, das war erneut ein tolles Spiel mit einem guten Ergebnis.

Es spielten

im Tor Bryan Collins

Tim-Julian Dann, Philipp Magin 7, Gabriel Schmauß 1, Konrad Worf 3, Thorben Stelter 11, Lars Maiwald 4, Jannik Kabasaj 1, Noel Samul 1, Mirko Esser 3

HSG-Damen: Kein schönes – aber erfolgreiches Spiel

Bobenheim-Roxheim (kc). Ab sofort ist Trainingspause bei den Handball-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und die haben sie sich auch redlich verdient, denn durch den 28:23 (14:14)-Erfolg beim SC Bobenheim-Roxheim blieben sie auch im sechsten Spiel nacheinander ohne Niederlage, holten vier Siege und zwei Unentschieden.

„Ich wusste, dass es ein enges Spiel werden wird“, sagte nach der Begegnung HSG-Trainer Christian Grill, denn seine Sieben tat sich in der Tat lange Zeit recht schwer gegen die Gastgeberinnen. Obwohl die Voraussetzuungen für sie sprachen, denn als Vierter gastierten sie beim Schlusslicht, das noch ohne jeglichen Punktgewinn war. „Wie waren aber zu defensiv und kassierten aus dem Rückraum zu viele Tore“, sagte Trainer Grill über die erste Halbzeit, die keinen Unterschied auf der Platte erkennen ließ.

Nach dem 2:2 ging Bobenheim-Roxheim sogar mit 6:4 in Führung und schaffte nach dem 9:9 (19.) wiederum einen Vorteil beim 13:10. Die HSG stellte auf die etwas offensivere 5:1-Abwehr um und das fruchtete, denn bis zur Pause hatten sie auf 14:14 ausgeglichen. Der Beginn nach der Halbzeit war noch etwas durchwachsen, brachte das 16:16 und dann sogar das 18:16, aber zusehends bekam die HSG einen besseren Zugriff auf die Begegnung.

„Die Abwehr funktionierte besser, auch das Umschaltspiel war jetzt besser“, analysierte Grill, der nach dem 18:18 sein Team mit 18:20 (43.) vorne sah. Nach dem Siebenmeter-Treffer von Maria Diemer zum 19:20 war es Marlene Oetzel, die mit einem Dreierpack zum 19:23 die Vorentscheidung herbeiführte. Auch die Bobenheimer Auszeit nutzte jetzt nichts mehr, denn die HSG zeigte sich auch konditionell gegenüber den erfahrenen Gastgeberinnen etwas besser in Form, nutzte in der Schlussphase die Schnelligkeit zum verdienten 28:23-Sieg aus. Erfreulich, dass Sabrina Pesla in der Schlussphase nach ihrer langen Verletzungspause ihr Comeback feiern konnte.

„Es war kein schönes Spiel“, musste Trainer Grill zugeben, doch der Erfolg sprach für sein Team, das sich dadurch mit 18:6 Punkten auf den dritten Platz vorgearbeitet hat. Einen Punkt liegt die HSG hinter TuS Heiligenstein und zwei hinter Spitzenreiter TV 03 Wörth. „Das kann sich sehen lassen, die Mannschaft kann stolz sein“, sagte Grill.

Nach der Pause geht es mit dem Pfalzpokalspiel am 7. Januar, 20.30 Uhr in der Ganerbhalle weiter. Gast ist dann mit dem TSV Kandel der Zweitplatzierte in der Oberliga. Eine Hammeraufgabe. „Für uns ist das ein Bonusspiel“, erklärte HSG-Trainer Grill.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren II: Leidenschaftliches Abwehrspiel bringt Sieg

Albersweiler (kc). „Das war wieder ein echter Krimi, er hat alles geboten, was es nur gibt“, sagte nach dem 28:25 (13:15)-Erfolg über die HSG Landau/Land Patrick Barbier, Trainer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

Etwas verschlafen startete sein Team in die Begegnung, überließ dem Gastgeber die Initiative, ohne sich jedoch vor der stimmgewaltigen Kulisse abschütteln zu lassen. Zu passiv agierte die HSG in der Abwehr, die Außenspieler standen zu hoch und ließen Landau immer wieder zu Treffern kommen. So kam es nach dem 4:4 (9.), 8:6 (16.) und 11:11 (23.) zum 15:13-Pausenstand.

Wesentlich besser kam die Barbier-Sieben aus der Kabine, zeigte eine starke Abwehrleistung. Sie setzte den Landauer Rückraum unter Druck und zwang so zu vorschnellen Abschlüssen, denen dadurch die Durchschlagskraft fehlte. Auch vorne lief es besser, es wurde geduldiger gespielt, viel lief über Außen und es wurde endlich auch in die Lücken gegangen. „Wir haben sogar eine 3:6-Unterzahl für uns entschieden“, freute sich Trainer Barbier über die Steigerung.

Nach dem 15:13 kam die HSG zum 15:18 und gab von da an die Führung nicht mehr ab. Mit dem 20:25 (48.) setzte die Barbier-Sieben ein Ausrufezeichen und ließ sich nicht mehr vom erfolgreichen Weg abbringen, auch wenn Landau/ Land noch etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. „Durch Moral, Einstellung, Emotionen und leidenschaftliches Abwehrspiel haben wir das Spiel entschieden“, sagte Trainer Barbier.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen II: Von Beginn an Initiative ergriffen

Kaiserslautern (kc). Es war ein ganz ungewohntes Bild in der Kaiserslauterer Barbarossahalle beim Duell der HSG TSG/1. FC Kaiserslautern II gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt, denn nach langer Zeit war die Bank von Trainerin Simone Rupprecht mit zwölf Spielerinnen zwar nicht ganz, aber dennoch gut besetzt. Dies war dann wohl auch mitentscheidend, dass die HSG am Ende mit 21:18 (11:6) beide Punkte kassieren konnte.

Nach fünf Niederlagen in Folge gab es wieder ein Erfolgserlebnis, das sofort mit dem Anspiel angestrebt wurde. Die HSG kam nach dem 2:2 (10.) in der zunächst torarmen Begegnung zum 2:6 (19.) und zeigte auch danach das druckvollere Spiel. Mehr als verdient war daher auch der 6:11-Pausenstand. Kaiserslautern kam nach dem Wechsel besser aus der Kabine, drei Tore in Folge brachten das 12:14, womit die Gastgeberinnen wieder auf Tuchfühlung waren.

Die Sieben von Trainerin Simone Rupprecht hielt dagegen und kam über das 14:16 zum 16:20 (57.) und hatte sich damit wieder eine gute Ausgangsposition geschaffen, die sie gut über die Zeit rettete. Sue Kripp mit sechs Treffern war erfolgreichste HSG-Werferin, gefolgt von Melissa Hasel mit 5/2.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren I: Ohne Abwehr kann man nicht gewinnen

Albersweiler (kc). Es war eine große Chance für die Pfalzliga-Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, mit einem Sieg das Jahr zu beenden und sich am Tabellenende etwas Luft zu verschaffen, denn mit der HSG Landau/Land stellte sich ein Gastgeber, der als Vorletzter durchaus schlagbar schien. Die Sieben von Trainer Gerd Zimmermann hat die gute Möglichkeit jedoch verstreichen lassen, sich mit 40:36 (19:13) eine empfindliche Niederlage eingehandelt.

„Das war ein Vier-Punkte-Spiel“, erklärte nach der Niederlage Trainer Zimmermann enttäuscht. Sein Team führte zwar nach elf Minuten mit 4:6, lag aber zehn Minuten später mit 13:8 im Rückstand, da auch die Auszeit nicht gefruchtet hatte, die Sieben im ersten Spielabschnitt so ziemlich alles vergessen ließ, was sie noch in den letzten Spielen ausgezeichnet hat.

19 Treffer in einer Halbzeit zu kassieren ist happig und zeigt auf, woran es lag. Felix Trapp im Tor hielt noch was möglich war, seine Abwehr davor hatte den Namen jedoch nicht verdient. „Niemand hat hingelangt, niemand ist dagegen gegangen, das war ein total körperloses Spiel in der Abwehr“, haderte der Trainer. So konnte Landau über das 18:12 zum 19:13-Pausestand kommen und auch nach dem Wechsel den Ton angeben.

Die HSG-Angriffe waren zwar nach dem Wechsel deutlich besser und auch fast jeder Wurf landete im Tor, doch da die Defensive nicht in der Lage war, die Wirkungskreise von Heinrich Löwen (10 Tore) Jochen Storck und Alexander Weber (je 6) und Arne Wagenblatt (5) einzuengen, nutzte jetzt auch die starke Trefferausbeute nichts. 23 Tore gegenüber 13 im ersten Spielabschnitt können sich sehen lassen.

Die HSG schöpfte jedoch nochmals Hoffnung, als nach dem 26:22 und 32:25 in der 57. Minute Matthias Handrich das 36:35 erzielte und die Begegnung wieder offen schien. Wagenblatt und Weber brachten ihre Farben jedoch wieder mit 38:35 in Vorteil, begünstigt durch Fehler. „Es sind Tore gefallen, die so nicht fallen dürfen“, sagte Trainer Zimmermann, der zumindest mit Torhüter Nico Claus in der zweiten Halbzeit zufrieden sein konnte. „Beide haben gut gehalten, einige Paraden gezeigt, aber ohne Abwehr davor . . .“. Auch ohne die verletzten Manuel Grill und Dominic Selinger war mehr drin.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

mA2: Harter Kampf der Panther bleibt gegen Schwegenheim unbelohnt

Ein kämpferisches starkes Spiel gegen den Tabellenführer der Verbandsliga konnte die mA2-Jugend der Panther in eigener Halle gegen die HSG Lingenfeld/Schwegenheim leider nicht für sich entscheiden. Dabei spielte man lange mit dem Gegner auf Augenhöhe und zeigte Einsatz, Spielfreude und jederzeit die notwendige Entschlossenheit.

Das Auswärtsspiel in Schwegenheim war vor einem Monat mit zehn Toren Unterschied verlorengegangen. Anders als damals ging das Trainergespann Schubart/Schmitt/Vesper diesmal mit der bewährten Stammformation ins Rennen und setzte auf einen eingespielten Kader ohne sich mit Spielern von anderen Pantherteams zu verstärken und damit die Geschlossenheit aufzuweichen. Zur Überraschung des Pantheranhangs war mit Lukas Schmitt ein alt bekanntes Gesicht zurück im Tor. Lucky, wie er in HSG Kreisen gerne genannt wird, war nach mehrmonatiger Abwesenheit wieder zurück im Kasten und konnte die Panther gut verstärken. In seinem gelben Jersey und mit seiner stattlichen Körpergröße wirkte er fast wie Carsten Lichtlein im Tor der Panther. Insgesamt machte das Torhüterduo Schmitt/Vogel seine Sache hervorragend, auch wenn Lucky Schmitt gleich zum Einstand den Hauptanteil dabei übernahm.

Der Pantheranhang sah es mit Freuden, dass der vermeintlich deutlich stärkere Gegner den Panthern keineswegs den Schneid abkaufen konnte. Die ersten zwanzig Minuten waren quasi auf Augenhöhe, was sich auch im Zwischenstand von 11:11 ausdrückte. Die Panther erwischten einen guten Start und insbesondere David Mahnke schweißte als Linkshänder immer wieder aus dem rechten Rückraum Bälle ins Netz der Schwegenheimer. Deren Torwart war deutlich kleiner als Lucky Schmitt, sodass hohe Bälle ein probates Mittel waren. Nahezu alle Pantherspieler trugen sich als Torschützen ein, was für die Ausgeglichenheit spricht. Sehr oft kam in der Abwehr bei den Panthern die 6:0 Formation zum Einsatz. Schwegenheim tat sich schwer gute Lösungen zu finden und so war das Spiel in der ersten Halbzeit recht ausgeglichen. Dennoch ging es mit 14:18 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war allerdings bei den Panthern der Faden gerissen. Viele unnötige Fehler ließen nun Schwegenheim ziemlich schnell auf 15:20 davonziehen. Aufgebenkam aber für die Jungpanther nicht in Frage. Mit immensem Einsatz kämpfte sich die HSG wieder auf 20:22 heran. Von nun an pendelte der Abstand zu Schwegenheim immer zwischen zwei und vier Toren hin und her. Wann immer die Panther herankamen, zog Schwegenheim wieder davon. In der Schlussviertelstunde wurde bei den Panthern nun ganz auf Kampf gesetzt. Die Abwehr der HSG zeigte sich sehr aggressiv und Sven Vogel – jetzt im Tor – konnte einige Bälle parieren. Der harte Kampf führte aber auch zu unschönen Szenen. Insbesondere der Schwegenheimer Anhang war höchst unzufrieden, fühlte sich übervorteilt und machte sich lautstark bemerkbar. Das gipfelte in einer blauen Karte für einen der Schwegenheimer Spieler wegen Beleidigung eines HSG Spielers. Die Panther konnten aber keinen Nutzen mehr aus dieser Hinausstellung ziehen und mussten letztlich die Partie mit 31:35 verlorengeben. Positiv muss hier wirklich die mannschaftliche Geschlossenheit herausgestellt werden. Auf einem mittleren Tabellenplatz geht es für die Jungs in die Winterpause.

Für die HSG spielten:

Torhüter: Lukas Schmitt (1.-50.), Sven Vogel

Spieler: Lukas Rieder (2), Jakob Sirch (2), Paul Betsch (2/2), Manuel Heisecke (6), Moritz Liebel (4), David Mahnke (8), Moritz Mayerhofer, Moritz Brechtel (1), Mourad Wissam (6), Max Marten Leis