HSG-Damen II: Beim Spitzenreiter erwartete Niederlage

Edigheim (kc). Ganz klar in der Außenseiterrolle befanden sich die Kreisklasse-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt am Sonntag beim TV Edigheim. Die Gastgeberinnen unterstrichen eindrucksvoll ihre Spitzenreiterposition und siegten mit 27:15 (13:6).

Nach 14 Minuten führte der TVE mit 8:1, wonach HSG-Trainerin Simone Rupprecht eine Auszeit nahm. Die zeigte Wirkung, die HSG traf zum 8:4, konnte aber die Kreise von Sarah Weiß (8 Tore), Julia Hauser (7) und Daniela Katzdobler (6) nicht einengen.

Die HSG-Damen kämpften, hatten auch wieder Astrid Stempien aufgeboten, die vier Siebenmeter verwandelte und auch Nicole Löffler und Laura Wendegatz trafen je dreimal, aber das war zu wenig, um den Spitzenreiter zu beeindrucken. Nach dem 13:6 zur Paue zog Edigheim weiter seine Kreise, bei der HSG machte sich auch der Kräfteverschleiß bemerkbar und so kam der Gastgeber zu einem verdienten, wenn auch etwas zu hoch ausgefallenen Sieg. Für die HSG jedoch kein Beinbruch, sie können die Punkte gegen Teams aus dem Tabellenumfeld holen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Keinen Zugriff aufs Spiel bekommen

Wörth (kc). Ohne wirkliche Chance waren die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt am Sonntagmittag beim TV Wörth. Die Gastgeberinnen gewannen am Ende mehr als verdient mit 22:17 (12:6), ließen dabei die HSG nie ins Spiel kommen.

Nach sieben Minuten schien der TV Wörth klar auf Kurs, denn er führte mit 3:0, doch dann folgten drei Treffer von Annalena Scheib und ein erfolgreicher Abschluss von Melissa Hoffmann, leider der einzige im Spiel und die HSG hatte in der 16. Minute das 5:4 erzielt, war wieder in der Begegnung. Die Gastgeber konnten sich in dieser Phase nicht absetzen, mussten sogar das 6:5 hinnehmen.

Von einer klaren Favoritenrolle war da nichts zu sehen. Nach dem 7:5 nahm HSG-Coach Christian Grill seine Auszeit, versuchte seine Spielerinnen nochmals einzustellen, zu motivieren, doch war es Wörth, das besser ins Spiel fand, auf 9:5 erhöhte. Beim 9:6 nahm Wörth seine Auszeit und das war so etwas wie ein Knackpunkt, denn danach trafen die Gastgeberinnen dreimal in Folge und erspielten sich einen überraschend klaren 12:6-Pausenstand.

Leider hatte sich bereits nach fünf Minuten Jennifer Fohs am Knie verletzt und konnte ebenso nicht mehr mitwirken wie in der zweiten Halbzeit Katja Brill aufgrund ihrer Schulterverletzung. „Wir haben aber überhaupt nicht ins Spiel gefunden”, bemängelte Trainer Grill. Mit der Abwehr konnte er noch einigermaßen zufrieden sein, auch mit den beiden Torfrauen Nadine Lehr und Jennifer Adar, beim Angriff haperte es jedoch stark. „Im Angriff waren wir nur gestanden, keine 1:1-Situation gewonnen, sind nicht in die Lücken gegangen, auch ohne Tempo, die Angriffe nicht zu Ende gespielt”, zog Grill nach der Begegnung ein Fazit.

„Man hatte nie das Gefühl, dass wir heute etwas holen können”, sagte er. Nach der Pause dominierte Wörth klar das Spiel, ließ keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende die Punkte holt. „Sie hätten sogar noch höher gewinnen müssen”, musste Grill nach der Begenung eingestehen. 15:7, 17:10 und 21:14 waren die Spielstände vor dem 22:17-Endergebnis. Beste Werferin bei der HSG war Annalena Scheib mit neun Treffern, davon vier
Siebenmeter.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG Eppstein-Maxdorf – HSG Dudenhofen/Schifferstadt Endstand 25:41 (14:19)

Nach der langen Pause traten die Panther-B1 heute zu ihrem ersten Spiel im Jahr 2020 in Maxdorf an. Wieder im Aufgebot war Joel Gotschling, der nach einem längerem Auslandsaufenthalt wieder zum Team stieß. Nach einer Operation an der Hand fällt allerdings Torben Stelter wohl für einen längeren Zeitraum aus. Verstärkt wurden die B-Panther durch die C-Panther Olievier Chudzik und Jakob Chrust.
Das Spiel begann sehr konzentriert und schnell führten die Panther mit drei Toren, was jedoch bald wieder ausgeglichen wurde, da sich eine Menge Fehlwürfe und Abschlüsse in das Pantherspiel einschlichen. Zur Halbzeit hatten die Panther sich einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet. Den Höhepunkt der ersten Halbzeit erlebten die mitgereisten Zuschauer der Panther allerdings nach der Pausensirene, denn ein Panther wurde in letzter Sekunde gefoult und der Schiedsrichter ließ die Spieler der HSG Eppstein-Maxdorf eine Mauer aufstellen und Joel stellte sich zum Freiwurf auf. Als der Pfiff ertönte, warf Joel durch die Mauer und am Torwart vorbei zum 19:14. Nach der Pause sahen die Trainer Kai Zimmermann und Christian Kitzmann, wie sich ihr Team konsequent Tor um Tor verbesserte, bald hatten die Panther einen 16-Tore-Vorsprung, der allerdings noch höher hätte ausfallen können, denn auch in der zweiten Halbzeit ließen die Panther viele Gelegenheiten aus, ihre Angriffe positiv abzuschließen. Bis zum Schluss hielten die Panther den Vorsprung und treffen nun bereits diesen Donnerstag in der Ganerbhalle auf die starken Eckbachtaler.
Das Spiel wird um 18:30 Uhr angepfiffen und die Jungs würden sich freuen, wenn sie in der Halle Rückhalt durch zahlreich erschienene Fans bekommen würden. Die HSG Eppstein-Maxdorf kämpft zurzeit mit wenig Erfolg als Tabellenletzter in der Pfalzliga, die HSG Eckbachtal ist jedoch ein direkter Tabellennachbar der Panther.
Es spielten:
Brian Collins und Erik Schopp im Tor
Tim-Julian Dann 4-Philipp Magin 10-Gabriel Schmauß 3-Konrad Worf 2-Lars Maiwald 7-Jannik Kabasaj 2-Joel Gotschling 3- Olievier Chudzik 2-Jakob Chrust 2 -Noel Samul 1-Mirko Esser 5

HSG-Herren II: Spitzenreiter Thaleischweiler kommt

Dudenhofen (kc). Nachdem die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt am vergangenen Spieltag gegen das Schlusslicht spielte und einen klaren Sieg holte, muss die Sieben von Trainer Patrick Barbier heute Samstag, 18.30 Uhr in der Gan­erbhalle gegen den TV Thaleischweiler antreten. Und das ist ein ganz anderes Kaliber, denn der Gast steht mit 28:2 Punkten an der Tabellenspitze, einen Zähler vor dem TSV Speyer, der dem TVT die bisher einzige Niederlage beibrachte. Beide werden das Titelrennen in der Kreisklasse unter sich ausmachen. Das Hinspiel hat die HSG mit 32:26 verloren, doch eine Revanche wird diesmal sehr schwer fallen. Selbstvertrauen hat der HSG sicherlich der klare Erfolg am vergangenen Spieltag gebracht und in eigener Halle werden sie auch alles versuchen, dem Gast erfolgreich ein Bein zu stellen. Trainer Barbier kann einen guten Kader nominieren und versuchen, mit der ein oder anderen taktischen Variante für Überraschungsmomente zu sorgen.

Ob dies jedoch ausreichen wird, dem klaren Favoriten ein Bein zu stellen, muss sich zeigen. Mit Tom Fritzmann und Ronnie Handwerker hat der Coach zwei Torhüter zur Verfügung, die hinter einer aufmerksamen und aggressiven Abwehr zu einem starken Rückhalt werden können.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen II: Beim Spitzenreiter befreit aufspielen

Schifferstadt (kc). „Wir haben keinen Druck und können ganz befreit aufspielen”, erklärte Simone Rupprecht, Trainerin des Kreisklasse-Teams der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt. Ihre Sieben tritt am Sonntag, 17 Uhr im Schulzentrum Edigheim gegen Spitzenreiter TV Edigheim an, nachdem dasletzte Spiel aufgrund von personellen Problemen nicht gespielt werden konnte.

„Wir haben neun Feldspielerinnen und eine Torfrau dabei”, erklärte die Trainerin, die so zwar nicht oft wecheln kann, das Spiel aber ernst angehen wird. Edigheim hat erst ein Spiel (zum Auftakt gegen Bobenheim/Roxheim) verloren, liegt mit 24:2 einen Punkt knapp vor der SG Lambsheim/Frankenthal II. Im Hinspiel lieferte die HSG eine gute Begegnung, unterlag nur knapp mit 20:24.

Auch diesmal geht Edigheim als klarer Favorit gegen den Tabellensiebten (10:18 Punkte) auf die Platte. Dennoch will die HSG so lange es geht dagegen halten, sich auf eine stabile Abwehr verlassen und versuchen, mit schnellen Gegenstößen Edigheim etwas zu beschäftigen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Als Außenseiter nach Wörth

Schifferstadt (kc). Klar geführt, dann nicht mehr getroffen und im zweiten Spielabschnitt wieder die Kurve gekriegt und sicher die Punkte geholt. Das konnten die Handball-Damen Der HSG Dudenhofen/Schifferstadt aus dem letzten Spiel gegen die SG Lambsheim/Frankenthal neben den beiden Punkten mitnehmen.

Ganz anders wird es morgen ab 16 Uhr in der Bienwaldhalle beim TV Wörth, denn die Gastgeberinnen sind Tabellenführer mit 26:3 Punkten und wollen unbedingt die Meisterschaft in der Pfalzliga kassieren. Die Damen der HSG liegen zwar auf einem ausgezeichneten vierten Platz und sind gegenüber der letzten Saison nicht wiederzuerkennen, aber morgen gehen sie als Außenseiter aufs Feld. 18:12 Punkte haben sie auf dem Konto. „24 sind unser Saisonziel”, erklärte Trainer Christian Grill, der ungern an das Hinspiel denkt. Damals wurde seine Sieben geradezu vorgeführt, unterlag mit 39:24 einem in allen Belangen überlegenen Kontrahenten.

„Stimmt, wir haben keine guten Erinnerungen an Wörth, aber sie stehen nicht zu unrecht oben, das ist eine Mannschaft mit den wenigsten Fehlern”, sagte der HSG-Trainer voller Hochachtung über den Gegner. „Aber auch wir stehen gut in der Tabelle, können befreit aufspielen, denn ein Sieg in Wörth erwartet niemand von uns, wir machen uns auch keinen Druck”, sieht er der Begegnung entgegen.

Durch Krankheit und Schule oder Beruf konnte am Dienstag nicht vollzählig trainiert werden, aber die Stimmung war gut, wozu auch der Erfolg beigetragen hatte. Morgen nun geht es für die Sieben darum, das Spiel offen zu halten und Fehler zu vermeiden. „Die Fehlerquote war zuletzt recht gering, was verbessert werden muss, ist die Chancenverwertung”, bekundete Grill. Seine Sieben erspielt sich viele Möglichkeiten, woran man ihre Stärke erkennen kann, beim Abschluss hapert es jedoch oft in aussichtsreichen Situationen.

„Solange es geht wollen wir mithalten, vielleicht wackelt Wörth ja auch mal”, hofft der HSG-Trainer.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren I: Gegen heimstarkes Bollwerk ankämpfen

Schifferstadt (kc). Die beiden letzten Spiele hat die HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Pfalzliga ganz stark bestritten, trotz der Niederlage gegen Iggelheim mächtig imponiert und auch beim Sieg in Hochdorf Qualitäten aufgezeigt. Morgen Sonntag, 18 Uhr, gastiert die Sieben von Trainer David Oetzel in der Bienwaldhalle beim TV Wörth.

Bis auf die Langzeitverletzten David und Sebastian Kolb sowie Marco Beckmann hat der Coach alle Spieler an Bord und sie verbreiteten im ersten Training nach dem Hochdorf-Spiel gute Laune. „Wir wollen den Aufwind nutzen”, bestätigte Oetzel, der aber mit seiner Sieben vor einer ganz heiklen Aufgabe steht. Wörth ist eine ganz unorthodox spielende Mannschaft, die vor allem in eigener Halle schwer auszurechnen ist.

„Sie spielen eine ganz seltene 3:3-Deckung”, informierte Oetzel, der ein ganz schweres Spiel erwartet. Nur gegen den TSV Iggelheim hat Wörth in eigener Halle verloren, belegt mit 17:13 Punkten den fünften Platz. Die HSG liegt auf dem zehnten Rang mit 11:19 Zähllern und ist bestrebt, sich vom Tabellenende abzusetzen. HSG Landau/Land liegt mit 9:23 Punkten und TG Oggersheim mit 9:26 Punkten noch hinter der HSG.

Die Oetzel-Sieben trifft auf eine heimstarke Mannschaft. „Als Spieler habe ich dort noch nie gewonnen”, erklärte der Trainer, dem es aber nicht ungelegen käme, wenn die schlechte Bilanz aufgebessert werdenkönnte. Das Hinspiel konnte die HSG knapp mit 29:28 für sich entscheiden, nachdem sie vier Minuten vor Schluss noch mit 28:23 geführt hatte. Auch dies zeigt, dass mit Wörth bis zum Schlusspfiff zu rechnen ist.

Mit welchen taktischen Raffinessen Oetzel spielen wird, ließ er noch offen. Auch sein Team kann während des Spiels auf verschiedene Systeme umstellen. „Über den schnellen Rückraum wollen wir es versuchen”, ließ der Trainer wissen. Dass dazu eine aufmerksame und auch robust zupackende Abwehrarbeit gehört liegt auf der Hand. Beides kann die HSG spielen, wie sie schon bewiesen hat.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren II: Deutlich für Hinspiel-Pleite revanchiert

Schifferstadt (kc). Man merkte den Spielern der HSG Dudenhofen/Schifferstadt am Sonntagabend in der Wilfried-Halle an, dass sie die Niederlage im Hinspiel gegen die MSG Iggelheim II/Meckenheim immer noch wurmte. Die HSG war die erste und bisher einzige Mannschaft, die gegen das Schlusslicht Punkte abgab.

Aus diesem Grund wollten sie von Beginn an die Weichen stellen und keinerlei Zweifel aufkommen lassen, wer am Ende als Sieger die Platte verlassen würde. Am Ende wurde es ein deutlicher 40:18 (22:6)-Sieg der HSG. Nach dem Anspiel ging der Gast in Führung, doch es sollte fast neun Minuten dauern, bis der MSG der zweite Treffer gelingen sollte. Die Gastgeber besaßen in Jonas Nessel und Janek Messerschmitt die Spieler, die das 6:1 erzielten und dem Gast die Grenzen aufzeigten.

Auch die Auszeit beim Stand von 11:4 half der MSG nur wenig, die HSG war deutlich überlegen, nutzte diesmal auch die Chancen und ging bis zur Pause mit 22:6 in Führung. Nachdem sich auch Stefan Hauck und Julian Samul in die Torschützenliste eintrugen, Gideon Metzger Abschlussqualitäten zeigte, war es für Trainer Patrick Barbier vor allem wichtig, die Anspannung bei seinen Spielern hochzuhalten. Dies gelang vorzüglich, ein 20-Tore-Vorsprung beim 33:13 (48.) zeigte das nachdrücklich auf. Lobenswert, dass der Gast trotz allem nicht aufsteckte, sondern seine Möglichkeiten immer wieder suchte.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Sieg der Moral als Geburtstagsgeschenk

Schifferstadt (kc). Zwei verschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer am Sonntag in der Wilfried-Dietrich-Halle bei der Begegnung zwischen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und der SG Lambsheim/Frankenthal. Mit 26:21 (12:14) holte die Sieben von Trainer Christian Grill am Ende verdient die Punkte gegen den Tabellennachbarn.

„Es war ein Sieg der Moral”, bestätigte Trainer Grill, denn rund 45 Minuten musste sein Team einem Rückstand hinterherrennen. In den ersten 25 Minuten blieb die HSG dennoch dran, zeigte jedoch mit 14 vergebenen Möglichkeiten erneut eine eklatante Chancenverwertung. Hinzu kam noch, dass Torfrau Nadine Lehr nicht richtig in die Partie kam, aber auch die kurzzeitig eingewechselte Jennifer Adar konnte die Treffsicherheit von Isabell Unterweger oder Lisa Sauer nicht unterbinden.

Das 10:11 nach 25 Minuten ließ zwar noch alles offen, dann setzte sich Lambsheim mit 11:14 ab, ehe Annalena Scheib in letzter Sekunde der 12:14-Pausenstand gelang. „Die katastrophale Chancenverwertungen haben wir in der Kabine angesprochen”, sagte Trainer Grill, der seiner Mannschaft über 60 Minuten eine gute Leistung bescheinigte. „Wir haben nur die Dinger nicht reingemacht”, sprach er das alte Manko an.

Zwei, drei Tore legte der Gast zwar immer vor bis zur 43. Minute, als Jennifer Fohs beim Stand von 17:19 sich über eine Zwei-Minuten-Strafe derart aufregte, dass Schiedsrichter Robert Ohler (MSG Iggelheim II/Meckenheim) sie mit Rot vom Spiel ausschloss. „Da waren wir vier Minuten in Unterzahl, aber es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, sie haben eine andere Körpersprache gezeigt”, freute sich Grill über den Umschwung.

Die Abwehr spielte aggressiver, Annalena Scheib, Melissa Hoffnung und Katja Brill stießen vorne immer wieder in die Lücken und so glichen sie in der 49. Minute zum 20:20 aus. Sie waren wieder dabei. Annalena Scheib, die das 1:0 erzielt hatte, brachte dann die HSG in der 50. Minute zum zweiten Mal in diesem Spiel in Führung.

Mit 23:20 ging die HSG in Führung und obwohl sich immer leicht vergebene Chancen einschlichen, die Führung gaben sie nicht mehr ab, erhöhten in der Schlussphase zum 26:21. „Wir haben uns nach der Pause in jedem Mannschaftsteil gesteigert und auch verdient gewonnen”, sagte Trainer Grill. Auch Geburtstagskind Mareike Weinacht dürfte sich über das Punkte-Geschenk gefreut haben, denn ihr hatten die Spielerinnen den Sieg gewidmet.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren I: Durch starkes Spiel Derbysieg geholt

Hochdorf (kc). Es war eine tolle Kulisse und eine gute Stimmung im Hochdorfer Sportzentrum, am Ende tanzten die Spieler der HSG Dudenhofen/Schifferstadt im Kreis und sangen zuerst „Auswärtssieg, Auswärtssieg” und nachdem sie sich den verdienten Beifall des mitgereisten großen Anhangs abgeholt hatten, stimmten sie das „Derbysieger, Derbysieger” an.

Mit 29:21 (10:10) entführten sie verdient beide Punkte beim Mitaufsteiger und revanchierten sich eindrucksvoll für die Hinspielniederlage. „Im Prinzip waren wir das ganze Spiel deutlich überlegen”, fasste nach der Begegnung HSG-Trainer David Oetzel zusammen. Sein Team begann kompakt in der Abwehr, hinter der ein wieder überragender Felix Trapp hielt, was zu halten war und damit das notwendige Selbstvertrauen stärk­te. Vorne waren es Dominik Selinger und Paul Schutzius, die nicht nur in der Anfangsphase die Akzente setzten. Schutzius steuerte vier Treffer zum 2:6 nach elf Minuten bei.

Es schien eine einseitige Angelegenheit zu werden, denn Hochdorf kam nicht ins Spiel, lag nach 15 Minuten mit 3:8 zurück. Aber nach der Auszeit kam der Gastgeber auf 6:8, wodurch Oetzel sein Team neu einstellte. Aber es zeigte wenig Wirkung, über das 8:8 kam der TVH zum 10:10 zur Pause und machte die Begegnung wieder spannend. „Hätten wir in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit nicht so viele freie Bälle verworfen, hätten wir das Ding in der Halbzeit schon deutlicher gehabt, vielleicht entschieden”, war dem Trainer der Durchhänger bewusst.

Selinger und Schutzius krempelten nach der Pause die Ärmel hoch, schufen Lücken und gingen selbst dahin und waren auch in der Abwehr die Spieler, die mitrissen. 12:12, 14:14 hieß es, ehe sich der größere Kampf, der effektivere Einsatz in der Abwehr mit dem immer stärkeren Trapp auch im Ergebnis bemerkbar machte. Sechs Tore gelangen in Folge zum 14:20, fast zehn Minuten blieb Hochdorf ohne Treffer. Nach deren Auszeit gelang Kevin Gerber sogar das 14:21, der mit insgesamt vier Toren Marco Beckmann auf Linksaußen gut vertrat. Der hatte sich im letzten Training das Syndesmoseband gerissen. „Er wird nicht operiert, fehlt uns aber die nächsten sechs, acht Wochen” erklärte Oetzel.

Das Spiel war mit dem 14:21 in der 48. Minute dann auch entschieden, die HSG spulte die restliche Zeit kompakt runter. „Wir haben heute so gespielt, wie wir es wollten und das gelingt immer besser. Den Ausfall von Beckmann haben wir gut kompensiert”, freute sich Trainer Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt