Weibliche A1-Jugend: Da war mehr drin…

…aber die Panther machten unterm Strich zu viele individuelle Fehler und verlieren am Ende verdient mit 37:30 gegen die SF Budenheim.

Dabei startete man gut in die Partie. Budenheims offensive Abwehr stand teilweise weit offen und die Panthermädels nutzten die Lücken gut, um zu Torerfolgen zu gelangen. Es entwickelte sich das erwartet schnelle Spiel mit überfallartigen Angriffen und einigen Fehlern auf beiden Seiten. Doch nach ausgeglichenem Beginn schlichen sich Mitte der 1. Halbzeit die ersten unnötigen Fehler bei den Panthern ein, was die Rheinhessinnen gnadenlos ausnutzten und man sich in der Folge 5 Tore im Hintertreffen sah. Nach der Auszeit konnte man sich wieder berappeln und den Rückstand bis zur Pause auf 3 Tore reduzieren, muss sich aber selbst vorwerfen, dass es immer noch 3 Tore waren, denn man zwang die Gastgeberinnen durch gute Abwehrarbeit in schwierige Wurfsituationen, verpasste es aber auf der anderen Seite selbst die Angriffe sauber zu Ende zu spielen bzw ließ beste Chancen komplett liegen.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild wie zum Ende der ersten Hälfte: Unnötige Ballverluste ließen die Panthermädels nicht mehr an die Budenheimer herankommen. Man war zwar sogar noch einmal auf 1 Tor ran, konnte aber nicht mehr die nötige Energie aufbringen, das Spiel komplett zu drehen. Zu viel Kraft kostete das Spiel und mit einer 5-Tore-Serie zum 26:19 entschieden die Budenheimer die Partie. Von dieser Wirkungsserie erholten sich die Panthermädels nicht mehr. Beide Mannschaften zeigten am Ende noch ein paar sehenswerte Aktionen und zeigten, warum sie in der Tabelle vorne mit dabei sind. Mit Abpfiff und dem 37:30 stand für die Panther die zweite Saisonniederlage zu Buche – verdient, aber man war keine 7 Tore schlechter.

Die Vorrunde ist beendet und die Panthermädels rangieren mit 16:4 Punkten hinter Marpingen und Budenheim auf einem verdienten 3. Platz.
Nach einer zweiwöchigen Pause geht es im Dezember auch schon die Rückrunde. Am 13.12. gastieren die Südpfalztiger zum Rückspiel in der Haßlocher Pfalzhalle. Zwar konnten die Panther das Hinspiel gewinnen, zeigten aber eine ausbaufähige Leistung. Die Panther sind der klare Favorit und wollen die Punkte zu Hause behalten. Dabei soll die Partie definitiv nicht so knapp werden wie noch im Hinspiel und man will die Vormachtstellung in der Pfalz weiter verdeutlichen und ausbauen.

Männliche B1: PFALZGASCUP-SIEGER 2025 – Ein Tag für die Geschichtsbücher!

Der Pfalzgascup – Das prestigeträchtigste Jugendturnier im Verband. Jedes Jahr gibt es nur ein Ziel: Ins Final4 einziehen und dort um den Pokal kämpfen.
Nach souveränen Auftritten in Vor- und Zwischenrunde standen wir, wie schon im vergangenen Jahr, erneut unter den besten vier Teams…Aber dieses Mal wollten wir mehr.

Schon beim Betreten der Halle in Kandel spürte man die besondere Stimmung. Voll, laut, elektrisierend. Es lag dieser Mix aus Vorfreude und Anspannung in der Luft, der große Tage ausmacht. Und genau so einer sollte es werden!

Halbfinale vs. TuS Dansenberg:

Die frühe Anwurfzeit war uns buchstäblich anzumerken. Die ersten Minuten waren geprägt von einfachen Fehlern, technischen Patzern und ungewohnt wenig Konsequenz. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich bis zum 10:8 (13. Minute) kein Team absetzen konnte.

Doch dann kamen wir langsam ins Rollen und das spürte man. Unsere Abwehr wurde wacher, schneller, emotionaler. Wir kamen besser in die Zweikämpfe, schoben gemeinsam, gewannen Bälle. Dieser positive Ruck übertrug sich direkt auf unser Angriffsspiel. Plötzlich fanden wir Lösungen, spielten mit mehr Überzeugung und Tempo.

Das Resultat:
Eine verdiente 17:12-Führung nach 21 Minuten. Alles deutete auf einen souveränen Halbfinalsieg hin…Aber Dansenberg wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Innerhalb weniger Minuten verkürzten sie wieder auf 18:17 und plötzlich steckte das Spiel in einem Nervenkitzel, den wir uns selbst eingebrockt hatten. Ein Halbfinalkrimi, den keiner gebraucht hätte.

Doch genau hier zeigte sich, was uns die letzten Monate so stark gemacht hat:
Ruhe. Selbstvertrauen. Reife.

Wir blieben cool, spielten die letzten Minuten abgezockt herunter und sicherten uns mit einem 20:18 Sieg hochverdient das Ticket für‘s Finale.
Der erste Schritt war gemacht und die Euphorie im Team spürbar.

Finale vs. TV Nieder-Olm:

Platz 1 der Meisterrunde gegen Platz 2.
Kulisse: Beeindruckend.
Bedeutung: Riesig.

Schon die ersten Minuten zeigten, dass sich hier zwei absolute Topteams gegenüberstanden – Ein würdiges Endspiel.

Auf das 0:1 antworteten wir mit einem eigenen 3:0-Lauf, nur um kurz darauf selbst drei Treffer in Folge zu kassieren. Es war ein Hin und Her auf höchstem Niveau:
Wir über Tempo, Nieder-Olm über clevere Auslösehandlungen.

Bis zum 8:7 (15. Minute) blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Und dann kam die Phase, die dieses Finale entscheiden sollte.
Unsere Deckung zündete den Turbo.
Beinarbeit, Bereitschaft, Wille – Gänsehaut pur.
Wir verteidigten aktiv, emotional, mutig. Jeder Extra-Schritt wurde gegangen, jede Lücke gemeinsam geschlossen. Dazu wichtige Paraden im Tor.

Vorne kombinierten wir schnell und zielstrebig, hatten sowohl im Kleingruppenspiel als auch in den Auslösehandlungen starke Lösungen.

Der Lohn: Ein viel umjubelter 13:9 Halbzeitstand. Die Halle stand Kopf und wir spürten: Da geht heute etwas ganz Großes.

Eine zweite Halbzeit wie im Rausch:

Was dann geschah, war pure Energie.
Innerhalb von vier Minuten machten wir aus dem 13:9 eine 18:11-Führung (24. Minute).
Wir waren wacher, gieriger, mutiger. Wir wollten diesen Titel und jeder im Team strahlte genau das aus.

Eine Auszeit von Nieder-Olm? Egal.
Wir spielten weiter wie aus einem Guss.

Die Deckung blieb überragend, zwang den Gegner zu Würfen, die wir genau so provozieren wollten. Der Angriff spielte mit Tempo, Tiefe und Selbstbewusstsein.
Sieben Minuten vor Schluss stand es 25:16 – Der Pokalsieg nahm Gestalt an.

Was dann folgte, waren Momente für die Ewigkeit: Jeder Ballgewinn wurde gefeiert, jeder Treffer bejubelt, jede Parade frenetisch begleitet. Die Pantherfamilie trommelte, sang, brüllte.

Und dann, um 17:16 Uhr, ertönte die Schlusssirene:

PFALZGASCUP-SIEGER 2025!!!

Die Jungs fallen sich in die Arme.
Trainer jubeln, kommen aus dem Grinsen nicht mehr heraus und ja, das ein oder andere Auge blieb nicht trocken.

Es war pure Emotion.
Es war verdient.
Es war der Lohn für harte Monate.

Fazit:

Ein Meilenstein. Ein Statement. Ein Team!

Dieser Titel ist mehr als ein Pokalsieg.
Er ist die Bestätigung für die unglaubliche Entwicklung der letzten 2,5 Jahre.
Hier wächst etwas zusammen und es ist längst mehr als ein „Projekt“. Es ist eine Mannschaft, die brennt, kämpft, einsteht.
Ein Team, das bereit ist, All-In zu gehen.

Man hatte es bereits beim Betreten der Kabine gespürt:
Heute geben wir alles. Heute holen wir uns den Pfalzgascup…Und genau das haben die Jungs getan!

Ein riesiger Dank geht an:
• Eltern, Familien & Freunde, die die Tribüne in einen Hexenkessel verwandelt haben
• wC1 und mC1, die nach ihren Spielen an den Trommeln für unfassbare Stimmung gesorgt haben
• Alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben

Eure mB1 – Pfalzgascup-Sieger 2025

Männliche B1: Zurück im Wohnzimmer und direkt ein Ausrufezeichen

38:25-Heimsieg gegen den HV Vallendar

Endlich wieder Heimspiel!
Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Auftritt in der eigenen Halle durften wir am Samstag endlich wieder zuhause ran. Gleichzeitig war es der perfekte Moment, um nach unserer ersten Saisonniederlage eine passende Antwort zu geben – Und die fiel deutlich aus.

Erste Minuten schleppend, dann kommen wir ins Rollen:
Die Partie startete etwas zäh: Vallendar traf zweimal, wir brauchten ein paar Angriffe, um in Schwung zu kommen. Doch schon beim 4:4 in der vierten Minute zeichnete sich ab, dass wir langsam die Kontrolle übernehmen.

Ab diesem Zeitpunkt funktionierten die Abläufe immer besser. Unsere Abwehr stellte sich Schritt für Schritt auf die Offensivaktionen der Gäste ein. Wir blieben länger im Zweikampf, schoben aktiver und zwangen Vallendar zunehmend in unangenehme Entscheidungen.

Im Angriff fand der Ball schnell und druckvoll seinen Weg durch die Reihen. Ob durch kluge Kreuzbewegungen, viel Zug zum Tor oder gut getimte Gegenstöße – Wir wurden von Minute zu Minute gefährlicher.
So entstand aus einem ausgeglichenen Beginn eine klare 10:5-Führung.

Auch die Auszeit der Gäste stoppte uns nicht. Im Gegenteil: Wir erhöhten die Intensität, spielten weiter mutig nach vorne und hatten das Tempospiel fest im Griff.
Mit 23:12 ging es in die Pause – Eine Halbzeit, die kaum Wünsche offenließ.

Nach der Pause – Kontrolliert, breit aufgestellt, konzentriert:
Mit einer solchen Führung im Rücken konnten wir in der zweiten Hälfte ein paar Gänge zurückschalten. Jeder im Kader bekam viele Einsatzzeiten, neue Formationen wurden getestet, Abläufe ausprobiert ohne dass ein Bruch entstand.

Die Abwehr blieb aufmerksam und verschob weiterhin sauber und auch unser Torhüter setzte seine starken Paraden aus der ersten Halbzeit fort. Vorne spielten wir geduldig, fanden kluge Lösungen und blieben konsequent im Abschluss.

Am Ende stand ein souveräner 38:25 Heimsieg, der nie in Gefahr geriet.

Fazit & Ausblick:
Dieses Spiel war mehr als nur ein Heimsieg:
• Wir reagieren stark auf unsere erste Niederlage.
• Wir zeigen von Beginn an, wer das Spiel bestimmt.
• Wir nutzen den gesamten Kader und bleiben trotzdem stabil.
• Punkte 9 und 10 der Meisterrunde sind sicher eingefahren.

Ein rundum gelungener Heimspieltag, der gleichzeitig der Auftakt für ein erfolgreiches Wochenende war!

Eure mB1

Männliche B1: Erste Saisonniederlage – Ein Dämpfer zur richtigen Zeit

30:28 bei der JSG Mosel/Ruwer

Am Samstag hat es nun auch uns erwischt:
Im 9. Saisonspiel kassieren wir unsere erste Niederlage und das nach unserer insgesamt schwächsten Leistung der bisherigen Runde. Die 30:28 Auswärtspleite ist zwar vermeidbar, aber in der Summe absolut verdient.

Guter Start und dann der komplette Bruch:

Eigentlich wollten wir den Schwung aus dem deutlichen Sieg der Vorwoche mitnehmen. Und zunächst sah das auch gut aus: Nach acht Minuten führten wir 3:7, waren wach, konzentriert und spielten zielstrebig. Alles deutete darauf hin, dass wir den Faden der letzten Wochen weiterspinnen würden.

Doch dann geschah das, was unser Spiel komplett aus der Bahn warf:
Ein 6:0 Lauf der Gastgeber und mit ihm verloren wir nicht nur die Führung, sondern auch die Kontrolle über unser eigenes Spiel. Dieser Lauf hat uns wohl nachhaltig getroffen und wir fanden bis zum Schluss nicht mehr vollständig in unsere Stabilität zurück.

Immer wieder dran, aber nie drüber:

Auch wenn wir uns kämpferisch nichts vorwerfen lassen können und immer wieder bis auf ein Tor oder sogar den Ausgleich herankommen:
In Führung gehen wir kein einziges Mal mehr.
Es blieb über die gesamte zweite Halbzeit das gleiche Bild. Wir waren dran, aber nicht durchschlagskräftig genug, um das Momentum endgültig zu drehen.

Offensiv zu wenig Überzeugung – Defensiv der letzte Schritt:

Im Angriff taten wir uns gegen die körperlich robuste Deckung der Mosel/Ruwer Jungs schwer. Uns fehlte die Tiefe, die Überzeugung in den Aktionen und an vielen Stellen auch der Mut, klare Entscheidungen zu treffen, trotzdem war die Angriffsleistung ingesamt in Ordnung.

Defensiv waren wir häufig in der Szene, aber eben nicht in der Aktion. Der letzte Schritt, der entscheidende Kontakt, das konsequente Zupacken – genau das, was uns sonst auszeichnet – fehlte zu oft.
Auch mit verschiedenen Formationen und Wechseln fanden wir nie wirklich in unser gewohntes Spiel zurück.

So steht am Ende eine verdiente Auswärtsniederlage, die zwar schmerzt, aber alles andere als ein Beinbruch ist.

Blick nach vorne: Lernen, wachsen, neu starten:

Natürlich tut diese Niederlage weh.
Aber sie wirft uns nicht um.
Im Gegenteil: Sie kommt vielleicht sogar zum richtigen Zeitpunkt!

Wir ziehen unsere Lehren daraus, schärfen unseren Fokus und starten jetzt die nächste Serie. Charakter zeigen heißt nicht, Siege zu feiern, sondern aus Rückschlägen stärker zurückzukommen.

Eure mB1

Weibliche A1-Jugend: Knapper Derbysieg mit irritierendem Spielverlauf

Die Panthermädels wurden ihrer Favoritenrolle am vergangenen Spieltag gerecht und gewannen das Pfalzderby gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim mit 35:34 (21:19). Am Ende knapp, aber verdient.

Von Anfang an nahmen die Panther das Spiel wie erwartet in die Hand. Auch die direkte Einzeldeckung der Gäste brachte wenig Unruhe ins Angriffsspiel der Panther. Im 5 gegen 5 fand man immer wieder riesige Lücken in der Abwehr der Ludwigshafenerinnen und konnte sich zur Mitte der ersten Halbzeit mit 5 Toren absetzen. Die Führung hätte deutlich höher sein können, da man in der Abwehr gut verteidigte und die Gäste immer wieder in schwierige Wurfsituationen zwang, wodurch einige Ballgewinne erzielt werden konnten. Allerdings schlichen sich im Tempospiel nach vorne immer wieder Leichtsinnsfehler ein, sodass die Gäste in Schlagdistanz blieben.

Im zweiten Durchgang verschlief man ganz traditionell die ersten 5 Minuten und sah sich plötzlich 2 Tore in Rückstand. Nach einem kurzen Wachrütteln von der Bank schien der Mittagsschlaf beendet und die Panthermädels fanden wieder in die Spur. Ein 4:0-Lauf zog das Spiel wieder auf die eigene Seite. Diese Führung sollte man nun zwar bis zum Ende nicht mehr abgeben, jedoch verpasste man mehrfach, den Sack zuzumachen, indem man beste Chancen liegen ließ und sich wieder in eigenen Fehler verkünstelte. Die Abwehr stand weiterhin gut, trotzdem landeten immer wieder abgefälschte Bälle im Tor oder man schenkte Ballgewinne durch übermäßige Hektik wieder her. Unterm Strich eine sehr fehlerbehaftete zweite Halbzeit, mit einem letztendlich verdienten Sieg für die Panther.

Am nächsten Spieltag geht es für Panthermädels zum nächsten Spitzenspiel Richtung Landeshauptstadt zu den Sportfreunden Budenheim. Beide Mannschaften rangieren aktuell punktgleich auf Rang 2 und wollen natürlich den Anschluss an die Spitze halten. Ein schweres Auswärtsspiel wartet auf die Panther gegen eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft, die zuhause Favorit ist. Trotzdem wollen die Mädels 60 Minuten Kampf liefern und vielleicht etwas Zählbares entführen.

Weibliche C1-Jugend: Beide Punkte aus Wittlich mitgenommen

Die wC1 hat sich in einem torreichen Spiel mit 35:38 bei der HSG Wittlich durchgesetzt. 35 Minuten lang spielten die Panther-Mädels richtig guten Handball, ließen den Ball gut laufen und spielten Mitspieler frei. So hatten sich die Gäste nach 17 Minuten beim 9:14 verdient mit 5 Toren abgesetzt. In der Folge kassierte man allerdings die erste von insgesamt vier 2-Minuten-Strafen, agierte fortan bis zur Pause deutlich fahriger, einfache Fehler schlichen sich ins Spiel der Pfälzerinnen ein. Die Gastgeberinnen kamen wieder heran, mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit kassierte die HSG Dudenhofen-Schifferstadt den Ausgleich zum 18:18.

Nach der Pause konnte sich Wittlich sogar einen 20:18-Vorsprung erarbeiten, den die Panther-Mädels trotz erneuter Unterzahl aber schon beim 20:20 in der 30. Spielminute egalisierte. Innerhalb von nur 5 Minuten mussten die Pfälzerinnen drei 2-Minuten-Strafen hinnehmen, agierten über eine Minute lang sogar in doppelter Unterzahl auf dem Feld. Der Kampfgeist war aber wieder zurück, die Gäste ließen sich nicht abschütteln, spielten im Angriff konsequent ihre Chancen heraus und gerade die Außenspielerinnen Amy Richter und Lorelei Ponath erwiesen sich als überaus treffsicher. Am Ende belohnten sich die Panther-Mädels für ihr gutes Spiel und konnten mit einem 35:38 Sieg im Gepäck heimfahren.

Das nächste Meisterrunden-Spiel ist erst am 3.12. in Nieder-Olm, davor steht am 29.11. die Zwischenrunde 2 beim PfalzGasCup an. Bei der Zwischenrunde 1 am vergangenen Wochenende hatten sich die Panther-Mädels mit einer ebenfalls starken Leistung gegen Edigheim, Rheinauen und Liga-Rivalen Kirrweiler den Gruppensieg geholt und damit auch wieder Selbstvertrauen für die Meisterrunde getankt.

Weibliche A1-Jugend: Erste Saisonniederlage im Spitzenspiel

Die Serie ist gerissen…nach 7 Siegen in Folge musste sich die wA1 am vergangenen Wochenende gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreien Moskitos aus Marpingen geschlagen geben. Eine verdiente 25:30-Niederlage.

Nach nervösem Beginn und Fehlern auf beiden Seiten entwickelte sich eine hochklassige Partie in der NKH. Marpingen konnte die Fehler der Panther abgeklärt ausnutzen und zog zunächst in Führung davon. Nach einer Korrektur in der Auszeit konnte man kurz vor der Halbzeit den zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstand egalisieren und hatte sogar die Chance in Führung zu gehen. Leider musste man aber mit der Halbzeitsirene den 13:14-Rückstand mit in die Pause nehmen.


Dieser Treffer vor der Pause sollte Wirkung zeigen, denn nach dem Seitenwechsel waren die Panther komplett von der Rolle. Die Moskitos nutzten die Fehler eiskalt und zogen zwischenzeitlich mit 7 Toren davon. Doch die Panthermädels gaben sich nicht auf und konnten sich knapp 10 Minuten vor dem Ende noch einmal auf 3 Tore heranspielen. Die Fehlerquote war allerdings an diesem Tag bei den Panthern höher als bei den Saarländerinnen und so musste man sich am Ende verdient mit 25:30 geschlagen geben.
Unterm Strich eine verdiente Niederlage der jungen Panthermannschaft, die sich gegen die erfahrenen Moskitos phasenweise teuer verkauft haben.


Die Saison geht nun Schlag auf Schlag weiter und bereits am nächsten Spieltag steht mit der JSG Mundenheim/Rheingönheim das nächste Heimspiel und Pfalzderby auf dem Plan. Die Panther gehen aufgrund des Saisonverlaufs als Favorit in die Partie, werden sich aber hüten irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Trotzdem sind die Mädels fest entschlossen, auch das 4. Derby der Saison für sich zu entscheiden und die Punkte im Pantherkäfig zu behalten!

Männliche B1: Eindrucksvoller Auswärtssieg in Offenbach – 19:36!

Souveräner Auftritt gegen unangenehme Deckung:
Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Meisterrunde wollten wir beim TV Offenbach direkt nachlegen. Dass uns dort eine echte Herausforderung erwartete, war allen Beteiligten klar: Die extrem offensive Deckung der Offenbacher hatte uns bereits in der Regionalliga-Qualifikation Anfang Mai vor große Probleme gestellt – Damals gingen wir verdient deutlich als Verlierer vom Feld.

Die Vorgabe für Samstag war deshalb klar: Lange mithalten, stabil bleiben und beweisen, wie sehr wir uns in den vergangenen sechs Monaten weiterentwickelt haben.

Schwierige Trainingswoche – viele Fragezeichen:
Dass dieses Vorhaben eine konzentrierte Trainingswoche verlangte, war allen bewusst. Doch das Konzept, das unsere Trainer ausgearbeitet hatten, wollte zunächst überhaupt nicht funktionieren. Abläufe hakten, Ideen verpufften und die Generalprobe geriet eher ernüchternd.

Aber wie heißt es so schön: Misslingt die Generalprobe, klappt die Premiere umso besser.

Und tatsächlich: Schon in der Kabine am Samstag war zu spüren, dass etwas in der Luft lag. Ruhe, Konzentration, Fokus, aber auch eine gewisse Lockerheit – Die Mischung stimmte.

Frühes Ausrufezeichen:
Der erste Angriff endete noch im Seitenaus, das erste Tor gehörte dem TVO, doch was dann folgte, war ein klares Ausrufezeichen.
Wir waren von Beginn an hellwach, griffig und hochmotiviert. Plötzlich funktionierte unser Angriffskonzept, das unter der Woche noch so wackelig wirkte, wie aus einem Guss. Die Räume hinter der offensiven Abwehr der Gastgeber nutzten wir immer wieder mit klugen Tempoverschärfungen.

Defensiv arbeiteten wir lautstark, laufstark und sehr aufmerksam. Gestützt auf eine überragende Torhüterleistung waren wir kaum zu überwinden. So führten wir nach vier Minuten bereits 1:4.

Beim 4:5 nach sieben Minuten kamen die Gastgeber ein letztes Mal heran, doch danach nahm unser Spiel richtig Fahrt auf.
Der „Panther-Express“ kam in‘s Rollen und sollte bis zur Schlusssirene nicht mehr stoppen.

Im Angriff spielten wir mit Selbstbewusstsein, Tiefe und hohem Tempo. Hinterlaufen, Überlaufen, gelungene Kleingruppenaktionen – Alles funktionierte.
Folgerichtig nahmen wir eine deutliche 12:21-Führung mit in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Fast wie im Rausch:
Doch wir hatten längst nicht genug. Schon in den ersten Aktionen nach dem Seitenwechsel merkte man, dass wir weiter aufs Tempo drücken wollten. Jeder Ballgewinn, jeder Treffer schien Energie freizusetzen, die sofort auf die gesamte Mannschaft übersprang. Über weite Strecken wirkte es, als spielten wir in einem Rausch: Abläufe liefen flüssig, Entscheidungen wurden mit beeindruckender Klarheit getroffen, Bewegungen passten perfekt zueinander.

Im Angriff kombinierten wir geduldiges Aufbauen mit explosiven Aktionen. Kreuzungen, klare Tiefenläufe, stark getimte Übergänge und vermutlich erstmals in dieser Saison nutzten wir unsere Chancen mit beeindruckender Konsequenz.

Defensiv setzten wir den Trend fort, nur noch fokussierter als in der ersten Hälfte. Die Abwehr verschob konsequent, packte zu, half einander und gab dem Gegner kaum Luft. Selbst wenn Offenbach eine Lücke fand, standen unsere Torhüter goldrichtig. Parade reihte sich an Parade und diese Sicherheit übertrug sich spürbar auf das gesamte Team.

Alles griff ineinander, ein Rädchen ins andere. Wir bestimmten Tempo, Intensität und Kontrolle über die komplette zweite Halbzeit hinweg.

So endete das Spiel mit einem deutlichen und vollauf verdienten 19:36-Auswärtserfolg.

Fazit & Ausblick:
Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Das war über weite Strecken nahe an der Perfektion und ausnahmsweise haben auch die Trainer mal nichts zu meckern😉

•   Eine Abwehr, die kaum zu knacken war
•   Torhüter in absoluter Galaform
•   Ein variabler, mutiger und entschlossener Angriff
•   Eine Mannschaft, die 50 Minuten lang voll fokussiert blieb

Ein großes Dankeschön geht an unsere mitgereisten Eltern, Familien und Freunde, die die Halle früh fest in Panther-Hand hatten und uns über die gesamte Partie hinweg lautstark unterstützten. Diese Energie macht einen großen Unterschied und wir spüren sie in jedem Spiel.

Diese Woche ist spielfrei: Kurz durchschnaufen, Akkus laden, Kräfte sammeln.
Am 29.11. geht es weiter bei der JSG Mosel/Ruwer, wo wir diese Leistung gerne bestätigen wollen.

Eure mB1

Männliche B1: Gelungener Start in die Meisterrunde – Starker Auftritt in Mainz

Endlich wieder Spieltag:
Nach fast vierwöchiger Spielpause stand für uns am vergangenen Sonntag das erste Spiel der Regionalliga-Meisterrunde auf dem Programm. Zu Gast waren wir bei der TSG Mainz-Bretzenheim. Der Schwung aus der makellosen Vorrunde sollte mitgenommen werden, um die nächsten Punkte einzufahren. Doch wo man nach einer so langen Pause mitten in der Saison und der Neueinteilung der Liga tatsächlich steht, weiß man nie ganz genau…

Traumstart mit stabiler Abwehr:
Der Beginn verlief dann ganz nach Plan. Von Anfang an standen wir defensiv stabil, arbeiteten engagiert und lautstark zusammen und zwangen die Gastgeber früh zu schwierigen Würfen. Im Angriff spielten wir druckvoll, mit viel Zug in die Tiefe und klarem Konzept. Nach nur fünf Minuten führten wir verdient mit 0:4.

Nach einer Mainzer Auszeit kamen die Gastgeber etwas besser in die Partie, doch unser Vorsprung blieb zunächst konstant bei drei Toren. Dass Mainz beim 8:8 (17. Minute) noch einmal aufschließen konnte, lag weniger an der Abwehr, sondern vielmehr an unserer ausbaufähigen Chancenverwertung und einigen überhasteten Abschlüssen.

Kurz geschwächelt – Stark reagiert:
Umso erfreulicher war es, dass die passende Reaktion schnell kam: Anders als noch in der Vorrunde, fanden wir bei der Chancenverwertung zügig wieder zu unserer klaren Linie zurück und setzten uns beim 8:11 (20. Minute) erneut auf drei Tore ab. Dieser Vorsprung hielt bis zur Halbzeit und beim 12:15 hatten wir das Spiel wieder im Griff.

Zweite Halbzeit – Abwehr als Schlüssel zum Erfolg:
Nach dem Seitenwechsel knüpften wir nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Früh bauten wir den Vorsprung auf fünf Tore aus. Unsere Abwehr war nun das absolute Prunkstück: Beweglich, aufmerksam, zupackend. 

Immer wieder zwangen wir die Gastgeber zu unvorbereiteten Abschlüssen, halfen füreinander aus und verteidigten mit großem Einsatz. Auch unsere Torhüter fügten sich nahtlos ein und entschärften in wichtigen Momenten klare Chancen.

Gestützt auf diese starke Defensivleistung spielten wir im Angriff abgeklärt und variabel. Ohne Hektik, mit gutem Timing und konsequentem Zug zum Tor fanden wir immer wieder Lösungen, auch in wechselnden Aufstellungen. Wir agierten in dieser Phase sehr reif, konzentriert und abgeklärt.

Verdienter Auftaktsieg:
Am Ende stand ein verdienter 21:29 Auswärtssieg – Ein Auftakt, wie man ihn sich nach einer langen Pause nur wünschen kann. Wir zeigen uns konzentriert, defensiv stark und offensiv effektiv.

Ein großes Dankeschön geht an unsere mitgereisten Eltern, Familien und Freunde, die uns lautstark von der Tribüne unterstützt haben. Diese Atmosphäre trägt uns – Zuhause wie auswärts.

Fazit + Ausblick:
Ein rundum gelungener Start in die Meisterrunde: Die Abwehr steht sicher, der Angriff findet Lösungen und die Mannschaft zeigt, dass sie auch nach einer längeren Pause sofort wieder im Rhythmus ist.

Am kommenden Samstag geht es für uns zum TV Offenbach – Wir freuen uns auf die nächste Herausforderung und wieder auf eure Unterstützung von den Rängen! 🔥

Eure mB1

Weibliche A1-Jugend: Heimsieg gegen die Verfolger aus Bretzenheim – wA1 weiter oben auf

Die wA1-Panther konnte ihr Spiel gegen die Verfolger aus Bretzenheim deutlich mit 31:23 (17:10) gewinnen. Erfolgsgarant war vor allem die 1. Halbzeit.

Die Partie begann erwartet ausgeglichen mit einem offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Das Spiel nahm sofort Tempo auf und beide Reihen schenkten sich von Beginn an keinen Zentimeter Hallenboden. Beide Mannschaften konnten die Fehler der jeweils anderen ausnutzen. Beide Abwehrreihen ackerten weg, so viel sie konnten, beide Angriffsreihen zeigten ansehnlichen und hochklassigen Handball. Nach knapp 20 Minuten beim Stand von 11:10 sollten die Gäste dann ihren vorerst letzten Treffer der 1. Halbzeit erzielen. Die Pantherabwehr stand nun robuster und man konnte über Ballgewinne und schnelles Umschalten die Gäste mehr und mehr unter Druck setzen. Im Angriff zog man die Gästeabwehr mit schnellen Ballstaffetten auseinander und konnte immer wieder die Durchbrüche finden. Entscheidend auch zwei gehaltene Siebenmeter auf Seiten der Panther, die die Rheinhessinnen verzweifeln ließen. Tor um Tor konnte man zulegen und führte zur Halbzeit verdient mit 17:10.

Bretzenheim stellte nun die Abwehr zur 2. Halbzeit offensiver um, um die Angriffsreihe der Panther aus dem Tritt zu bringen. Zum Teil galang dies zwar und Bretzenheim konnte immer wieder verkürzen, jedoch kamen die Hauptstädterinnen nicht mehr näher als 4 Tore heran. Die Panthermädels fanden trotz offensiver Abwehr immer wieder Lücken und Chancen, um Nadelstiche zu setzen. Und auch die eigene Abwehr funktionierte weiter sehr gut und weitere zwei gehaltene Siebenmeter sorgten für den endgültigen Entscheidungsschlag. Am Ende ein absolut verdienter Heimsieg gegen eine hochklassige Mannschaft aus Mainz.

Damit ist es angerichtet: am kommenden Spieltag gastieren die Moskitos aus Marpingen in der neuen Kreissporthalle in Schifferstadt. Das Duell der beiden bislang ungeschlagenen Mannschaften der Liga. 14:0 Punkte trifft auf 14:0  Punkte! Mindestens eine Serie wird reißen! Kommt vorbei und unterstützt die Mädels beim Topspiel der Regionalliga!