Die Mädels der HSG trumpfen gegen die Gekkos beim zweiten Derby in 3 Tagen auf. Trotz dezimiertem Kader leuchtet am Ende ein verdientes 52:24 auf der Anzeige.
Von Beginn an zeichnete sich die Dominanz der Panther deutlich ab. Mit Ballgewinnen und schnellen Umschaltmomenten schlug es nach und nach im Kasten der Gäste ein. Die Abwehr stand gut und stellte die Gäste vor arge Probleme im Positionsspiel. Lediglich durch Einzelaktionen kamen die Gäste in die Lücken und Torchancen, wobei auch hier die Torhüter glänzen konnten und einige Bälle entschärften. Beim 24:12 zur Halbzeit war die Partie bereits entschieden.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich zur ersten. Während die Gekkos vereinzelt bemühten, kurbelte der Panther-Express das Torverhältnis nach oben. Der 52:24-Endstand war letztendlich auch in der Höhe verdient.
Beim kommenden Auswärtsspiel werden es die Panther allerdings nicht so einfach haben. Man gastiert auswärts bei der TSG Bretzenheim, die Hauptstädterinnen stehen nach Minuspunkten nur 2 Zähler hinter den Panthern. Bereits im Hinspiel zeigten beiden Teams eine sehenswerte Partie mit besserem Ende für die Panther. Auf die Mädels wird ein heißes Pflaster in Mainz warten.
Mit angeschlagenem Kader entführen die Panther beim Nachholspiel einen Punkt aus dem Hornissennest in Mundenheim. Am Ende trennten sich die Teams mit einem verdienten 35:35.
Die Panther erwischten einen schlechten Start in die Partie. Die Abwehr kam stets einen Schritt zu spät und lud die Ludwigshafenerinnen immer wieder zu leichten Wurfsituationen ein. Im Angriff leistete man sich viele Fehler und brauchte einige Zeit, um den Motor warm zu bekommen. So sah man sich schnell im Hintertreffen und rannte im ersten Durchgang ständig hinterher. Nicht nur aufgrund der krankheitsbedingten Schwächung wirkten die Hornissen schlichtweg frischer im Kopf. So auch in der letzten Situation der 1. Halbzeit, in der die Abwehr einen freien Wurf mit der Pausensirene einschlagen ließ. Trotz schlechter Leistung lag man nur ein Tor zurück (16:15).
Im zweiten Durchgang fanden die Panther dann besser in die Spur und konnten tatsächlich auch in Führung gehen (17:20). In dieser Phase schien man das Spiel an sich zu reißen. Die Abwehr stand gut und zwang die Hornissen zu Halbchanchen, verpasste es allerdings im Angriff beste Chancen zu nutzen und einen ersten Entscheidungsschlag zu setzen. So hielt man die Gastgeberinnen im Spiel, die nach und nach das Spiel wieder ausglichen und schlussendlich drehten. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und wog hin und her. Am Ende sollte es keinen Gewinner verdient haben. Ein letzter Freiwurf der Panther landete im Mundenheimer Block.
Unterm Strich ein Punktgewinn wenn man die Voraussetzungen des Spiels betrachtet, auf der anderen Seite ein Punktverlust, wenn man den letztendlichen Spielverlauf betrachtet.
Unterm Strich 2 Punkte. Nicht mehr, nicht weniger. Mit einem knappen 38:37 (17:17) setzen sich die Panther gegen die JSG Welling/Bassenheim durch mit der Suche nach der eigenen Form.
Die dezimierten Gäste aus dem Rheinland traten stark gebeutelt die Reise in den Pantherkäfig an. Ohne Auswechselmöglichkeit gingen die Gäste trotzdem von Beginn an hohes Tempo und setzten die Panther mächtig unter Druck. Die Abwehr funktionierte überhaupt nicht und so kamen die Gäste immer wieder zu freien Abschlüssen. Auf der Gegenseite unterbanden sie das Angriffsspiel der Panther gut und die Panthermädels liefen über weite Strecken der ersten Hälfte einem Rückstand hinterher. Mit einem schmeichelhaften 17:17 konnten sich die Panther schlussendlich in die Pause retten.
Im zweiten Durchgang funktionierten Angriff und Abwehr etwas besser, aber noch weit davon entfernt das Spiel in sichere Fahrwasser zu führen. Zwar konnten sich die Panther zu Beginn der 2. Halbzeit etwas absetzen, der entscheidende Knackpunkt wollte aber nicht gelingen, da sich die Gäste mit aller Macht gegen die Niederlage stemmten. Auch beim 37:32 knapp 5 Minuten vor dem Ende war noch nichts entschieden, da die Rheinländerinnen sich nicht geschlagen gaben. Die HSG-Mädels retteten dann schlussendlich den Sieg knapp mit 38:37 über die Ziellinie.
Es liegt viel Arbeit vor den Panthermädels, um die kommenden Aufgaben zu bestehen. Nach der Faschingspause geht es für die Panther dann zum heiß erwarteten Derby zur JSG nach Mundenheim/Rheingönheim. Trotz der aktuellen Tabellensituation sind die Panther bei den heimstarken Hornissen in der Außenseiterrolle. Die Mädels werden aber die Derby-Herausforderung annehmen und versuchen die Punkte aus Ludwigshafen in den Pantherkäfig zu entführen.
Auch im Rückspiel gegen die JSG Mosel/Ruwer müssen wir uns am Ende knapp geschlagen geben. Und das, obwohl wir wie schon im Hinspiel den besseren Start erwischen.
Früh setzen wir das erste Ausrufezeichen und führen nach zehn Minuten mit 6:3. Vor allem defensiv sind wir sofort da: Laut, wach, motiviert. Die körperlich starke Rückraumachse der Gäste bekommt wenig einfache Tore, weil wir bereit sind, jeden Kontakt anzunehmen.
Im Angriff setzen wir konsequent auf Tempo. Schnelle Pässe, viel Bewegung, mutige Tiefenläufe, so reißen wir immer wieder Lücken in die massive Abwehr der Gäste. Bis zur Pause bleibt das Bild unverändert. Wir kontrollieren das Spielgeschehen und gehen mit einer verdienten 15:11-Führung in die Kabine.
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Zweite Halbzeit: Der Faden reißt
Der Start in Durchgang zwei verläuft schleppend. Zwar halten wir den Vier-Tore-Vorsprung bis zur 30. Minute, doch dann schleichen sich einfache Fehler ein.
Ballverluste. Fehlpässe. Vergebene Chancen…Und mit jedem Fehler wächst das Nachdenken.
Das Selbstbewusstsein aus der ersten Halbzeit beginnt zu bröckeln und Mosel/Ruwer nutzt das konsequent aus. Nach 42 Minuten steht es plötzlich 21:24. Das Spiel ist gekippt.
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Kampf bis zum Schluss:
Was man dieser Mannschaft nicht absprechen kann: Sie gibt sich nicht auf. Wir kämpfen, wir verteidigen leidenschaftlich, wir kommen immer wieder heran. Doch das Spiel komplett zu drehen, gelingt nicht mehr.
Neben den eigenen Unsicherheiten kommt erschwerend hinzu: Vier Zeitstrafen in den letzten 14 Minuten. Die Hälfte der verbleibenden Spielzeit agieren wir in Unterzahl. Ein hoher Preis, gerade in einer Phase, in der jeder Ball zählt.
Am Ende steht eine bittere, aber knappe 27:28-Niederlage.
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Fazit: Lernen, wachsen, weitermachen
So weh solche Niederlagen tun, sie gehören zur Entwicklung dazu. Kämpferisch kann man dieser Truppe keinen Vorwurf machen.
Die Aufgabe ist klar: In engen Momenten den Kopf frei bekommen, bei uns bleiben, weiter mutig sein.
Drittes Heimspiel in Folge und trotzdem standen die Zeichen vor der Partie nicht unbedingt auf Komfortzone. Die durchwachsene Leistung aus dem Spiel gegen Mainz-Bretzenheim steckte noch in den Köpfen, dazu kam eine angespannte Personalsituation: Vier Stammspieler fehlten komplett, unser Kader bestand gerade einmal aus neun fitten Feldspielern.
Was sich hier jedoch einmal mehr zeigte: Unsere Breite im Kader. Ausfälle wurden nicht nur aufgefangen, sondern kompensiert. Trotzdem gilt natürlich: Wir freuen uns auf jeden, der bald wieder zurückkehrt – Gute Besserung an dieser Stelle!
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Erste Halbzeit: Noch nicht perfekt, aber mit der richtigen Haltung
Der Start in die Partie war geprägt von einer gewissen Vorsicht. Die Verunsicherung aus der Vorwoche war uns anzumerken, aber: Die Bereitschaft, die Emotionen und der Wille waren von der ersten Minute an deutlich höher.
Vor allem in der Defensive präsentierten wir uns wie ausgewechselt. Jeder ging den berühmten Schritt mehr, Stoppfouls kamen zur richtigen Zeit, die Beinarbeit stimmte. Die Gäste aus Offenbach wurden früh ins Zeitspiel gezwungen.
Im Angriff lief der Ball wieder flüssiger, kontrollierter und mit mehr Tiefe. Einziger Makel: Die Chancenverwertung. So blieb die Partie beim 10:9 (17. Minute) ergebnistechnisch noch eng – Das Selbstverständnis aber kam spürbar zurück.
Mit zunehmender Spieldauer wurden wir vorne zielstrebiger und konnten uns bis zur Pause erstmals etwas absetzen. 17:12 zur Halbzeit, eine verdiente Führung, ohne dass schon alles rund lief.
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Zweite Halbzeit: Der Panther-Express rollt
Auch der Beginn der zweiten Hälfte war zunächst ausgeglichen. Uns fehlten im Angriff noch vereinzelt die klaren Ideen, Offenbach kam beim 18:15 (30. Minute) letztmalig gefährlich nah heran.
Dann aber folgte das, was man guten Gewissens als Brustlöser bezeichnen kann. Innerhalb von sechs Minuten machten wir aus dem 18:15 ein 24:16 – Die Vorentscheidung.
Ab diesem Moment war es der gewohnte Panther-Handball: Leidenschaftliche Abwehrarbeit mit sichtbarem Spaß am Verteidigen, dazu ein Angriff voller Selbstvertrauen, Spielwitz und Torgefahr von jeder Position. Der selbst aufgelegte Druck der letzten Wochen war wie weggeblasen, der Flow war zurück.
Aus dem 24:16 (36.) wurde ein 30:19 (43.), ehe wir die Partie konsequent zu Ende spielten. Am Ende stand ein auch in der Höhe hochverdienter 39:23 Heimerfolg.
Das war überzeugend. Nicht perfekt, aber genau das war auch nicht der Anspruch. Wach, griffig, bereit – Wir haben das Gesicht gezeigt, das uns auszeichnet. Das Selbstvertrauen ist zurück, die Positivität spürbar.
Und genau das wird es brauchen, wenn es am kommenden Sonntag gegen die JSG Mosel/Ruwer geht – Wir freuen uns auf eure Unterstützung!
Seinen Vorbildern nachzueifern ist selten eine schlechte Idee – Erst recht in Zeiten einer laufenden Europameisterschaft. Wenn das Ganze dann allerdings in einer beinahe originalgetreuen Kopie des Spiels unserer Nationalmannschaft gegen Norwegen endet, bleibt unter dem Strich nur festzuhalten:
2 Punkte eingefahren. Haken dran.
Ungewohnte Voraussetzungen – Keine Ausreden:
Schon vor dem Anpfiff war klar, dass es kein Selbstläufer werden würde. Wir mussten in ungewohnten Konstellationen antreten, da einige Leistungsträger entweder gar nicht oder nur phasenweise zur Verfügung standen. Das soll und darf jedoch keine Ausrede sein, vor allem nicht für das, was sich defensiv über weite Strecken zeigte.
Denn eines muss man ehrlich sagen: In der Abwehr fanden wir zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel.
Andi Wolff 2.0 – Unsere Lebensversicherung:
Dass wir trotz der defensiven Probleme nicht frühzeitig ins Hintertreffen gerieten, lag einzig und allein an unserem überragenden Torhüterduo. In bester „Andi-Wolff-Manier“ entschärften unsere Keeper reihenweise klarste Torchancen, während unsere Abwehr oft nicht mehr als Begleitschutz leistete.
Ohne diese Paraden hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Respekt an dieser Stelle!
Vorne solide, aber ohne Flow:
Im Angriff sah es nur bedingt besser aus. Zwar kamen wir zu unseren Toren, doch lebten wir hier vor allem von unserer individuellen Klasse. Bewegung, Dynamik und Spielfluss blieben über weite Strecken aus. Bei all der Kritik, zur Wahrheit gehört aber auch: Uns fehlt aktuell die nötige Lockerheit, um wirklich in unseren Flow zu kommen, der uns sonst so auszeichnet.
Spielverlauf: Wille schlägt Wachsamkeit
Die Jungs aus Rheinhessen machten es uns schwer und das nicht, weil sie handballerisch überlegen waren, sondern weil sie brannten. Sie waren wach, schnell in der Vorwärtsbewegung, motiviert in der Deckung. Genau diese Eigenschaften ließen wir lange Zeit vermissen.
Defensiv kamen wir nie in unseren Rhythmus. Personelle Wechsel und taktische Umstellungen brachten keine spürbare Verbesserung, wir waren meist den einen obligatorischen Schritt zu spät. Offensiv agierten wir ordentlich, ohne zu glänzen. Die Qualität war da, die Überzeugung jedoch nicht immer.
Der Halbzeitstand von 17:15 war entsprechend schmeichelhaft und täuschte über einige Baustellen hinweg.
Mehr Struktur – Vorentscheidung – unnötige Spannung:
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild zunächst kaum. Bis zum 22:21 (33. Minute) blieb es ein ständiges Hin und Her. Erst in den darauffolgenden zwölf Minuten hatten wir erstmals das Gefühl, das Spiel wirklich zu kontrollieren. Unsere Aktionen wurden strukturierter, klarer, konsequenter.
Der Lohn: Eine 35:28-Führung (45. Minute) – Die Vorentscheidung.
Doch selbst danach ließen wir die Gäste noch einmal rankommen und ermöglichten ihnen bis zum Schlusspfiff das 37:33.
Fazit: Gebraucht, aber wertvoll
Am Ende gibt es auch für solche Siege nur 2 Punkte – 2€ ins Phrasenschwein. Es war kein gutes Spiel, es war kein schönes Spiel, abgesehen von unseren Torhütern, war es ein insgesamt gebrauchter Tag.
Aber: Wir haben trotz aller Widrigkeiten nicht den Kopf verloren, das Spiel gewonnen und die Punkte eingefahren. Das spricht für Charakter und stimmt, bei aller berechtigten Kritik, positiv.
Jetzt gilt es, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, denn in den kommenden Wochen müssen wir vor allem wieder wacher, gieriger und konsequenter in der Abwehr auftreten.
Klare Verhältnisse vor und nach dem Spiel trotz Krankheitsausfällen. Die wA1-Panther setzen sich zum Start ins neue Jahr deutlich auswärts mit 23:40 bei der TS Rodalben durch.
Von Beginn an drückten die Panther in der ersten Welle aufs Gaspedal und wollten direkt zeigen, wer an diesem Abend die Punkte mit nach Hause nehmen würde. Nach 10 Minuten führte man bereits mit 3:9. Im Folgenden schlichten sich die ersten Leichtsinnsfehler aufgrund der beruhigenden Führung ein, trotzdem baute man die Führung bis zur Pause auf 9 Tore weiter aus, obwohl man immer wieder an der starken Rodalbener Torhüterin scheiterte.
Im zweiten Durchgang fand man dann weiterhin keine Bremse und durchschlug schon nach etwas mehr als 37 Minuten die 30-Tore-Marke. Die Abwehr stand nun auch wieder besser und man konnte noch mehr Ballgewinne verbuchen. Allerdings folgten mit mehr Ballgewinnen auch mehr technische Fehler und Fehlwürfe, sodass man sich am Ende vorwerfen muss, gerade so die 40 Tore auf der Uhr zu haben.
Es folgt direkt die nächste Pause für die Panther, die in 3 Wochen erst zum Spiel antreten. Dann erwartet man zuhause die Mädels der JSG Welling/Bassenheim.
Auch gegen Mainz-Bretzenheim musste sich die wC1 28:33 geschlagen geben, nachdem die Mannschaft zum Jahresauftakt bereits vergangene Woche eine 20:28 Niederlage gegen Wittlich einstecken musste. Das Hinspiel in Wittlich konnte man noch erfolgreich gestalten und den ersten Sieg in der Meisterrunde einfahren. Seitdem ist leider viel passiert, die Mannschaft muss seit Ende November viele Ausfälle wegstecken – zu viele. Da auch Leistungsträger im Rückraum ausfallen, finden sich die Verbliebenen auf teilweise ungewohnten Positionen wieder, das Zusammenspiel, auch mit dem Kreis, das gerade so richtig Fahrt aufgenommen hatte, muss auf neuen Positionen wieder neu erlernt werden. Die schwere Knieverletzung von Hailey Neumann vom Spiel in Nieder-Olm hat die Mannschaft sehr getroffen und wir wünschen ihr weiterhin gute Besserung. Wir freuen uns schon jetzt riesig darauf, wenn Du wieder für die HSG am Ball sein kannst, Hailey!
Nach Spielen ohne Wechselspieler, sogar in Unterzahl oder ohne Torfrau, fehlen der Mannschaft Konstanz und Selbstvertrauen. Eine erfreuliche Nachricht ist aber, dass seit Jahresbeginn Nele Keiner von der wSG Rheinauen die Panther im Rückraum unterstützt. Und Lia Renner aus der D-Jugend hat sich auch bereit erklärt, der Mannschaft im Tor zu helfen. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
In den kommenden Wochen wird es nicht um Ergebnisse gehen, sondern vielmehr darum, dass sich die neu zusammengewürfelte Mannschaft auf ihren teilweise neuen Positionen wieder findet, sich jeder einzelne weiterentwickelt und das Team weiter zusammenwächst.
Nach knapp vierwöchiger Winterpause war es am Samstag endlich wieder soweit. Das neue Jahr startete direkt mit einer echten Standortbestimmung: Im letzten Vorrundenspiel der Meisterrunde empfingen wir den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Nieder-Olm.
Ein Gegner, den wir bestens kannten. Bereits zweimal trafen wir im Pfalzgascup auf die Rheinhessen und beide Begegnungen konnten wir verdient für uns entscheiden. Trotzdem war allen bewusst: Meisterrunde, Ligaspiel, voller Fokus – Das würde ein ganz anderes Brett werden.
Auftakt nach Maß: Wir sind sofort da
Vom ersten Moment an zeigten wir, dass wir die Winterpause intensiv genutzt hatten. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen, im Angriff spielten wir ruhig, geduldig und mit hoher Entscheidungsqualität. Defensiv waren wir wach, verschoben konzentriert und halfen uns gegenseitig aus. Dahinter war auf unsere Torhüter Verlass.
Nach zehn Minuten stand es also verdient 6:2 – Ein klares Zeichen!
Auszeit – Bruch im Spiel – Erste Bewährungsprobe:
Eine Auszeit der Gäste stoppte unseren Spielfluss. Wir verloren vorne an Zielstrebigkeit, spielten Angriffe nicht mehr konsequent aus und luden Nieder-Olm zu einfachen Toren ein. Die Rheinhessen nutzten diese Phase eiskalt und kamen Tor um Tor heran. Beim 7:6 (15. Minute) war unser Vorsprung nahezu aufgebraucht – Die erste Delle in unserem Spiel.
Doch wir reagierten reif. Statt hektisch zu werden, besannen wir uns auf unsere Stärken. Kurzes Schütteln, durchatmen und der Ball lief wieder flüssiger, unsere Entscheidungen wurden klarer. Der verdiente Lohn: Eine 14:9-Führung nach 22 Minuten. Zwei unnötige Fehler kurz vor der Pause verhinderten einen noch deutlicheren Vorsprung, sodass wir mit einem 14:11 in die Kabine gingen – Insgesamt eine starke erste Hälfte.
Nieder-Olm dreht auf – Die zweite Delle:
Die zweite Halbzeit begann aus unserer Sicht alles andere als optimal. Nieder-Olm kam wacher, aggressiver und mit deutlich mehr Zugriff aus der Kabine. Vor allem die Rückraumschützen bekamen von uns zu viel Platz und nutzten diesen konsequent. Gleichzeitig schlichen sich bei uns Unsicherheiten im Angriff ein: Ungenaue Pässe, überhastete Abschlüsse, fehlende Tiefe.
Beim 17:19 (33. Minute) schien das Spiel gekippt zu sein – Die zweite Delle des Abends.
Glaube, Geduld und Wille – Der Weg zurück:
Eine Auszeit brachte die nötige Ruhe. Durchatmen. Neu sortieren. Weiterarbeiten. Die Umstellungen griffen nicht sofort, zeigten aber zunehmend Wirkung. Wir kämpften uns Tor um Tor zurück, verkürzten, glichen aus, doch Nieder-Olm blieb lange in Führung.
Der Wendepunkt kam in der 44. Minute: Beim Stand von 26:25 gingen wir endlich wieder in Führung. Entscheidender Faktor war erneut unsere Abwehr, die Angriff um Angriff wacher und griffiger wurde. Wir zwangen den Gegner zu schwierigen Würfen und genau das gab auch unserem Angriff neues Selbstvertrauen. Mit mehr Tempo, Überzeugung und Tiefe spielten wir nun wieder nach vorne.
Schlussphase – Nerven aus Stahl:
Die letzten Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Wir legten vor, Nieder-Olm zog nach. Besonders bemerkenswert: Selbst eine teils doppelte Unterzahl brachte uns nicht aus dem Konzept. Jeder übernahm Verantwortung, jeder war präsent. Wir trafen zum 27:26 und zum 28:27, getragen von der Halle und unserem unbedingten Willen.
90 Sekunden vor Schluss dann der nächste emotionale Höhepunkt: In Unterzahl erzielten wir den viel umjubelten Treffer zum 29:28.
Nieder-Olm bekam noch einmal die Chance. Der vorletzte Wurf segelte über den Doppelblock am Tor vorbei. Ballbesitz – Wir wollten den letzten Angriff herunterspielen, nahmen eine Auszeit, verloren jedoch den Ball und ermöglichen so den Rheinhessen noch einen letzten Wurf zwei Sekunden vor Schluss.
Absolute Stille in der Halle – Der Wurf – Die Parade! – Dann explodiert die Halle! – Gänsehaut – Wir gewinnen 29:28, verdient.
Fazit- Ein Statement zum Jahresauftakt:
Es war das Ergebnis von harter Trainingsarbeit, echtem Teamwork und der Bereitschaft, auch in schwierigen Phasen an sich zu glauben. Es war ein Spiel, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn alle füreinander einstehen.
Ein perfekter Start ins Jahr 2026. Ein Sieg mit Signalwirkung. Ein weiterer Schritt auf unserem Weg.
Einstellung: 404 Not Found Leistung: Syntax Error Punkte: zu Weihnachten verschenkt
Mehr fällt dem Autor zu diesem Spiel nicht ein. Keine Einstellung, kein Biss, absoluter Totalausfall.
Glückwünsche nach Kirn zu einer guten Leistung gegen desolate Panther.
Die wA1-Panther verabschieden sich in die wohlverdiente Pause und überwintern auf Platz 3 der Regionalliga. Die Zeit wird nun genutzt, um Verletzungen/Krankheiten auszukurieren und Fehler zu analysieren. Die Panthermädels wünschen allen Anhängern gesegnete und ruhige Festtage und eine besinnliche Zeit. Wir sehen uns in 2026 hoffentlich wieder alle gesund und fit in den Hallen.
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