HSG-Saisonrückblick: Enttäuscht. Traurig. Stolz.

Die Herren I und Damen I spielten die erfolgreichste Saison seit Gründung der HSG Dudenhofen-Schifferstadt im Jahr 2015. Dennoch bleibt beiden Teams der Aufstieg knapp verwehrt. Ein Rückblick auf eine besondere Saison.

Nach Platz zwei im Vorjahr war die Pfalzliga-Meisterschaft für die Herren I von Beginn an das erklärte Ziel. Bereits am dritten Spieltag konnten die Panther mit 35:27 bei der HSG Kaiserslautern gewinnen, wo man in den vergangenen Jahren nur selten Punkte mitnehmen konnte. Als dann auch noch Mitte November das Spitzenspiel beim TSV Speyer mit zehn Toren Vorsprung gewonnen wurde war klar, dass die Meisterschaft nur über die Panther laufen konnte. Die Herren dominierten ihre Gegner über die komplette Saison, gewannen ihre Spiele im Schnitt mit zwölf Toren Differenz. Nach 22 Spielen zeigte die Tabelle die maximale Punkteausbeute von 44:0 an, verbunden mit dem besten Angriff, der besten Defensive sowie elf Punkten Vorsprung auf Rang zwei.

Auch für die Damen I sollte nach Platz drei in der Vorsaison der nächste Entwicklungsschritt folgen. Den ersten Härtetest gab es dann direkt im ersten Saisonspiel, als der spätere Tabellendritte HSG Landau/Land mit 27:26 geschlagen werden konnte. Zwischen Anfang November und Ende Februar spielten sich die Damen dann in einen Rausch. Elf Siege in Folge bedeuteten bereits früh vier Meisterschafts-Matchbälle. Der zweite wurde dann im Heimspiel gegen die FSG Assenheim/Dannstadt/Iggelheim genutzt. Schlussendlich war es vor allem das starke Teamgefüge und eine beeindruckende Konstanz, die den Damen die Pfalzmeisterschaft bescherte.

Das absolute Saison-Highlight war sicherlich, dass beide Teams Mitte März, am gleichen Heimspieltag direkt hintereinander die Meisterschaft festmachen konnten. Dass die Feierlichkeiten sich weit bis nach Sonnenaufgang am Folgetag zogen, sollte niemanden überraschen.

Wie hinlänglich bekannt war die Meisterschaft aber leider nicht verbunden mit dem direkten Aufstieg in die Regionalliga (bisher unter dem Namen Oberliga RPS). So mussten sich die Meister der Verbände Pfalz, Rheinland, Rheinhessen und dem Saarland im Turniermodus um lediglich einen Aufstiegsplatz streiten.

Bereits vor dem ersten Spieltag der Relegation war die HG Saarlouis II als stärkster Konkurrent der Herren I ausgemacht worden. Nach klaren Auftaktsiegen beider Teams war abzusehen, dass der Aufstieg im direkten Duell ausgespielt werden würde. Was beide Mannschaften dann in der neuen Kreissporthalle zeigten, war ein Spiel auf extrem hohem Niveau. Trotz langer Panther-Führung konnten sich die Gäste mit 29:28 denkbar knapp durchsetzen. Leere Blicke bei den Panthern, der Traum vom Aufstieg war geplatzt.

Nach einem klaren Heimsieg gegen die SG Zweibrücken setzten sich die Damen I beim TV Welling in einer wahren Abwehrschlacht mit 18:17 durch. Die Entscheidung sollte also am dritten und letzten Spieltag fallen, als der ebenfalls doppelt siegreiche HSV Sobernheim in Schifferstadt gastierte. In der ersten Viertelstunde kaufte die starke HSG-Defensive den flinken Gästen den Schneid ab, ließ in diesem Zeitraum nur zwei Gegentore zu und führte mit vier Toren. Danach setzte sich aber die Qualität der Rheinhessen durch, sodass sich auch die Damen am Ende mit 32:27 geschlagen geben mussten.

Die bittere Realität sieht also so aus, dass sowohl die Herren I als auch die Damen I nächstes Jahr in der Liga verbleiben. Eine Niederlage – bei den Herren sogar die einzige der ganzen Saison – zu viel, die am Ende den Aufstieg kostet. Das Szenario ist umso dramatischer, wenn man bedenkt, dass in den letzten Jahren immer zwei statt nur einem Team aufsteigen durften. Sowohl bei den Damen als auch den Herren ist es die HSG, die der Umstrukturierung der Ligen zur kommenden Saison zum Opfer fällt.

Auch wenn die Enttäuschung über dieses bittere Ende natürlich riesig ist, sollte bei allen Beteiligten mit ein bisschen Abstand vor allem ein Gefühl überwiegen: Stolz. Stolz auf das, was beide Mannschaften in den vergangenen Monaten geleistet haben. Stolz darauf, dass beide einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht haben. Stolz darauf, die eigenen Fans regelmäßig mit tollem Handball begeistert zu haben.Jetzt geht in die wohlverdiente Handball-Pause. Genießt die freien Tage. Wir wünschen allen Teams viel Spaß auf den Abschlussfahrten. Und eins ist sicher: die Panther kommen wieder!

von Sebastian Kolb

Nachbericht E1-Jugend: Meister in der Bezirksklasse

Unsere E1 belohnt sich mit der Meisterschaft für eine tolle Saison 

Am vergangenen Sonntag bestritt unsere E1 ihr letztes Spiel der Saison gegen die Nordpfälzer Wölfe vor heimischem Publikum. 

Bereits am vorletzten Spieltag konnte man mit einem Sieg in Dansenberg die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen, dennoch wollten unsere jungen Sportler zu Hause nochmals zeigen, dass man nicht zu Unrecht die Meisterschaft gewonnen hatte. Und so konnten unsere Jungs zum Schluß mit einem ungefährdeten 29 zu 19 Sieg stolz vom Platz gehen. 

Im Anschluss wurde die Meisterschaft gebührend gefeiert und die Jungs bekamen neben viel Applaus der zahlreichen Zuschauer auch noch ein Meisterschaftsshirt überreicht, welches sie sich mit breiterem Lächeln schnell überstreiften. 

Bei all der Freude bleibt aber auch ein Wermutstropfen. War dies nun doch der letzte gemeinsame Auftritt mit ihrem Trainer Sebastian Serr, der sich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen hat die Panther nach der Saison zu verlassen. 

Lieber Sebbi, im Namen der Jungs, der Eltern und des ganzen Vereins danken wir Dir für eine unglaubliche Saison, in der Du den Kids neben allen sportlichen Erfolgen vor allem beigebracht hast, dass Handball mehr ist als Tore und Ergebnisse, nämlich Teamgeist, Gemeinschaft und Freundschaft. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute für Deine Zukunft und hoffen, dass Du dem Handball als Spieler und Jugendtrainer erhalten bleibst. 

Unseren jungen Sportlern gratulieren wir zur Meisterschaft und einer herausragenden Saison und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und noch viel mehr Spaß beim Handball. 

Wir sind stolz auf das, was ihr geleistet habt!

Von Sebastian Riegger

Nachbericht F1- und F3-Jugend: Gemeinsam gegeneinander

F1 und F3 bestreiten ihr letztes Spielfest zusammen 

Durch den Ausfall einer gegnerischen Mannschaft sprang unsere F1 am Sonntag bei der JSG Mundenheim-Rheingönheim als Ersatzmannschaft ein, sodass sich für das letzte Spielfest die schöne Konstellation F1 gegen F3 ergab.

Für den Jahrgang 2015 war das zugleich auch das letzte Spielfest ihrer noch jungen Handballkarriere, da sie ab nächster Runde in der E-Jugend auf Torejagd gehen.    

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen, Matten-, und Kastenball wurde endlich das gespielt, was alle am besten können: Handball. Und das ganze 18 Minuten am Stück, um den Spielern ein längeres Zusammenspiel zu ermöglichen.  

Dies führte dazu, dass die 17 jungen Panther beider Mannschaften, egal ob alter Hase oder Neuling, bereits im ersten Spiel ihr Können zeigen und sich austoben konnten, was den Zuschauern ein spannendes Match lieferte. Mit jeder Minute wurde das Spiel schneller und die Abwehr sicherer. Beide Mannschaften konnten schöne Tore erzielen und zeigten ein tolles Miteinander. Gegen die heimische Mannschaft mussten sich beide Pantherrudel dagegen noch mehr ins Zeug legen.   

Die Jungs und Mädels hatten sichtlich Spaß und trafen nicht immer, aber immerhin sehr oft, die richtigen Entscheidungen und unterstützten sich gegenseitig. 

Spätestens jetzt war klar, dass die jungen Handballer in der vergangenen Runde viele Fortschritte gemacht haben und in ihrer Mannschaft zusammengewachsen sind. Die älteren Spieler die nun in die E-Jugend wechseln, sind gut vorbereitet um dort auf Punktejagd zu gehen.  

Ganz besonders möchten wir uns bei den beiden Young Referees bedanken, die die Spiele souverän geleitet und den Kids alle Fehler erklärt haben. 

Für die Panther standen auf dem Spielfeld                                                                 
F1: Max, Lina, Aaron, Mila, Silas, Anna, Jaron, Mia, Jonas
F3: Leonard, Matti, Felix, Marlon, Mika, Johannes, Fabian, David

Wir freuen uns auf die neue Runde!

Von Sandra Beller

Nachbericht weibliche C1-Jugend: HSG Panther – TV Nieder-Olm 26:27 (11:15)

Toller Fight zum Saisonabschluss

Prima ins Spiel zurückgekämpft, eine Führung erarbeitet und am Ende doch sehr unglücklich verloren – so lässt sich das letzte Spiel der wC1 gegen den TV Nieder-Olm zusammenfassen. Die knappe 26:27- Heimniederlage in der NKH änderte letztlich aber nichts mehr am 6. Tabellenplatz der Panther in der RPS Oberliga und die Mädels verabschiedeten sich immerhin mit einer starken kämpferischen Leistung von ihren Zuschauern.

Den Spielbeginn hatten die Panther-Mädels ziemlich verschlafen, nach 4 Minuten stand es bereits 1:6 für die Gäste aus Rheinhessen. Dieser Hypothek liefen die HSG-Spielerinnen lange hinterher, Mitte der 1. Halbzeit führte der TV Nieder-Olm beim 6:12 sogar mit 6 Toren. Die Gastgeber kämpften sich aber zunehmend hinein ins Spiel, wollten sich so nicht von ihrem Publikum verabschieden. Kurz vor der Halbzeit war man wieder mit 3 Toren dran, zur Halbzeit hieß es 11:15. Allen war aber klar, dass in diesem Spiel deutlich mehr drin war.

In Halbzeit 2 riefen die HSG-Spielerinnen ihr Potenzial endlich besser ab, zeigten mehr Biss und spielten mit deutlich mehr Tempo. Zurecht stand nach 40 Spielminuten beim 20:19 die erste HSG- Führung auf der Anzeigetafel. In der 48. Spielminute, als Annika Günthert beim Stand von 26:25 in der Abwehr den Ball eroberte und zum Tempogegenstoß ansetzte, hatten die Gäste großes Glück, dass es nur Freiwurf gab, als Annika rüde von hinten in vollem Lauf zu Fall gebracht und damit eine Riesen-Torchance verhindert wurde. Auch in den folgenden beiden Spielminuten fehlte der HSG das Glück, um dieses Spiel zu gewinnen. Zwei Pfostenwürfe, ein verworfener Siebenmeter und dann 9 Sekunden vor Spielende noch das Siegtor der Rheinhessinnen – das Glück war diesmal wahrlich nicht auf Seiten der HSG. Der Kampfgeist und die Moral aber sehr wohl, und das ist letztlich wichtiger als Sieg oder Niederlage. Die wC1 verabschiedet sich nach einer großen Kampfleistung in die wohlverdiente Pause.

Nachbericht weibliche C1-Jugend: JSG Welling/Bassenheim – HSG Panther 33:27 (17:13)

Knackpunkt 15. Spielminute

Mit ausgedünntem Kader hat sich die wC1 beim Meister der RPS Oberliga gut verkauft, musste sich Welling/Bassenheim letztlich aber mit 33:27 geschlagen geben.

Zunächst konnten die Panther-Mädels spielerisch im Angriff überzeugen, stießen konsequent auf die Nahtstellen und nutzten die so entstandenen Lücken zu schön herausgespielten Toren. Ein Knackpunkt im Spiel der Panther war die 15. Spielminute, als Theresa Degner den Ball in der Abwehr herausfing, zusammen mit Annika Günthert weit vor allen Gegenspielerinnen Richtung gegnerisches Tor lief – und auf Höhe des 9 Meters in einer Hallenkuhle umknickte. Ball weg, statt Führungstor zum 10:9 ein 4-Tore-Lauf für Welling/Bassenheim, weil Theresa raus musste und damit auch auf Halb in der Abwehr fehlte. Nach dem Ausfall von zwei wichtigen Spielerinnen hat die HSG auf der Halbposition ohnehin schon nicht mehr viele Wechselmöglichkeiten. Da sich auch die zweite Halb- Abwehrspielerin, Marie Krummenacker, mit einer langwierigen Verletzung herumschlägt und in der Rückrunde nie lange am Stück spielen kann, mussten die Panther-Mädels den Spitzenreiter davonziehen lassen. Schade, ohne die Ausfälle bei den Pfälzerinnen wäre auch im Rückspiel mehr drin gewesen.

Trotz dem 17:13-Pausenrückstand ließen sich die Mädels aber nicht hängen, gekämpft wurde bis zum Schluss. Insbesondere die beiden Außenspielerinnen Charlotte Bauer und Clara Fischer zeigten einige schöne Würfen von Außen. Insgesamt konnten sich alle 8 Feldspielerinnen in der Nettetalhalle in die Torschützenliste eintragen. Nach dem müden Auftritt vergangene Woche gegen die HSG Marpingen- Alsweiler war das eine Leistung, auf der sich im letzten Rundenspiel aufbauen lässt.

Gratulation an den Meister der RPS Oberliga, der auch dieses Spiel verdient gewonnen hat!

Nächste Woche trifft die wC1 am Sonntag um 14 Uhr in der NKH zum letzten Saisonspiel an. Dann wollen die Mädels gegen den TV Nieder-Olm nochmal alles in die Waagschale werfen und sich mit einer guten Leistung von den Fans verabschieden.

Von Iris Buchenau

Nachbericht F1-Jugend bei der HSG Trifels

Am Samstag stand das vorletzte Spielfest für die F1-Jugend auf dem Plan. Zu Gast bei der HSG Trifels in Annweiler traf man neben der heimischen Mannschaft auch auf die Gäste des SV Bornheim. 

Passend zum gerade vergangenen Osterfest, wurden beim Aufwärmspiel erstmal alle „Hoppelhasen“ losgeschickt um sich gegenseitig zu befreien.  Bereits beim Matten- und Turmball waren alle acht Spieler daher recht schnell im Spielgeschehen und brauchten nicht lange um Punkte zu erzielen.  

Bei den anschließenden Handballspielen wurde diesmal auch verstärkt die Ausdauer der jungen Panther auf die Probe gestellt. In 4 Spielen zu je 10 Minuten bekamen alle Kinder viel Spielpraxis, konnten sich im Spielgeschehen einbringen und ausprobieren. Wie schon bei den vergangenen Spielfesten, waren wir beim ersten Spiel noch etwas unsicher, doch mit jedem Spiel wurde die Abwehr stärker und der Angriff sicherer. 

Die Jungs und Mädels fanden oft ihre freien Mitspieler und unterstützten sich gegenseitig in der Abwehr. Sie waren konzentriert bei der Sache und konnten bei allen Spielen Tore erzielen. Alle Kinder zeigten sehr gute Leistungen und es gab nur wenig zu korrigieren. 

Zum Ende der Runde ist deutlich zu sehen, welche Fortschritte jeder Einzelne gemacht hat und wie gut die Mannschaft zusammengewachsen ist.   

Für die Panther standen auf dem Spielfeld:                                                                      

Victoria, Jonas, Hannes R., Benjamin, Hannes M. Moritz, Lio, Kasimir

Nachbericht weibliche B1-Jugend: HSG Panther – TV Nieder-Olm 24:27 (13:17)

Nieder-Olm am Ende abgezockter – wB1 verabschiedet sich mit Niederlage aus der Saison

Die wB1 hat ihre turbolente Oberliga-Saison beendet. In einem spannenden Schlagabtausch mussten sich die Panther-Mädels am Ende mit 24:27 gegen den Vizemeister aus Nieder-Olm geschlagen geben.

Nach den beiden Siegen gegen Schweich und Welling/Bassenheim gingen die Panther mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie. Nieder-Olm zeigte allerdings von Beginn an, dass sie im Fernduell mit Budenheim um den Platz als Vizemeister als Sieger vom Feld gehen wollten und drückten ordentlich aufs Gaspedal. Die Panther taten sich in der Anfangsphase sehr schwer gegen die körperlich überlegenen Rheinhessinnen und gerieten früh ins Hintertreffen. Trotzdem wehrten sich die Panther im ersten Durchgang ordentlich und konnten ihrerseits Torerfolge erzielen. Eine Schwächephase im Angriff kurz vor der Pause konnte Nieder-Olm nutzen um auf 4 Tore wegzuziehen.

Die letzten 25 Minuten der Saison brachen an und die Panther-Mädels zeigten einen aufopferungsvollen Kampf. Nieder-Olm hatte schwer zu kämpfen und die Zuschauer in der Pfalzhalle sahen einen heißen Schlagabtausch auf dem Feld, in dem die Panther alles in die Waagschale warfen, um das Spiel zu drehen. Und tatsächlich bot die 2. Hälfte etliche Möglichkeiten, das Spiel auf die eigene Seite zu kippen, aber das letzte Glück fehlte dann am Ende und man musste sich mit 24:27 geschlagen geben.

Ein wirklich versöhnlicher Abschluss einer anstrengenden, aber trotzdem sehr lehrreichen Saison für alle Beteiligten. Natürlich hätte man gerne die letzten beiden Punkte noch mitgenommen, aber alles in allem kann man auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Der abschließende 7. Tabellenplatz spiegelt in keinster Weise wider, was in der Halle gezeigt wurde. Viele knappe Niederlagen, die vermeidbar waren, viel Unerfahrenheit, aber natürlich auch viele starke und erfahrene Gegner, an denen man sich immer wieder messen und hochziehen konnte. Diese gesammelten Erfahrungswerte gilt es nun aufzuarbeiten und weiterzuentwickeln. Die neue Saison wird kommen und die Panther-Mädels werden ein Jahr erfahrener zurückkommen und zeigen, welches Potential in ihnen steckt.❤️🖤

Von Rolf Keller

Nachbericht weibliche C1-Jugend: HSG Panther – HSC Schweich 27:33 (15:16)

Spitzenteam lange Paroli geboten 

Die wC1 hat gegen den Tabellenzweiten aus Schweich 45 Minuten gut mitgehalten, musste sich mit nachlassenden Kräften am Ende aber 27:33 geschlagen geben. 

Die Zuschauer in der Pfalzhalle sahen ein gutes RPS-Oberligaspiel. Die Gäste setzten die Panthermädels mit ihrem Tempospiel nach Balleroberung von Beginn an unter Druck. Schön herausgespielte Tore des HSG-Angriffs konterten die Schweicherinnen direkt mit einem schnellen Gegenangriff, noch bevor die Abwehr stand.  Zunehmend stellten sich die Spielerinnen darauf ein, kamen ebenfalls schnell zurück und konnten über das 15:16 zur Pause bis zum 24:24 in der 41. Minute immer wieder gleichziehen. 

Am Ende ließen die Kräfte bei den Panthern etwas nach, einige leichtfertige Abschlüsse und Ballverluste zeugten von nachlassender Konzentration. So konnten sich die Gäste in der Schlussphase auf drei Tore absetzen. Alles oder nichts hieß es für die HSG, die in den letzten drei Spielminuten ganz offensiv agierte. So fiel das Ergebnis am Ende etwas zu deutlich aus, die Schweicherinnen haben aber durchaus verdient beide Punkte mitgenommen.

Besonders erfreulich für die HSG: Martha Cölsch erwischte auf Linksaußen einen Glanztag und trug sich erstmals mit fünf Toren in die Torschützenliste ein. Auch alle anderen C1-Spielerinnen zeigten eine gute Leistung, auf der sich weiter aufbauen lässt. Nach dem Arnhem Cup an Ostern stehen für die Mannschaft noch ganze drei Oberligaspiele an.

Von Iris Buchenau

Vorbericht Herren 1: Derby, Spitzenspiel, Matchball um die Meisterschaft

ALLE IN ROT! zum Spitzenspiel und der möglichen Meisterschaft unserer Herren 1

Als die Rheinpfalz am 18. November des Vorjahres über das Hinspiel schrieb, dass „mehr Spitzenspiel“ nicht gehe, „wenn die Handballer des TSV Speyer und der HSG Dudenhofen/Schifferstadt […] in der Pfalzliga aufeinandertreffen“, wusste niemand, welche Besonderheit das Rückspiel der beiden Spitzenmannschaften, Samstagabend 19:30Uhr in der Hasslocher Pfalzhalle, für die Zuschauer bereithalten würde. So stehen unsere Herren nach nunmehr 18 Spielen ohne einen einzigen Punktverlust und vier Spieltage vor dem Rundenende noch immer an der Spitze der Pfalzliga und könnten – so wie der Zufall des Spielplans es wollte – im direkten Duell und Derby gegen den TSV Speyer die Meisterschaft feiern und sich für die bisher gezeigten Leistungen belohnen.

Dass dieses Spiel dennoch keinesfalls ein Selbstläufer werden und der TSV alles daran setzen wird, die Feierlichkeiten der HSG zu verhindern, wird in der Analyse des Hinspiels in der Speyrer Osthalle sehr schnell deutlich. Mit einem überragenden Tobias Weinerth zwischen den Pfosten und einer nahezu optimalen Wurfquote kann man rückblickend schon von einem perfekten Spielverlauf für unsere HSG sprechen, der so im Vorfeld nicht zu erwarten war. Insbesondere die Qualität des Kaders der Kobras, die mit Spielern wie Denis Markert, Arik Weber, Fabian Ruß, Tim Doppler und den Neuzugängen Florian Rech und Jan Zentgraf auf jahrelange Drittliga- und Oberligaerfahrung setzen können, lässt auch für das am Wochenende stattfindende Spiel einen engen Spielverlauf vermuten.

Da der TSV vor allem über eine körperlich präsente, sehr defensive Abwehr um Tim Doppler als großem Rückhalt im Tor ihr Spiel aufzuziehen versucht, gilt es für unsere Herren das bislang so erfolgreiche Tempospiel aufrecht zu erhalten, um möglichst viele einfache Tore erzielen zu können. Personell werden dem Trainerteam David Oetzel und Christoph Schubart mit Ausnahme von Marco Schneider alle Spieler der vergangenen Spiele zur Verfügung stehen.

Da vor dem Spitzenspiel der Herren-Pfalzliga, das eingebettet in den Eventspieltag „Baustelle“ stattfinden wird, auch unsere Damen 1 ab 17:30Uhr den Meistertitel der Damen-Pfalzliga feiern könnten, gilt: ALLE IN ROT!, um unsere Herren zum Sieg im Derby und unsere Damen zur verdienten Meisterschaft zu peitschen! Es wird empfohlen frühzeitig anzureisen, da die Verantwortlichen beider Vereine mit einem großen Interesse und Andrang rechnen.

Von Christoph Schubart

Nachbericht weibliche B1-Jugend: JSG Welling/Bassenheim – HSG Panther 27:30 (8:10)

wB1 nimmt Hürde Welling/Bassenheim mit geschlossener Mannschaftsleistung 

Im letzten Auswärtsspiel der Saison tingelte die wB1 nochmal mit dem Bus Richtung Rheinland. Die gute Stimmung aus dem Heimsieg gegen Schweich wurde mit in den Bus genommen und sollte in Welling zu den nächsten zwei Punkten führen. 

Wie bereits im Hinspiel entwickelte sich von Beginn an auf dem Spielfeld ein attraktiver Abnutzungskampf. Beide Mannschaften schenkten sich in der Anfangsphase keinen Zentimeter Spielfeld und jedes Tor musste sich hart erkämpft werden. Dabei standen sich zwei sehr robuste Abwehrreihen gegenüber, die hart aber fair gegenseitig unter ständigen Druck setzten. Leichte Vorteile für die Panther zeichneten sich aber bereits ab. 8:10 stand es gerade mal zur Halbzeit. 

Der zweite Durchgang legte dann ordentlich an Tempo zu. Beide Mannschaften drückten nun ordentlich auf die Tube ohne die robuste Gangart zu vernachlässigen. Trotz starker Abwehrreihen nahm die Wurfqualität auf beiden Seiten stark zu und so war trotz guter Abwehrarbeit der Panther nicht mehr so viel abzuwehren, wie in Durchgang eins. Allerdings konnten die Panther viel durchwechseln und so das Tempo durchweg hochhalten, wodurch mit zunehmender Spieldauer das Spiel immer mehr Richting Panther kippte und man führte 12 Minuten vor dem Ende mit 6 Toren. Zwar konnten sich die Wellinger Mädels noch einmal bis auf 2 Tore ranspielen, aber die Panthermädels spielten die restliche Spielzeit ruhig und konzentriert runter und fuhren damit auch den verdienten 27:30-Sieg ein. 

Am letzten Spieltag erwartet man nun in der Haßlocher Pfalzhalle die Rheinhessinnen des TV Nieder-Olm. Hier hat man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen und die Panther würden sich gerne vor möglichst voller Halle mit einem Sieg aus der Saison verabschieden. Auch wenn es für die Panther „nur“ noch um einen positiveren Tabellenplatz geht, kann das Spiel noch einen interessanten Einfluss auf die Vizemeisterschaft der diesjährigen RPS haben. Es erwartet alle ein hoffentlich spannendes Spiel. 

Von Rolf Keller