Weibliche C1-Jugend: Miserable Trefferquote besiegelt Niederlage gegen BIOH

Auch im Rückspiel war gegen die MJSG TSG Ober-Hilbersheim/Ingelheim/Budenheim für die wC1 nichts zu holen, am Ende musste man sich mit 19:25 geschlagen geben. Ursächlich hierfür war die miserable Chancenverwertung: Allein in den ersten dreieinhalb Minuten konnten die HSG-Spielerinnen viermal völlig freistehend vor der Torfrau den Ball nicht im Tor versenken. Das Tor war für die Gastgeber an diesem Tag wie vernagelt. Erst in der 10. Spielminute warf Clara Fischer das erste Tor für die HSG überhaupt. Sie blieb an diesem Tag im Angriff auch die einzige, die ihre Leistung abrufen konnte. Aufgrund von Klassenfahrt und Verletzung gab es leider im Rückraum keine Wechselalternativen, weshalb auch die Spielerinnen, die die ganze Woche davor krank waren, durchspielen mussten und am Ende etwas die Kräfte ausgingen.

Dass die HSG nach 12 verworfenen völlig freien Würfen allein in Halbzeit 1 zur Pause trotzdem noch nur 8:10 in Rückstand und damit noch nicht abgeschlagen war, war vor allem intensiver Abwehrarbeit geschuldet, aber auch einer verbesserten Torwartleistung. Das Torwarttraining von Lisa Heid trägt erste Früchte, die beiden Torneulinge Liana Merklinger und Madeleine Werner konnten beide mehrere Bälle abwehren. Weiter so!

In Schweich wollen die Panther-Mädels am Samstag (16 Uhr) auch im Angriff eine bessere Leistung zeigen, um im Kampf um Platz 2 in der Vorrunden-Gruppe der Regionalliga noch ein Wort mitzureden.

mB1

Männliche B1: Krimi-Sieg im Spitzenspiel bei der SG Zweibrücken

Am Samstagabend wartete auf uns die bis dato größte Herausforderung der Saison. Mit der SG Zweibrücken trafen wir auf den bislang stärksten Gegner der noch jungen Runde und das auswärts. Schon im Vorfeld war uns klar, dass wir nur mit absolutem Einsatz bestehen würden. Die Vorbereitung auf dieses Spitzenspiel lief jedoch alles andere als reibungslos: Krankheitsbedingte Ausfälle, Klassenfahrten und kleinere Blessuren ließen ein Training in gewohnter Aufstellung kaum zu. Doch am Samstag stellten sich dann alle in den Dienst der Mannschaft und waren bereit alles zu geben was möglich ist.

Blitzstart und ein schneller Dämpfer
Von der ersten Minute an setzten wir ein Ausrufezeichen. Unsere Abwehr arbeitete hochkonzentriert, verschob aggressiv und zwang die Gastgeber zu schwierigen Würfen. Hinter der stabilen Deckung glänzte unser Torhüter mit wichtigen Paraden. Im Angriff spielten wir diszipliniert unser System herunter, nutzten die Lücken und führten nach acht Minuten verdient mit 1:5. Doch Zweibrücken schlug zurück. Einige überhastete Abschlüsse und kleine Unsauberkeiten reichten und nur drei Minuten später war das Spiel beim 5:5 wieder völlig offen.

Intensiver Schlagabtausch
Jeder Ballgewinn wurde gefeiert, jede gelungene Aktion vom Publikum lautstark honoriert. Wir blieben mit druckvollen 1gg1 Aktionen und klugen Pässen stets gefährlich, öffneten Lücken in der Zweibrücker Abwehr und nutzten diese entschlossen.
Doch die Gastgeber hielten mit derselben Entschlossenheit dagegen. Kleine Nachlässigkeiten unsererseits wurden sofort bestraft, und so wechselte die Führung mehrfach.

Die Partie blieb ein ständiges Hin und Her, ein echter Krimi, bei dem niemand auch nur einen Meter kampflos hergab. Trotz ein paar Fehlern hielten wir dem Druck stand und bewiesen, dass wir uns von der lautstarken Kulisse nicht beeindrucken lassen. Mit nur einem Tor Rückstand (14:13) gingen wir in die Halbzeit und spürten, dass hier bis zum Schluss alles möglich war.

Kampf zurück in die Partie
Die zweite Halbzeit begann aus unserer Sicht denkbar ungünstig: Zweibrücken kam wacher aus der Kabine und erhöhte schnell auf 17:14 (28.). Doch an diesem Samstag stand eine andere Mannschaft auf dem Feld als noch eine Woche zuvor in Berchem. Lautstark, entschlossen und mit sichtbarer Leidenschaft kämpften wir uns zurück, stoppten jeden Lauf der Gastgeber und glichen beim 19:19 (34.) aus. Zwei Minuten später gingen wir beim 19:21 erneut in Führung – Das Spiel war wieder völlig offen.

Herzschlagfinale
Kein Team konnte sich in der Schlussphase mehr absetzen. Beim 27:27 und noch einer Minute auf der Uhr spielten wir unseren letzten Angriff geduldig und klug aus. Trotz frühem Zeitspiel trafen wir 30 Sekunden vor dem Ende zum viel umjubelten 27:28.
Zweibrücken erhielt noch eine letzte Chance, doch wir verteidigten kompromisslos. Neun Sekunden vor Schluss nahm der Gastgeber die Auszeit:
Wiederanpfiff, Stoppfoul, Freiwurf und dann ertönt das Schlusssignal – Der finale Wurf segelte am Tor vorbei und grenzenloser Jubel brach aus. Die nächsten beiden Punkte gehören uns!

Ein Sieg, der uns zusammenschweißt
Dieser Abend in Zweibrücken war mehr als nur ein weiterer Auswärtserfolg. Er war ein sichtbares Zeichen unseres Teamgeistes. Nach dem schwierigen Auftritt in Berchem wollten wir ein anderes Gesicht zeigen und wir haben geliefert: Lauter, entschlossener, mutiger!
Trotz widriger Vorbereitung, trotz Rückstands und einer lauten gegnerischen Halle haben wir uns nicht beirren lassen und immer an uns geglaubt.

Mit diesem 28:27-Krimi haben wir nicht nur zwei Punkte geholt, sondern auch bewiesen, dass wir als Mannschaft gewachsen sind und gemeinsam jede Hürde überwinden können.
8:0 Punkte, Tabellenführung und ein Gefühl von echter Geschlossenheit – Diese Reise hat uns noch mehr zusammengeschweißt und gibt uns Rückenwind für alles, was noch kommt.

Großer Respekt gilt auch unseren Handballfreunden aus Zweibrücken für ein faires und hochklassiges Spitzenspiel, das uns und allen Zuschauern lange in Erinnerung bleiben wird.

Männliche B1: Arbeitssieg mit internationalem Flair in Luxemburg

Am dritten Spieltag führte uns der Spielplan ins benachbarte Luxemburg – Eine längere Anreise und eine ungewohnte Kulisse, die wir so nicht alle Tage erleben inklusive. Trotz der weiten Fahrt starteten wir konzentriert und mit klarem Plan in die Partie.
Von Beginn an setzten wir unsere Vorgaben um. Im Angriff nutzten wir unsere Laufwege diszipliniert und fanden immer wieder die Lücken in der gegnerischen Deckung. Auch defensiv standen wir kompakt, verschoben aufmerksam und gewannen viele Zweikämpfe. Hinter dieser beweglichen Abwehr konnten sich unsere Torhüter gleich mehrfach auszeichnen.
Ergebnis: Nach nur fünf Minuten führten wir souverän mit 0:4 und bestimmten das Spieltempo.

Mit dem ersten Tor der Gastgeber kam dann aber ein Bruch in unser Spiel. Die lange Fahrt schien sich nun doch in den Beinen bemerkbar zu machen…Wir vergaben klare Chancen, leisteten uns unvorbereitete Abschlüsse und einige technische Fehler. Zwar hielten wir beim 3:6 (10.) und 5:8 (13.) weiterhin einen Vorsprung von drei Treffern, doch der ganz große Spielfluss war dahin. Bis zur Halbzeit blieb es bei einer knappen, aber verdienten 12:14-Führung, verbunden mit der Erkenntnis, schon mehrere Möglichkeiten zur höheren Führung ausgelassen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Wir hatten die Partie unter Kontrolle, konnten uns aber nicht entscheidend absetzen. Unsere individuelle Klasse verhinderte jedoch, dass das Spiel kippte, dennoch blieb es bis zum 21:23 (45.) eng. In dieser Phase überzeugten wir vor allem in der Defensive: Unsere Abwehr arbeitete weiter konsequent, zwang die Luxemburger zu schwierigen Würfen und unsere Torhüter hielten wichtige Bälle.

Erst in den letzten Minuten nutzten wir unsere Chancen wieder konsequenter. Mit konzentrierten Angriffen und sicher verwandelten Würfen bauten wir den Vorsprung Schritt für Schritt aus und so stand am Ende ein verdienter 24:29 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel.
Damit bleiben wir auch nach dem dritten Saisonspiel ungeschlagen und nehmen die nächsten beiden Punkte mit nach Hause.

Wichtigste Erkenntnis der langen Auswärtsfahrt:
Wir haben gezeigt, dass wir auch „Arbeitssiege“ einfahren können. Trotz schwächelnder Chancenverwertung und einiger technischer Fehler lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und können uns einmal mehr auf unsere Abwehr und unsere Torhüter verlassen. Zwei weitere Punkte sind auf unserem Konto: 6:0 🔥 – Nun gilt der volle Fokus dem Spitzenspiel am kommenden Samstag in Zweibrücken.

Von Luca Krause

Weibliche C1-Jugend: Erneut Spiel in 2. Halbzeit gedreht

Die wC1 entwickelt sich in der Regionalliga-Vorrunde zur Mannschaft der letzten Viertelstunde. Erneut hat das Team mit einer starken kämpferischen Leistung einen 5-Tore-Rückstand kurz nach der Halbzeit wettgemacht und letztlich hauchdünn 28:29 zwei Punkte aus Marpingen entführt.

Auf dem Feld waren beide Teams in der ersten Halbzeit relativ ausgeglichen. Im Tor war Marpingen aber mit zwei starken Torfrauen deutlich besser besetzt, weshalb die Panther-Mädels nach einigen vergebenen Großchancen erneut lange Zeit einem 3 bis 5 Tore-Rückstand hinterherliefen.

Madeleine Werner und Liana Merklinger, die erst seit kurzem im Tor stehen und sich glücklicherweise bereiterklärten, der Regionalliga-Mannschaft ohne Torfrau durch die Runde zu helfen, konnten aber nach der Pause den ein oder anderen Ball der Saarländerinnen abwehren, was die Aufholjagd der Panther-Mädels überhaupt erst ermöglichte. Kämpferisch ging diesmal Clara Fischer voran, die von Beginn an Zug zum Tor hatte und die Mannschaft auch verbal immer wieder pushte. Lina Feuchtenhofer stellte sich in den Dienst der Mannschaft und mischte nach krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen so gut es mit der verletzten Wurfhand ging mit und unterstützte ihr Team damit sehr.

Ein starkes Spiel machten in Marpingen auch die Außenspielerinnen, die sich gut durchsetzen und mit ihren Toren zum Mannschaftserfolg erheblich beitragen konnten.

Hauchdünn steht die wC1 damit nach der Halbzeit der Vorrunde mit 4:2 Punkten auf dem 2. Platz. Es bleibt spannend, ob sich das Team in den folgenden drei Spielen ein Ticket für die Meisterrunde lösen kann, oder nicht. In jedem Fall freuen sich die Panther-Mädels bei ihrem nächsten Heimspiel am Sonntag, 21.9., um 13.30 Uhr in der Neuen Kreissporthalle über lautstarke Unterstützung auf den Rängen.

Weibliche A1-Jugend: Mit Arbeitssieg in der Fremde

Nicht schön, aber 2 Punkte. Die wA1 entführt beim ersten Auftritt in der Ferne 2 Punkte bei den Südpfalztigern in Bellheim und gewinnt mit 26:29 (13:14).

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine umkämpfte, aber sehr zerfahrene Partie. Beide Seiten produzierten viele Fehler, die niemand wirklich nutzen konnte. Nach 15 Minuten konnten sich die Panthermädels zum ersten Mal mit 3 Toren absetzen (7:10), verpassten es aber in Folge die Konzentration hoch zu halten und sich weiter abzusetzen. Die Tiger blieben stets in Schlagdistanz und konnten die Führung immer wieder egalisieren (5:5, 6:6, 10:10, 16:16).
Der zweite Durchgang zeichnete ein ähnliches Bild. Mit einer kurzen Hochphase konnten sich die Panther dann mit 4 Toren absetzen (17:21) und verpassten es wiederum den Sack endgültig zuzumachen. Die Tiger kamen in Folge allerdings nicht mehr weiter als auf zwei Tore heran und so stand am Ende ein 26:29-Sieg für die Panther auf der Anzeige. Unter dem Strich verdient, da die Tiger nicht einmal im Spiel in Führung lagen, aber es muss von den Panthern mehr kommen, will man die kommenden Aufgaben positiv gestalten.

Kommendes Wochenende gastiert die nächste Pfälzer Mannschaft in der heimischen NKH, die TS Rodalben gibt ihre Visitenkarte bei den Panthern ab. Die nächsten 2 Punkte sollen auf die Habenseite, dafür Bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung.

Weibliche C1-Jugend belohnt sich im Endspurt

Im ersten Heimspiel der Regionalliga Vorrunde fuhr die weibliche C1-Jugend nach starken letzten zehn Minuten ihre ersten Punkte gegen den HSC Schweich ein. Da, wo letzte Woche bei der letztlich deutlichen 27:19-Niederlage in Budenheim das Glück vorne wie hinten gefehlt hatte, war es diesmal auf der Seite der Pfälzerinnen.

Lange sah es nach einer Niederlage gegen die energischen, schnell nach vorne spielenden Schweicherinnen aus. Das 2:1 durch Lena Balbach nach 2 Minuten war für lange Zeit die letzte Führung für die HSG. In den folgenden Minuten zogen die deutlich konsequenteren Gäste mit einem starken Lauf über 4:7 (nach 8 Minuten) davon und hielten diesen 3-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (12:15).

Nach der Pause erwischten die Schweicherinnen den besseren Start und erhöhten die Führung beim 12:18 in der 27. Minute nochmals auf fast vorentscheidende 6 Tore. Nun war der Kampfgeist der Gastgeber erwacht, mit mehr Konsequenz im Angriff und verbesserter Abwehrarbeit verkürzten die Mädels auf 16:18 nach 30 Minuten. Das Spiel kippte und fortan agierten die Panther mit mehr Siegeswillen. Beim Ausgleich per Siebenmetertor zum 19:19 war 15 Minuten vor dem Ende wieder alles offen. Durch leichte Fehler im Tempospiel nach vorne kamen die Panther-Mädels allerdings wieder ins Hintertreffen, liefen erneut einem 19:21 und 21:23-Rückstand zehn Minuten vor dem Ende hinterher. Die Spielerinnen gaben sich aber nie auf, kämpften gemeinsam und wendeten das Blatt durch zwei tolle Durchbruchaktionen von Selina Bartz direkt nacheinander zum 24:23 in der 43. Minute – der ersten Führung seit der 2. Spielminute. Beim 28:26 durch Hailey Neumann 18 Sekunden vor Spielende war die Erleichterung in der Neuen Kreissporthalle groß, der Sieg war nicht mehr zu nehmen, auch wenn Schweich 5 Sekunden vor Spielschluss noch per Siebenmeter zum 28:27 verkürzte.

Einziger Wermutstropfen: Lina Feuchtenhofer hat sich bei dem Spiel leider an der Hand verletzt und wird der wC1 in den nächsten Spielen sehr fehlen. Gute Besserung, Lina!

Weibliche A1-Jugend: Saisonauftakt geglückt – wA1 siegt am Ende deutlich

Die neue Saison ist eröffnet! Die wA1 der HSG siegt am Ende deutlich gegen den TuS Kirn mit 40:27 (18:14).

Anfangs war die Partie sehr zerfahren mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Kirn nutzte die Fehler besser und konnte sich zunächst mit 3 Toren absetzen (5:8). Danach stabilisierten sich die Panther und konnten das Spiel mit einem 6:0-Lauf auf ihre Seite drehen (11:8). Die Abwehr stabilisierte sich ebenso ein wenig und man übernahm langsam die Kontrolle über das Spiel. Ein zweiter 6:0-Lauf zu Beginn des zweiten Durchgangs zum 26:16 brachte dann die Vorentscheidung. Tor um Tor brachte die wA1 schließlich den Sieg zum 40:27-Endstand nach Hause.

Kommende Woche (13.09. – 14.15 Uhr geht es für die Panther zum ersten Pfalzderby zu den Südpfalztigern nach Bellheim. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung, um die Punkte in den Pantherkäfig zu entführen!!!

Von Rolf Keller

Männliche B1: Auswärtssieg in Worms – 4:0 Punkte zum Auftakt

Nach dem gelungenen Saisonstart wartete am vergangenen Wochenende das erste Auswärtsspiel auf uns. Mit der JSG Osthofen/Worms trafen wir auf keinen unbekannten Gegner, schließlich hatten wir uns bereits in der Vorbereitung in einem intensiven und körperbetonten Duell deutlich durchgesetzt. Dennoch war allen klar: In der Liga zählen vergangene Ergebnisse wenig, denn nur mit voller Konzentration und dem richtigen Fokus kann man hier bestehen.

Der Beginn verlief enger, als wir es uns vorgenommen hatten. Zwar kamen wir von Anfang an zu guten Wurfgelegenheiten, doch im Abschluss fehlte uns in den ersten Minuten die Kaltschnäuzigkeit. So stand es nach sieben Minuten 4:2 für die Gastgeber, nicht, weil wir schlecht ins Spiel starteten, sondern weil wir uns für unsere Arbeit nicht ausreichend belohnten. Ab diesem Zeitpunkt griff jedoch unsere Abwehr immer besser. Mit viel Engagement, guter Abstimmung und konsequentem Verschieben unterbanden wir die Angriffsbemühungen der Hausherren und erzwangen unvorbereitete Abschlüsse. Die Ballgewinne nutzten wir konsequent: Mit einem 5:0-Lauf drehten wir die Partie und gingen mit 4:7 in Führung (11. Minute).

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigte sich ein klares Bild:
Wir blieben variabel im Angriff, spielten in unterschiedlichen Aufstellungen und erarbeiteten uns regelmäßig gute Chancen. Nur die Chancenverwertung verhinderte, dass wir den Vorsprung schon früher deutlicher ausbauen konnten. Defensiv dagegen lief es nahezu optimal. Wir standen kompakt, halfen uns gegenseitig und stellten die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Folgerichtig gingen wir mit einer 11:15-Führung in die Kabine.

Wie schon in der Vorwoche erwischten wir einen perfekten Start in die zweite Halbzeit. Hellwach, konzentriert und mit hohem Tempo setzten wir uns sofort weiter ab. Innerhalb von nur fünf Minuten bauten wir den Vorsprung auf 11:20 aus (30. Minute) – Die frühe Vorentscheidung. Von diesem Moment an hatten wir die Begegnung fest im Griff. Unsere Abwehr arbeitete weiterhin konsequent, wir liefen zahlreiche Tempogegenstöße und hielten die Intensität hoch und sicherten uns so einen souveränen 21:30-Auswärtserfolg und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Fazit:
Handballerisch waren die Rollen in dieser Partie früh verteilt. Einzig unsere Chancenverwertung verhinderte einen noch deutlicheren Sieg – Ein Thema, an dem wir weiter arbeiten werden.
Besonders positiv: Auch durch das körperlich sehr robuste, teilweise überharte Abwehrverhalten der Gastgeber ließen wir uns nicht aus dem Konzept bringen, sondern zogen unser Spiel ruhig und konsequent durch.

Alles in allem sind wir auf einem sehr guten Weg. Mit 4:0 Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen haben wir uns eine hervorragende Ausgangslage verschafft und können selbstbewusst in die kommenden Aufgaben gehen💪🏻🔥

Von Luca Krause

Männliche C1: Panther drehen das Spiel nach der Pause – 30:22-Sieg in Nieder-Olm

Die männliche C-Jugend der HSG Dudenhofen-Schifferstadt konnte im zweiten Spiel der neuen Regionalliga für sich einen Sieg erringen. Beim TV Nieder-Olm drehten die Panther nach schwacher Phase vor der Halbzeit eindrucksvoll auf und feierten am Ende einen souveränen 30:22-Auswärtserfolg.

Der Start verlief vielversprechend: Aus einer wachen Abwehr heraus eroberten die Panther zahlreiche Bälle, setzten über Gegenstöße erste Akzente – ließen jedoch auch einige Chancen liegen und schenkten Nieder-Olm einfache Ballgewinne. Mit zunehmender Spieldauer taten sich die HSG-Jungs schwerer, das Tempospiel konsequent durchzuziehen. Besonders der starke Rückraum-Rechte des Gegners stellte die Defensive immer wieder vor Probleme. So ging es mit einem 11:14-Rückstand in die Kabine.

Nach der Pause zeigte sich ein komplett anderes Bild. Mit einer defensiven Umstellung – die Abwehr wurde höher und aggressiver ausgerichtet – brachte die HSG die Gastgeber sofort aus dem Konzept. Die Abwerh um den starken Hannes Klatz fing mehrere Bälle ab münzte diese in Tore um. Auch im Angriff lief es jetzt runder: Jonas Wessinger konnte einige Siebenmeter erkämpfen, die durch Vincent Worf wie schon zuletzt sicher verwandelt wurden.

Während der TV Nieder-Olm zunehmend Lösungen vermissen ließ, spielten sich die Panther in einen Rausch. In den letzten neun Minuten ließen die Gäste kein einziges Gegentor mehr zu und schraubten das Ergebnis auf einen klaren 30:22-Sieg.

Es spielten: Vincent Worf (10), Hannes Klatz (10), Phineas Nestler (5), David Schwarzkamp (3), Paul Englert (2), Jonathan Jakob, Jakob Kurz, Jan Gebert, Julius Habermehl, Jonas Wessinger und Joel Walter.

Mit dem Erfolg im Rücken geht es kommenden Samstag für die Jungs zur vermutlich schwersten Aufgabe nach Saarbrücken. Die Saarländer konnten die beiden ersten Saisonspiele klar für sich entscheiden und stehen mit 4:0 Punkten vor den Panthern an der Gruppenspitze.

Männliche B1: Doppelter Saisonauftakt

Endlich war es soweit:
Nach einer langen und intensiven Vorbereitung stand für uns am Wochenende der Auftakt in der Regionalliga Südwest an. Zum Start erwartete uns mit der SG Zweibrücken ein Gegner, den wir bestens kennen und der uns alles abverlangte.

Die Anfangsphase war ein echter Schlagabtausch. Bis zur 20. Minute ging es hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Dann aber konnten wir erstmals unsere Stärken konsequent ausspielen:
Eine starke Abwehrarbeit und schnelles Umschalten nach vorne. Mit einem kleinen Zwischenspurt setzten wir uns auf drei Tore ab und nahmen eine 15:12-Führung mit in die Kabine.

Und wir kamen noch besser wieder heraus. Direkt nach der Pause waren wir hellwach, verteidigten aggressiv und erzwangen immer wieder Ballgewinne. Dadurch konnten wir unseren Vorsprung bis auf sechs Tore ausbauen. Einziger Wermutstropfen:
Unsere Chancenverwertung.

Immer wieder ließen wir klare Möglichkeiten liegen und verpassten es so, den Sack frühzeitig zuzumachen. Aber wir blieben konzentriert, hielten das Tempo hoch und brachten die Partie souverän zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 29:25-Heimerfolg und das Gefühl, als Team genau da weitergemacht zu haben, wo wir in der Vorbereitung hingearbeitet hatten🔥

Doch damit war das Wochenende noch nicht vorbei. Am Sonntag ging es für uns direkt weiter mit der Vorrunde im Pfalzgascup.
Dort konnten wir alle Spiele deutlich für uns entscheiden. Auch wenn wir phasenweise wieder etwas an Konzentration und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen ließen, war es insgesamt eine klare Sache: Pflichtaufgabe souverän erfüllt, Ticket für die Zwischenrunde gelöst!

Fazit:
Ein gelungener Start in eine spannende Runde. Zwei Tage, zwei Wettbewerbe, zwei erfolgreiche Auftritte und das Wichtigste:
Wir haben gezeigt, dass wir als Mannschaft funktionieren. Jeder feuert jeden an, jeder geht für den anderen mit. Genau dieser Zusammenhalt ist unsere Stärke und den wollen wir jetzt Woche für Woche auf die Platte bringen 💪🏻

Von Luca Krause