HSG-Damen I: Verdienter Sieg

Mundenheim (kc). Mit einem verdienten 22:19 (10:8)-Erfolg kehrten die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt von ihrem Gastspiel am Sonntag bei VTV Mundenheim II zurück. „Am Schluss haben wir es uns unnötig schwer gemacht, da wurde es etwas hektisch und durcheinander“, sagte nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen Harald Janssen (Lingenfeld/Schwegenheim) HSG-Trainerin Katja Brill.
Sie konnte über weite Strecken zufrieden mit ihrer Mannschaft sein, die von Beginn an zeigte, dass sie sich einige vorgenommen hatte. Die offensiv ausgerichtete Abwehr stand stabil, wodurch sich schnelle Gegenstöße ergaben, die auch oft genutzt wurden. Allerdings bemängelte die Tranerin auch: „Es waren wieder viele verworfene Bälle dabei, in der ersten Halbzeit allein acht, und wenn alles stimmt, die Taktik, die Spielweise, dann kann man beim Abschluss als Trainer nicht eingreifen.“
Aber auch VTV hatte im ersten Spielabschnitt Schwierigkeiten mit dem Abschluss. Sabrina Badenschier verwarf gleich drei Siebenmeter in Folge, auch Hanna Weingarte, die sich an den vierten traute, brachte ihn nicht im Tor unter. So blieb die HSG mit 6:5 vorne, nachdem sie über das 3:1 und 4:2 durch Anna Isselhard sogar mit 6:3 in Führung ging. Das sah schon besser aus als noch in den Spielen zuvor.
Katja Brill nahm nach dem 6:5 eine Auszeit (22. Minute) und dies zeigte Wirkung. Die Sieben kam gestärkt zurück, erzielte das 8:5 und kam über das 10:7 zur verdienten 10:8-Pausenführung.
Dann kam die stärkste Phase der HSG, die VTV sicher im Griff hatte und in der Abwehr nur wenig zuließ. Nach dem 12:10 setzten sie sich sogar auf 16:10 ab und legten in dieser Phase den Grundstein für den Erfolg. „Wenn wir so konzentriert weitergespielt hätten wie Anfang der zweiten Halbzeit, hätten wir gegen Ende nicht noch zittern müssen“, erkannte Trainerin Brill den zwischenzeitlichen Durchhänger.
18:13, 21:15 und 22:17 waren die sicheren Spielstände, ehe die Gastgeber auf drei Tore am Ende beim 22:19 herangekommen waren. „Gefallen hat mir die Abwehr und auch, dass wir die Chancen schön herausgespielt haben, das können wir als positives Fazit mitnehmen“, sagte die Trainerin.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche D1-Jugend: Heimsieg gegen Tabellennachbarn

Am vergangenen Sonntag gastieren die Südpfalztiger der SG OBKZ bei den HSG Panthern. OBKZ rangierte vor dem Spiel nur einen Punkt hinter den Panthern, konnte also bei einem Sieg die HSG in der Tabelle überholen.

Wie erwartet entwickelte sich in den ersten Minuten ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe bei dem beide Mannschaften die Führung des Gegners im nächsten Angriff gleich wieder egalisierten. Erst zwischen der 14. und 17. Spielminute konnten sich die Panther mit einem 4:0 Lauf erstmals absetzen (12:8). Die nun gefestigte Abwehr machte es den Gästen immer schwerer ein Tor zu erzielen. So konnten sich die Gastgeber in der Halbzeit mit 14:9 absetzen.

Die Jungpanther wollten nach der Pause den Lauf fortsetzen und den dritten Heimsieg einfahren. Doch genau das Gegenteil passierte: Die hellwachen Gästen kamen deutlich besser aus der Hälfte und drehten innerhalb weniger Minuten das Spiel in ein 14:15. Nun entwickelte sich ein ähnlicher Spielverlauf, wie in der ersten Halbzeit in der sich keine Mannschaft absetzen konnte. Wieder war es dann eine Leistungssteigerung in der Abwehr und das Pech der Gäste im Abschluss (Vier Lattentreffer), die den Gastgebern einen erneuten 4:0 Tore Lauf ermöglichten. OBZK probierte dann mit einer extrem offensiven Abwehr die Panther noch einmal aus dem Konzept zu bringen. Doch die Jungs fanden immer wieder die Lücken in der Abwehr und konnten so einen 26:23 Heimsieg einfahren. Damit bleiben die Panther zuhause weiter ungeschlagen und festigen so Platz vier in der Pfalzliga.

Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (6), Oschatz (2), Wille, Rieder (2), Dennhardt (2), Mattern,  Riffelmacher (5), Kabasaj (2), Binder (5), Sager, Merklinger (2)

 

Männliche A1-Jugend: Deutlicher Derbysieger

Am Samstagabend kam es zu einem emotionsvollen Derby in der RPS Oberliga zwischen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und dem TV Hochdorf. Klarer Sieger nach 60 Minuten war die HSG, die das Spiel mit 30:22 (22:9) für sich entscheiden konnte.

Zunächst ging man von einer Partie auf Augenhöhe aus, denn der TV Hochdorf belegt in der RPS Oberliga den vierten Platz. Nach nur wenigen Minuten zeigte die Truppe der HSG direkt ihre Stärken und zogen nach nur sieben Minuten mit 6:2 davon. Die offensive Abwehr der Panther ermöglichte es ein schnelles Konterspiel auszuüben und gegen eine ebenso offensive Abwehr der gegnerischen Mannschaft leichte Tore zu erzielen. Die starken 1 gegen 1 Spieler bauten den Vorsprung auf 13:3 nach nur 18 Minuten aus, woraufhin der Gast gezwungen war die zweite Auszeit zu nehmen. Die HSG war jedoch nicht zu stoppen und baute den Vorsprung weiterhin über  15:6 (21. Minute) und 20:7 (26. Minute) ging man völlig verdient mit einem 22:9 Ergebnis in die Halbzeitpause. Nach der Pause variierte die HSG in ihrer Aufstellung, sodass man die Belastung auf alle 14 Spieler verteilt hatte. Zu Beginn blieb die Leistung der zuvor starken ersten Hälfte bestehen und die Führung erstreckte sich über 24:10 auf ein 26:10 nach nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Danach geriet der Heimverein in ein kleines Tief, in dem es den Gästen durch einige 7-Meter und Kontern gelang auf 27:17 in der 49. Minute zu verkürzen. Einige unglückliche Entscheidungen gegen die HSG führten zu vielen 7-Metern der Gäste und ließen somit viele einfache Tore in der Schlussphase zu. Über 28:19 und 30:21 stand jedoch der Sieger HSG Dudenhofen/Schifferstadt fest. Erfreulich ist hierbei nicht nur das eindeutige Ergebnis sondern, dass alle Spieler genug Spielzeit bekamen und Lorenz Worf nach über 2 Monaten verletzungsbedingter Pause problemlos in das Spiel zurückfand. Eine tolle Mannschaftsleistung beschert der HSG weitere zwei Punkte, die somit immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze steht.

Nessel, Jonas (2); Schmauß, Jonathan (4/1); Selinger, Dominik (3); Schutzius, Paul (6); Leonhardt, Moritz (2/1); Schön, Jonas (1); Klein, Niklas (6/2); Dennhardt, Marc (5); Bachmann, Dominik (1); Streib, Christian; Schneider, Eric; Worf, Lorenz; Ngyuen, Duc-Anh; Taday, Adrian

HSG-Damen I: Unbeschwert aufspielen als Vorgabe

Schifferstadt (kc). Nach der Heimniederlage von Lambsheim/Frankenthal gegen HSG Landau-Land hat die HSG Dudenhofen/Schifferstadt an ihrem spielfreien Wochenende die Rote Laterne in der Pfalzliga abgegeben. Die Möglichkeit, sich weiter in eine positivere Ausgangssituation zu bringen haben die Spielerinnen von Trainerin Katja Brill morgen Sonntag, 14 Uhr  im Schulzentrum Mundenheim gegen die VTV Mundenheim II.
Die Gastgeberinnen haben lediglich einen Sieg mehr, stehen auf dem neunten Rang, fanden ebenfalls noch nicht so recht in die Spur. Erinnern dürfen sich die HSG-Spielerinnen an die letztjährige Vorrunde, als sie in Mundenheim siegten. Dieses Gefühl sollten sie mitnehmen.
Das letzte HSG-Auftreten in Heiligenstein war alles andere als berauschend. Trainerin Brill fand damals sowohl in Abwehr wie auch im Angriff große Defizite. Durch das spielfreie Wochenende war nun mehr Zeit, im Training darauf hinzuarbeiten, an der Treffsicherheit zu feilen, denn dies ist ein großes Manko. Selbst gut herausgespielte Möglichkeiten werden verschludert. „Es ist ja nicht so, dass wir keine Chancen herausspielen, aber wir hatten 20 verworfene Bälle“, haderte die Trainerin nach dem letzten Spiel.
Dass sie in Mundenheim auch auf die Abwehr ein Auge werfen muss ist klar. Die darf nicht mehr so zaghaft agieren, den Anspielern zu viel Raum lassen und bei den Einläuferinnen müssen sie einfach schneller reagieren. Den geringsten Handlungsbedarf gibt es bei den Torfrauen, denn sowohl Jennifer Adar wie auch Selina Henrich tun zwischen den Pfosten ihr Bestes, werden aber auch oft allein gelassen.
„Mundenheim ist ein machbarer Gegner vom Tabellenplatz her, wir fahren zuversichtlich hin und wollen das, was wir geübt haben, auch umsetzen“, sagt Trainerin Brill. Rückschlüsse auf die letzte Saison will sie nicht ziehen, dafür primär schauen, dass die Dinge, die im Argen liegen, verbessert werden. Dazu will sie die Unbeschwertheit wieder ins Team bringen. „Wenn wir unsere Fehler minimieren und die Chancenverwertung verbessern, sind wir nicht chancenlos“, ist die Trainerin überzeugt.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Steigerung gegen Vorletzten notwendig

Dudenhofen (kc). Nicht gut gespielt – aber die Punkte geholt hieß es zuletzt bei den Herren der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt in der Verbandsliga. Eine Steigerung in spieltechnischer Hinsicht ist notwendig, wenn auch diesmal die Punkte geholt werden sollen. War es zuletzt das noch punktlose Schlusslicht Wörth, kommt morgen Sonntag, 18 Uhr, der Vorletzte, die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/ Zeiskam II in die Dudenhofener Ganerbhalle.
„Vier wichtige Spiele kommen auf uns zu, da müssen wir die Punkte holen“, sagte vor dem Wörther Spiel Trainer Siggi Oetzel auf die kommenden Aufgaben angesprochen. Das erste hat sein Team gewonnen. „Jetzt müssen wir nachlegen, dazu aber eine andere Einstellung zeigen“, erklärte der Trainer. OBKZ hat jetzt das dritte Auswärtsspiel in Folge, kam nur im Auftaktspiel gegen Wörth zu einem Erfolg und musste dann immer als Verlierer vom Feld.
„Auch wenn es gegen den Vorletzten geht erwarte ich eine andere Einstellung als zuletzt“, sieht Trainer Oetzel seine Spieler in der Bringschuld. „Sie müssen das Spiel von Beginn an ernst nehmen, zuletzt war es unter dem Niveau, was wir spielen wollen“,  erklärte er, nahm seine Spieler jedoch gleich in Schutz. „Es ist eine junge Mannschaft, das ist eine Lernphase.“
Beim Donnerstagstraining hat er darüber gesprochen und die Spieler auf die Begegnung eingestellt, in die die HSG zwar als Favorit geht, jedoch keinen Freibrief auf die Punkte besitzt. Aber dass sie es kann, hat sie in der letzten Saison oft bewiesen, eine Körperhaltung gezeigt, die die Zuversicht ausstrahlte und schon da Pluspunkte gegen den Gegner gesammelt hat. In den letzten Spielen fehlte dies etwas und da will der Trainer wieder hinkommen.
Personell sieht es recht gut aus, denn bis auf Sebastian Kolb, den immer noch die Kapselverletzung an der Spielhand behindert, sind Stand Donnerstagstraining alle an Bord. „Er fehlt als Spielmacher“, weiß der Trainer, doch sollte seine Mannschaft dies im Kollektiv ausgleichen können.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Beim Schlusslicht gezittert bis zum Schluss

Wörth (kc). „Was uWörth (kc). „Was uns beim Spiel in Oggersheim ausgezeichnet hat, hat heute bei allen Spielern gefehlt: die Körperspannung“, sagte Siggi Oetzel, Trainer des Verbandsligateams der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach dem 27:25 (11:11)-Erfolg beim TV Wörth II. Wörth war noch ohne Punktgewinn Letzter.
„Als positives Ergebnis nehmen wir zwei Punkte mit, alles andere können wir vergessen, es war Kreisklasse-Niveau“, erklärte HSG-Coach Oetzel, der mehr von seinem Team erwartet hatte. „Es hätte auch anders ausgehen können“, sah er sein Team sogar vor einer Niederlage. Andere Ansprüche hat die HSG zweifellos, doch sie begann mit Fehlversuchen und statt in Führung zu gehen, lag sie im Rückstand. Nach dem 1:0 wurde ein Siebenmeter verworfen, erst in der vierten Minute glich Kevin Gerber, der insgesamt fünf Treffer erzielte, zum 1:1 aus. „Die Körperspannung fehlte“, bemängelte der Trainer, der noch weitere drei verworfene Siebenmeter mitansehen musste.
Wörth spielte wie ein Tabellenletzter, die HSG passte sich diesem Niveau jedoch an. „Und davon war kein Spieler ausgenommen, egal wen ich brachte, es änderte sich nichts“, ärgerte sich Oetzel. Zwar war sein Team nach dem 3:2 von Wörth in der Folgezeit meist ein, zwei Tore vorne, absetzen konnte sich die HSG jedoch nie.
„Das war ein reines Einstellungsproblem“, war sich nach dem Schlusspfiff der HSG-Trainer sicher, dem das 11:11 zur Pause schon nicht gepasst haben dürfte. Aber auch nach der Kabinenpredigt änderte sich im HSG-Spiel nicht viel, Wörth blieb dran, die HSG konnte dem Spiel nicht ihren Stempel aufdrücken und musste froh sein, dass die Qualität der Gastgeber nicht für eine Wende ausreichte.
Es ist schon bedeutsam, dass die Führung jeweils wechselte. In der 57. Minute stand es 24:25, Stefan Kaiser und nach dem 25:26 Christoph Lacher erzielten den Endstand zu einem erzitterten Sieg. „Ich hoffe, dass sie in den anderen Spielen so nicht reingehen werden“, erklärte Trainer Oetzel. „Vielleicht war dies ein Dämpfer zur rechten Zeit“, hofft er auf eine Steigerung.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: An der Überraschung geschnuppert

Oggersheim (kc). Es war ein Spiel auf Augenhöhe für die HSG Dudenhofen/Schifferstadt bei der noch verlustpunktfreien TG Oggersheim. Am Ende gab es dennoch eine äußert knappe 32:30 (15:13)-Niederlage für die Spieler von Trainer Siggi Oetzel. „Ein Punkt wäre verdient gewesen“, sagte nach der Begegnung der HSG-Coach.
In der Tat machten die Spieler um Sebastian Kolb den Gastgebern das Leben mehr als schwer, hielten die Begegnung bis in die 55. Minute offen. Da stand es 28:28 und eine Überraschung lag in der Luft. Aber dann gab es einen verworfenen Ball, TGO ging in Führung und als den HSGlern dann noch ein Pfostentreffer unterlief, war der Gastgeber im Vorteil. Dennoch blieb es spannend. Nach dem 31:29 kam die HSG nochmals heran, Nils Berg machte aber 28 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer.
„Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, alle wollten, alle haben alles gegeben, das war eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel“, fand Trainer Oetzel lobende Worte für sein Team. Besonders hat ihm gefallen, dass man keinen Unterschied sah zwischen einer altbewährten Verbandsligamannschaft, aus der viele Akteure schon in der Oberliga präsent waren, und seinen Spielern, die als Aufsteiger dem klaren Favoriten Paroli geboten hatten.
Und dies von Beginn an, denn Oetzel hatte die Gastgeber mit einer offensiven 3:3-Deckung überrascht und damit kamen die Hausherren überhaupt nicht zurecht. 3:3 nach neun Minuten sagen viel darüber aus. 7:7 nach 20 Minuten und 9:9 nach 24 Minuten waren weitere Spielstände, die eine Überraschung andeuteten, auch wenn sich Oggersheim bis zur Pause ein 15:13 erspielen konnte.
Nach 39 Minuten schien beim 22:17 eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch Felix Trapp hielt seine Farben im Spiel. „Er hat einige Bälle gehalten, die man nicht unbedingt halten muss“, freute sich Oetzel über die Torhüterleistung und so war die HSG beim 23:21 wieder dran und schaffte dann noch den 28:28-Gleichstand.
„Ein Punkt wäre fürs Selbstbewusstsein gut gewesen“, erklärte Oetzel, der dennoch mit seiner Mannschaft an dieser Leistung aufbauen kann. „Die müssen wir nur dann auch mal gegen andere Mannschaften zeigen und nicht nur gegen den Tabellenführer.“

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Nach gutem Beginn Faden verloren

Heiligenstein (kc). Den Schwung des ersten Sieges konnten die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt bei ihrem Gastspiel bei TuS Heiligenstein nur 17 Minten lang mitnehmen, dann gab es am Ende eine 27:21 (15:8)-Niederlage. „Das war heute eine komplett andere Mannschaft als noch letzte Woche“, sagte HSG-Trainerin Katja Brill über ihre Sieben.
Mit einer etwas offensiven 5:1-Deckung begann die HSG, Jana Laubender spielte vorgezogenen Posten, aber so richtig kam die Abwehr nicht in Schwung. Heiligenstein hatte wenig Mühe und auch als auf den defensive Variante umgestellt wurde, zeigte sich die HSG verwundbar. „In der Abwehr hat es überhaupt nicht funktioniert“, sagte Trainerin Brill.
Entscheidender war aber die Abschlussschwäche. Zweimal in Folge traf nach dem 2:2 Charlotte Schwechheimer nur den Pfosten. Zwei verwandelte Strafwürfe von Sandra Bäuerle brachten das 4:4, zwei vergebene Möglichkeiten ließen die Gastgeberinnen dann auf 6:4 ziehen. Dennoch blieb es beim offenen Schlagabtausch, als Jana Bäuerle zum 6:5 traf und Jennifer Adar einen Strafwurf parierte. Selbst durch zwei eklatante Abspielfehler ließ sich die HSG nicht aus der Ruhe bringen, blieb bis zum 8:7 nach 17 Minuten dran.
Aber dann ging gar nichts mehr, die Mannschaft war verunsichert, leistete sich Abspielfehler, vergebene Möglichkeiten und einen nicht genutzten Siebenmeter. TuS-Torfrau Sabrina Schrader hatte keine Schwierigkeiten, die zaghaften Würfe der HSG-Spielerinnen wegzufischen. „Wenn man 20 freie Möglichkeiten nicht verwerten kann, darf man sich nicht wundern“, erklärte Brill. Zwölf Minuten blieb die HSG ohne Treffer, warf erst in der 29. Minute das 13:8 und kassierte bis zum Pausenpfiff noch zwei weitere Tore.
Die Vorentscheidung war gefallen, obwohl sich die Brill-Sieben keineswegs versteckte, selbst nach dem 17:9 wieder ins Spiel zurückfand. Beim 20:15 in der 49. Minute war noch einiges möglich, da die HSG durch Jana Laubender und Rina Schmitt versuchte, Annika Brecht und Jennifer Christ aus dem Spiel zu nehmen und dann sogar auf eine ganz offene Abwehrarbeit umschaltete. Heiligenstein hatte dadurch zunächst Probleme, da aber die HSG in der Abwehr keinen Zugriff bekam und selbst gute Möglichkeiten nicht verwertete, gab es wieder eine Niederlage. „Natürlich bin ich enttäuscht, ich hatte gehofft, dass wir den Schwung mitnehmen können“, bestätigte Trainerin Brill.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche mE2-Jugend: Glücklicher Sieg

Das erste Spiel nach den Herbstferien startete für die Jungs sehr verhalten. Gegen die mit F-Jugendlichen angetretenen Mu/Rus vergab man zu Beginn viele gute Chancen und war oftmals einen Schritt zu weit weg von Abwehrspieler, sodass es nach 7 Minuten beim 3:3 ausgeglichen Stand.

Erst nach einer Auszeit und klaren Anweisungen, die Gegner nicht zu unterschätzen, kam endlich unser gutes Abwehrspiel zu Geltung und man zog schnell auf 9:3 weg. Auch der Angriff verbesserte sich. Man nutzte konsequenter die Chancen über die Mitte und zeigte ein schönes Passspiel über das Feld. Beim Spielstand von 13:5 wurden die Seiten gewechselt.

Hälfte 2 sollte dann dazu genutzt werden die im Training erarbeitete Feldüberquerung ohne Passen zu trainieren, was leider zu selten, wie in den Wochen davor, klappte und man immer wieder Würfe aus schwierigen Positionen nahm.

Auch die Abwehrarbeit wurde wie in den letzten Spielen mehr und mehr vernachlässigt. Es schien als hätte keiner der Spieler einen direkten Gegenspieler zugeordnet, was zu vielen freien Wurfchancen für die Gegner führte und wir unser sonst starkes Konterspiel selten zeigen konnten.

Erfreulich war jedoch, dass sich fast jeder Feldspieler in die Torschützen Liste eintragen konnte oder durch tolle Anspiele seinen Teil zum am Ende sicherlich verdienten aber zu niedrigen 22:11 Sieg beitragen konnte.

Nächsten Samstag kommt es im TSG Sportzentrum, dann zum Aufeinandertreffen mit der bislang ebenfalls Verlustpunktfreien TSG Friesenheim 2, bei der man sich auf ein tolles E-Jugendspiel mit dem bisher stärksten Gegner freuen darf.

 

Männliche D1-Jugend: Panther mit zweiter Auswärtsniederlage

Am vergangenen Sonntag kam es in der Speyrer Ost – Halle zum Derby zwischen dem TSV Speyer und der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie siegten die Speyrer mit 26:25 und fügten damit den Panthern die zweite Auswärtsniederlage zu.

Zu Beginn des Spiels zeigten die Jungs der Trainer Grill/Kolb eine ansprechende Leistung und man führte schnell mit 0:3. Leider wurde ab dann der Fokus nur noch auf den Angriff gelegt. So konnte man in den ersten 20 Minute zwar 17 Tore erzielen, bekam aber hinten 16 Tore. In der Halbzeitansprache wurde die schwache Abwehr thematisiert und es folgten kleine taktische Veränderungen. Diese schienen auch zu fruchten und so konnte man sich erneut nach der Pause mit drei Toren absetzen (17:20) absetzen. Doch genau wie auch in der ersten Halbzeit wurde danach das Abwehrspiel komplett eingestellt und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gäste, nun lautstark von den Rängen unterstützt, kamen dann in der 31. Spielminute erstmals seit dem Anpfiff wieder zum Ausgleich. Die Jungs der HSG waren von nun an völlig von der Rolle. Es wurden technische Fehler am Fließband produziert und 100%te Torchancen vergeben. So konnten sich die Speyrer erstmals mit zwei Toren (25:23) absetzen. Drei Minuten vor Ende der Partie stellte die HSG dann auf eine Manndeckung um. Es folgten zwei schnelle Tore und damit der Ausgleich zum 25:25 (38. Minute). In den verbleibenden zwei Minuten hatten die Panther dann sogar noch mehrfach die Chance zum Ausgleich, doch wieder waren es grobe technische Fehler im Aufbauspiel, die dies verhinderten. Doch es kam noch dicker und fünf Sekunden erzielten die Domstädter den 26:25 Siegtreffer und sicherten sich so ihre ersten Punkte der Saison.

Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (3), Oschatz (3), Wille (1), Rieder (3), Dennhardt (1), Mattern,  Riffelmacher (6), Kabasaj (2), Binder (3), Sager (1), Merklinger (2)