HSG-Herren II: Haßloch III ein fairer Verlierer

Schifferstadt (kc). Die zweite Vertretung der HSG Dudenhofen/Schifferstadt wollte der ersten Mannschaft nicht nachstehen und holte einen ebenso deutlichen und überzeugenden 43:14 (19:6)-Erfolg über die TSG Haßloch III. „Sie kamen wirklich mit der dritten Mannschaft, hatten sich nicht verstärkt und spielten durchweg fair“, lobte HSG-Trainer Patrick Barbier den Gast.
Dieser ging sogar mit 0:3 in Führung. „Den Beginn haben wir total verschlafen, waren unkonzentriert mit vielen technischen Fehlern und auch zu hektisch“, analysierte Barbier den Beginn. Aus dem 0:3 machte die HSG dann ein 8:3 und war danach nicht mehr zu halten.
Das 19:6 zur Pause war deutlich, auch dank eines überragenden Torwarts Ronnie Handwerker, der nicht nur toll hielt, sondern mit seinen zielgenauen weiten Abwürfen erfolgreiche Konter einleitete. „Er war der Fels in der Bandung“, lobte Trainer Barbier.
Die gut bestückte HSG-Bank ließ gut durchwechseln, alle kamen zum Einsatz und jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. „Der Schlüssel zum Erfolg war die starke Abwehrleistung und das tolle Umschaltspiel“, freute sich Barbier über die geschlossene Mannschaftsleistung. „Das Spiel konnten wir nutzen, um mal etwas auszuprobieren“, nahm der Trainer die Gelegenheit wahr.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: „So kann es weitergehen“

Schifferstadt (kc). Linksaußen Kevin Gerber erzielte nach 35 Sekunden das erste Tor für Aufsteiger HSG Dudenhofen/ Schifferstadt in der Verbandsliga gegen TV Offenbach II. Am Ende sprang ein mehr als verdienter und nicht erwartet deutlicher 40:29 (22:13)-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Siggi Oetzel heraus. „So kann es weitergehen“, freute sich der Coach nach dem Schlusspfiff über den gelungenen Einstand.
Mit einer ganz offensiven Abwehr, meist 3-2-1 statt nur
5-1, überraschte Oetzel das Team von Trainer Marco Gensheimer. Der TVO kam mit dieser Variante nicht zurecht, obwohl durchweg junge, laufstarke Spieler der HSG gegenüberstanden. Da außerdem mit Nicolas Claus in der ersten Halbzeit und Felix Trapp im zweiten Durchgang aufmerksame und reaktionsschnelle Torhüter eine starke Vorstellung zeigten, marschierte die HSG weg.
4:1 und 8:3 war die HSG nach acht Minuten vorne, Claus hatte da schon einen Siebenmeter pariert und weitere Einschläge verhindert, und schon da war die erste Nervosität von den Spielern abgefallen, sie waren in der neuen Klasse angekommen. Zwei verwandelte Siebenmeter brachten Offenbach in der 12. Minute auf 9:7 heran, doch schnell hatte die HSG den Durchhänger überwunden. Matthias Handrich kam zum Einsatz und brachte Stabilität und das temporeiche Spiel Erfolg.
15:9 hieß es nach 20 Minuten und selbst als TVO-Coach Gensheimer mit einer Auszeit beim Stand von 18:11 Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft bringen wollte, kam die HSG zum 20:11. Entschieden war zur Pause mit dem 22:13 das Spiel noch nicht, aber es war ein deutliches Zeichen. „Das, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir umsetzen, bekamen trotz unserer ganz offensiven Abwehr nur 13 Tore und das nicht nur, weil der Torhüter gut gehalten hat“, freute sich Oetzel über die starke Leistung im ersten Spielabschnitt.
Auch nach dem Wechsel gab es keinen Bruch im HSG-Spiel. Nahtlos fügten sich Marco Beckmann, Jannek Messerschmitt oder Lucca Biallas ins Geschehen ein, Felix Trapp im Tor zeigte seine Extraklasse bei Eins-zu-Eins-Situationen. Mit zehn, elf Toren lag die HSG ständig in Front, zu einem leichten Bruch kam es nach 50 Minuten, Offenbach kam mit dem 33:27 auf sechs Tore dran. „Man merkte doch etwas den Kräfteverschleiß, die Füße waren etwas schwer und bei einer solchen Führung lässt auch die Körperspannung etwas nach“, erklärte Oetzel, der mit der folgenden Auszeit die Weichen wieder stellte. Die HSG erzielte noch sieben Tore, Offenbach noch zwei zum 40:29-Endstand. Kevin Gerber war mit neun Feldtoren überragender Werfer.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Überragende Torfrau Selina Henrich

Schifferstadt (kc). Trotz einer überragenden Torfrau Selina Henrich, die zahlreiche freie Versuche und auch drei Siebenmeter parierte, musste sich die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt im ersten Saisonspiel dem TV Ruchheim mit 17:21 (9:9) beugen. Eine vermeidbare Niederlage, die aufgrund vieler technischer Fehler selbstverschuldet war.
„Technische Fehler waren es einige, Fehlwürfe waren es 21 und das sind zuviel“, monierte nach der Begegnung HSG-Trainer Jan Burgard. Nur Torfrau Henrich war es zu verdanken, dass die Gastgeberinnen bis in die 54. Minute das Spiel offen hielten, sogar mit 17:16 vorne lagen. Nur halbherzig abgeschlossene Versuche und Fang- und Zuspielfehler brachten in der Schlussphase Ruchheim immer wieder in Ballbesitz und die schnellen Vorstöße wurden dann auch sicher verwandelt.
Nur beim 2:1 durch den Strafwurf von Lea Vogtländer (6.) war die HSG in Führung, ansonsten musste sie immer einem Rückstand hinterherlaufen. „Die Abwehr war zunächst zu unbeweglich, nicht aggressiv genug, die Anspiele an den Kreis dürfen so nicht passieren“, sah Burgard einen Grund dafür. Immer wieder musste Henrich die Kastanien aus dem Feuer holen, dennoch kam Ruchheim in der 20. Minute zum 5:9 und schien das Spiel im Griff zu haben. Aber die Burgard-Sieben steckte nicht auf und kam zur Pause zum 9:9-Gleichstand.
Nach dem Wechsel legte Ruchheim durch Caro Vesper vor, Katharina Schmitt glich aus, aber den Hebel konnten sie nicht umlegen. 10:11, 12:13, 14:15 und 15:16 waren Spielstände bis in die 52. Minute. Dann schien durch Leonie Schneider und Hannah Riederer zum 17:16 (die zweite Führung in dieser Begegnung) die Partie noch gedreht werden können.
Ruchheims Coach Eric Pressl gab in der Auszeit den Weg in den letzten fünf Minuten vor. Sein Team beherzigte die Anweisungen, während die HSG zu schnell und überhastet abschloss, auch die Umschaltbewegung nach hinten vermissen ließ und mit leichten Ballverlusten den TVR zu Toren geradezu einlud. Aus dem 17:16 machten die Gäste ein 17:21.
„Sie haben verdient gewonnen, obwohl wir lange dran waren. Wir müssen weiter an den technischen Fehlern arbeiten, doch da kann man nicht einfach den Hebel umlegen. Die Chancenverwertung muss besser werden und auch an der Abwehrarbeit müssen wir dranbleiben“, erklärte Trainer Burgard.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche B-Jugend: Stark umkämpfte Leistung sichert 2 Punkte

Ersatzgeschwächt trat die männliche B-Jugend der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gestern zum Saisonauftakt der RPS Oberliga gegen SV 64 Zweibrücken an. Gerade mal acht Feldspieler standen dem normalerweise 14-köpfigen Kader zur Verfügung. Die Mannschaft wollte jedoch den Zuschauern und vor allem dem Gegner zeigen, dass sich eine harte Vorbereitung auszahlt. Hochmotivierte und konzentriert hieß es die 50 Minuten Spielzeit mit vollem Körpereinsatz zu bestreiten. Jeder Spieler zerrte an seinen Kräften, denn 4 der 8 Feldspieler mussten die vollen 50 Minuten Spielzeit durchspielen. Zudem war die HSG auf Grund der Ausfälle im Rückraum körperlich stark unterlegen. Das Spiel verlief die ganze Zeit sehr ausgeglichen und es konnte sich keine Mannschaft mehr als 3 Tore absetzen. 8:11 stand es nach knapp 20 Minuten. Die HSG kämpfte sich jedoch vor dem Halbzeitpfiff auf ein 13:13 heran. Somit begann die 2. Halbzeit wieder bei 0:0 und beide Mannschaften konnten ihr Können erneut beweisen. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen bis es in der 45. Minute der HSG gelang endlich den Absprung zu schaffen und sich deutlicher abzusetzen. Durch eine sehr offensive 3:2:1 Abwehrformation gelang es, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und in dieser spannenden, entscheidenden Phase 4 Tore in Folge zu werfen. Ein Zurückkommen des SV 64 Zweibrücken glückte nicht mehr, damit stand der Sieger des umstrittenen Matches fest. Die HSG zeigte eine tolle Mannschaftsleistung mit einem Endergebnis von 29:25. Bester Werfer war mit Abstand Finn Schutzius, der 15 Bälle im Tor versenkte.

Männliche D2-Jugend: HSG gegen Lingenfeld-Schwegenheim

In einer bis nach dem Schlusspfiff spannenden Partie hielten die Panther mit Kampfgeist und Zuschauerunterstützung ein 18:18 Unentschieden.
Die Gegner spielten erwartungsgemäß stark auf, vergaben jedoch bereits in der dritten und fünften Minute zwei Siebenmeter und unsere Jungs konnten mit 2:0 vorlegen. Durch gute Abwehr- und Torwartleistung konnte die Führung bis in die 15. Minute knapp gehalten werden, dann fiel der Ausgleich zum 5:5. Durch starke Leistung vor allem der weiblichen Gegner führten diese dann bis in die 20. Minute, in der der 9:9- Ausgleich fiel. Dies war dann auch der Pausenstand.
Durch Unachtsamkeiten und technische Fehler, ungenügendes Aushelfen in der Abwehr und eine sehr gute Leistung des gegnerischen Torhüters musste die HSG bis in die 35. Minute dann stets einem Rückstand hinterherlaufen. Aber das Anfeuern durch die Fans zeigte Wirkung und trotz Zeitstrafen und Verletzungspech wurde nun die Abwehrleistung konzentrierter und die Panther gingen in Führung mit 16:15. Die Führung konnte gehalten, trotz zahlreicher Chancen jedoch nicht ausgebaut werden – bis in die 20. Minute, wo der 18:18-Ausgleich fiel. Es gab für die Gegner noch einen Siebenmeter, der jedoch – nach dem Schlusspfiff -vergeben wurde.

Erfreulich waren neben dem Ergebnis das Zusammenspiel der Jungs, die über weite Strecken gute Abwehrleistung und die übers ganze Spiel erhaltene Konzentration des Torhüters – an der Chancenauswertung bleibt zu arbeiten.

Es spielten: Konrad, Luis, Felix, Lukas (2), Matti (1), Nico, Elias, Florian (8/1), Matteo (3), Benett (4/2), Maurizio, Ahmet

Dank an die Fans, den Zeitnehmer Frank Möllers und die Sekretärin Petra Zittel.

HSG-Herren I: Auftakt nach Aufstieg mit Heimspiel

Schifferstadt (kc). Heute Samstag, 18 Uhr erwartet Aufsteiger HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Wilfried-Dietrich-Halle in seinem ersten Spiel in der Verbandsliga den TV Offenbach II. Ein Auftakt, aus dem Trainer Siggi Oetzel wichtige Schlüsse ziehen kann.
Einen Tag nach der Pokalpleite bei der TSG Haßloch II spielte sein Team einen Test in Ketsch, sogar mit Harz und gewann 27:23. Entscheidender war für den Trainer jedoch, dass seine Spieler eine ganz andere Einstellung gezeigt haben als beim  Pokalspiel. „Wir hatten es vor der Begegnung angesprochen und es hat funktioniert, da war wesentlich mehr Feuer drin, die Einstellung hat da gepasst“, sagte Oetzel.
So will er auch heute seine Mannschaft sehen, die etwas anders aussehen wird. Torhüter Markus Kiese fehlt, doch schon in der letzten Saison haben Felix Trapp und Nico Claus gezeigt, dass sie Top-Torhüter sind. Fragezeichen stehen hinter Max Barlang (Schulterverletzung) und Matthias Handrich (Erkältung) und auch hinter Alexander Grill. „Aber ich kann aus dem Vollen schöpfen, 13 Feldspieler stehen zur Verfügung“, wies Oetzel auf seinen guten Kader hin.
Zu gemeinsamen Zeiten in der A-Klasse war es recht ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften. „Man weiß halt nicht bei einer zweiten Mannschaft, in welcher Formation sie antreten werden, ob aus der ersten oder gar aus der dritten  Spieler dabei sind“, konnte der HSG-Trainer keine Einschätzung über die Stärke des Gastes machen. „Wir wollen unser Spiel aufziehen, der Gegner soll sich nach uns richten“, erklärte Oetzel, der mit seinen Spielern genügend Varianten ausgetüftelt hat.
Ob er nun mit 6:0, 5:1- oder gar 3:2:1-Deckung spielen lässt hängt vom Auftreten des TVO ab, dem die Gastgeber gleich von Beginn an zeigen wollen, wie sie sich das Spiel vorstellen. Oetzel weiß, dass in der Verbandsliga körperbetonter gespielt wird. „Da müssen wir unsere Schnelligkeit ausnutzen, nicht unbedingt den Zweikampf suchen“, weiß er auch hier einen Weg.
Weiterentwickelt hat sich seine junge Mannschaft, die zwar wieder einen Lernprozess in der höheren Klasse überstehen muss, aber auch da sieht er keine Schwierigkeiten. „Die Mannschaft ist jung und lernfähig.“ Offenbach scheint zum Auftakt ein schlagbarer Gegner zu sein (letzte Saision 7. Platz), wenn bei der HSG die Einstellung stimmt. Oetzel: „Wir wollen jedenfalls mit einem Sieg in eigener Halle starten.“

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Haßloch III kommt

Schifferstadt (kc). Für die zweite Mannschaft der Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt wird es heute wieder ernst. In die Wilfried-Dietrich-Halle kommt die TSG Haßloch III, an die die HSG recht gute Erinnerungen hat. Beide Spiele gewannen sie in der letzten Saison, belegten am Ende den fünften Platz, den sie diesmal verbessern wollen.
Wie berichtet mussten einige Spieler verletzungsbedingt aufhören, neue kamen dazu, die Trainer Patrick Barbier intergrieren muss. Recht gut verlief die Vorbereitung, auch wenn  gegen Ligakonkurrenten Kirrweiler vergangene Woche das Pokalaus kam. „Gegen Haßloch müssen wir einiges besser machen, wie etwa die Absprachen in der Abwehr und auch vorne treffsicherer sein“, sagte Trainer Barbier.
„Mit welcher Mannschaft Haßloch letztendlich kommt, liegt in den Sternen, schon in der letzten Saison war es im Hinspiel eine ganz andere als dann bei uns, sie können halt aus drei Teams auswählen“, erklärte der HSG-Trainer. Er selbst hat Gideon Metzger wieder dabei, mit A-Jugend oder von Herren I vervollständigt er. Seine Bank wird jedenfalls komplett sein. „Schätze mal, dass wir ganz leichter Favorit sein werden“, beurteilt Barbier die Chancen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Starker Prüfstein zum Auftakt

Schifferstadt (kc). In der Handball-Pfalzliga der Damen beginnt an diesem Wochenende die neue Saison, wobei sich in der Liga einige Neuerungen ergeben haben. Neu bei der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt ist Trainer Jan Burgard, der mit seiner Sieben zum Auftakt den TV Ruchheim am Sonntag, 16.15 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle erwartet.
Burgards ehemaliger Verein Hauenstein hat sich mit Rodalben zusammengetan und firmiert jetzt unter FSG Hauenstein/Rodalben. Aufsteiger HSC Frankenthal hat sich mit Lambsheim zusammengetan und spielt als SG. Zu der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam, bisher als SG OBZ aufgetreten, kam nun noch Kuhardt dazu und heißt nun SG OBZK oder ganz inoffiziell „Südpfalz-Tiger“. Neu in der Pfalzliga ist auch der zweite Aufsteiger SC Bobenheim/Roxheim.
Gleich im ersten Spiel erwischte die HSG mit dem TV Ruchheim einen starken Gegner, der in der letzten Saison auf dem dritten Platz endete, in der Rückrunde nur fünf Punkte abgab und nach der Hinspielniederlage die HSG in eigener Halle deutlich bezwang. „Damals hat Ruchheim den Saisonstart verschlafen“, sagte HSG-Trainer Jan Burgard vor der morgigen Begegnung, die nach den Vorbereitungsspielen und Turnieren aufzeigen wird, wo die Mannschaft steht. Von einem echten Wertmesser sprach der Coach, der sein Team aber gut in Schuss weiß.
„Wir haben vor zu gewinnen“, erklärte der Trainer, der alle Spielerinnen aus dem 18-köpfigen Kader an Bord weiß. „Ich kann auswählen, für einen Trainer ist das eine schöne Sache“, sieht sich der Coach in einer guten Situation. Seinen Spielerinnen hat er mit auf den Weg gegeben, gleich von Beginn an konzentriert ins Spiel zu gehen und aggressiv in der Abwehr zu agieren. „Wir müssen unbedingt die technischen Fehler minimieren, damit wir uns das Leben nicht selbst schwer machen.“
Von Ruchheim weiß er, dass es eine ganz starke Abwehr besitzt, die kompakt steht und die Spielerinnen auch vorne einiges bewegen können. Da will er mit seinem Team dagegen halten. „Von der Grundeinstellung ist die Mannschaft schon gut motiviert“, weiß Burgard sein Team für die Aufgabe gewappnet. „Wie weit wir nach der Vorbereitung sind, wird das Spiel zeigen“, erwartet er auch daher einige Aufschlüsse.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: „So richtig auf der Platte waren sie nie“

Haßloch (kc). Auf der einen Seite eitel Sonnenschein und Freude pur, auf der anderen Seite betrübte Gesichter. Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt flog mit einem 30:27 (12:24) bei der zweiten Vertretung der TSG Haßloch am Samstag aus dem Verbandspokal.
„Aller guten Dinge sind Drei, wir haben sie endlich mal gepackt, die Jungs haben das  verdient“, strahlte nach der Begegnung TSG-Trainer Peter Henkes, denn seine Mannschaft hatte in der vergangenen Saison beide Pflichtspiele nach hochdramatischen Begegnungen gegen die HSG knapp verloren.  „Wir haben endlich den Fluch besiegt und gezeigt, dass wir auch gegen die HSG gewinnen können“, freute sich Henkes.

Auf der anderen Seite war HSG-Trainer Siggi Oetzel alles andere als zufrieden. „Mir hat von anfang an die Körperspannung gefehlt, so richtig auf der Platte waren sie nie“, machte er die Niederlage an der fehlenden Einstellung seiner Sieben fest. Obwohl sein Team durchweg in Führung lag. Nur in der vierten Minute war der Gastgeber mit 2:1 vorne, dann war es die HSG, die beständig mit zwei, drei Toren führte und die TSG immer zur Aufholjagd zwang.

Nach dem 7:10 durch Lucca Biallas nahm TSG-Coach Henkes seine Auszeit, so richtig wachrütteln konnte er seine Mannschaft nicht. „Wir waren zu passiv, haben nicht genügend Körpereinsatz gezeigt“, bemängelte Henkes. Auf der anderen Seite konnte die HSG ein leichtes Plus auch nicht zu einer richtigen Dominanz nutzen. „Felix Trapp hat uns am Anfang im Spiel gehalten“, machte Oetzel aus, wem die Führung eigentlich zu verdanken war.

Das 12:14 zur Pause schien auf ein ähnliches Ergebnis wie in den beiden letzten Spielen hinzudeuten. 15:18, 17:20 in der 38. Minute war die HSG noch vorne, aber den Sack endgültig zumachen konnen sie nicht. „Der letzte Schritt mehr zu gehen, mehr zu wollen, war heute nicht vorhanden“, kreidete Oetzel seinem Team an. In der 46. Minute ging Haßloch mit 22:21 in Führung, in der 54. Minute war die HSG mit 24:25 wieder vorn.

Das 27:27 in der 58. Minute nutzte Henkes zur Auszeit, aus der seine Spieler selbstbewusst herauskamen. Karsten Keiser traf, nach einem HSG-Fangfehler erhöhte Sascha Koch auf 29:27 und nachdem Alexander Grill nur den Pfosten traf, markierte Aaron Magin das 30:27.
„Wir waren vorne zu unkonzentriert, haben dem Torwart, obwohl der nicht schlecht war, die Bälle zugeworfen und wir hatten zuviele technische Fehler ohne Bedrängnis. Haßloch hat verdient gewonnen, sie haben den letzten Schritt mehr gemacht“ analysierte Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen II souverän

Speyer (kc). Schon in der ersten Halbzeit stellten die Handball-Damen II der HSG Dudenhofen/Schifferstadt beim Spiel der ersten Verbandspokalrunde beim TSV Speyer die Weichen auf Sieg. Nach der 17:2-Halbzeitführung gewannen sie am Ende mit 33:8 und bestätigten damitdie hohen Siege aus der letzten Saison gegen den Ligakonkurrenten.

Zwei Tore in einer Halbzeit zeigen, wie überfordert die Gastgeberinnen gegen die HSG waren, aber sie ließen in ihren Bemühungen nie nach und das verdient Respekt. Zwei Tore mehr als die gesamte Speyerer Mannschaft warf Annalena Scheib, die bei ihren zehn Toren auch nur einen Siebenmeter benötigte. Iris Buchenau und Paula Branco-Santos, zwei routinierte Spielerinnen im Team von Sandra Bäuerle, trafen in dem einseitigen Spiel jeweils fünfmal, Melissa Hoffmann und Anna Isselhard trugen sich mit je vier Toren in die Schützenliste ein. Ohne Zeitstrafe blieb die HSG, während der TSV zweimal in Unterzahl jeweils zwei Minuten spielen musste.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)