Ein Spiel auf Augenhöhe bestritten am vergangenen Sonntag die HSG Dudenhofen/Schifferstadt und die JH Mülheim/Urmitz. Nach spannenden 50 Minuten hieß der Sieger jedoch JH Mülheim/Urmitz, die ihren Rückstand in der Halbzeit von 16:14 auf ein 30:32 drehten. Beide Mannschaften starteten konzentriert und motiviert in die körperlich stark umkämpfte Partie. Immer wieder gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen und weiter als ein Tor in Führung zu gehen. Über ein 3:4 (7. Minute) glich die HSG durch Bastian Schleidweiler zum 4:4 (9. Minute) aus. Die HSG versuchte sich die Führung zu erkämpfen, was Mitte der ersten Halbzeit durch ein schnelles Tempospiel und zwei Treffern in Folge von Dominic Gerbes gelang. 10:8 führte die HSG, die ihren Vorsprung auf 11:8 ausbaute, den die JH vorerst nicht aufholen konnte. Somit ging man mit einer 16:14 Führung in die Halbzeitpause. Die HSG wollte ihre Führung nicht mehr hergeben und ließ in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte nur einmal den Ausgleich der Gäste zu. 17:17 war der Zwischenstand, der die JH wieder ins Spiel brachte. Nach einer zwei Minuten Strafe für die Gäste gelang es der Heimmannschaft noch einmal eine drei Tore Führung zu erspielen (23:20, 37. Minute). Die HSG schien auf einem guten Weg in Richtung hart erkämpfte zwei Punkte zu sein, jedoch ließen die Jungs drei hundertprozentige Chancen liegen, was Mülheim/Urmitz nutzte und von 25:25 auf eine 25:27 Führung ausbaute. Ein Rückstand, dem die HSG vergeblich hinterher rannte und der auch nicht durch eine Umstellung der defensiven Abwehr auf eine offensive Abwehr aufgeholt werden konnte. Eine unglückliche Wendung des Spiels in den letzten zehn Minuten, lässt die HSG punktelos. Die tolle kämpferische Leistung der Mannschaft wird dieses Mal leider nicht belohnt.
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Männliche A-Jugend: Verdienter Tabellenführer
Einen schweren Gegner galt es am vergangenen Sonntag für die männliche A-Jugend zu bezwingen. Die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt teilte sich seit dem letzten Spieltag die Tabellenspitze mit der SG JSG HF Illtal – HSG Dudweiler-Fischbach, die wie die Heimmannschaft 10:0 Punkte aufweist. Vorgabe der Trainer Laura Leonhardt und Matthias Handrich war es, wie in der vergangenen Woche, einen kühlen Kopf zu bewahren und dem Gast Paroli zu bieten. Die Truppe wusste, dass ein Sieg möglich war, zeigte dies jedoch nicht durch Arroganz, sondern durch eine tolle Leistung auf dem Spielfeld. Dynamisch und schnell verlief das Angriffspiel der Panther, sodass man vom ausgeglichenen 3:3 auf 9:3 davonziehen konnte. Zehn Minuten des Spiels waren zu diesem Zeitpunkt vergangen und die HSG zeigte jetzt schon, dass sie dieses Spiel nicht mehr her schenkt. Eine Auszeit der Gäste, ließ die Mannschaft von Pascal Seiler wieder besser in das Spiel zurückfinden. Es konnte auf 12:9 (22. Minute) verkürzt werden. Die harte Abwehr der Gastgeber und ein sehr starker Torwart Adrian Taday ließen ein Näherkommen nicht zu und so wurde die Führung direkt wieder über 14:9 (24. Minute) auf 17:12 (27. Minute) ausgebaut. Paul Schutzius markierte den Halbzeitstand zum 19:12 kurz vor Ende der ersten Hälfte. Mit dieser ersten Halbzeit demonstrierte die HSG mit welchem Ehrgeiz und Willen sie die Punkte daheim behalten wollten. Nach der Halbzeitpause verfielen die Hausherren in ein Tief, welches der Gast aus Illtal direkt nutzte. Unkonzentriertheit und Leichtsinnsfehler wurden von der SG direkt in schnelle Tore umgesetzt und die deutliche Führung von 21:15 (35. Minute) in einen Zwischenstand von 22:20 (40. Minute) verkürzt. Eine Auszeit folgte, die den Jungs die Konzentration zurückbrachte und sie wieder wie zuvor ihre gewohnten Konzepte im Angriff und ihre robuste Abwehr spielen ließ. Mit dem 24:20 in der 43. Minute gelang Jonas Nessel der erneute Befreiungsschlag der Truppe und die Mannschaft war wieder kaum zu stoppen. Ein erneut verwandelter 7m von Niklas Klein und zwei schnelle Tore durch Dominik Selinger und Moritz Leonhardt ließen die Truppe wieder aufatmen und eine 27:21 Führung erspielen. Die letzten zehn Minuten verliefen problemlos und die SG Illtal konnte nicht mehr als fünf Tore (32:27, 58. Minute) herankommen. 36:31 war der Endstand und die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt setzt sich mit 12:0 Punkten an die Tabellenspitze ab. Das Schiedsrichtergespann vergab insgesamt 16 7m, die jedoch hauptsächlich durch ,,Abwehr-durch-den-Kreis“ entstanden und drei Zeitstrafen für die HSG und zwei für die Gäste.
HSG-Damen I: An der Treffsicherheit gearbeitet
Schifferstadt (kc). Zuversicht ist bei den Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt nach dem ersten Saisonsieg (17:15 gegen HSG Landau-Land) eingekehrt und diese positive Grundhaltung soll sie auch beim Auswärtsspiel in der Rhein-Pfalz-Halle Römerberg gegen den TuS Heiligenstein, Sonntag, 16 Uhr, beflügeln.
„Die Erleichterung war zu spüren, gleich nach dem Spiel und auch im Training“, sagte Trainerin Katja Brill, die die Trainingseinheiten derzeit nutzt, an der Treffsicherheit zu arbeiten. Auch beim Sieg über Landau-Land war überdeutlich, dass es bei der Verwertung der herausgespielten Chancen Defizite gibt. Klar nehmen die Gastgeberinnen die Favoritenrolle ein, zumal es auch in der vergangenen Saison gegen Heiligenstein nicht zu holen gab. Dort verlor die HSG mit 31:27 und in eigener Halle musste sie sich mit 22:26 geschlagen gaben, am Ende wurde die TuS Vizemeister.
„Wir fahren trotzdem zuversichtlich nach Heiligenstein“, erwartet Trainerin Brill, dass sich der erste Sieg als Befreiung auswirkt und die Spielerinnen wieder an sich, an ihr Spielvermögen auf der Platte glauben können. In personeller Hinsicht kann sie aus dem Vollen schöpfen, denn diesmal ist auch wieder Christina Marceau mit dabei, die in der letzten Woche beruflich unterwegs war. Sie kann aus dem Rückraum die Fäden ziehen und dann auch mit den entsprechenden Anspielen die Lücken schaffen.
Wie die HSG-Damen bevorzugt auch Heiligenstein mit seiner jungen Mannschaft, als Verstärkungen kamen nur Annika Brecht und Lea Kröner aus der eigenen A-Jugend zum Pfalzligateam hinzu, ein schnelles Spiel aus der Abwehr heraus. Da muss die Abwehr aufpassen, offensiver agieren und selbst das Umschaltspiel forcieren. Die technischen Fehler hatten sie zuletzt erstaunlich minimiert, das gibt Hoffnung, dass das Spiel in der Rhein-Pfalz-Halle lange offen gehalten werden kann. In der Außenseiterrolle dürfte sich die junge HSG-Sieben wohl fühlen. Vielleicht können sie für eine positive Überraschung sorgen.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)
HSG-Herren I: „Wir fühlen uns nicht als Schlachtopfer“
Schifferstadt (kc). Neben Spitzenreiter MSG TSG/1. FC Kaiserslautern ist nur noch die TG Oggersheim in der Verbandsliga, mit einem Spiel weniger, ohne Verlustpunkt. Vier Spiele, vier Siege, eine Klassebilanz der erfahrenen Verbandsligamannschaft, die nun morgen Sonntag Aufsteiger HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartet.
Die HSG liegt mit 2:4 Punkten auf dem achten Platz und das war zu erwarten. Die Eingewöhnung an die neue Klasse dauert, denn es wird wesentlich robuster gespielt und bislang konnte die HSG ihr schnelles Tempospiel gegen die routinierten Abwehrreihen nicht aufziehen. Einfache Tore gelangen dadurch nicht und sie taten sich auch sonst schwer, die richtigen Angriffsmittel zu finden.
In Oggersheim können sie aber ganz befreit aufspielen, denn der Gastgeber ist klarer Favorit, nimmt nach eigenen Aussagen den Aufsteiger jedoch keineswegs auf die leichte Schulter. Mit viel Respekt geht HSG-Trainer Siggi Oetzel mit seiner Sieben die Aufgabe an. „Das ist eine ganz erfahrene Truppe, im besten Handballeralter und Spieler wie Schreiber oder Fischer haben bereits Oberliga gespielt, sogar in der Jugend-Bundesliga, das wird für uns ein ganz schweres Auswärtsspiel“, betonte er.
Unbekannt ist die Mannschaft nicht, denn in den letzten Jahren trafen sie sich bereits beim Otto-Hammer-Turnier oder Vorbereitungsspielen. „Wir haben zwar nicht gewonnen, aber auch nicht hoch verloren“, weiß Oetzel sein Team auch diesmal in der Außenseiterrolle gegen die auch körperlich kompakte Mannschaft. Ziel ist es, in der Abwehr etwas besser zu stehen, um so vielleicht den ein oder anderen Ball abfangen zu können, um in die Schnellangriffe zu kommen.
„Der Druck liegt nicht bei uns, wir wollen ein bestmögliches Ergebnis erzielen, sehen uns aber nicht als Schlachtopfer“, betonte der HSG-Trainer, der seine Mannschaft in der Verbandsliga in einem Lernprozess sieht. Die Niederlage gegen Edigheim ist abgehakt, es sei schon etwas Enttäuschung bei den Spielern vorhanden gewesen. Sie können sich mit einer starken Leistung rehabilitieren, alle sind einsatzfähig.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)
mD1: Panther holen Punkt gegen Edigheim
Nach der zweiwöchigen Herbstpause war es am vergangenen Sonntag wieder soweit und der TV Edigheim war zu Gast in der heimischen Ganerbhalle. In einem packenden und teilweise hochklassigen D – Jugend Spiel konnte man den bis dato verlustpunktfreien Gästen den ersten Punkt der Saison abknöpfen.
Die Jung Panther konnten bis auf David Binder (Urlaub) in Bestbesetzung auftreten und kamen gleich gut in das Spiel. Nach dem schnellen 3:0 wurde die Führung konstant gehalten und in der 12. Minute gar zum 9:5 ausgebaut. Doch dann bekamen die HSGler zunehmend Probleme mit der überragend agierenden Achse Hertel/Piccoli. Immer wieder setzte sich Mittelmann Hertel im 1 gegen 1 durch oder fand den besser positionierten Kreisläufer Piccoli. So ging es mit einer 12:11 Führung in die Halbzeitpause.
Nun erwischte das Team aus Edigheim den besseren Start und konnte in der 24. Minute zum ersten Mal eine Führung verbuchen. Diese wurde dann durch schnelle und einfache Tore zum 15:18 ausgebaut. Doch die Gastgeber aus Dudenhofen/Schifferstadt konnten diesem Trend ein Ende setzen und verkürzten auf 17:18. Immer wieder war es Marc Riffelmacher, der in der Abwehr den Ball stibitzte und den Panthern so Luft für den Angriff verschaffte. Doch in einem immer spannender werdenden Spiel verwarfen die Schützlinge der Trainer Grill und Kolb immer wieder freie Bälle, sodass es zwei Minuten vor Schluss 20:22 für die Gäste stand. In einer letzten Auszeit wurde noch einmal die Taktik besprochen und tatsächlich kamen die Jung Panther noch zu zwei schnellen Toren in der Schlussphase. Mit dem Endergebnis (22:22) gab es eine gerechte Punkteteilung zweier Spitzenmannschaften in der Pfalzliga.
Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (3), Oschatz (7), Wille, Rieder, Dennhardt, Radoev (1), Riffelmacher (6), Kabasaj (2), Sager (1), Merklinger (2)
HSG-Damen I: Erster Sieg – Teamgeist gab den Ausschlag
Schifferstadt (kc). Die Freude war riesig bei den Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Peter Transier (Lambsheim) am Sonntag in der Wilfried-Dietrich-Halle, denn da stand der erste Sieg im fünften Spiel fest. Mit 17:15 (7:8) wurde die HSG Landau-Land besiegt und Katja Brill als neue Trainerin bei der gastgebenden HSG von ihren jubelnden Spielerinnen fast erdrückt.
„Den Ausschlag heute hat einfach der Teamgeist gegeben, die gute Moral von Anfang an, auch wenn zu Beginn noch etwas Lethargie drin war, aber hinten raus haben wir uns gesteigert“, sagte eine erleichterte Trainerin, die an der Außenlinie unzählige Meter absolviert hat, als Motivatorin und Antreiberin fungierte.
Dabei sah es in der 47. Minute nach einer erneuten Niederlage aus, denn Sarah Bach erzielte per Siebenmeter das 11:14. Drei Tore Rückstand in der Schlussphase in einem Spiel, das die Gastgeberinnen meist in der Aufholjagd sah. Lediglich Hannah Riederer zum 1:0, (3.), Sandra Bäuerle zum 5:4 (18.) und Jana Bäuerle zum 6:5 (21.) hatten bis dahin eine Führung erzielt, ansonsten legte Landau-Land immer ein, zwei Tore vor.
Abschütteln ließ sich die Brill-Sieben diesmal aber nicht, das 7:8 zur Pause zeigte auch, dass beide Abwehrreihen die Angreifer gut im Griff hatten, aber auch, dass viele freie Möglichkeiten vergeben wurden. Zehn gute Chancen ließen die Gastgeberinnen liegen, scheiterten zweimal an Pfosten und Latte und konnten einen Siebenmeter nicht verwerten. Das warf diesmal aber die junge Truppe nicht um, auch wenn sie nach dem 9:10-Anschluss elf Minuten keinen Treffer erzielte, Landau auf 9:12 ziehen lassen musste.
Die Auszeit in der 43. Minute fruchtete, auch weil Selina Henrich im Tor zwei Siebenmeter und zwei freie Chancen parierte. „Ich möchte keine Spielerin herausheben, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung von Abwehr, zu der auch die Torhüter gehören, das war ein tolles Zusammenspiel von allen“, sagte Trainerin Brill.
Aus dem 11:14 machten dann Sabrina Pesla, Chaiara Kreutz, Annalena Scheib das 14:14, Sandra Bäuerle verwandelte zwei Siebenmeter zum 16:14 und sie traf dann auch nach dem 16:15 drei Sekunden vor Schluss in einer spannenden Schlussphase. „Ich bin zuversichtlich, dass dies ein Befreiungsschlag war, wir entsprechend motiviert mit einer anderen Grundhaltung in die kommenden Spiele gehen werden“, erklärte Trainerin Brill.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)
HSG-Herren I: Erfahrungswerte gesammelt
Schifferstadt (kc). „Wir haken dies als Erfahrungsspiel ab“, sagte nach dem 25:28 (12:15) der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt gegen den TV Edigheim HSG-Trainer Siggi Oetzel. Als eine abgezockte, robuste Truppe bezeichnete Oetzel den Gast in der Wilfried-Dietrich-Halle, der die Begegnung auch verdient gewonnen habe.
„Heute haben zehn bis 20 Prozent bei uns gefehlt, sowohl in der Abwehr wie auch vorne“, konstatierte der Trainer, der einige Fehler bemängelte. Vor allem der bullige Ralf Schwögler am Kreis war nicht zu bremsen (5 Tore), Rouven Heim durch seine Größe aus dem Rückraum ein ständiger Unruheherd und am Kreis aktiv (7 Tore) sowie Felix Stalla, der aus dem Rückraum acht Treffer erzielte.
Dieses Trio gab der HSG-Abwehr einige Rätsel auf, erst als Oetzel auf eine 3-2-1-Deckung umstellte, waren sie nicht mehr so druckvoll, ganz auszuschalten waren sie aber dennoch nicht. In den entscheidenden Phasen wurden nämlich in der Abwehr Fehler gemacht. „Wir waren oft gut gestanden, dann gab es doch den individuellen Fehler, der Tore brachte“, erklärte Oetzel und ergänzte: „Und dann sind wir nicht konsequent dagegen gegangen.“
22 Minuten hielt die HSG die Begegnung ziemlich offen, erst nach der Auszeit von Edigheim nach dem 10:11 setzte sich der TVE auf 10:14 ab und brachte das 12:15 in die Pause. Entschieden war damit noch nichts, obwohl auch in der Folge der Gast meist mit drei Toren führte. Bis in die 48. Minute, da erzielte Sebastian Kolb das 21:21. „Da hätte es kippen können“, mutmaßte Oetzel, doch seine Mannschaft musste eine riesige Kraftanstrengung unternehmen, um zu Toren zu kommen.
„Uns fehlten die Schnellangriffe mit den einfachen Toren, gefühlt konnten wir dies ein oder zweimal tun“, wusste Oetzel, dass die sonstige Stärke der HSG diesmal nicht zum Tragen kam. „Wir haben wie in der Abwehr individuelle Fehler gemacht, im Angriff selten die Mittel gefunden“, bestätigte der Trainer. Entschlossen hielt Edigheim dagegen, kam über das 21:23 und dem 24:25 zum 24:27, was in der 58. Minute bereits die Vorentscheidung war. Der 25:28-Erfolg war verdient, auch dank der individuellen Klasse.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)
HSG-Herren II: Knappe Niederlage vermeidbar
Kirrweiler (kc). Bei einem Mitfavoriten um die Meisterschaft in der B-Klasse, dem TV Kirrweiler, hatte die HSG Dudenhofen/Schifferstadt knapp das Nachsehen. Mit 20:18 (10:8) siegten die Gastgeber in einem bis in die Schlussphase offenen Spiel.
Nach einer abtastenden Abfangsphase erspielte sich Kirrweiler einen knappen Vorsprung von zwei, drei Toren, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen, da die HSG Jerome Hohnrath gut im Griff hatte. Mit der 5:1-Deckung kam Kirrweiler auch nicht so zurecht, sie mussten weite Wege gehen, so dass nach rund 20 Minuten etwas Konditionsmängel auftraten. Doch die HSG konnte dies nicht entscheidend nutzen, da die Angriffe viel zu schnell abgeschlossen wurden. „Wir haben einfach zuviel verworfen, die Chancenverwertung war ausschlaggebend“, bemängelte nach der Begegnung Trainer Patrick Barbier.
3:3, 6:3, 10:6 und schließlich 10:8 zur Pause waren Spielstände, die alles offen ließen, auch weil nach dem Wechsel die HSG etwas stärker auftrat. Über das 11:11 und 16:16 erspielte sich die HSG erstmals mit dem 17:18 in der 54. Minute eine Führung und schien die Begegnung wenden zu können, doch eine Zeitstrafe nutzte Kirrweiler zum 20:18. „Wir haben vier Siebenmeter verworfen“, haderte Barbier mit der Treffsicherheit.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)
Männliche B-Jugend: Knappe Niederlage
In heimischer Halle empfing der Tabellenzweite HSG Dudenhofen/ Schifferstadt am Wochenende den Tabellenfünften JSG Hunsrück. Die Partie verlief sehr ausgeglichen, was auch das knappe Endergebnis mit 28:29 widerspiegelt. Zu Beginn konnte die Mannschaft noch gut mithalten, jedoch deutete sich schnell heraus, dass die HSG nicht ihr ganzes Potenzial abrief. 8:8 stand es nach 13 Minuten, bis sich danach die Gäste auf eine knappe Führung von 8:10 absetzen konnten. Ab diesem Zeitpunkt rannte die Truppe einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufholen konnten. Kurz vor der Halbzeit konnte zum 13:14 aufgeschlossen werden. Neu motiviert erzielte Dominic Gerbes in der 27. Minute den Ausgleich zum 14:14, danach zog jedoch die JSG Hunsrück immer wieder zwei bis drei Tore davon. Die Trainer Laura Leonhardt und Matthias Handrich erkannten ihre Mannschaft kaum wieder. Die zuvor bestrittenen Spiele überzeugten sie mit einer kämpferisch sehr starken Teamleistung, doch dieses Mal schien der Zauber verflogen. Über 16:18 und 19:21 half der Ausgleich zum 22:22 zehn Minuten vor Ende des Spiels auch nichts mehr und die HSG konnte nur noch ein knappes Endergebnis von 28:29 erarbeiten. Eine Leistung, die definitiv nicht das eigentliche Potenzial der Mannschaft widerspiegelt.
Männliche A-Jugend: Fünf Siege in Folge
Das wohl schwerste Spiel der Runde bestritt die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt am vergangenen Wochenende zu Gast bei der mJG Dansenberg/ Thaleischweiler. Mit einem starken und zuvor unerwarteten 19:24 Sieg setzt sich die HSG zusammen mit SG JSG HF Illtal – HSG Dudweiler-Fischbach (beide 10:0 Punkte) an die Tabellenspitze ab. Die Erwartung an das Spiel am Wochenende war vor Spielbeginn niedrig gestaffelt. Ziel war es nicht allzu viele Fehler zu machen und das Endergebnis knapp zu halten. Die Vorgabe der Trainer Laura Leonhardt und Matthias Handrich bestand daraus vorne leichte Fehler zu vermeiden und hinten, wie die vergangenen Spiele, eine starke Abwehrleistung zu vollbringen. Die ersten zehn Minuten der Partie gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen und die zwei stärksten Abwehrreihen der Liga ließen keine einfachen Tore zu. Nach dem Ausgleich der Gastgeber zum 3:3, setzte sich die HSG in der 13. Spielminute endlich auf 3:7 ab und holte sich somit die nötige Sicherheit, um gegen einen starken Gegner zu bestehen. Ab diesem Zeitpunkt war der Knoten geplatzt und die Mannschaft ließ sich ihre Führung in keiner weiteren Spielminute mehr nehmen. Über 7:10 und 9:13 hielt Dansenberg gut mit und die Mannschaften gingen mit einem 9:14 in die Halbzeitpause. Die Vorgaben der Trainer wurden perfekt umgesetzt. Vorne geduldig bis zur Torchance spielen und keine leichten Ballverluste zugunsten des Gegners zulassen, der somit ein schnelles Kontertor erzielen konnte. Die Abwehr steigerte sich in der zweiten Halbzeit noch einmal, sodass sich die HSG, innerhalb von wenigen Minuten nach Wiederanpfiff, deutlich auf 10:16 absetzte. Die mJG Dansenberg/ Thaleischweiler versuchte dennoch weiterhin mitzuhalten, jedoch gelang es nicht näher als fünf Tore, 16:21 in der 53. Minute, heranzukommen. Somit setzte sich die starke Mannschaftsleistung der HSG durch und sorgte für einen hochverdienten Auswärtssieg mit 19:24 über die mJG Dansenberg/ Thaleischweiler.
