Männliche A1-Jugend: Sieg schwer gemacht

Am Samstag war unsere männliche A-Jugend zu Gast bei der SG mABCD Kandel/Herxheim. Der Tabellenerste gegen den bis dahin drittletzten der RPS Oberliga, jedoch stellte sich nach wenigen Minuten heraus, dass die Mannschaft der Kandler zu Unrecht diesen Tabellenplatz belegen. Die HSG fand wie immer gut ins Spiel und setzte sich von Beginn an ab. Mit einer 2:5 Führung nach zehn Minuten setzten sich die Panther, dank der starken Abwehr und einigen schnellen Toren, ab. Kandel hingegen spielten ihre Angriffe sehr lang aus, um eine Torchance zu erlangen, die sie dann mit wichtigen Treffern markierten. Immer wieder gelang es Kandel auf ein Tor zu verkürzen über 4:5, 7:8 oder auch kurz vor Ende der ersten Hälfte auf 8:9. Die HSG vergab zu viele Chancen und spielte ihre Angriffe viel zu hektisch und überhastet, sodass die langen Ballbesitze der Gastgeber die schnellen Torchancen verhindert. Die HSG musste sich nach der Halbzeitpause neu sammeln, um ihre Torchancen besser zu verwerten und so die Führung endlich weiter auszubauen. Ein deutlicheres Absetzen vom Gegner gelang jedoch anfangs der ersten zehn Minuten nicht. Immer wieder verkürzte die SG auf ein Tor bis zum Spielstand von 13:14 (44. Minute), danach gelang es den Gästen durch jeweils drei Treffer von Marc Dennhardt und Christian Streib auf 13:18 davon zu ziehen und das Spiel für sich zu entscheiden. Einen Rückstand den die Gastgeber nicht mehr ausgleichen konnten und somit lautete der Endstand 17:22 für die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt.

Wahl, Marco (2); Streib, Christian (3); Schleidweiler, Bastian (3); Leonhardt, Moritz (1); Schutzius, Paul (2); Klein, Niklas(5/3); Dennhardt, Marc (6); Schmauß, Jonathan; Selinger, Dominik; Schneider, Eric; Ngyuen, Duc-Anh; Stögbauer, Adrian; Bachmann, Dominik; Taday, Adrian

Männliche B1-Jugend: Schwierige Aufgabe am vergangenen Wochenende

Am Wochenende war der ungeschlagene Tabellenführer TSG Friesenheim zu Gast in der Wilfried-Dietrich-Halle. Der Mannschaft stand eine schwierige Aufgabe bevor, die sie laut Vorgabe der Trainer so gut es geht ausspielen sollten. Leider gelang dies die ersten zehn Minuten nicht so gut und die HSG kassierte durch ein schnelles Spiel der Gäste einfache Gegentore, die einen Spielstand von 4:9 herbeiführten. Nach der Auszeit von Trainerin Laura Leonhardt fanden die Jungs wieder besser ins Spiel und konnten auf 6:10 (17. Minute) verkürzen. Die Abwehr der Gastgeber stand gut und den Friesenheimer Eulen gelang es nur schwer aus dem Positionsspiel Tore zu erzielen. Ein Heranziehen auf drei Tore gelang noch einmal kurz vor Ende der ersten Hälfte durch Bastian Schleidweiler auf 9:12 (22. Minute), dies ließ die TSG jedoch nicht lang auf sich sitzen und markierte drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den Stand von 9:14. Die HSG musste vor allem das schnelle Konterspiel der TSG unterbinden und so einfache Gegentore verhindern. Dies konnte die Mannschaft in der zweiten Hälfte besser umsetzen und zwang die Gäste oftmals zum Positionsangriff in welchem die stabile Abwehr und ein sehr starker Torhüter Gabriel Sager den Eulen das Leben schon schwerer machten. Leider gelang es nun den eigenen Reihen kaum noch im Angriffsspiel punkten zu können und somit baute die TSG ihren Vorsprung von fünf Toren zur Halbzeit auf 10:18 (29. Minute) und 14:22 (36. Minute) aus. Das nicht vorhandene Durchsetzungsvermögen vom Rückraum und unverwertete Chancen ließen die HSG einen uneinholbaren Rückstand hinterherrennen, den die TSG bis zur letzten Sekunde konsequent ausspielte. Somit stand fünf Minuten vor Spielende schon das Ergebnis von 20:31 für die TSG Friesenheim fest. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft vor allem in der Abwehr sehr stark und zeigte eine zufriedenstellende Partie gegen den Tabellenersten TSG Friesenheim.

Hanstein, Luis (1); Gerbes, Dominic (5); Richter, Simon (4); Neubauer, Bastian (1); Schleidweiler, Bastian (6/2); Wolf, Lukas (2); Vögele, Leon (1); Sager, Gabriel; Heiseke, Manuel; Schutzius, Finn; Skötsch, Lennart; Börniche Leandro; Schneider, Marco; Schmitt, Lukas

mD1: Starke erste Halbzeit reicht nicht zum Punktgewinn

Vergangenen Sonntag gastierte die männliche D1 der HSG Dudenhofen Schifferstadt bei den Eulen aus Friesenheim. Obwohl der Gastgeber aus Ludwigshafen ungeschlagener Spitzenreiter war, rechneten sich die Jung Panther Chancen auf einen oder gar zwei Punkte aus.

Die HSG erwischte einen Sahnestart und verzückte die Trainer und mitgereisten Fans mit tollen Spielzügen und einer guten Abwehr. So konnte man den Eulen nach nur kurzer Zeit mit drei Toren enteilen. Immer wieder gelang es den Gästen mit einer offensiv eingestellten Abwehr Bälle zu ergattern und ein Kontertor zu erzielen. So entwickelte sich ein Pfalzligaspiel auf hohem Niveau, bei dem die Panther nun mit 12:16 führten (16. Minute). Doch auch die Gastgeber zeigten immer wieder ihre Klasse und fanden so selbst kleinste Löcher in der eigentlich gut stehenden HSG Abwehr. Zur Halbzeit verkürzen die Jung Eulen dann auf 17:19.

Nach der Halbzeit verschlief die HSG wie so oft den Wiederanpfiff und so konnten die Friesenheimer erstmals in Führung gehen (21:20, 25. Minute). Es entwickelte sich nach und nach eine extrem spannende Partie bei der die Panther beim 26:27 in der 33. Minute nochmals in Führung gehen konnten. Nun schwanden aber so langsam die Kräfte der HSG und das wurde von den Eulen gnadenlos bestraft. Es folgte ab der 35. Minute ein 3:0 Tore Lauf für die Gastgeber, die nun den Sack endgültig zumachten.

Das Endergebnis von 33:29 fällt nach Meinung der Trainer Grill/Kolb etwas zu hoch aus, da die Panther gerade für die erste Halbzeit und den tollen Kampf sicher einen Punkt verdient gehabt hätten. Jetzt heißt es die überzeugende Leistung mit in die letzten beiden Spiele der Saison (Mun./Rheing. und Wörth) zu nehmen, um dort die maximale Punkteausbeute zu holen.

Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (8), Oschatz, Wille, Rieder (2), Dennhardt, Radoev, Mattern,  Riffelmacher (7/3), Kabasaj (2), Binder (8), Sager, Merklinger (2/1)

HSG-Herren II: Starke Vorstellung in Kandel

Kandel (kc). Erhobenen Hauptes konnten die Spieler der HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Kandeler Sporthalle vom Feld gehen. In einem von beiden Seiten hochklassigen Spiel siegte der gastgebende TSV Kandel II knapp mit 26:24 (11:12).
„Kein Vorwurf an die Mannschaft, sie hat deutlich einen Schritt nach vorn gemachte“, war Trainer Patrick Barbier mit seinem Team trotz der Niederlage zufrieden. Keine Mannschaft konnte sich während der 60 Spielminuten einen nennenswerten Vorteil erarbeiten, mal war Kandel mit einem Tor vorne, mal die HSG, wie beim 11:12 zur Pause.
Ähnlich eng blieb es nach dem Wechsel. 13:15, 19:17 waren Spielstände, ehe es in der Schlussphase zum 23:23 kam. Dann gab es in der 58. Minute eine Zweiminutenstrafe für Julian Samul, der Siebenmeter brachte das 24:23, Hannes Weißenmayer glich wiederum aus, Nico Wittek warf Kandel erneut in Führung und als dann Trainer Barbier auf den Torwart verzichtete, einen weiteren Feldspieler brachte, traf Kandel zur Entscheidung ins leere Tor.
„Wir haben gegen die körperlich robusten Spieler gut dagegen gehalten. Stark neben der Abwehr auch Philipp Marceaux und Hannes Weißenmayer, die auf ihrer Halbposition zusammen neun Tore erzielten“, lobte Barbier. Besonders freute ihn das Comeback von Moritz Büchler, der ein Jahr nach seiner schweren Schulterverletzung wieder mitwirken konnte.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Spielabbruch

Edigheim (kc). Unter keinem guten Stern stand die Verbandsliga-Partie zwischen TSG Friesenheim III und der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Zuerst standen die Spieler 30 Minuten im strömenden Regen vor der Oggersheimer Diesterwegsschule, da kein Hausmeister anwesend war, um die Halle aufzuschließen.
Kurzfrisitig wurde nach einer Halle gesucht und schließlich wurde man im Edigheimer Schulzentrum fündig, das Spiel mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen. Schrecksekunde dann in der 23. Minute, als HSGler Janek Messerschmidt mit Wucht mit der Schulter aufschlug, sich nicht mehr bewegen konnte. „Ihm ist immer der Kreislauf zusammengebrochen, als man ihn vom Feld tragen wollte“, informierte HSG-Trainer Siggi Oetzel. Die Spieler beider Mannschaften waren geschockt, eine Diagnose noch nicht möglich und auf den Krankenwagen musste 30 Minuten gewartet werden.
Beide Mannschaften einigten sich schließlich mit den Schiedsrichtern darauf, das Spiel beim Stand von 14:10 abzubrechen. Der Staffelleiter entscheidet nun, ob das Spiel beim Stand des Abbruchs fortgesetzt oder neu angesetzt wird. Im Krankenhaus wurde später festgestellt, dass sich Messerschmitt die Schulter ausgekugelt hatte.
In Erinnerung wird das Spiel aber nicht nur deswegen den beiden Schiedsrichtern bleiben. Ihnen wurden aus der Kabine ihre Handys gestohlen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Beim Schlusslicht behauptet

Frankenthal (kc). In den ersten 20 Minuten hielt Schlusslicht SG Lambsheim/ Frankenthal gegen die Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nicht nur mit, sondern lag auch meist in Führung. Am Ende siegte die Sieben von Trainerin Katja Brill aber verdient mit 26:22 (16:13) und setzte sich durch den zweiten Auswärtssieg in Folge etwas vom Tabellenende ab.
Die Gastgeberinnen versuchten energisch einen Spielaufbau der HSG zu unterbinden, kassierten nach sechs Minuten schon die dritte Verwarnung. Es war zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Jana Laubender traf für die HSG  in der dritten Minute zum 0:1, das Lambsheims Torjägerin Emilia Bogusz egalisierte. Danach wechselte die Führung zu beiden Seiten, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst nach dem 9:8 gelangen der HSG drei Treffer in Folge, was SG-Trainer Norbert Landau zu einer Auszeit nötigte. Dana Koch verkürzte dann zwar auf 10:11, doch jetzt waren es die Schützlinge von Trainerin Katja Brill, die in Führung gingen. Die offensive 5:1-Abwehr funktionierte. „Jana Laubender spielte stark, machte einen Super-Job“, freute sich Trainerin Brill. Beide Torhüterinnen, Selina Henrich wie Jennifer Adar, waren dazu ein großer Rückhalt.
Um die nicht nachlassenden Gastgeberinnen aus dem Konzept zu bringen, nahm HSG-Trainerin Brill in der 28. Minute die Auszeit, stellte ihr Team neu ein und Hannah Riederer nutzte dies dann zum 13:16-Pausenstand.
Die Führung war wichtig und die Pausenansprache der Trainerin fruchtete nach dem Wechsel vorentscheidend. Zwar gelang Lambsheim durch Katrin Fett das 14:16, aber ein toller Zwischenspurt stellte die Weichen zugunsten der HSG. Drei Tore von Sandra Bäuerle, je eines von Hannah Riederer, Christina Marceaux und Lena Schleidweiler ließen die HSG auf 14:22 (41.) davonziehen. Jetzt konnten sie etwas befreiter aufspielen, wenngleich Lambsheim energisch versuchte in der Schlussphase noch dranzukommen.
„In der Schlussphase haben wir es unnötig spannend gemacht, wir hätten uns deutlicher absetzen müssen,“ sagte HSG-Trainerin Brill. Dennoch freute sie sich über die erhöhte Trefferquote und dass auch diesmal fast keine technischen Fehler zu sehen waren. „Das waren zwei wichtige Punkte.“

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Mit offensiver Abwehr Grundstein legen

Dudenhofen (kc). Zwei Siege hintereinander lassen die Handballer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt etwas gelöster der Aufgabe morgen Sonntag in der Oggersheimer Diesterwegschule entgegensehen. Ab 16 Uhr stehen sie gegen die TSG Friesenheim III auf der Platte .
„Wir wollen in Friesenheim gewinnen, denn unser Ziel ist, uns bis zur Winterpause ein positives Punktekonto zu erspielen“, sagte HSG-Trainer Siggi Oetzel. Drei Spiele sind es noch, wobei nach dem Friesenheimer Spiel Mundenheim kommt, das ebenfalls in gleichen Tabellenregionen agiert. Schwerster Kontrahent dürfte danach Neuhofen als derzeit Tabellenvierter sein.
„Von den drei Spielen wollen wir mindestens zwei gewinnen, dann hätten wir uns etwas abgesetzt“, will Oetzel frühzeitig mit den Abstiegsregionen nicht zu tun haben. Friesenheim ist Neunter mit 4:10 Punkten, die HSG liegt mit jetzt ausgeglichenen 8:8 Punkten auf dem sechsten Platz. „Die letzten Siege haben etwas Selbstbewusstsein gebracht“, sieht der HSG-Trainer seine Sieben gewappnet.
Sie müssen sich allerdings auf eine ausgebuffte, routinierte Mannschaft einstellen, die ein höheres Durchschnittsalter aufweist, vieles aber mit ihrer Erfahrung wettmachen kann. Oetzel erwartet den Gastgeber mit einer defensiven Abwehr, will selbst wie schon gegen die SG OBKZ ganz offensiv agieren. Da hat es gut funktioniert. OBKZ hatte einige Schwierigkeiten mit dieser Variante. „Gegenüber Friesenheim sind wir eine recht unerfahrene Mannschaft, aber wir fahren hin, um die Punkte mitzunehmen“, sagte der Trainer. Dafür sollten sie bei den Schnellangriffen aber nicht zuviele Chancen liegen lassen.
Auf Sebastian Kolb, der sich ein Band in einem Finger der Wurfhand gerissen zu haben scheint und die nächsten drei Spiele ausfällt sowie Alexander Grill muss der Coach verzichten. Auch beim Dienstagtraining meldeten sich einige Akteure angeschlagen. „Aber die A-Jugend-Spieler haben ihre Sache zuletzt ganz gut gemacht. Sie wollen spielen und gehen als Tabellenführer der Oberliga gestärkt aufs Feld“, sieht Oetzel seine Sieben recht gut aufgestellt.
Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Beim Schlusslicht nachlegen

Schifferstadt (kc). „Der Arbeitssieg war wichtig für die Moral“, sagte Katja Brill, Trainerin der Pfalzligadamen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, die am Sonntagmorgen, um 11.30 Uhr bei  der SG Lambsheim/Frankenthal antritt. In der Frankenthaler Andreas-Albert-Schule wird das zweite Auswärtsspiel in Folge der HSG angepfiffen.
Die Gastgeberinnen sind Tabellenletzte, doch daran darf man die SG nicht messen, wie die sehr gute Vorstellung beim Tabellenvierten TV Wörth zeigte, die mit einer nur hauchdünnen 25:23-Niederlage endete. Hier überzeugten die Schützlinge von Trainer Norbert Landau vor allem durch ein schnelles Spiel aus der Abwehr heraus. Auch gegen Ruchheim hat die SG in einem torarmen Spiel nur knapp den Kürzeren gezogen. „Gegen Wörth hat Lambsheim gezeigt, dass es enge Spiele bestreiten kann, das ist trotz des Tabellenplatzes kein leichter Gegner“, erwartet HSG-Trainerin Brill eine starke Gegenwehr und eine vehemente Auseinandersetzung um die Punkte.
Nach dem Sieg bei VTV Mundenheim II sieht die Situation für die HSG etwas hoffnungsvoller aus und sie könnte sich bei einem doppelten Punktgewinn weiter vom Tabellenende absetzen. Ungewohnt ist die Anspielzeit. „Es ist eine Herausforderung, aber an der Uhrzeit sollte es nicht liegen“, sieht Katja Brill kein großes Handicap durch die frühe Anwurfzeit. „Wir werden Lambsheim/Frankenthal nicht unterschätzen, ich gehe davon aus, dass es ein enges Spiel wird, ähnlich wie in Mundenheim“, sieht Brill ihre Spielerinnen wieder gefordert, auch im mentalen Bereich.
Nachdem in den beiden letzten Spielen die technischen Fehler deutlich minimiert wurden, lautete die Vorgabe im Training, an der Abschlussschwäche zu arbeiten. „Da ist auch immer die Tabellensituation im Hinterkopf, ich hoffe, dass bei den Spielerinnen der Knoten platzt, mit jedem Punkt kommt auch die Sicherheit zurück, doch momentan müssen wir von Spiel zu Spiel denken“, erklärte die Trainerin.
In personeller Hinsicht sieht es gut aus, sie hat keine Verletzten zu beklagen und wird die zuletzt erfolgreiche Sieben aufs Feld schicken können.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Heißer Tanz in Kandel erwartet

Schifferstadt (kc). Einen ganz heißen Tanz erwartet die zweite Herren-Mannschaft der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt morgen Sonntag beim TSV Kandel II. Ab 16 Uhr ist in der Kandeler Sporthalle der derzeitige Tabellenzweite Gastgeber.
Hinter Spitzenreiter Kirrweiler II (12:2) hat sich Kandel 8:4 Punkte erspielt, aber dahinter folgen drei Teams mit zwei Spielen weniger, die alle 8:2 Punkte aufweisen, wie auch die HSG auf dem dritten Platz. Die ersten fünf Mannschaften sind eng beieinander und so wird das morgige Spiel richtungsweisend sein.
Man darf gespannt sein, wie die HSG die doch etwas längere Pause, das letzte Spiel bestritten sie am 15. Oktober, verkraft hat. Damals kassierten sie gegen Kirrweiler die bisher einzige Niederlage. Mit Schwung und Elan und dem breiten Kader können sie jedoch auch in der Südpfalz bestehen. Zumal sie auf einen starken Torwart Ronnie Handwerker bauen können, der bisher mithalf, dass die HSG hinter Heiligenstein (99 Gegentore) die beste Abwehr besitzt (104 Tore).

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Starke Leistung von Torhüter Nico Claus

Dudenhofen (kc). „Wir waren in der Abwehr diesmal gut gestanden und hinten dran hielt Nico Claus das was er halten und muss und auch die Bälle, die man nicht unbedingt halten kann“, freute sich Trainer Siggi Oetzel nach dem 24:16 (8:7)-Sieg über die SG Ottersheim/ Bellheim/Kuhardt/Zeiskam II. Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt schob sich durch diesen Sieg mit 8:8 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vor.
Es hat ein wenig gedauert, bis die Gastgeber in der gutbesuchten Dudenhofener Gan­erbhalle ins Rollen kamen. OBKZ stellte einen massiven, defensiven Abwehrblock und da fand die HSG in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel. „In der Abwehr haben wir uns gegenseitig neutralisiert und vorne haben wir keinen Weg gefunden, den Abwehrblock zu knacken“, bestätigte Trainer Oetzel die schwierige Anfangsphase. Daher war es klar, dass überaus wenige Tore fielen, denn ein Halbzeitstand von 8:7 ist auch in der Verbandsliga äußerst selten.
Die HSG ging in Führung und kam zum 4:2, doch dann gelang lange nichts mehr und der Gast ging erstmals in der 23. Minute mit 4:5 in Führung. Nach dem Ausgleich durch Lucca Biallas traf Chris Beutler, doch dieses 5:6 war die letzte OBKZ-Führung in diesem Spiel. Marco Beckmann traf zum 8:7-Pausenstand und in der Kabine gab es einigen Gesprächsbedarf. „Wir haben gesagt, dass wir mehr Druck bringen müssen, haben darum Dominic Selinger auf der Halbposition gebracht und dadurch sind wir besser aus den Startlöchern gekommen“, freute sich Oetzel über die gelungene taktische Maßnahme.
Es gelangen gleich drei Tore in Folge, Niklas Klein zeigte sich treffsicher von der Siebenmeterlinie. Da aber einige gute Chancen vergeben wurden, ließ sich OBKZ nicht abschütteln, blieb bis zum 12:11 dran. Aber das durch die gut eingestellte offensive Abwehr mögliche schnelle Spiel fruchtete immer besser. Claus ihm Tor machte darüber hinaus viele freie Chancen zunichte und so kam die HSG ins Rollen, machte aus dem 12:11 ein 20:11 in der 54. Minute. Damit war die Begegnung entschieden und das 24:16 mehr als verdient. „Nach einem zähen Beginn haben wir uns reingekämpft, aber auch das mit den A-Jugendlichen hat gut funktioniert“, erklärte Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)