HSG-Herren I: In Offenbach nur wenig Möglichkeiten

Offenbach (kc). Der TV Offenbach II ist eindeutig besser in die Rückrunde gestartet, holte mit dem 34:23 (18:14)-Erfolg gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt wichtige Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wir hatten das Pech, dass Offenbach einige Spieler aus der Oberliga-Mannschaft für ihre Verletzten einsetzen konnte und dies gab letztlich den Ausschlag. Das soll von unserer Seite aus aber keine Ausrede sein“, betonte HSG-Trainer Siggi Oetzel.

Mit seiner Mannschaft konnte er im ersten Spielabschnitt durchaus zufrieden sein, denn vor 70 Zuschauern in der Queichtalhalle hielt seine Sieben zunächst gut mit. Christoph Lacher brachte die HSG sogar in Führung und danach entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Das

3:1 durch Mario Fuchs glich Kevin Geber aus, 6:6 und 8:8 waren die weiteren Spielstände bis in die 15. Minute.

Immer öfter schlichen sich bei der HSG jedoch technische Fehler ein, die Offenbach zu Schnellangriffen nutzte, die das 12:8 brachten (18.) Felix Trapp löste Markus Kiese im Tor ab und die HSG kam bis zum 13:10 heran, was nun Offenbach veranlasste, den Torhüter zu wechseln. Doch Kevin Bentz musste den Treffer von Niklas Klein zum 13:11 hinnehmen und die HSG war wieder im Spiel.

Nur scheinbar jedoch, denn die Fehlerquote nahm zu und so kamen die Gastgeber zur Pause zum 18:14. Während die HSG nach edem Wechsel innerhalb von elf Minuten nur zwei Treffer erzielen konnte, traf der TVO acht Mal und das 26:16 stellte schon die Vorentscheidung dar. „Offenbach deckte in der zweiten Halbzeit defensiver und da wir keine Rückraumschützen haben, machte sich dies bemerkbar“; sagte Trainer Oetzel, der die vielen Fehlwürfe im zweiten Durchgang bemängelte.

„Irgendwann bricht es dir dann das Genick“, sagte er.

Lediglich neun Treffer erzielte seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit, der nun auch immer stärkeren Resignation geschuldet.

„Irgandwann war das Selbstvertrauen dann weg, sie haben sich dem Schicksal ergeben und das hat mir nicht so gefallen“, erklärte der HSG-Trainer. Die vielen verletzten Stammspieler konnten nicht kompensiert werden während Offenbach Möglichkeiten zur Verstärkung hatte. „Wir werden das sportlich nehmen, abhaken und uns auf das kommende Heimspiel gegen Eppstein konzentrieren“, blickte Oetzel schon auf die nächste sportliche Herausforderung.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Erwartet enges Spiel gewonnen

Ruchheim (kc). Ganz wichtige zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hat die Pfalzliga-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt am Sonntagnachmittag geholt. Beim Tabellennachbarn TV Ruchheim gab es in einem erwartet engen Spiel verdient einen 22:20 (11:12)-Erfolg für die Sieben von Trainerin Katja Brill, die auch diesmal wieder das Trikot überstreifte.

„Ich wollte in der Abwehr mehr Stabilität und vorne mehr Ruhe reinbringen“, erklärte Brill über ihre Doppelfunktion als spielende Trainerin. Und es funktionierte, denn auch aus dem Pokalspiel gegen den Oberlisten TG Waldsee schuf ihr Team viel Zuversicht. An die dort gezeigte gute Leistung knüpfte ihre Mannschaft an, nahm den Kampf auf und bot Ruchheim, das seit 22. Oktober auf einen Punktgewinn wartet, einen offenen Schlagabtausch.

Beide Mannschaften setzten ihre Kampfkraft ein, doch blieb es ein faires Spiel, in dem Schiedsrichter Peter Transier (SG Lambsheim/Frankenthal) keine großen Probleme besaß. Die Gastgeberinnen glichen nicht nur den Führungstreffer von Sandra Bäuerle aus, sondern schafften durch Caroline Vesper auch die 2:1-Führung, die Charlotte Schwechheimer und erneut Bäuerle in das 2:3 umwandelten.

Es ging in der Anfangsphase hin und her, doch ab der siebten Minute kam Ruchheim in Vorteil, machte mit drei Treffern in Folge sogar das 6:3.

Pech für den TVR, dass Marina Lauer einen Strafwurf nicht verwerten konnte. HSG-Trainerin Brill nutzte dies schon in der 13. Minute zur Auszeit, um ihre Mannschaft wieder einzustellen. Und dies hatte Erfolg, denn ihre Sieben kam wieder zum 8:7 heran, kassierte dann jedoch in Folge drei schnelle Gegentreffer.

Aber selbst der Rückstand beim 11:7 warf sie nicht aus der Bahn, sie drehten den Spieß um und warfen das 11:10. Für schwache Nerven war die Begegnung nichts, die durch Treffer von Schwechheimer und Vesper mit

12:11 für Ruchheim in die Pause ging. „Sie haben gerackert, gekämpft und nicht den Kopf hängen lassen“, freute sich Trainerin Brill über ihr Team, das nach dem Wechsel gefestigter in der Abwehr war, jetzt selbst immer wieder ein Tor vorlegte und Ruchheim zur Reaktion zwang.

Trainerin Brill selbst erzielte das 13:14 (34.) und mit 14:16, 15:17 und

18:20 hielt die HSG einen knappen Zwei-Tore-Vorsprung. Als Annalena Scheib das 19:22 wenige Sekunden vor dem Ende erzielte, war der Sieg unter Dach und Fach.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Ungewohnte Anspielzeit in Haßloch B-Klasse Sonntag, 11 Uhr beim Schlusslicht

Schifferstadt (kc). Die Rückrunde der Handballer startet auch in der B-Klasse der Männer und damit greift auch die Mannschaft von Trainer Patrick Barbier wieder ins Geschehen ein. Morgen Sonntag, 11 Uhr, pfeift Schiedsrichter Rainer Löwer (TV Kirrweiler) zu einer ganz ungewohnten Zeit die Begegnung zwischen Schlusslicht TSG Haßloch III und der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt an.

Die HSG startet in die Rückrunde auf dem zweiten Platz, nachdem es bisher nur zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter TV Kirrweiler und den Tabellenvierten TSV Kandel II gegeben hat. Auch in Haßloch ist die Barbier-Sieben klar favorisiert, auch wenn man bei einer dritten Mannschaft nie weiß, in welcher Formation sie auflaufen wird. Trotzdem gab es im Hinspiel einen überzeugenden und mehr als deutlichen 43:14-Sieg und mit einem doppelten Punktgewinn will die Sieben auch wieder nach Hause fahren.

Letzte Woche trug die HSG ein ganz passables Testspiel gegen Landau/Land aus. Ob es nach der etwas längeren Pause gleich einen deutlichen Sieg wie in der Vorrunde geben wird, muss man abwarten. In bester Besetzung kann die HSG antreten, lediglich Torhüter Ronnie Handwerker muss ersetzt werden. „Wir sind personell gut besetzt, haben noch drei A-Jugendliche dabei“, sagte Trainer Barbier.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Mit dem letzten Aufgebot im Rückrundenauftakt

Schifferstadt (kc). „Den ersten Schritt haben wir gemacht, es ist eine gute Ausgangsposition“, sagte zum Schluss der Vorrunde Siggi Oetzel, Trainer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, die als Aufsteiger in die Verbandsliga fünf Siege und sechs Niederlagen holte und dadurch mit

10:12 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz liegt.

Zwar wollte er zu Ende der Vorrunde mit seiner Sieben ein positives Punktekonto erreicht haben, Anpassungsschwierigkeiten und Verletzungspech machten durch die Planung jedoch einen Strich durch.

Am Sonntag, 16 Uhr startet in der Queichtalhalle in Offenbach gegen die gastgebende zweite Vertretung des TV Offenbach die Rückserie. Und da sieht es für die HSG nicht gut aus, denn das Verletztenlazarett hat sich nicht gelichtet. Mit Janek Messerschmidt (Schulteroperation), Sebastian Kolb (wurde am Freitag an der Hand operiert), Tobias Esswein (Finger) und Max Barlang (Rückenprobleme), fallen gleich vier Stammspieler definitiv aus, bei Matthias Handrich (Schulter) und dem erkälteten David Kolb stehen weitere Fragezeichen hinter Leistungsträgern.

Bis auf die Torhüterposition eine komplette Mannschaft, die Trainer Siggi Oetzel bei diesem Auftaktspiel ersetzen muss. Da ist es schon ein Luxusproblem bei den Torleuten, wo neben Markus Kiese, Felix Trapp und Nicolas Claus alle drei Keeper zur Verfügung stehen. „Da entscheidet der letzte Traingseindruck, wer spielt“, sagte der Coach, der mit dem letzten Aufgebot nach Offenbach fahren muss. „Aus diesem Grund kann man auch nicht den Sieg wie zum Auftakt der Saison erwarten, wir gehen keineswegs als Favorit in die Begegnung“, bestätigte der Trainer, der erst seit dieser Woche einen guten Trainingsbesuch vermelden konnte.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde lief alles andere als optimal für ihn. „Das hatte ich mir auch ein bisschen anders vorgestellt“, sagte er, doch bekräftigte er, dass es von seiten der HSG kein Wehklagen geben werde. „Die, die spielen, müssen etwas mehr tun“ erwartet er ein Aufbäumen seiner Sieben in diesem wichtigen Spiel.

Offenbach will den Anschluss packen und wird alles daransetzen, die HSG würde gerne etwas Distanz zur Abstiegszone gewinnen und so darf man gespannt sein, wer besser in die Rückrunde startet.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Zur Revanche nach Ruchheim

Schifferstadt (kc). Eine bislang verkorkste Saison für die Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt in der Pfalzliga startet morgen Sonntag, 16 Uhr in der Ruchheimer Sporthalle in die Rückrunde. Der TV Ruchheim, für den die Saison nach der guten letzten Runde ebenfalls alles andere als optimal verlaufen ist, nimmt als Gastgeber den Kampf um den Klassenerhalt als Tabellenneunter (8:14 Punkte) ebenso auf wie die HSG, die mit 6:16 Punkten den vorletzten, den elften Platz einnimmt.

Für die Spielerinnen von Trainerin Katja Brill sind es allerdings bis zum Tabellenfünften nur fünf Punkte Differenz, das Unterfangen Klassenerhalt also immer noch in Reichweite, auch wenn man derzeit nicht weiß, wievele Mannschaften in die nächsttiefere Klasse absteigen werden.

So gesehen ist jedes Spiel eine besondere Herausforderung, der Zug aber noch längst nicht abgefahren. Beide Mannschaften unterlagen bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende in der Pfalzpokalrunde in eigener Halle, konnten dabei aber wichtige Erkenntnisse sichern. Die HSG überzeugte über weite Strecken, machte kein schlechtes Spiel, wenn es auch gegen den Oberlisten TG Waldsee nicht ganz für eine Überraschung reichte.

Ruchheim fuhr den letzten Sieg am 22. Oktober gegen Hauenstein/Rodalben ein, die HSG kassierte zuletzt drei Niederlagen gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe, konnte davor zwei Auswärtssiege bei VTV Mundenheim II und Schlusslicht SG Lambsheim/ Frankenthal erzielen.

Nachdem man mit Jan Burgard als neuem Trainer hoffnungsvoll in die Saison gestartet war und als Ziel die Spitzengruppe nannte, gab es gleich im ersten Spiel gegen Ruchheim mit 17:21 eine Niederlage, die beim 9:9 zur Halbzeit noch nicht abzusehen war. Nach drei weiteren Niederlagen warf Burgard das Handtuch, das Saisonziel in weite Ferne gerückt und mit Katja Brill übernahm eine routinierte Spielerin das Traineramt.

Sie konnte mit ihrer Mannschaft in der Pause ruhig arbeiten, sich auf die spannende aber auch schwere Rückrunde vorbereiten. Bleibt abzuwarten, welches Team gefestigter die Aufholjagd beginnt. Der Heimvorteil könnte für den TVR sprechen, die gute LEistung im Pokalspiel lässt auch für die HSG einige Chancen zur Revanche.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Nach starkem Beginn stark nachgelassen

Wörth (kc). „In der ersten Halbzeit haben wir super gespielt, dann den Beginn der zweiten Halbzeit total verpennt“, sagte Katja Brill, Trainierin des Pfalzligateams der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach der 36:27 (15:14)-Niederlage am Sonntagabend beim Tabellendritten TV Wörth.
Obwohl als Tabellenvorletzter in die Südpfalz gereist, imponierten die Spielerinnen mit einer tollen Einstellung, einer disziplinierten und vor allem konzentrierten Spielweise, die dem haushohen Favoriten das Leben nicht nur schwer machte, sonern ihn auch total überraschte. Zweimal Hannah Riederer und ein verwandelter Strafwurf von Sandra Bäuerle brachte die HSG mit 3:0 in Führung und Wörth etwas aus dem Konzept. Man merkte bei der HSG zunächst überhaupt nicht, dass mit Christina Marceaux und Jana Laubender gleich zwei Anspielerinnen in der Rückraum-Mitte kurzfristig ausgefallen waren.
Trainerin Katja Brill hatte das Trikot übergestreift und ihr Team hielt gut mit, musste zwar das 3:3 hinnehmen, ließ sich jedoch nicht abschütteln. Nach dem 6:6 trafen Rina Schmitt und erneut Bäuerle per Siebenmeter zum 8:6, was Wörths Trainer Michael Erbrecht zur Auszeit nötigte. Die Gastgeberinnen glichen danach auch aus und kamen mit dem 9:8 in der 18. Minute zur ersten Führung. Aber es blieb spannend.
10:10, 12:12 und schließlich 14:14 durch den Treffer von Hannah Riederer zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, dem in der letzten Sekunde aber noch die Führung für Wörth folgte. Die bisherige Leistung der Brill-Sieben stimmte in der Pause zuversichtlich, gab Hoffnung. „Es war katastrophal, wir haben den Start total verschlafen“, sagte Trainerin Brill dann über die zweite Halbzeit, in der Wörth aus dem 18:16 innerhalb von vier Minuten ein 26:16 machte, Mirjam Stumpf und Marie Lynn Bleh waren nicht zu bremsen.
Nach dem 26:19 steuerte Wörth einem souveränen Sieg entgegen, denn bei der HSG schwand jetzt auch die Gegenwehr. Über das 31:22 und 35:25 kam Wörth schließlich zum 36:27-Erfolg, der so deutlich nach den ersten 30 Minuten nicht zu erwarten gewesen ist.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

mD1: Verdienter Auswärtssieg beim Nachholspiel in Wörth

Am vergangenen Sonntag bestritten die Jungs der HSG Dudenhofen/Schifferstadt ihr letztes Hinrundenspiel in der Wörther Bienwaldhalle. Der HSG bereitete nicht nur die starken Schneefälle vor dem Spiel Bauchschmerzen sondern auch, dass mit Marlon Kabasaj die ersten zehn Minuten ein Feldspieler im Tor stand, da Torhüter Noel Korn erst später zum Spiel dazu stieß.

Doch Marlon, eigentlich im linken Rückraum oder auf Außen zu Hause, machte auch im Tor eine top Figur und konnte einige Bälle abwehren und wurde so in den ersten 10 Minuten nur 4 Mal von den Gastgebern überwunden. Auf der Gegenseite drückte die HSG dem Spiel von Anfang ihren Stempel auf und so führte man schnell mit 4:11. Dass die Panther dieses hohe Niveau auch dauerhaft halten können, zeigten sie in der ersten Halbzeit eindrucksvoll und so ging es mit deiner 9:15 Halbzeitführung in die Pause.

In der Halbzeitansprache wurden Kleinigkeiten angesprochen um sich besser auf den Wörther Toptorschützen Jakob Chrust (14 Tore) einzustellen. So war auch in der zweiten Halbzeit schnell zu erkennen, dass die Panther einen ungefährdeten Auswärtssieg einfahren werden. Über 10:17 zog man in der 28. Minute bis zum 12:22 weg. Torhüter Noel Korn konnte einige Bälle entschärfen und im Angriff hatte die HSG immer eine schnelle Antwort auf die Wörther Angriffe parat. Den Abschluss und gleichzeitig das Highlight des Spiels bildete Robert Merklingers wuchtiger Wurf knapp hinter der Mittellinie fünf Sekunden vor Schluss, der direkt unter der Latte einschlug. So endete das Spiel mit 20:31 und war auch in der Höhe so verdient.

Die HSG überwintert somit mit 11:7 Punkten auf Platz vier und bestreitet am 13. Januar 2018 das erste Rückrundenspiel beim TV Offenbach.

Es spielten: Korn – Eichenlaub (10), Oschatz (4), Wille (1), Rieder (4), Dennhardt, Radoev (1), Mattern (1), Riffelmacher (2), Kabasaj (6), Sager, Merklinger (1)

mA1 beschenkt sich selbst mit Sieg im Spitzenspiel

Am Samstag um 19:00 kam es zum letzten Spitzenspiel der Hinrunde für die Jungs der männlichen A-Jugend-Oberligamannschaft der HSG.

Gastgeber war die TG Osthofen, mit 18:2 Punkten zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer vor der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, die aufgrund der Verlegungsgesuche zweier Gegner zwei Punkte weniger auf dem Konto hatte; mit 16:0 Punkten jedoch Tabellenführer nach Verlustpunkten war.

Bevor das Spitzenspiel überhaupt begonnen hatte, bereitete es den Panthern schon Kopfzerbrechen: Das Trainerteam, welches zugleich auch für die mB1 zuständig ist, musste direkt aus Zweibrücken anreisen, wo die mB1 um 16:00 ein Spiel zu absolvieren hatte. Da es nicht gelang, den Gegner aus Osthofen davon zu überzeugen, das Spiel nach hinten zu schieben, galt es stattdessen, den Wettergott zu beschwören, für Bedingungen zu sorgen, die es erlaubten, möglichst noch vor Anpfiff um 19:00 die Wonnegauhalle in Osthofen zu erreichen. Wenigstens dieser zeigte sich den Panthern gewogen; die Fahrt verlief schneefrei und problemlos und so erreichten die Trainer gut eine halbe Stunde vor Spielbeginn ihre Mannschaft.

Das Spiel selbst verlief für das Trainerteam dann deutlich entspannter. Zwar konnten die Gäste die zahlreichen Friesenheimer Bundesligaspieler, die Osthofen zuvor im HSG-Kader gesichtet haben wollte, leider nicht aufbieten, dafür zeigten jedoch die HSG-eigenen Talente durchaus ansprechend, was sie konnten.

Von Beginn an stand die Abwehr stabil; ließ den körperlich starken, wurfgewaltigen Osthofenern kaum Räume und erlaubte ihnen nicht, in Bewegung zu kommen. Adrian Taday war dabei erneut ein wichtiger Rückhalt; entschärfte unter Anderem zwei 7m. Im Gegenzug spielten die Panther im Angriff gekonnt ihre Schnelligkeit aus; schufen mit dynamischen Kreuzungen und hoher Passgeschwindigkeit Räume, die die wendigen Rückraumspieler zu erfolgreichen 1gegen1-Aktionen nutzen konnten. Hatte Osthofen den Rückraum der Panther unter Kontrolle, fand dieser stattdessen den erneut starken Kreisläufer Moritz Leonhardt. Über das 3:3 in der dritten Minute erspielten sich die Gäste so beim 4:9 in der zehnten Spielminute einen ersten Vorsprung und zwangen den Heimtrainer zu einer frühen Auszeit. Die Panther dominierten das Spiel; einzig die sehr kleinliche Linie der beiden Schiedsrichter stellte ein Problem dar: Schon in der zweiten Spielminute mussten die Panther ihre erste Zeitstrafe hinnehmen, es sollten allein in der ersten Halbzeit noch fünf weitere folgen. In Überzahl gelang es Osthofen nun, ihre starken Rückraumspieler gegen die deutlich defensivere HSG-Abwehr wieder und wieder erfolgreich in Szene zu setzen und so den Vorsprung immer wieder zu verkürzen. Mit einem Zwischenstand von 17:20 ging es in die Halbzeit.

Viel war es nicht, was das HSG-Trainerteam zu bemängeln hatte. So ließen sich die Panther in Unterzahl-Situationen deutlich zu leicht ausspielen, außerdem sollte versucht werden, sich der gestrengen Linie der Schiedsrichter anzupassen; notfalls einen Wurf hinzunehmen, ohne Kontakt zu geben, um weitere 2min-Strafen zu vermeiden.

Trotzdem erwischte es nur 50 Sekunden nach Wiederanpfiff nun auch den Abwehrchef Moritz Leonhardt; wieder galt es, eine Unterzahl zu überstehen. Die Panther ließen sich indes nicht beirren; hielten über das 18:21, 19:23, 22:26 den Abstand konstant. Immer wieder waren es die beiden Halben Marc Dennhardt und Paul Schutzius, die die Gästeabwehr durch dynamische 1gegen1-Aktionen überwanden. Osthofen stemmte sich gegen die drohende Niederlage, stürmte immer entschlossener gegen die Pantherdeckung an. Hier war es nun vor allem Torhüter Adrian Stögbauer, der die Heimmannschaft mit einigen Glanzparaden, darunter ebenfalls einem gehaltenen 7m, zur Verzweiflung brachte; ihnen nicht gestattete, näher an den Ausgleich heranzurücken. So war das 25:27 in der 42. Minute nach dem 3:5 in der 5. Spielminute das letzte Mal, dass die TG auf zwei Tore herankam. In der aus Sicht der Heimmannschaft hektischen Schlussphase musste nun auch diese einige Zeitstrafen hinnehmen, sodass die Panther letztlich einen klaren 36:31-Sieg einfahren konnten.

Osthofen stellte sich als starker und vor allem bis zur letzten Sekunde kämpfender Gegner heraus, der den Panthern eine bis zuletzt konzentrierte Leistung abverlangte. Gerade diese Spiele sind es allerdings, in denen die HSG-Mannschaft bisher ihr Potential am besten abruft; konzentriert, entschlossen und abgeklärt auftritt. Was die Mannschaft erneut auszeichnete, war neben ihrer starken Abwehrarbeit und dem hohen Tempo im Positionsangriff vor allem die Tatsache, dass sie enorm homogen und geschlossen stark auftritt. Jeder Wackler, jeder schlechte Tag eines Spielers wird durch einen anderen Spieler aufgefangen; jede Position ist mehrfach stark besetzt.

So geht die HSG ungeschlagen und hocherfreut in die wohlverdiente Weihnachtspause.

mB1 mit Wochenende zum Vergessen

Das vergangene Wochenende war für die mB1-Oberligamannschaft der HSG eines zum Vergessen.

Zunächst kam die Mannschaft samstags in Zweibrücken völlig unter die Räder, dann folgten sonntags beim diesjährigen Pfalzgascup weitere zwei Niederlagen.

In Zweibrücken erwartete die Panther mit dem SV64 ein Gegner, der nach einer enttäuschenden Hinrunde, die so gar nicht vorstellungsgemäß verlief, hochmotiviert war, das erste Rückrundenspiel für sich zu entscheiden. Schon beim Aufwärmen wirkten die Zweibrücker Löwen entschlossener, wacher und konzentrierter als die Panther. Was folgte, war ein Debakel. Die Abwehr fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die dynamischen Angreifer der Heimmannschaft. Kein Zweikampf wurde gewonnen, die durch das erzwungene Aushelfen gewonnene Überzahlsituation vom SV64 mühelos ausgenutzt. Der einzige Hoffnungsschimmer: Vorne bewegten sich die Panther recht gut; hielten das Tempo der Zweibrücker Löwen mit und spielten gute Chancen heraus – nur um reihenweise am glänzend aufgelegten Heimtorwart zu scheitern. In der zweiten Halbzeit dann wurde noch nichteinmal mehr im Angriff Brauchbares gespielt; das Spiel wurde endgültig zur Katastrophe. So erklärt sich der erschreckende Stand von 36:16.

Leider war der Mannschaft nach dem Desaster keine Verschnaufpause zum Verdauen gegönnt; am Folgetag stand das Pfalzgascup-Final-Four an.

Der Halbfinalgegner hieß TV Hochdorf. Auch Hochdorf hatte am Vortag ein Saisonspiel absolvieren müssen, insofern herrschten absolut gleiche Voraussetzungen für alle. Obwohl das Pantherspiel sich im Vergleich zum Vortag um Klassen verbessert zeigte, konnte doch auch sonntags kein Spieler wirklich sein Potential abrufen. Eine Häufung an Fehlern, sowohl im Angriff, als auch der Abwehr, erlaubten nicht mehr, als das Spiel einigermaßen offen zu gestalten. Letztlich war Hochdorf die entschlossenere Mannschaft; schien den Sieg mehr zu wollen und gewann letztlich verdient mit 19:16.

Im Spiel um Platz 3 gegen den Ligakonkurrenten Eckbachtal setzte sich die Negativserie fort. Es gelang den Trainern nicht, die Moral der Mannschaft wieder aufzurichten; den Kampfgeist der Spieler zu wecken. So zeigte sich das selbe Bild wie schon das ganze Wochenende über: Ein zerfahrenes, unsicheres Pantherspiel, in dem alle Spieler deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben. Auch im dritten Spiel an diesem aus Panthersicht gebrauchten Wochenende war daher nichts zu holen; Eckbachtal gewann das kleine Finale.

Nun gilt es, zwar durchaus die gebotenen Lehren daraus zu ziehen, dann aber einen Haken hinter das Wochenende zu setzen. Dass die Mannschaft deutlich mehr kann, als sie zeigte, ist jedem klar. Die Weihnachtspause bietet Gelegenheit, die Köpfe frei zu bekommen, um im neuen Jahr mit frischer Energie anzugreifen.

HSG-Herren I: Auf Messers Schneide – knappe Niederlage

Neuhofen (kc). In der Neu­hofener Rehbachhalle lieferten sich TuS Neuhofen und die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt ein bis in die Schlusssekunden spannendes Spiel, am Ende hatte der Gastgeber mit 34:33 (11:11) das glücklichere Ende gepackt. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, erkannte HSG-Trainer Siggi Oetzel nach der Begegnung richtig.
33:33 stand es 90 Sekunden vor Schluss durch Paul Schutzius vor dem Abpfiff durch die Unparteiischen, dann markierte Heiko Sturm die Neuhofener Führung, aber die HSG kam nochmals in Ballbesitz, konnte diesen jedoch nicht mehr zum Ausgleich nutzen. Die starke Vorstellung wurde nicht mit einem Punktgewinn belohnt, aber trotz der Niederlage konnten die Spieler erhobenen Hauptes vom Feld gehen.
Neuhofen hatte jedoch zu Beginn für die HSG eine dicke Überraschung parat, an der sie bis in die 12. Minute zu knbbern hatten. Die Trainer Stefan Winkler und Christian Maier schickten von Beginn an ihren Torhüter Tim Göllinger bei Ballbesitz auf die Bank und brachten einen siebten Feldspieler. Mit dieser Variante zum frühen Zeitpunkt kamen die Oetzel-Schützlinge überhaupt nicht zurecht, produzierten bei ihren Schnellangriffen nach Neuhofener Ballverlust viele technische Fehler und plötzlich lagen sie 6:0 in Rückstand.
„Aber auch durch diesen Rückstand sind wir nicht nervös geworden“, bestätigte Trainer Oetzel, der seine Mannschaft immer besser ins Spiel kommen sah. Die benötigte zwar einen von Christoph Lacher verwandelten Strafwurf zum ersten Treffer zum 6:1, danach wurden sie zusehends aktiver, gefestigter in den Aktionen und Neuhofen musste zusehen, wie aus dem 7:1 ein 8:4, 9:8 und schließlich zur Pause ein 11:11 wurde.
Der Überraschungeffekt war verpufft, Mathias Handrich brachte seine Farben  mit 11:12 nach der Pause erstmals in Front. Danach legten sie immer ein, zwei Tore vor, führten 14:17 und 16:19, erst nach 45 Minute kam Neuhofen zum 22:22 und  schaffte dann über 25:25, 28:28 und 31:31 schließlich den gllücklichen Sieg. „Am Anfang war die Fehlerquote zu hoch, dann haben wir Moral bewiesen und ein gutes Spiel abgeliefert. Neuhofen hatte am Schluss den Tick Glück mehr“, sagte Oetzel, der zwar etwas gefrustet war, seinen Spielern aber ein dickes Lob aussprach.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)