HSG-Damen I: Wichtigen Sieg gegen VTV eingefahren

Schifferstadt (kc). Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt haben die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt am Sonntagnachmittag in der Wilfried-Dietrich-Halle eingefahren. Mit 23:17

(14:10) hielten sie vor 65 Zuschauern den Tabellenvorletzten VTV Mundenheim II in Schach und deuteten dabei an, dass sie mit Druck umgehen können, über ein aufmerksames Kampfspiel auch zu spielerischen Elementen finden können.

Nach dem Hinspielsieg (22:19) zeigten sie sich auch in eigener Halle voll motiviert. Zwar konnten sie zu Beginn trotz einer guten Abwehrleistung Mundenheims Torjägerin Hanna Weingarte nicht ganz ausschalten, sie machte in den ersten zwölf Minuten drei ihrer sechs Tore, aber dann bekam die Brill-Sieben diese immer besser in Griff.

Jennifer Adar im Tor verhinderte was möglich war, aber absetzen konnte sich die HSG nicht. VTV hielt dagegen, kam nach dem 2:0 zum Ausgleich und auch nach dem 3:3 blieb es offen.

Sandra Bäuerle, die insgesamt acht Tore warf, davon drei Siebenmeter sowie Annalena Scheib brachten ihre Farben mit 5:3 in Führung, aber in der 14. Minute hatte VTV mit dem 6:6 die Begegnung wieder offen gestaltet. Trainerin Brill wollte ihr Team nach dem 8:6 wieder in die richtige Spur bringen, aber die Gäste hatten sich besser motiviert und kamen zum 8:8 nach 21 Minuten. Es war lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten.

Dann folgte eine ganz spannende Schlussphase der ersten Halbzeit, in der die HSG-Spielerinnen den Weg zum Erfolg ebneten. Um jeden Ball wurde gekämpft und sie gingen auch dahin, wo es wehtut, machten aus dem Ausgleich durch vier Treffer in Folge ein 12:8. VTV-Trainer Andreas Schwarfenberger versuchte in der Auszeit seine Sieben wieder in die Spur zu bringen, aber das HSG-Spiel wurde zusehends stabiler und so war die 14:10-Pausenführung mehr als verdient.

Die Brill-Sieben besaß auch nach der Pause den besseren Start, zog nach

43 Minuten auf 19:11 davon und hatte damit das Spiel nicht nur im Griff, sondern ließ sich auch auf der Zielgeraden nicht mehr vom Erfolg abbringen. Über das 20:13 und 22:16 kamen sie zum verdienten 23:17-Sieg.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Sicher geglaubten Sieg noch leichtfertig vergeigt

Bellheim (kc). Vor einem starken Anhang der Gäste auf der Zuschauertribüne in der Bellheimer Spiegelberghalle trennten sich Gastgeber SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/ Zeis­­kam II und die HSG Dudenhofen/Schifferstadt mit 35:35 (16:22). Dadurch hielt die HSG den Konkurrenten auf Distanz – dennoch sollte man das Spiel ganz schnell vergessen.

Wo anfangen? Bei der Leichtfertigkeit, der Überheblichkeit, der Schlafmützigkeit, der Lustlosigkeit? Es spielten viele Faktoren mit, dass die HSG am Ende einen sicher geglaubten und auch lange Zeit verdienten Sieg in der Schlussphase noch aus der Hand gegeben hat. Das Tüpfelchen auf dem I sicherlich vier Sekunden vor Schluss, als vor einem Freiwurf für OBKZ Sebastian Kolb den Ball für das Schiedsrichtergespann Christian Bosse und Sven Schikoswski scheinbar erkennbar wegtrat. „Er hat mir gesagt, dass er ihn aufgehoben hat, ihn hinlegen wollte und er ihm auf den Fuß fiel“, sagte nach der Partie HSG-Trainer Siggi Oetzel, der lange Zeit um Worte ringen musste. 34:35 stand es. Kolb quittierte die Rote Karte und den Unparteiiischen blieb nichts anderes übrig, als nicht auf Freiwurf, sondern auf Siebenmeter zu entscheiden. Jan Gerbershagen ließ sich die Chance nicht entgehen und markierte den umjubelten Ausgleich.

Drei Phasen hatte die Begegnung. In den ersten acht Minuten hielten die Gastgeber mit, waren sichtlich bemüht und gingen auch dreimal in Führung, ehe Sebastian Kolb mit einem Tempogegenstoß das 3:4 erzielte.

Phase 2: Nach dem 5:6 machte sich das variablere Spiel der HSG bemerkbar, sie gewannen Oberwasser, führten 5:8, 7:10, ließen die Gastgeber zwar nochmals herankommen, doch nach der Auszeit von Trainer Oetzel zeigte sich sein Team auch zielstrebiger. Über 11:16 und 15:21 kamen sie zur deutlichen 16:22-Führung zur Pause.

Auch danach deutete alles auf einen deutlichen HSG-Erfolg hin, mit 20:25, 24:29 hielt die HSG den Abstand aufrecht. OBKZ-Trainer Christian Thomas ließ danach etwas offener verteidigen und plötzlich war bei der HSG der Faden gerissen. Phase 3: 26:31, 31:33 und 1.30 Minuten vor Schluss noch 32:35 hieß es, bevor alle Dämme noch brachen. Die Gastgeber holten Tor um Tor auf. „Was sie in der zweiten Halbzeit geboten haben, war unterirdisch, das muss ich so sagen, da hat überhaupt nichts mehr gestimmt, da wollte keiner mehr zum Ball, den Schritt, den man gehen muss, sind sie nicht mehr gegangen,“ erklärte Trainer Oetzel enttäuscht.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

männliche A1-Jugend: Panther schlagen Biber

Am vergangenen Wochenende war die Auswärtsfahrt für die Panther nicht ganz so weit. Es stand das Derby gegen den TV Hochdorf an. Dieses Mal war jedoch klare Vorgabe, dass das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden durfte. Nach dem deutlichen Spielverlauf im Hinspiel war dieses Mal der TVH der Gastgeber und spielte in heimischer Halle.

Es galt also eine starke Heimmannschaft zu schlagen, um dem Meistertitel wieder einen Schritt näher zu kommen. Mit einigen angeschlagenen Spielern trat man die Reise zum Derby an. Da zu Beginn unklar war, ob Mittelmann Dominik Selinger aufgrund einer Erkältung überhaupt spielen konnte, galt es diesen durch Abwehr-Angriff Wechsel mit Duc-Anh Nguyen weitestgehend zu schonen. Hierdurch fand die HSG eher schleppend ins Spiel und musste vor allem im Angriff etwas improvisieren. Über 2:2, 4:4 und 5:4 gelang den Bibern die erstmalige und einzige Führung. Diese glich Niklas Klein zum 5:5 aus und erzielte direkt im Anschluss mit dem dritten 7 Meter das 5:6. Nach dem Hochdorf noch einmal zum 6:6 ausglich, konnte sich die HSG endlich durchsetzen und auf 6:10 davon ziehen. Einige 7 Meter und die Zeitstrafe gegen Duc-Anh Nguyen sorgten dafür, dass Hochdorf auf drei Tore verkürzen konnte. Der TVH nahm fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte die Auszeit, um den Spielfluss der HSG noch einmal zu unterbrechen. Dies gelang aus Sicht des TVHs mit dem Treffer zum 16:18 (29. Minute). Nun galt es noch einmal den letzten Angriff der Panther in ein Tor zu verwandeln. Lorenz Worf traf schließlich zum Halbzeitstand von 16:19.

Im zweiten Durchgang galt es vor allem sich im Angriff zu steigern, da dort die meisten Probleme lagen. Es fehlte eine klare Linie und ein klares Konzept, um gewünschten Torerfolg zu kommen. Paul Schutzius verlieh seinem Team neuen Schwung und versuchte durch Kreisanspiele und 1 gegen 1 Aktionen die Abwehrreihen Hochdorfs auseinander zu ziehen.

Die Mannschaft musste wieder wachgerüttelt werden und sich nicht von der lauten Kulisse in Hochdorf abschrecken lassen. Nachdem man kurz nach Wiederbeginn der zweiten Hälfte noch einmal eine vier Tore Führung ausbauen konnte, zogen die Biber direkt nach und glichen nach einem 4:0- Lauf zum 21:21 (38. Minute) aus. Die HSG befand sich zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl auf dem Spielfeld also versuchte man die Unterzahl möglichst ohne Gegentor herunterzuspielen. Dies gelang und die HSG holte sich hierdurch das Selbstbewusstsein zurück. Ein Absetzen auf das Ergebnis von 23:26 gelang durch das Tor von Niklas Klein ehe der Gastgeber erneut die Auszeit nahm. Die Panther ließen sich hierdurch nicht beirren und hielten die drei Tore Führung bei. Eine erneute Zeitstrafe gegen Lorenz Worf ermöglichte Hochdorf das Näherkommen und den Anschlusstreffer zum 29:30. Auch Marc Dennhardt und Moritz Leonhardt gingen noch einmal kurz vor Spielende mit einer zweiminütigen Zeitstrafe vom Platz, sodass man fast die kompletten letzten zehn Minuten des Spiels in Unterzahl verbrachte. Die Mannschaft zeigte jedoch wie die Wochen und Spiele zuvor ihren Kampfgeist und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Trotz des engen Spielstands blieben sie besonnen, arbeiteten in der Abwehr umso härter und ließen sich weder durch die hitzige Atmosphäre, noch die Zeitstrafen, noch zunehmend stürmische, mit aller Macht kämpfende Hochdorfer beirren. Paul Schutzius erzielte mit seinem elften Treffer das Endergebnis zum wohlverdienten 35:38 Sieg. Damit bleibt die Mannschaft weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Herauszuheben aus der Mannschaftsleistung ist in diesem Spiel Paul Schutzius. Der Linkshänder hielt die Panther jederzeit im Spiel; wann immer der Rest des Teams im Angriff keine rechte Lösung fand, war er zur Stelle. Zu keinem Zeitpunkt gelang es Hochdorf, den an diesem Abend besten Angreifer auf dem Feld in den Griff zu bekommen. Es ist erfreulich zu sehen, dass auch in den wenigen Spielen bisher, in denen die Mannschaft als solche nicht ihre Bestleistung abzurufen vermochte, einzelne Spieler besonders viel Verantwortung übernehmen; über ihre individuelle Klasse die Mannschaft anführen und den Sieg somit ausnahmsweise vor allem auch durch eine besonders gute Einzelleistung, statt wie sonst durch ein mannschaftliches Gesamtpaket, ermöglichen.

Adrian Stögbauer, Jonas Nessel (5), Jonathan Schmauß (2), Dominik Selinger (1), Christian Streib, Paul Schutzius (11), Lorenz Worf (4), Moritz Leonhardt (2), Jonas Schön, Duc-Anh Nguyen, Niklas Klein (10/5), Marc Dennhardt (3), Eric Schneider, Adrian Taday

mD2: Packend bis zur letzten Spielminute

Ein erneut bis zur letzten Sekunde spannendes Duell lieferten sich die mD2-Mannschaften der HSG und der TG Waldsee am 18.3. Die körperlich unterlegenen Gegner hatten nur einen Wechselspieler und so gelang es den Panthern in der achten Minute der zweiten Halbzeit erstmals in Führung zu gehen. Der Abstand war ab da nie größer als zwei Tore und so mussten die zahlreichen Fans bis zum Schlusspfiff bangen. Endstand war dann 23:24.

Einen deutlicheren Sieg verhinderte auch die überragende Leistung des gegnerischen Torwarts. Außerdem könnten die Jungpanther in punkto Zielwasser, Passgenauigkeit und Spritzigkeit in der Rückwärtsbewegung noch zulegen.

Herausragende Fairness bewies Mateo, der insgesamt durch beständigen Kampfgeist und konzentriertes Spiel brillierte. Er traf den gegnerischen Torwart unglücklich im Gesicht und blieb bei ihm, obwohl der Referee das Spiel weiterlaufen ließ. Hut ab, Mateo!

Es spielten: Konrad / Elias (Tor), Alex (7), Benett (3), Elija, Florian (8/1), Hector (1), Leon (1), Luis, Mateo (3), Maurizio (1)

mD1: Panther feiern nächsten Auswärtserfolg

Am vergangenen Sonntag gastieren unsere Jungpanther der männlichen D Jugend bei der SG OBKZ. Mit einem auch in der Höhe verdienten 20:30 Auswärtssieg, konnten die Jungs der HSG nun mit dem TV Hochdorf in der Tabelle aufschließen.

Die Panther gingen schnell durch das erste Tor von Marc Riffelmacher in Führung und gaben die Führung das komplette Spiel über nicht mehr her. Die Gastgeber konnten in den ersten Spielminuten zwar immer wieder verkürzen, doch durch einen kleinen Zwischenspurt konnten sich die Panther schnell mit fünf Toren absetzen. In der Halbzeit bemängelten die Trainer Kolb/Oschatz dann die doch etwas lethargische Spielweise und den mangelnden Einsatz der HSG.

Die zweite Halbzeit ähnelte dann aber wieder nahezu der Ersten: In den ersten Minuten konnten die Südpfalztiger den Gästen noch etwas entgegenwirken, fanden dann aber gegen eine nun besser spielende HSG Sieben keine Mittel mehr. So genügten den Jungpanthern wieder nur wenige Minuten, um den Vorsprung auf zehn Tore auszubauen. So endete das Spiel dann auch mit 20:30 für die HSG. Das Trainergespann Kolb/Oschatz zeigte sich zwar mit dem Ergebnis zufrieden, jedoch nicht mit der Art und Weise, wie die Jungs aufgetreten sind.

Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (5), Oschatz (6), Wille (1), Rieder (2), Dennhardt (1), Radoev (3), Mattern, Riffelmacher (3), Binder (6), Sager (3), Merklinger

mE1: Panther ohne Punkte

Am vergangenen Sonntag gastierte die männliche E1-Jugend in Bellheim um sich im letzten Vorrundenspiel der Pfalzliga mit der SG OBZK zu messen. Von Anfang an war der Mannschaft bewusst, dass es gegen den direkten Tabellennachbarn, der mit 8:2 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz verweilte, kein einfaches Spiel werden würde und man lediglich mit einem Sieg den ersten Tabellenplatz verteidigen konnte. So blickte man höchstmotiviert auf die Begegnung, bei der man dem Gastgeberteam um Trainergespann Faath/Faath Paroli bieten wollte. 
Doch entgegen dem, was man sich fest vorgenommen hatte, erwischten die Jungpanther einen äußert unkonzentrierten Start, auch bedingt durch die Hektik, die auf Grund des vorherigen Spiels und dem geringen Zeitraum aufkam. So zogen die Südpfalztiger schnell und selbstsicher nach 3 Minuten bereits auf 4:1 davon. Die Panther ließen allerdings nicht nach und kämpften sich durch erfolgreiche Angriffskombination nach 12 Minuten auf 8:7 ran. Aber auch Bellheims starke Einzelspieler zeigten immer wieder, warum sie ganz oben in der Torschützenliste zu finden sind. Immer wieder kamen sie ungehindert zum Torerfolg, während sich die Panther Fehlwürfe und technische Fehler im Angriff leisteten. So ging man mit einem 15:10 Rückstand in die Pause.  Doch das Trainerteam Isselhard/Gerner war keinesfalls unglücklich mit ihren Schützlingen, denn während das Spiel der Tiger auf den Schultern mehrerer starker Einzelspieler lastete, zeigten die Panther ein tolles Zusammenspiel mit guten Laufwegen und dem Auge für den besser positionierten Mitspieler. Aber auch der Kampfgeist ließ trotz des dauerhaften Rückstands nicht nach, so dass man das Team in der Halbzeit für ihre gezeigte Leistung lobte und ermutigte, dies auch in der 2.Hälfte zu zeigen.
Leider bekamen die mitgereisten Zuschauer eine vollkommen andere Halbzeit, die so gar nicht zur Leistung aus der Ersten passte, zu sehen. Die Tiger legten wie zuvor ein hohes Tempo vor, mit welchem die Panther nur selten mithalten konnten. Technische Fehler  im Angriff wurden direkt mit Tempogegenstößen der Gastgeber bestraft, was dazu führte, dass man nach 24. Minuten bereits 20:12 zurücklag. Doch auch die Angriffskombination aus der ersten Halbzeit suchte man vergeblich. Durch geringen Druck und wenig Bewegung lief man sich stattdessen immer wieder in der gegnerischen Abwehr fest und kam selten zum Torerfolg, so dass die Gegner ihren Vorsprung weiter auf 24:17 (30. Minute) ausbauten. Die letzten 10 Minuten des Spiels bescherten den Panthern nochmals 10 Gegentore, ermöglicht durch unzählige technische Fehler und der spätestens jetzt schwindenden Motivation, was sofort mit schnellen Toren des Gegners bestraft wurde. Im Gegenzug erzielte man selbst in den letzten Minuten nur 2 hart erarbeitete Tore, so dass man sich mit 34:19 geschlagen geben musste. Letztendlich war klar, dass man sich vor allem in der zweiten Hälfte weit unter seinen Möglichkeiten verkaufte. Doch auch Niederlagen gehören zum Handball, so dass man aus den Erfahrungen lernt und positiv auf die letzten Spiele blickt. 
Durch die verlorenen Punkte rutschen die Jungpanther nun auf einen sehr guten dritten Tabellenplatz, den es in den letzten 3 Spielen zu verteidigen gilt. Vorerst warten jedoch 4 spielfreie Wochen, gefüllt mit Training, Teamaktionen und dem Panthercamp bis man am 8.4.18 im Rückspiel gegen die JSG Wörth/Hagenbach ran darf.
Für die HSG am Ball: Nico (2), Malte (TW), Phil (2), David (5), Dominik (1), Noah (2), Luis, Louis (1), Maximilian (4), Bojan, Claas (2)

HSG-Damen I: Wörth füllte Favoritenrolle gut aus

Schifferstadt (kc). Dass die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen den TV Wörth die Außenseiterrolle in der Neuen Kreissporthalle einnehmen werden, war von vornherein klar. Beim

25:33 (10:14) wurde der Gast als Tabellendritter seiner Favoritenrolle auch in jeder Weise gerecht und da Ottersheim/ Bellheim/Kuhardt/Zeiskam zu Hause gegen Spitzenreiter Lingenfeld/Schwegenheim unterlag, setzte sich Wörth auf den zweiten Platz.

Auch diesmal musste HSG-Trainerin Katja Brill auf Christina Marceaux im Rückraum und Hannah Riederer verzichten, aber dies allein war für die Niederlage nicht ausschlaggebend. Wörth zeigte sich wie im Vorspiel beim

36:27 auch diesmal sowohl im körperlichen auch als spieltechnischen Bereich kompakter, nutzte jeden Fehler der HSG konsequent aus. Kathrin Pfirrmann war ebenso wenig zu bremsen wie Angelique Götz und Kim-Julia Mayer, die mit 16 Treffern fast die Hälfte der TV-Tore erzielten.

Götz brachte den Gast vor 55 Zuschauern in Führung und nach dem Ausgleich durch Sandra Bäuerle folgte ein Vierer-Streich, der das 1:5 brachte. Damit war das, was sich die HSG vorgenommen hatte, schon nach

4.14 Minuten über den Haufen geworfen. Aber es zeichnet die Brill-Sieben aus, dass sie nicht aufsteckt und mit ihren Mitteln immer wieder versucht, das Beste aus den Spielzügen zu machen. Melissa Hoffmann und Sabrina Pesla brachten die Gastgeber nach acht Minuten auf 4:6 heran.

Sie blieben auch weiter dran und dies nötigte Wörths Trainer Michael Erbrecht in der 14. Minute beim 5:8 zur Auszeit. Dennoch war es Rina Schmitt, der das 6:8 gelang und die HSG witterte eine kleine Chance, das Ergebnis erträglich gestalten zu können. Drei Treffer in Folge ließen den Gast dann aber doch auf 6:11 (20.) davonziehen. Mit ihrer Auszeit versuchte HSG-Trainerin Brill ihr Team nochmals in der Schlussphase der ersten Halbzeit einzustellen, mehr als das 10:14 sprang jedoch nicht heraus.

Dies baute Wörth nach der Pause aus, kam nach dem 12:16 zum 12:20 und hatte damit endgültig die Weichen gestellt, kam über das 16:22 zum 20:27, 21:30 und zum 25:33-Sieg.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche A1-Jugend: Nach anfänglichen Schwierigkeiten folgt souveräner Sieg

Am Sonntagabend hatte die HSG die Gäste aus Mainz-Bretzenheim in der heimischen Halle. Durch einige kuriose Ergebnisse der Gäste war es schwer die Mannschaft aus Mainz vorab einzuschätzen. Das Ziel war es natürlich trotzdem direkt von Beginn an wach zu agieren und einen Vorsprung herauszuarbeiten.

Dies gelang der HSG jedoch nicht direkt von Anfang an und man musste die ersten 20 Minuten sogar einem Rückstand hinterher eifern. Nach vier Minuten gelang Bretzenheim erst das erste Tor Ausgleich und ging mit 0:1 in Führung. Das 2:2 war der erste Ausgleich und der Beginn einer kleinen Aufholjagd, bei der sich immer eine Mannschaft ein bis zwei Tore absetzen konnte. Die Abwehr der Panther spielte viel zu offensiv und bot Mainz dadurch viele Lücken, die diese durch schnelle Eins-gegen-Eins Aktionen nutzten. Mit dem 10:10 nach 20 Minuten nahmen die Trainer Laura Leonhardt und Matthias Handrich die erste Auszeit im Spiel. Es galt in der Abwehr kompakter zu stehen und vorne die Chancen besser zu verwerten.

Dies gelang nach diesem kurzen Wachrütteln auch deutlich besser als zu Beginn der Partie. Duc-Anh Nguyen positionierte sich in der Abwehr auf der Spitze und gab den Abwehrreihen wieder mehr Halt, was das zuvor einfache Durchdringen der Abwehr unmöglich werden lies. Leichte Ballgewinne waren nun möglich, die durch schnelle Kontertore für die HSG zu einfachen Toren führten. Es folgte ein 7:0-Lauf und die Mannschaft zog von einem 10:10 auf 17:10 (28. Minute) davon. Die Jungs traten jetzt selbstsicherer auf und vor allem die beiden Linkshänder Paul Schutzius und Niklas Klein harmonierten auf der rechten Seite hervorragend bis ihnen sogar das Kempator zum Halbzeitstand von 19:11 gelang.

Man ging mit einem Vorsprung in die Halbzeit, der für die Gäste schwer aufzuholen war. Genau so konzentriert wie die Mannschaft in der ersten Hälfte aufgehört hatte, startete sie in Durchgang zwei. Die Führung wurde weiterhin ausgebaut und man zog direkt nach nur vier minütiger Spielzeit auf 21:12 davon. Das Eis war gebrochen und die Mannschaft zeigte ein schönes und schnelles Spiel, bei dem sie veranschaulichte wieso sie an der Tabellenspitze steht. Die Trainer begannen Spieler mit kleinen Blessuren zu schonen und boten anderen die Möglichkeit mehr Spielzeit zu erlangen. Das Spiel wurde dennoch souverän weitergespielt und man spürte keinen Leistungsabfall der Mannschaft. So konnte man noch einmal über 27:16 (44. Minute) auf 32:16 (50. Minute) davonziehen und das Spiel sicher bis zum Endstand von 36:22 für sich entscheiden. Damit kommt die HSG ihrem Ziel, der Meisterschaft, wieder einmal näher.

Adrian Stögbauer, Jonas Nessel, Jonathan Schmauß (3), Dominik Selinger (8), Marco Wahl, Paul Schutzius (3), Lorenz Worf (1), Moritz Leonhardt (1), Jonas Schön (1), Duc-Anh Nguyen, Niklas Klein (14/2), Marc Dennhardt (5), Dominik Bachmann, Adrian Taday

HSG-Damen I: Gegen Wörth wird es eminent schwer

Schifferstadt (kc). „Man hat gemerkt, dass die Mädels wollen. Sie haben eine super zweite Halbzeit gespielt“, sagte nach dem wichtigen Sieg über Heiligenstein Katja Brill, Trainerin der Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Das müssen die Spielerinnen auch in den restlichen Begegnungen, denn es geht weiter um den Klassenerhalt. Sechs Mannschaften sind darin verwickelt und machen die Saison äußerst spannend.

Morgen Sonntag kommt der TV Wörth in die Neue Kreissporthalle, Anspiel

16 Uhr. Und das stellt die Brill-Schützlinge vor eine eminent schwere Aufgabe, denn die Gäste liegen auf dem dritten Rang, nur einen Zähler hinter Spitzenreiter HSG Lingenfeld/Schwegenheim und punktgleich mit dem Zweiten SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam/Kuhardt. Diese drei Teams haben sich in der Pfalzliga abgesetzt und spielen den Meister und Aufsteiger unter sich aus. Da will natürlich Wörth ein wichtiges Wort mitreden und möchte sich daher von der HSG nicht die Suppe versalzen lassen.

In personeller Hinsicht wird sich bei der HSG nichts entscheidend verändern, die gleiche Mannschaft bekommt das Vertrauen und auch Trainerin Brill wird wieder das Trikot überziehen müssen, um der jungen Sieben Ruhe und Stabilität zu vermitteln. Dass sie als Außenseiter in die Begegnung gehen liegt auf der Hand, schon in Wörth gab es mit 36:27 eine deutliche Niederlage.

In erster Linie geht es für die Gastgeber darum, an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Heiligenstein anzuknüpfen und ruhig und besonnen die Chance zu suchen. Sie können frei aufspielen und, wie die alte Floskel besagt, in diesem Spiel nichts zu verlieren, denn niemand erwartet sie in der tonangebenden Rolle. Wichtiger für die HSG sind da die Begegnungen gegen Mundenheim II, Lambsheim/Frankenthal oder Hauenstein/Rodalben, die mit der HSG um den Klassenerhalt kämpfen. „Ich hoffe, dass wir den Schub vom Sieg gegen Heiligenstein mitnehmen können, er müsste uns Auftrieb für die nächsten Wochen geben“, sagte die Trainerin.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

RPS Oberliga: männliche A-Jugend nicht mehr verlustpunktfrei, aber weiterhin ungeschlagen HSG Dudenhofen/Schifferstadt holt einen Punkt beim Tabellenzweiten in Illtal

Am Sonntag reiste die A-Jugend der HSG Dudenhofen/Schifferstadt zu einem der letzten Schlüsselspiele nach Eppelborn.

Die A-Jugend der SG Illtal/Dudweiler/Fischbach rangierte mit vier Minuspunkten direkt hinter der bisher ungeschlagenen HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Zu Hause waren die Gastgeber nicht nur ungeschlagen, sondern hatten regelmäßig deutliche Siege verbucht. Wollten die Illtaler Zebra-Wolfes im Meisterschaftskampf noch etwas aus eigener Kraft bewegen können, musste ein Sieg her.

Die Ausgangslage versprach daher ein dramatisches Spiel und so sollte es letztlich auch kommen.

Nachdem die Hinfahrt aufgrund einer Rinderherde auf der Autobahn wenig entspannt verlief, trafen die Panther deutlich verzögert in der gegnerischen Halle ein.

Trotz dieser Widrigkeiten zeigten sie sich von Anfang an wach und konzentriert. Eine Niederlage von bis zu vier Toren Differenz wäre zwar aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses verkraftbar gewesen, aber die Mannschaft war keineswegs bereit, die komfortable Situation als ungeschlagener Tabellenführer aufzugeben.

Beide Mannschaften fanden gut ins Spiel. Die Gastgeber zeigten sich entschlossen, dynamisch und gut vorbereitet und setzten die Abwehr der Panther von Beginn an massiv unter Druck. Offenbar weist der Illtaler Hallenboden die erforderliche Griffigkeit auf; jedenfalls verteidigte das Gästeteam hart; schenkte den Panthern in der Abwehr nichts.

Diese ließen im Gegenzug ebenfalls nichts anbrennen. Immer wieder zwangen sie die Illtaler ins Zeitspiel; obwohl diese durch gute, dynamische 1gegen1-Aktionen ihre körperliche Überlegenheit clever zu nutzen versuchten. Es gelang der wie immer starken Abwehr zwar durchaus, den Spielfluss der Heimmannschaft immer wieder zu unterbrechen, doch das kostete die HSG-Spieler enorm viel Kraft.

Vorne waren die Panther vielleicht ein klein wenig flinker auf den Beinen, als ihre Gegner, sodass es ihnen mit schnellen Angriffen und gutem Zweikampfverhalten immer wieder gelang, über 6m durchzubrechen und letztlich mit einem 12:16 in die Halbzeit zu gehen.

In der zweiten Halbzeit machte sich dann langsam der Kräfteverschleiß bemerkbar. Unsaubere Torabschlüsse, verlorene Zweikämpfe und ein bisschen zu viel Querbewegung ließen den Angriff der Panther weniger effizient erscheinen, als in der ersten Halbzeit. In der Abwehr hingegen hielt die Mannschaft ihr Niveau, verteidigte weiterhin hart, obwohl die offensive Deckung gegen körperlich überlegene, aber dennoch dynamische Gegner enorm viel Kraft kostete. Trotzdem – der ein oder andere Fehlwurf zu viel ließ den Vorsprung schwinden.

Die Endphase gestaltete sich hoch dramatisch. Keiner der beiden Mannschaften gelang es mehr, sich abzusetzen; das Ergebnis pendelte von einem Unentschieden hin zur Führung eines Teams und wieder zurück zur Führung des anderen Teams. Sicherlich hätte die Gäste-Mannschaft am Ende den ein oder anderen Freiwurf, wenn nicht 7m zu ihren Gunsten gern gesehen; haderte hier erstmals mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Nichtsdestotrotz war es die eigene Überzahl, die von den Panthern schlecht gelöst wurde, sodass, anstatt eine Führung zu verteidigen, im letzten Illtaler Angriff das 28:28 auf der Anzeigetafel stand. Durch eine 7m-Entscheidung zugunsten der Heimmannschaft gelang diesen die 29:28-Führung. Mit 10 verbliebenen Sekunden auf der Uhr gingen die Panther in den letzten Angriff. Paul Schutzius gelang das Anspiel zum zentral stehenden Kreisläufer Lorenz Worf, der seinerseits einen 7m herausholen konnte. Niklas Klein bewies Nerven aus Stahl und verwandelte auch seinen siebten von sieben 7m sicher und abgebrüht.

Tatsächlich hatten die Panther einen Sieg in der Hand. Dass Marc Dennhardt und Dominik Selinger beide verletzungsbedingt einige Zeit pausieren mussten, war sicherlich unglücklich, andererseits schenkten sich beide Abwehrreihen nichts. Auch macht sich jetzt, am Ende der Runde, sicherlich ein wenig Verschleiß bemerkbar, sodass die ein oder andere Unkonzentriertheit im Abschluss mehr auftritt.

Illtal erwies sich jedenfalls als würdiger Gegner vor großartiger Kulisse; das Heimpublikum feuerte ihr Team frenetisch an. Angesichts dieser Atmosphäre und dem großen Kampf der Gastgeber ist das Unentschieden in diesem hochklassigen A-Jugend Spiel durchaus als gerecht zu bezeichnen.

Und die Ausgangslage der Panther ist quasi unverändert – ungeschlagen, vier Punkte Abstand auf den Tabellenzweiten, fünf auf den Tabellendritten. Die Jungs leisten sich also auch weiterhin keinen Ausrutscher, sondern zeigen immer weiter ihren enormen Willen, ihre Bereitschaft und ihr Können.

Torschützen:

Niklas Klein 11, Marc Dennhardt 5, Paul Schutzius 7, Moritz Leonhardt 2, Dominik Selinger 2, Christian Streib 1