HSG-Herren II: Als Vizemeister ins Ziel

Schifferstadt (kc). In der ersten Halbzeit sah es nicht danach aus, als könnte die HSG Dudenhofen/Schifferstadt die gute Ausgangsposition nutzen und als Vizemeister durchs Ziel gehen, denn TuS Heiligenstein II erwies sich wie erwartet als unangenehmer Gegner. Am Ende gab es aber einen verdienten 24:18 (7:10)-Erfolg für die Sieben von Trainer Patrick Barbier.

Es begann wie ein Erdrutsch für die Gastgeber in der Wilfried-Dietrich-Halle, vor der schon kräftig für das Saisonabschlussfest aufgebaut wurde. Nach sieben Minuten lag die HSG 1:5 im Rückstand, sie fand nicht in die Partie. Über 3:5 und 5:7 kam die HSG zum 7:9, aber sie schaffte es in der hektischen Schlussphase nicht, ganz aufzuschließen. Schiedsrichter Willi Neunzling (SV Bornheim) sprach in den fünf Minuten vor der Pause zwei Zeitstrafen für die HSG sowie eine Verwarnung für Trainer Barbier sowie drei Zeitstrafen für Heiligenstein aus, das mit 7:10 in die Kabine ging.

Die Ansprache von Trainer Barbier fruchtete, denn die Sieben trat nach der Pause anders auf, kam durch Gideon Metzger (2) und Marcel Müller zum Gleichstand und ging durch Gideon Metzger in der 37. Minute erstmals in Führung. Bis zum 13:13 blieb Heiligenstein dran, dann setzte sich die HSG zum 17:13 ab (45.) und gab dies nicht mehr aus der Hand. TuS verkürzte zwar noch auf 19:17, doch als nach dem 21:18 zuerst Falk Schumacher und dann Dirk Walburg und Uwe Geier Zeitstrafen erhielten, nutzte dies die HSG zu drei Treffern zum verdienten Sieg.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Freude über Klassenerhalt überwiegt

Schifferstadt (kc). „Zufrieden, dass der Klassenerhalt feststeht“, sagte nach dem 25:25 (11:12) der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt gegen die FSG Hauenstein/Rodalben HSG-Trainerin Katja Brill, auf ihre Gefühlslage angesprochen. Schon vor zwei Wochen sei sich die HSG sicher gewesen, den Klassenerhalt geschafft zu haben, bis dann einige Ergebnisse gekommen seien, die es noch einmal knapp werden ließen.

Die Begegnung gegen den Tabellennachbarn FSG entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit einem gerechten Ende. Mit einer starken Torfrau Selina Henrich führte die Brill-Sieben zunächst 3:1 und 5:3, musste erstmals beim 6:7 in der 15. Minute einen Rückstand hinnehmen.

„In den entscheidenden Situationen fehlt den jungen Spielerinnen die Erfahrung“, sagte die Trainerin, die ihre Spielerinnen aber nie aufstecken sah.

Manches ging daneben, aber sie kämpften sich nach dem 8:10 zurück und lagen dann mit 11:10 vorne. Zwei FSG-Spielerinnen konnten sie jedoch während der gesamten Spielzeit nicht ausschalten. Laura Schwarz erzielte elf Treffer, Annalena Seibel folgte mit 6 Toren.

Nach der Pause konnte sich zunächst kein Team einen Vorteil erspielen.

Nach dem 13:14 kam die HSG zum 16:14 und schien sich ab der 43. Minute beim 19:16 einen Vorteil erarbeiten zu können. Der war dann innerhalb von drei Minuten wieder weg und die FSG war mit 19:20 vorne. Auf beiden Seiten gab es technische Fehler, die oft ausgenutzt wurden und die Spannung wuchs in der Schlussphase.

Vier Minuten vor dem Ende ging Hauenstein mit 23:24 in Führung, doch Sabrina Pesla glich aus und nach der Auszeit von Trainerin Brill erzielte Annalena Scheib nach 59.05 Minuten das 25:24 per Strafwurf und Hoffnung kam auf, das letzte Spiel gewinnen zu können. Lena Seibel machte dies mit ihrem sechsten Tor zehn Sekunden vor Schluss zunichte.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Oetzel-Sieben schafft Sieg zum Abschluss

Schifferstadt (kc). Neun Feldspieler und zwei Torleute hatte Trainer Siggi Oetzel bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt im Kader, die Bank war recht dürftig besetzt, dennoch gelang zum Abschluss der Saison ein 34:29 (18:14)-Erfolg über TuS Neuhofen II in der Wilfried-Dietrich-Halle.

„Obwohl wir in unseren Auswechselmöglichkeiten gehemmt waren, haben wir angeknüpft, schon in Mundenheim hatten wir den Bogen gekriegt und wir sind auch heute das Tempo mitgegangen und es war für den Saisonabschluss ein versöhnliches Ende nach dem Hänger“, fasste Trainer Oetzel nach der Partie zusammen.

Er war rundum zufrieden, auch wenn seine Sieben etwas Zeit benötigte, um in die Begegnung zu kommen. Torhüter Markus Kiese, der seine Laufbahn beendet und vor der Begegnung von HSG-Abteilungsleiterin Petra Kolb verabschiedet wurde, fand erst nach einer Weile zu seiner gewohnten Form. „Als er die Bälle hinten gehalten hat, lief es“, freute sich Oetzel über die Steigerung, die dem Team einen Schub gab. Bis zum 9:8 blieb Neuhofen dran, dann setzte sich die HSG auf 13:9 ab.

Die Gastgeber zeigten, dass ihnen dieses schnelle Spiel, das auch die Gäste praktizieren und mit einigen Varianten noch intersssant gestalten konnten, besonders liegt. „Ich hatte nur Angst, dass die Kraft nicht reichen würde, aber sie sind nicht eingebrochen in der Schlussphase, haben alle Situationen gut gelöst, die Reaktion war schon ansprechend“, zeigte sich Oetzel zufrieden.

Mit dem 18:14 zur Pause war zwar in der stickigen Halle noch nichts entschieden, denn auch Neuhofen steckte in dem Derby, in dem es um nichts mehr ging, nicht auf, holte sogar auf 23:22 wieder auf. Ein Zwischenspurt mit Schnellangriffen über Marco Beckmann brachte das 27:22, mit dem die Weichen endgültig auf Sieg gestellt waren. Die HSG ließ kräftemäßig nicht nach, selbst sieben Feldspieler konnten sie nicht überraschen. „Wir wollten den Sieg vielleicht etwas mehr, alles in allem war es eine runde Sache“, erklärte ein zufriedener Trainer nach dem 34:29-Erfolg.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Lingenfeld ließ Zweiten abblitzen

Schwegenheim (kc). Auf dem Weg an die Tabellenspitze erhielt die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt in der Schwegenheimer Sporthalle gegen den Tabellenvierten HSG Lingenfeld/Schwegenheim einen gewalrtigen Dämpfer.

Mit 37:26 (19:14) behielten die Gastgeber die Punkte und vermasselten unter Umständen der HSG die Meisterschaft.

Die HSG war die zunächst spielbestimmende Mannschaft. Sie fand eher die richtige Einstellung, ging durch Gideon Metzger in Führung und legte auch danach immer ein Tor vor. 1:2, 3:4 und 7:8 waren Spielstände, die diesem Schlager gerecht wurden. Nach dem 7:9 durch Marco Beckmann schien sich die HSG absetzen zu können, aber das Spiel drehte sich vollkommen.

Lingenfeld kam zum 9:9 und setzte sich danach zum 13:9 ab. Beim 15:11 nahm Andreas Telkes, der HSG-Trainer Patrick Barbier vertrat, eine Auszeit, die aber nicht half. Mit 19:12 ging der Gastgeber in Führung, lediglich auf 19:14 kam die HSG zur Pause heran.

Auch nach dem Wechsel war der Gastgeber zielstrebiger, druckvoller und kam über das 23:14, 30:18 und 34:23 zum nicht erwartet deutlichen 37:26-Erfolg.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Diesmal war der Trainer zufrieden

Schifferstadt (kc). „Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“, sagte nach der 36:35 (23:18)-Niederlage bei der VTV Mundenheim II Siggi Oetzel, der Trainer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Im vorletzten Saisonspiel zeigten die Spieler aber nachdrücklich auf, dass sie besser spielen können, als sie in den zurückliegenden drei Spielen gezeigt haben.

„Sie haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt als zuletzt“, freute sich der Trainer über seine Spieler, obwohl es trotz der Steigerung nicht zu einem Punktgewinn oder gar zu einem Sieg gereicht hatte. Aber die Einstellung hat ihm wieder gefallen und deshalb war er zufrieden – bis auf die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit. Bis dahin war sein Team dabei, hielt die Begenung nicht nur offen, sondern zwang die Gastgeber immer zum Dagegenhalten. Mit einem Blitzstart gingen sie mit

0:3 in Führung, nach dem Anschluss zogen sie wieder auf 4:7 davon und blieben auch in der Folgezeit tonangebend.

Das schnelle Spiel der VTV gefiel der HSG, sie mischten munter mit, führten 9:11 ehe Mundenheim in der 16. Minute beim 11:11 erstmals einen Gleichstand erzielt hatte. Beim 13:13 und 14:14 blieb es noch spannend, dann war ab der 20. Minute bei der HSG urplötzlich die Luft raus. VTV ging durch Lars Bolz, der insgesamt sechs Tore warf, erstmals in Führung. Bolz und der überragende Lars Felix Zentgraf warfen Tor um Tor, erzielten das 18:15, 21:17 und gingen schließlich mit 23:18 in die Pause. „Wir bekamen die Kreisläufer nicht in den Griff“, sagte Oetzel.

Das Spiel schien gelaufen, doch mit einer nicht mehr für möglich gehaltenen Steigerung schaffte die HSG die spielerische Wende. „Wir waren in der zweiten Halbzeit die stärkere Mannschaft“, bekundete Oetzel und er lobte vor allem Torhüter Nico Claus, der super Paraden zeigte, aber auch Marc Dennhardt aus der A-Jugend, der kurzfristig einspringen musste, da Johannes Kessler erkrankt absagte. Er war auf der Halbposition der tonangebende Spieler, war mit acht Toren erfolgreichster HSG-Werfer, doch die knappe Niederlage konnte er nicht verhindern.

Auf 29:28 kam die HSG nochmal dran und hatte nach dem 35:33 eine Siebenmeterchance nicht genutzt, was dann Niklas Klein gelang, doch der mit 12 Toren erfolgreichste VTVer Zentgraf machte 30 Sekunden vor Schluss das 36:34, so dass es nur noch zu einer Resultatsverbesserung durch Sebastian Kolb kam.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: OBKZ wurde seiner Favoritenrolle gerecht

Kuhardt (kc). Es war eigentlich keine allzu große Überraschung, dass die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/ Zeiskam am Samstag in der Rheinberghalle in Kuhardt vor leider nur 25 Zuschauern ihrer Favoritenrolle gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt gerecht wurde. Mit 31:19 (15:9) siegte der Tabellenzweite souverän und hatte nur in der Anfangsphase mit einer Gegenwehr zu kämpfen.

Noch ein Spiel muss die HSG in der Pfalzliga-Saison bestreiten und sie will sich mit einem Heimsieg über die FSG Hauenstein/Rodalben aus einer nicht optimal verlaufenen Pfalzliga-Saison verabschieden. Bei OBKZ sah es schon nach drei Minuten nach einem sicheren Erfolg der Gastgeberinnen aus, dennn drei blitzsaubere Tore brachten das 3:0. Zwar konnte Sandra Bäuerle per Strafwurf verkürzen, aber OBKZ zog wieder an und ging mit

5:1 in Front (10.)

HSG-Trainerin Katja Brill versuchte ihre Sieben in der Auszeit einzustellen, appelierte an eine aggressivere Abwehrarbeit und dies schien Früchte zu tragen. Die HSG kämpfte sich ins Spiel zurück und groß war der Jubel, als Sandra Bäuerle in der 17. Minute das 6:6 erzielte.

Die HSG war dran und sie versuchte mit ihren Mitteln das Spiel offen zu halten. Nach dem 8:6 verkürzte Katja Brill, doch aus dem 8:7 machten die Gastgeberinnen schnell ein 11:7.

Vor allem Sabrina Scherthan war nicht zu bremsen. Sie machte in dieser druckvollen Phase gleich vier ihrer sieben Tore und trug mit dazu bei, dass sich OBKZ bis zur Pause auf 15:9 absetzen konnte. Wenn Scherthan nicht traf, waren es Jana Dörr, die nach der Pause groß in Erscheinung trat (insgesamt sieben Treffer) oder Sandra Hammann, die acht Mal erfolgreich war.

Da hatte die HSG nichts entgegenzusetzen. 17:11, 20:12, 27:16 und schließlich 31:19 waren die Spielstände, die klar den Unterschied aufzeigten. Sabrina Pesla (4), Katharina Schmitt (4/3) sowie Jana Bäuerle (3) und Sandra Bäuerle (3/2) erzielten die meisten HSG-Tore.

Dass OBKZ aggressiver spielte zeigen die sechs Hinausstellungen gegenüber zwei der HSG. Auch sahen die Gastgeber drei gelbe Karten, bei der HSG gab es nur eine.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche A1-Jugend: Letzten Auswärtssieg gesichert

Noch einmal stand die letzte Auswärtsfahrt in der RPS Oberliga für diese Saison an. Nach dem vergangenen Wochenende reiste die männliche A-Jugend erneut ins Saarland. Eine lange Fahrt mit dem Ziel die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Als frisch gebackener Meister war die Vorgabe trotzdem die letzten Spiele Vollgas zu geben und als ungeschlagener Tabellenführer den Titel wohlverdient zu holen. Mit dieser Motivation startete die Mannschaft in das Spiel und spielte von Anfang an mit hohem Tempo. Nach zehn Minuten stand es somit 2:8, ehe Saarlouis nach einer Auszeit wieder zurück ins Spiel fand. Über 5:10, 7:11 und 10:12 gelang den Gastgebern das Herankommen auf bis zu zwei Tore, fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit. Die Deckung der Panther stand viel zu offensiv, was Saarlouis nutzte und durch viele Eins gegen Eins Aktionen leichte Tore erzielen konnte. Dies galt es in der zweiten Hälfte wieder besser zu machen und mit einer stabilen Abwehr, einfache Ballgewinne zu erzielen. Die Jungs setzten dies direkt in die Tat um, was eine Führung von sechs Toren, zehn Minuten nach Wiederanpfiff, zur Folge hatte. Ein befreites Aufspielen war wieder möglich und durch schnelle Kontertore das Angriffsspiel leicht gemacht. Adrian Taday unterstützte sein Team, indem er einige freie Würfe parierte und Saarlouis somit, in der zweiten Hälfte, nur sieben Mal der Torerfolg gelang. Die Panther zogen von 12:18, 14:21 auf 15:24 davon und zeigten wie immer eine tolle Mannschaftsleistung. Christian Streib markierte am Ende die beiden Schlusstreffer zum Endstand von 17:28.

Jonas Nessel (2), Christian Streib (2), Jonathan Schmauß (4), Dominik Selinger (3), Paul Schutzius (1), Lorenz Worf (2), Simon Richter (2), Jonas Schön, Duc-Anh Nguyen, Adrian Stögbauer, Niklas Klein (5), Marc Dennhardt (6), Dominik Bachmann (1), Adrian Taday

HSG-Herren II: Bei Lingenfeld Chancen nutzen

Schifferstadt (kc). Kandel ist in der B-Klasse durch, hat alle Spiele absolviert und steht mit 26:6 Punkten an der Spitze. Heiligenstein hat ein Spiel weniger, aber auch schon 23:7 Zähler und kann nicht mehr Erster werden. Das kann nur noch die HSG Dudenhofen/ Schifferstadt, die noch zwei Spiele bestreiten kann und die morgen Sonntag, 20 Uhr in der Schwegenheimer Sporthalle beim Tabellenfünften Lingenfeld/Schwegenheim antritt.

Das Hinspiel hat die HSG deutlich mit 42:26 für sich entschieden, einen Sieg hat die Sieben von Trainer Patrick Barbier erneut angepeilt, denn sie wollen unbedingt Meister werden. Die letzten acht Spiele hat die HSG für sich entschieden, darunter auch die Topteams der Liga. So gesehen hat die Barbier-Sieben alle Trümpfe in der Hand, wenn sie konzentriert wie zuletzt aufspielt. Die letzte Begegnung mit einer tollen Abwehr und einem effektiven Angriff gibt jedenfalls Hoffnung, dass das Ziel erreicht werden kann.

In personeller Hinsicht kann Trainer Barbier aus dem Vollen schöpfen und es versteht sich von selbst, dass gerade in den beiden letzten Spielen alle Akteure dabei sein und ihr Scherflein beitragen wollen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Noch zwei Herausforderungen

Schifferstadt (kc). Am Sonntag, 18 Uhr gastiert die HSG Dudenhofen/Schifferstadt im vorletzten Saisonspiel bei VTV Mundenheim II. Die erste Saison in der Verbandsliga nähert sich allmählich dem Ende. Mancher Spieler wird es wohl herbeisehnen, denn die Runde nach dem Aufstieg war kräftezehrend. Viele angestammte und meist körperlich robustere Verbandsliga-Spieler auf der Gegenseite, einige gar noch mit Erfahrungen aus höheren Ligen stellten eine harte Schule dar.

Verständlich, dass gegen Ende etwas die Luft ausgeht. Von einem Aufgeben in den letzten Begegnungen will Trainer Siggi Oetzel aber nichts wissen, schon die letzten wenig berauschenden Vorstellungen waren gar nicht nach seinem Geschmack. „Es ist eine Kopfsache, aber wenn die Füße nicht mehr mitmachen“, weiß Oetzel um das Problem. Vor und nach den Spielen wird analysiert. „Man kann aber nicht jede Woche die gleichen Dinge herunterbeten“, sehnt auch Oetzel das Saisonende herbei.

Hoffnung setzt der Trainer darauf, dass VTV eine ähnliche Spielanlage besitzt wie seine Sieben, mit einem schnellen Spiel die Entscheidung suchen will. „Das ist eine junge Truppe, die will rennen und das kommt uns mehr entgegen“, sieht Oetzel durchaus Ansatzpunkte für ein erfolgreiches Spiel. David Kolb und Lucca Biallas, die noch gegen Friesenheim fehlten, waren im Training und werden wohl eingesetzt werden können. Nicht mit dabei ist Manuel Grill, der sich im letzten Spiel eine Bänderdehnung zuzog und pausieren muss. Ansonsten hat der Trainer ein Team dabei, das bei VTV bestehen kann. Den Kader komplettieren A-Jugendspieler.

Im Hinspiel siegte die HSG mit 31:28 und hat derzeit als Achter 17:23 Punkte. Ziel war einmal zumindest 20 Zähler zu holen und das ist trotz der beiden schweren Begegnungen noch zu erreichen. Nach einem möglichen Sieg in Mundenheim wartet zum Saisonabschluss TuS Neuhofen, derzeit Vierter. „Auf alle Fälle wollen wir ein strukturiertes Spiel als zuletzt zeigen“, sagte Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Bei OBKZ auch diesmal nur Außenseiter

Schifferstadt (kc). Eine große Last ist den Spielerinnen von Katja Brill nach dem zweiten Sieg in Folge von den Schultern gefallen. Nach dem Erfolg über Lambsheim/Frankenthal ist der Klassenerhalt wohl endgültig in trockenen Tüchern, sie können ein weiteres Jahr in der Pfalzliga auf Torejagd gehen.

Noch zwei Spiele muss die HSG Dudenhofen/Schifferstadt bestreiten, wobei es heute bei der SG Ottersheim/Bellheim/ Kuhardt/Zeiskam II gegen den Tabellenzweiten geht, der sich sogar noch Chancen auf den Spitzenplatz ausrechnen kann. Nur zwei Punkte ist OBKZ hinter Spitzenreiter Lingenfeld/ Schwegenheim und hat dabei aber in den restlichen Spielen das leichtere Programm. Der Spitzenreiter muss sich noch mit dem Tabellenvierten HSG Landau/Land auseinandersetzen und am letzten Spieltag gegen den Tabellendritten TV Wörth, der bei guter Konstellation und einigem Glück sogar selbst noch Tabellenführer werden kann.

OBKZ geht gegen die HSG ebenso als Favorit in die Begegnung wie zum Abschluss gegen den TV Ruchheim, beides Mannschaft aus der unteren Tabellenregion. Somit sind zwei Punkte Rückstand noch aufzuholen und daher knistert es an der Tabellenspitze: Lingenfeld hat 35:5, OBKZ 33:7 und auch Wörth 33:7 Punkte.

Nach OBKZ haben die HSG-Damen zum Abschluss die FSG Hauenstein/Rodalben zu Gast und damit eine lösbare Aufgabe. Verständlich, dass sie sich eher auf diese Aufgabe konzentrieren, als mit allen Mitteln versuchen in Kuhardt dem Tabellenzweiten ein Bein zu stellen. Allerdings haben sie nichts zu verlieren, und können befreit aufspielen, was sicherlich ein paar Prozentpunkte an Leistung mehr offenlegen kann.

Die gleiche Mannschaft wie beim Sieg gegen Lambsheim/ Frankenthal geht auf die Platte. Somit auch ein eingespieltes Team, das durch die beiden Siege ohne Frage an Selbstvertrauen gewonnen hat und dies auch in der Trainingsarbeit umgesetzt hat. Letzte Feinheiten wurden noch trainiert, die Abwehrarbeit weiter intensiviert, denn es war erkennbar, dass durch die Steigerung hier der Erfolg zurück kam.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)