mA1: Souverän gespielt

Die Panther mussten nach einer langen Spielpause gegen die Jungs der HR Göllheim/Eisenberg/Assenheim/Kindenheim antreten. Die HSG begann die Partie mit einem 1:0 Rückstand, konnten sich dennoch schnell mit einem 1:4 Vorsprung absetzen. Trotz der vielen technischen Fehlern und schlechter Chancenverwertung entschieden die Panther ihre erste Halbzeit (9:20) für sich.

Die Panther kamen konzentriert aus der Kabine und konnten sich mit gut rausgespielten Toren einem 3:10 Lauf weiter auf einen Spielstand von (12:30) in der 44 Minute absetzen. Die Panther haben mit einer guten Abwehr und einem schnellem Spiel die Partie mit (21:41) für sich entschieden.

Schutzius Finn (7/3), Gerbes Dominic (7), Selinger Dominik (6), Schneider Marco (5), Worf Lorenz (4), Wolf Lukas (4), Schön Jonas (3), Richter Simon (2), Peter Marius (2), Bachmann Dominik (1)

HSG-Herren: Mit gesundem Selbstbewusstsein nach Grünstadt

DUDENHOFEN (kc). Frühzeitig die Punkte für den Klassenerhalt sichern und dann sehen was geht, war eines der Ziele der Verbandsliga-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Dies sieht Trainer Siggi Oetzel immer noch so, auch wenn derzeit seine Sieben nach fünf Spielen mit 10:0 Punkten noch verlustpunktfrei hinter dem TV Hochdorf auf dem zweiten Platz liegt.

Heute Samstag geht es nun in der Grünstadter IGS Hauptschule um 20 Uhr gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim. Die Gastgeber haben zum Auftakt der Saison bei Aufsteiger TSG Haßloch gewonnen (30:26) warten jedoch seitdem auf den zweiten Erfolg. Unentschieden spielte die HR in Offenbach (30:30) und gegen Edigheim (21:21), während es zuhause gegen Spitzenreiter Hochdorf ebenso eine Niederlage gab wie zuletzt bei VTV Mundenheim III.

Dennoch sieht HSG-Trainer Oetzel die Aufgabe nicht gerade als leicht an, geht es doch gegen den Absteiger aus der Pfalzliga. Der holte in der letzten Saison jedoch aus 22 Spielen keinen Punkt und landete mit 0:44 auf dem letzten Platz. „Das ist für uns ein unbeschriebenes Blatt. Wir haben noch nie gegen die HR gespielt und ich habe sie auch noch nicht sehen können, da wir immer zeitgleich gespielt haben“, sagte Trainer Oetzel und weiß daher nicht genau was auf ihn und seine Mannschaft zukommt.

Den durchwachsenen Start der Gastgeber sieht er differenziert, denn die Ergebnisse waren jeweils knapp. „Ich erwarte schon, dass sie ihren Heimvorteil nutzen und uns als erste Mannschaft schlagen wollen“, erwartet Oetzel eine ganz hochmotivierte Gastgeber-Sieben, sieht allerdings den größeren Druck eher auf Göllheim lasten. „Wir fahren mit viel Selbstbewusstsein hin, richten uns nicht nach dem Gegner, sondern versuchen unser Spiel durchzubringen. Wir haben 10:0 Punkte im Rücken, werden dadurch aber den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, erklärte der HSG-Coach.

Fehlen wird definitiv Sebastian Kolb aufgrund seiner Knöchelverletzung, für ihn kommt wieder Dominik Selinger zum Einsatz. Christoph Lacher hat aus dem letzten Spiel Knieprobleme und sein Einsatz wird wohl erst kurz vor dem Spiel entschieden werden und fraglich ist auch Marc Dennhardt, der studienbedingt Trainingsrückstand besitzt. „Die Bank wird aber voll besetzt sein, wir werden mit A-Jugendspielern auffüllen“, informierte Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Mit einer offensiven Deckung gegen den OBKZ-Rückraum

DUDENHOFEN (kc). Mit nur einem Punkt aus fünf Spielen liegt die Pfalzliga-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt auf dem vorletzten Platz vor der SG Bobenheim/Roxheim, die noch auf den ersten Punktgewinn wartet. Dennoch zeigte sich HSG-Trainer Bruno Caldarelli vor der Begegnung mit dem Tabellenfünften SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam, Sonntag, 16 Uhr in der Dudenhofener Ganerbhalle, zuversichtlicher.

Es waren mal wieder 14 Spielerinnen im Training, das war ein positives Zeichen und das gibt auch Hoffnung, denn endlich war es möglich, im taktischen Bereich etwas zu machen“, sagte der Trainer. So konnten neben dem notwendigen Torwurf-Training auch am Umschaltspiel gefeilt werden, Tempogegenstöße eingeübt und an der Verminderung der technischen Fehler gearbeitet werden.

Wir müssen uns gut einstellen, denn OBKZ hat auf Rückraum links eine starke Spielerin“, bestätigte Caldarelli, der auch sonst den Gast hoch einzuschätzen weiß. Zumal man bei einer zweiten Mannschaft, wie es die Pfalzliga-Sieben von OBKZ darstellt, nie weiß, in welcher Formation sie auflaufen, immer Verstärkungen aus der ersten Garnitur möglich sind. Und dann sind immer noch erfahrene ehemalige Oberligaspielerinnen bei OBKZ II aktiv. „Durch deren starken Rückraum spielen wir mit einer offensiven Deckung, versuchen sie früh zu stellen und nicht zum Zug kommen zu lassen“, erklärte der Trainer zur Taktik.

Aber er weiß auch, dass die Abwehr keine großen Sorgen bereitet. „Die Chancenverwertung muss einfach besser werden“, hofft er auf einen baldigen Hoffnungsschimmer im offensiven Bereich. In den Eins-zu-Eins-Situationen sind seine Spielerinnen meist zweite Siegerinnen, aber auch er schätzt das eher als mentales Problem denn als spielerisches Niveau ein. „Wir müssen diese Zweikämpfe gewinnen“, hofft er auf eine Wende, um die notwendigen Punkte gegen den Abstieg holen zu können. Zu groß darf der Abstand zum rettenden Ufer in den nächsten Spielen nicht werden. „Wir gehen trotzdem optimistisch in die Begegnung und suchen unsere Chance“, sagte Caldarelli.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren II: Als Außenseiter wie David gegen Goliath

Schifferstadt (kc). In der Wilfried-Dietrich-Halle erwartet heute Samstag, 19 Uhr, die zweite Herren-Mannschaft der HSG-Dudenhofen/Schifferstadt mit dem TV Kirrweiler einen ganz harten Brocken. Der Gast belegt nach vier Spielen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den fünften Platz in der A-Klasse, während die Sieben von Trainer Patrick Barbier nach drei Begegnungen noch ohne Punkt auf dem letzten Platz liegt.

Dies soll aber nur eine Moment­aufnahme darstellen, denn vor allem die Leistung gegen die HSG Trifels gibt trotz der Niederlage Hoffnung. Trainer Barbier sprach vom besten Spiel seit langem und darauf soll die Mannschaft aufbauen. „Wir gehen als Außenseiter ins Spiel, denn Kirrweiler ist seit Jahren in der A-Klasse, wir sind Aufsteiger. Aber wir haben gut trainiert, die Stimmung ist hervorragend, irgendwann werden wir auch die Punkte holen“; sagte Patrick Barbier.

Auf jeden Fall muss das Team die Verwertung der herausgespielten Möglichkeiten effektiver gestalten, denn nur so kann sie sich vom Tabellenende lösen. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, bestätigte Barbier zuletzt. Der Eifer ist im Training vorhanden, auch Einsatz und Wille und dies ist ein positives Zeichen vor der schweren Aufgabe. „Es spielt David gegen Goliath, doch wenn wir die kompakte 6:0-Deckung gut spielen, haben wir auch unsere Chancen“, erklärte der HSG-Coach. Da die erste Mannschaft ebenfalls heute Samstag spielt, gibt es von da keine Verstärkungen und die Patrick-Sieben muss sich durchbeißen, kann aber aus dem Vollen schöpfen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

Handball Verbandsliga 31:22-Sieg über Friesenheim III

DUDENHOFEN (kc). Richtig schwer getan hat sich die HSG Dudenhofen/Schifferstadt am Sonntagabend in der Dudenhofener Ganerbhalle beim letztendlich doch noch sicheren 31:22 (15:15)-Erfolg über die erfahrene Truppe der TSG Friesenheim. „Wir haben uns in den ersten 15 Minuten richtig schwer getan, haben uns dem mäßigen Tempo der Gäste angepasst und waren in der Abwehr nicht konsequent genug“, sagte nach der Begegnung Trainer Siggi Oetzel.

Lange Zeit plätscherte die Begegnung vor sich hin, die HSG ließ sich von der behäbigen Spielweise der TSG einlullen, die durch die Routiniers zu einfach geworfenen Toren kamen. 2:2, 4:4 und 6:6 waren Spielstände, die nicht für den Gastgeber sprachen und erst recht nicht, als die TSG auf 6:9 wegzog. Dies in der 17. Minute durch Ulrich Spettmann und zwei verwandelte Strafwürfe von Dany Bernhardt, was HSG-Coach Oetzel postwendend zur Auszeit veranlasste. So richtig geholfen hat es nicht, denn Friesenheim blieb weiter am Drücker und kam zum 8:11. Oetzel brachte Dominik Selinger für David Kolb auf die vorgezogene Position und der brachte etwas mehr Druck ins Spiel. „Wir müssen mehr Tempo gehen“, gab der Trainer seiner Sieben auch vor. Sie machte dann aus dem Drei-Tore-Rückstand einen Vorsprung von zwei Treffern (14:12). In der Endphase der ersten Halbzeit war es die HSG, die immer ein Tor vorlegte, sich zur Pause aber mit dem 15:15 begnügen musste.

Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen vergeben, aber auch die Torhüter Nico Claus oder Felix Trapp ab der 20. Minute bekamen nicht richtigen Griff aufs Spiel“, bemängelte Oetzel, der dies in der Pause angesprochen hat. Das Tempo hochhalten wollte die HSG nach dem Wechsel und das funktionierte dann auch. Felix Trapp steigerte sich im Tor, David Kolb machte Druck und brachte Tempo ins Spiel und dadurch setzte sich der Gastgeber von Beginn an ab. 20:17, 23:19 und dann vier Treffer in Folge zum 28:20 brachten in der Ganerbhalle vor 60 Zuschauern schließlich die Vorentscheidung.

Die Abwehr stand kompakter und Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff“, freute sich Oetzel, dass sein Team die Kurve bekommen hat. „Friesenheim ist für jedes junge Team schwer zu bespielen, denn sie versuchen ihr System durchzusetzen und darauf darf man sich nicht einlassen“, erklärte Oeztel, der entspannt den letzten Minuten zusehen konnte.

Seine Mannschaft bleibt weiterhin ungeschlagen und liegt mit 10:0 Punkten gleichauf mit dem TV Hochdorf an der Tabellenspitze. „Das ist aber nur eine Momentaufnahme“, beschwichtigte Oetzel, der die HSG in der Verbandsliga nach einem Lehrjahr angekommen sieht.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Auch gegen Lambsheim nichts zu holen

FRANKENTHAL (kc). „Von zwei schwachen Mannschaften hat die schwächere verloren“, sagte nach dem 20:17 (10:7) zwischen der SG Lambsheim/Frankenthal und der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt in der Damen-Pfalzliga HSG-Trainer Bruno Caldarelli. Damit wartet sein Team weiter auf den ersten Sieg, konnte bislang nur ein Unentschieden beim Auftakt bei der HSG Landau/Land (20:20) erreichen.

Ich hatte mir das auch anders vorgestellt“, sagte Caldarelli nach der neuerlichen Pleite, die auch mitbedingt durch personelle Probleme ist. Nur sechs Feldspielerinnen konnten beim letzten Training mitwirken und auch bei der Begegnung gegen Lambsheim war der Kader stark dezimiert. Marlene Oetzel konnte nicht trainieren, setzte sich nur auf die Bank um bei Siebenmetern eine Alternative darzustellen, auch Sandra Bäuerle mit einem schmerzhaften Ausschlag an der Hand konnte nur bedingt mitwirken. Da auch noch Mareike Weinacht fehlte, mussten die ganz jungen Spielerinnen in die Bresche springen.

Wieder durfte Trainer Caldarelli über die mangelnde Chancenverwertung klagen. „Wir hatten 60 Angriffe und nur 17 Tore erzielt, bei den Eins-zu-Eins-Situationen gegen den Torhüter zeigen wir zuviele Nerven, verlieren dann prompt und schließlich haben wir noch fünf Strafwürfe nicht verwertet“, konnte Caldarelli aufzählen. So ging das Spiel dann knapp verloren. „Uns gelingen keine leichten Tore“, musste der Coach feststellen und dies bringt den Kontrahenten immer wieder in die Vorzugsposition, selbst leichte Kontertore zu erzielen.

Das Spiel in Frankenthal gegen die SG begann eigentlich nicht schlecht, denn die HSG ging in Führung, blieb nach dem 0:2 auch beim 2:3 vorne und ließ Lambsheim erstmals beim 6:5 in der 18. Minute in Führung gehen. Auch beim 7:6 nach 22 Minuten war der Zug noch nicht abgfahren, zwei Treffer von Dana Koch brachten jedoch das 9:6 und ab da zeigten die HSG-Damen noch mehr Nerven. „Es ist eine Kopfsache“, bestätigte Caldarelli, der von einer schwierigen Konstellation sprach. In dieser Woche will er in Einzelgesprächen mit den Spielerinnen das Team wieder aufbauen, das in Lambsheim mit 10:7 in die Pause musste. Zuviele technische Fehler spielten auch dabei eine Rolle.

Aber bei den drei Toren Differenz war noch nicht alles vertan, erst beim 16:10 deutete sich die Niederlage an. Caldareli versuchte mit 6:0-, 5:1- oder gegen Ende gar mit einer 3:3-Deckung das Blatt nochmals zu wenden, doch nach dem 20:13 gelang in der Schlussphase nur noch die Resultatsverbesserung zum 20:17. „Wir sind in der Negativspur drin und müssen versuchen, da schnell rauszukommen,“ erklärte der Trainer.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

mB1: Panther siegen gegen Eulen mit enormem Siegeswillen

Dudenhofen. Nachdem im letzten Spiel vor den Herbstferien gegen OBKZ erstmals ein Punkt erzielt werden konnte, war die Marschrichtung für die Jungpanther gegen den Tabellennachbarn TSG Friesenheim 2 klar: Am Sonntag das Spiel gewinnen und Punkte einfahren vor heimischem Publikum!! Gleichwohl war abzusehen, dass das Spiel eine kraftraubende Angelegenheit werden würde und die Eulen die Punkte nicht kampflos hergeben werden. Das wurde schon allein durch die teilweise sehr großgewachsenen Friesenheimer Spieler deutlich. Die Jungpanther erwischten aber den besseren Start in der Ganerbhalle in Dudenhofen vor erfreulich großeZuschauerkulisse. Schnell zog man auf 6:3 davon und erzielte über den Kreis als auch aus dem Rückraum schöne Tore, die die Zuschauer zu feiern wussten. Doch auch die Eulen hatten ihre Fans dabei, die gleich von Beginn an die Friesenheimer lautstark anfeuerten. Die Jungpanther spielten in dieser Phase eine recht aggressive 3:2:1 Deckung, die die Eulen durchaus vor Probleme stellte. Aber die Rückraumschützen der Eulen kamen in dieser Phase zu mehreren Toren und nach 12 Minuten war der Gleichstand beim 7:7 erreicht. Der wiedergenesene Torwart Sven Vogel hatte gleich von Beginn an viel zu tun und hätte sich wahrscheinlich einen weniger arbeitsreichen Wiedereinstieg gewünscht, aber bereits in dieser Phase wurde jedem in der Halle klar, dass das Spiel heute nur über den Willen und den Kampf entschieden wird. Bis zur Halbzeitpause konnten die Panther zwar wieder mit ein bis zwei Toren in Führung gehen, sich aber nie gegenüber den Eulen wirklich absetzen. Mit 13:11 ging es in die Pause.

Die Jungpanther kamen aus der Kabine gleich wieder gut ins Spiel und konnten bis zur 36 Minute auf 20:17 leicht davonziehen. In den folgenden Minuten nutze aber Friesenheim eine schwächere Pantherphase und erzielte nicht nur den Ausgleich, sondern legte seinerseits auf 21:22 vor. Das wurde von den Eulenfans frenetisch gefeiert, was wiederum die Jungpanther anstachelte. Die Panthertrainer Barbier/Lacher nahmen nochmals einen Teamtimeout und stellten die Jungs offensichtlich richtig für die Schlussphase auf. Nach drei raschen Toren von Finn Schutzius und zwei Rückraumkrachern von Thorben Stelter lagen die Panther wieder mit 28:25 in der 46. Minute in Führung. Friesenheim nahm nun das letzte Teamtimeout und sagte für die Schlussphase endgültig den Kampf an. Den nahmen die Jungpanther an und standen nach zwei Zeitstrafen hintereinander auf einmal nur noch mit 5 Mann auf der Platte. Für Friesenheim fiel das 29:27 in der 48. Minute, aber Wissam Mourad riss in dieser hitzigen Phase in doppelter Unterzahl mit unglaublichem Einsatz das Spiel an sich und sorgte für das 31:27 bei nur noch einer Minute Restspielzeit. Der Pantherjubel war groß und die Eulen konnten jetzt nur noch auf 31:28 verkürzen – das Spiel war gewonnen. Überglücklich nahmen die Spieler und die Trainer den heftigen Applaus der Pantherfans entgegen. Auch die Friesenheimer Fans machten einen durchaus zufriedenen Eindruck, immerhin hatte man gut gespielt, seine Haut teuer verkauft und den Panthern nichts geschenkt. Das Ziel für die Panther muss nun sein, am nächsten Wochenende in Wörth beim Tabellenschlusslicht möglichst zwei Punkte zu holen und sich damit ins obere Tabellendrittel zu katapultieren.

 

Torhüter: Sven Vogel

Spieler: Lukas Rieder (3), Lars Maiwald, Finn Schutzius (6), Jonas Dissinger (6), Jannik Kabasaj, Thorben Stelter (9), Axel Muskat (1), Joel Gotschling, Nicolas Koch, Mourad Wissam (2), Dennis Mischler (4).

 

mD1: Panther gewinnen auch gegen die Eulen

Am Samstagnachmittag hieß es in der heimischen Ganerbhalle, viertes Saisonspiel gegen die TSG Friesenheim. Die TSG war kein unbekannter Gegner, da man sich im Vorfeld schon oft auf Turnieren oder Freundschaftsspielen gegenüberstand. Da die Schulzeit noch nicht wieder begonnen hatte, musste die HSG auf Max Roth und Ahmet Dogany verzichten, da diese noch im Urlaub weilten. Andere Spieler kamen direkt aus dem Urlaub zum Treffpunkt, hierfür ein Dankeschön!

Zum Spiel: Unsere Jung-Panther kamen sehr gut ins Spiel. Dies war nicht zu erwarten, da die Vorzeichen wie oben beschrieben, nicht optimal waren. Durch eine geschlossene Abwehrleistung und gut vorgetragene Angriffe konnte man sich in den ersten Minuten auf 6:0 absetzen. Beim erzielten 8:1 durch Olievier Chudzik reagierten die Gästetrainer und nahmen eine Auszeit. Diese Auszeit brachte in das Spiel der HSG einen kleinen Knacks. Nun war die Abwehr nicht mehr so stabil wie in den ersten 10 Minuten und im Angriff wurden ungewohnt viele technische Fehler gemacht. Trotz alldem blieb es bis zum Halbzeitpfiff bei einer 6 Tore Führung.
In der Kabine mahnten Trainer Grill/Kolb nicht zu lässig aufzutreten, denn der Spielstand war deutlicher als das Spiel selbst. Somit nahm man sich vor, wieder konzentrierter in die zweite Halbzeit zu gehen und erneut als Mannschaft aufzutreten.

Dies gelang! Aus der Kabine kam man wie entfesselt und konnte nach wenigen Minuten die Führung auf 10 Tore ausbauen. Gerade Noah Vögele, der für den abwesenden Ahmet Dogany in die Bresche sprang und sein erstes Spiel im Tor absolvierte, wusste zu überzeugen.  In den folgenden Minuten wurde nochmal viel durchgewechselt um jedem Spieler genügend Spielzeit zu geben, da das Spiel relativ früh entschieden war. Hier gab es noch eine erfreuliche Nachricht. Till Wille konnte nach langer Verletzungspause endlich sein erstes Saisonspiel für die Panther absolvieren.

Die Trainer Grill/Kolb waren nach dem Spiel etwas zwiegespalten: „In der ersten Halbzeit haben wir viele Tore im Alleingang erzielt und nicht als Team agiert. Hier war das Spiel deutlich enger als der Spielstand aussagte. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht, da man wieder als Mannschaft auftratt.“

Am späten Abend gab es noch für beide Mannschaften eine erfreuliche Nachricht. Sowohl die Panther, als auch die Eulen dürfen im Januar nach Hannover zur Handball Mini WM fahren. Dies hat die Auslosung in Hannover ergeben. Hier wird die HSG Dudenhofen/Schifferstadt das Land Spanien vertreten!

Es spielten:

Noah Vögele (TW), Linus Klatz (8), Olievier Chudzik (6), Philipp Günthert (3), Finn Hainbach (2), Marc Riffelmacher (10), Till Wille (1), Phil Magin (1), Florian Ott, David Kaltschmitt

HSG-Herren: Mit dem siebten Feldspieler nicht zurecht gekommen

Kandel (kc). Das war wohl nichts für die HSG Dudenhofen/Schifferstadt beim Pokalspiel in der dritten Verbandspokalrunde beim TSV Kandel, unangefochtener Spitzenreiter in der A-Klasse. Mit 26:27 (15:11) mussten sich die Schützlinge von Trainer Siggi Oetzel dem klassentieferen Gastgeber geschlagen geben. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber in der ganzen zweiten Halbzeit lief nichts mehr“, sagte der Coach nach der Begegnung.

In erster Linie war dabei wohl die Taktik des Kandeler Trainers verantwortlich, der im zweiten Spielabschnitt den Torhüter auflöste und mit einem siebten Feldspieler agierte. Er sah sich zu dieser Maßnahme gezwungen, da die HSG während der ersten 30 Minuten deutlich das Geschehen auf der Platte diktierte. Durch zwei Treffer von Niklas Klein und dem Tor von Alexander Grill führte die HSG 3:0, in der neunten Minute brachte Klein seine Farben gar mit 6:1 in Führung. Es lief wie am Schnürchen, der Gast behauptete sich und Matthias Handrich erzielte in der 18. Minute das 10:4. Sechs Tore Vorsprung in der fremden Halle waren ein deutliches Zeichen und es sah ganz nach einem sicheren Erfolg für die Oetzel-Sieben aus. Nach dem 14:9 in der 26. Minute nahm Kandel seine Auszeit, die Oetzel beim 11:6 genommen hatte.

Es blieb auch nach der Pause (15:11) beim sicheren Spiel der HSG, zumindest am Anfang, bis Kandels Trainer die Variante mit dem siebten Feldspieler brachte. „Wir haben dann die Löcher nicht gestopft, waren einfach zu langsam in unseren Aktionen und haben es auch nicht verstanden, leichte Tore zu machen“, sagte Oetzel nach der Begegnung. Da Kandel immer wieder den Torwart bei Angriffen einwechseln musste, hätte die HSG bei einem schnellen Umschaltspiel durchaus Möglichkeiten gefunden, die Bälle im leeren Tor unterzubringen oder die Unordnung am Kreis auszunutzen. Aber Fehlanzeige. „Wir haben kein einziges Tor gemacht“, bemängelte Oetzel, dass eine Sieben während der zweiten Spielhälfte das leere Tor nicht ausnutzen konnte.

„Wir sind mit dem siebten Feldspieler einfach nicht zurecht gekommen“, sagte Oetzel, der Kandel zwar immer auf Distanz sah bis zum 26:23 (56.), dann jedoch die Gastgeber aufkommen sah. Auch die Auszeit in der 57. Minute beim Stand von 26:25 nutzte nichts, Frank Moritz machte in der Schlussphase mit zwei Toren den Sieg des A-Klassevertreters perfekt. „Das war noch nicht einmal unverdient“, musste Oetzel eingestehen. „Kandel wollte den Sieg einfach mehr als wir, wir haben unsere Chancen nicht genutzt und dann hat einfach der letzte Tick gefehlt, die Bereitschaft, mehr zu geben, war nicht vorhanden“, musste der HSG-Trainer feststellen. Er wäre gerne weitergekommen. „Schade, es war mehr drin“, sagte Oetzel über das faire Spiel, das die beiden Schiedsrichterinnen Janina Adlfinger und Tanja Göbel vor keinerlei Probleme stellte.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Zwei ungeschlagene Teams treffen aufeinander

DudenhoFen (kc). Die dritte Runde im Verbandspokal verspricht einiges an
Spannung und spielerischen Raffinessen, wenn morgen Sonntag, 18 Uhr der
TSV Kandel die HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartet. Beide verbindet
einiges, denn nicht nur, dass beide lange Jahre in der gleichen Klasse
spielten, auch nach dem Aufstieg der HSG in die Verbandsliga gibt es
Gemeinsamkeiten.
Es treffen zwei in der neuen Saison noch ungeschlagene Mannschaften
aufeinander. Beide Mannschaften haben ihren ersten beide Pokalspiele gewonnen, beide haben die ersten
vier Punktspiele siegreich beendet und liegen in ihren Klassen mit je
8:0 Punken an der Spitze. „Das gibt eine hochinteressante Partie, das
ist ziemlich ausgeglichen, wobei ich Kandel auch aufgrund des
Heimvorteils eine leichte Favoritenrolle zuschreibe“, sagte HSG-Trainer
Siggi Oetzel. Erfahrungen hat seine Mannschaft mit den Südpfälzern schon
vor der Runde sammeln können, denn da haben sie ein Vorbereitungsspiel
hoch verloren.

Mit großem Respekt spricht Trainer Oetzel vom Kontrahenten. „Sie haben
sich in den letzten ein, zwei Jahren stetig verbessert und man kann
schon sagen, dass sie auf Verbandsliga-Niveau spielen. Der Klassenhöhere
ist diesmal nicht unbedingt der Favorit“, schätzt er die Schwere der
Begegnung ein. Da beide unter die letzten Vier im Pokal wollen, ist eine
knisternde Spannung in der Kandeler Sporthalle am Bienwaldstadion zu
erwarten.

„Die Karten werden neu gemischt, unterschätzen werden wir Kandel auf
keinen Fall“ sagte Trainer Oetzel. „Zu gemeinsamen Zeiten gab es nie
einen klaren Sieger“, erwartet er auch diesmal eine ganz enge
Angelegenheit, wobei „die Tagesform mit entscheiden wird“. Kandel stellt
eine recht junge Mannschaft, die ein schnelles Spiel bevorzugt, aber
auch aus dem Rückraum einige Schützen in seinen Reihen weiß.

In personeller Hinsicht sieht es bei der HSG recht gut aus, Verletzte
hat der Trainer keine zu beklagen, sodass mit der gleichen Aufstellung
zu rechnen ist, die gegen die SG OBKZ deutlich gewann. Mit Pokalehrgeiz
fährt die HSG jedenfalls in die Südpfalz.