HSG-Herren I: Auch Hürde Mundenheim genommen

Mundenheim (kc). Einen Start nach Maß legte die HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Verbandsliga der Männer hin, denn auch im dritten Spiel blieb die Mannschaft von Trainer Siggi Oetzel ohne Verlustpunkt. Bei VTV Mundenheim II gab es am Sonntagabend einen 37:33 (16:16)-Erfolg. Zwar büßte die HSG die Spitzenreiterposition aufgrund des Torverhältnisses ein, liegt aber gleichauf mit TV Hochdorf II auf dem zweiten Platz.

Es war ein spannendes Spiel, das erst in den letzten vier Minuten entschieden wurde und es war eine torreiche Begegnung, die die wenigen Zuschauer auf ihre Kosten kommen ließ. „33 Tore sind ein paar zuviel“, äußerte sich nach der Partie Trainer Oetzel zur Abwehrleistung. Immer wieder aus dem Rückraum gelangen VTV Treffer, die nach dem 2:3 beim 5:4 in der sieben Minute durch Thorsten Engert erstmals in Führung ging.

„Das waren die Rückraumschützen, die eine Woche vorher nicht so zur Geltung kamen, wir haben sie nur bedingt in den Griff bekommen“, sagte Oetzel. So ging VTV erneut durch Engert mit 8:5 in Führung, doch ließ sich die HSG nicht abschütteln. Sebastian Kolb engte die Kreise als vorgezogener Posten immer wieder ein und Matthias Handrich (sieben
Treffer) konnte vorne die Akzente setzen, verbuchte ganz wenige Fehlwürfe. Da  Marco Beckmann dem nicht nachstand, achtmal erfolgreich war, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit einem gerechten
16:16 zur Pause.

„Wir haben keine Panik bekommen, auch nicht bei dem Rückstand, immer ruhig weiter gespielt“, sagte Oetzel über das Erfolgsrezept. Die HSG startete besser in den zweiten Spielabschnitt, kam zum 18:21, 21:24 und sogar 27:30, musste VTV dann aber in der 55. Minute zum 32:32 ausgleichen lassen. Oetzel nahm die Auszeit und Niklas Klein traf anschließend, ehe Jan Felix Zentgraf das 33:33 erzielte.

Spannung pur in den letzten Minuten, die dann die HSG frischer, agiler und mit mehr Willen zeigten. Vier Tore in Folge brachten den dritten Sieg im dritten Spiel. „Unser Konzept ist aufgegangen, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich HSG-Trainer Oetzel.

HSG-Damen I: „Wir müssen unsere Chancen besser verwerten“

Heiligenstein (kc). Obwohl die HSG Dudenhofen/Schifferstadt mit besseren personellen Voraussetzungen zum Pfalzligaspiel zum TuS Heiligenstein gefahren ist, musste sich die Mannschaft von Bruno Caldarelli mit 27:23 (11:9) dem Gastgeber beugen. Eine vermeidbare Niederlage, denn Heiligenstein war ein schlagbarer Gegner, der nur einen Vorteil besaß: Er verwertete seine Chancen besser.

„Wir hatten fast 60 Würfe und machen nur 23 Tore“, haderte Caldarelli nach der Begegnung mit der schwachen Angriffsleistung, die zwei mögliche Punkte gekostet hat. Mit 1:5 Punkten wartet die HSG weiter auf den ersten Sieg und der dürfte auch am kommenden Spieltag nicht erreicht werden, denn da gibt der souveräne Spitzenreiter TSV Kandel seine Visitenkarte ab.

Es war mehr drin für die HSG, die in der Anfangsphase dem Spiel ihren Stempel aufdrückte, nach dem 0:1 durch Lea Vogtländer sich nicht beirren ließ. Mit 2:3, 4:6 und 6:8 zeigte sich die HSG hellwach und schien dem ersten Sieg entgegenzusteuern. TuS-Trainer Michael Erbrecht nahm schon in der 14. Minute die Auszeit und stellte seine Spielerinnen neu ein. Dies zeigte Wirkung, denn bei der HSG kam ein Bruch ins Spiel, Melissa Kögel setzte sich ein ums andere Mal durch, schuf Lücken und sie machte aus dem 9:9 eine 11:9-Führung zur Pause für Heiligenstein.

„Immer wenn wir dran waren oder sogar in Führung lagen haben wir es verpasst nachzulegen, das darf man nicht machen, da fehlt uns einfach die Cleverness“, bestätigte Trainer Caldarelli. Sein Team musste jetzt kämpfen, lief immer wieder einem Rückstand hinterher. Da aber die Einstellung stimmte, schafften sie es bis zum 16:16 in der 44. Minute. Danach wurden die Versuche immer zaghafter, ungenauer und Sabrina Schrader im TuS-Gehäuse parierte so manchen Wurf.

Über das 21:17 und 23:20 schien Heiligenstein die Partie sicher im Griff zu haben, doch die HSG schaffte es noch einmal zum 23:22. Aber die Endphase zum 27:23 gehörte eindeutig den jetzt auch dominierenden Heiligensteiner Spielerinnen. „Wir müssen daran arbeiten, unsere Chancen besser zu verwerten, das ist ein Lernprozess für die jungen Spielerinnen“, sagte Caldarelli.

mE1: Rabenschwarzer Tag für die Pantherbande

Nach der letzten Heimniederlage gegen die TuS Heiligenstein am vergangenen Samstag, stand auch dieses Wochenende ein schweres Spiel für die Jungpanther ein. Die JSG Mundenheim/Rheingönheim, bekannt aus Trainingsspielen und Turnierbegegnungen, war zu Gast. Dem Trainerteam Isselhard/Klein/Schleidweiler war bewusst, dass es kein einfaches Spiel werden würde.

Mit Beginn der Partie gingen die Gäste aus Mundenheim nach einer Minute mit 0:1 in Führung. Dies sollte auch das ganze Spiel anhalten. Mühevoll kämpften sich die Jungs mit zahlreichen Einzelaktionen durch die Abwehr zum Torerfolg und konnten so bis zum 3:3 nach 7 Minuten mithalten. Nun begann das Spiel sich zu wenden! Beeindruckt oder verängstigt von der körperlich aggressiven Abwehr der Gäste, nahmen die Panther nun das bisher angesetzte Tempo aus dem Spiel und ermöglichten der JSG durch zahlreiche Fehlwürfe und technische Fehler einen 4-Tore-Lauf. Zwar wurden 2 Strafwürfe angesichts der harten Spielweise der Gegner für die HSG verhängt, doch konnte man beide nicht verwandeln. Zu erwähnen ist hier auch die starke Leistung von Mael Vogelmann, der die JSG wortwörtlich zur Führung parierte. Beim Spielstand von 3:7 in der 9. Minute stellt man das Zusammenspiel wohl vollkommen ein. Immer wieder wurde zwar mit Druck auf das Tor geprellt, doch spielte man den Ball nicht ab, nachdem man mehrere Abwehrspieler auf sich gezogen hatte. So kam es, dass man in 11 Minuten lediglich 1!! Weiteres Tor durch Dominik Pavicic erzielen konnte. Auch die Abwehr stand nicht wie gewohnt. Die Gegner konnten oftmals ohne Berührung geradewegs zum 6m prellen und mit Erfolg abschließen. Verdient, ging die HSG mit einem 4:12 Rückstand in die Pause.
Die Pause wurde genutzt um an der Einstellung der Jungs zu arbeiten, denn mit Blick durch die Reihen waren lange Gesichter und traurige Minen zu sehen. Es war wohl allen Kindern bewusst, dass man heute nicht die beste Leistung in der ersten Hälfte gezeigt hatte und jeder Einzelne besser spielen kann. So nahm man sich vor, sich nicht von der Spielweise der Gegner und der Lautstärke der gegnerischen Bank beeindrucken zu lassen. Man nahm sich vor bis zum Ende zu kämpfen und nicht den Kopf hängen zu lassen. Mit dieser Einstellung gingen die Jungpanther dann ins 6 vs 6.
Scheinbar hatte die Ansage gefruchtet, denn durch schnelles, druckvolles Zusammenspiel konnte man innerhalb von 6 Minuten 5 Tore erzielen- mehr Tore wie in der gesamten ersten Hälfte. In der Abwehr hingegen kamen die Panther nicht mehr zum Zug. Durch gute Kombinationen des Gegners und schlechtem Stellungsspiel der Panther kamen die Gäste immer wieder zu leichten Toren. Die Panther zeigten kaum Gegenwehr und ließen sich von der an Tag gelegten Schnelligkeit überrumpeln. Durch Fangfehler und weggeworfene Bälle baute die JSG die Führung letztendlich auf 10:20 nach 30 Minuten aus. Zwar konnten die Panther durch motivierte Angriffe Tore erzielen und man zeigte auch ab und zu wieder das gewohnte Zusammenspiel, doch war der Vorsprung nicht mehr einzuholen und man konnte ihn lediglich halten. So musste sich die Pantherbande nach 40 Minuten Spielzeit mit 16:26 geschlagen geben.

Nach dem rabenschwarzen Tag gilt es nun positiv in die Trainingswoche zu blicken, das Spiel abzuhaken und an den Schwächen zu arbeiten, denn bereits am kommenden Sonntag empfangen wir den TV Kirrweiler in heimischer Halle bevor es in die Herbstpause geht. Angesichts der letzten zwei Heimniederlagen freuen wir uns auf aufbauende Unterstützung vor Ort.

Es spielten:
Filip (Tor), Tobias, Philipp, Louis, Claas (2), Samuel(2), Tom, Mathis (1), Mattis, Dominik (8), Jonas (3)

wC2: Selbstvertrauen getankt

Unsere weibliche C2 traf im zweiten Spiel der Kreisliga-Saison 18/19 auf die TuS Heiligenstein.

In den ersten fünf Minuten taten wir uns etwas schwer, aber danach wurde schnell klar, das wir dieses Spiel im Griff haben. Dies bot uns die Gelegenheit schnell zu wechseln um Kräfte zu schonen und Spielpraxis zu geben.

Souverän gingen wir mit 7:16 in Führung liegend in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit nutzten wir die Chance, Spielerinnen auf ungewohnten Positionen spielen zu lassen und beendeten das Spiel als souveräne Sieger mit 15:24. Eine gute Leistung unserer Mädels, die sicherlich viel Selbstvertrauen tanken konnten.

 

wC1: Ehrlicher Schlagabtausch

Unsere weibliche C1 traf im dritten Pfalzligaspiel der neuen Saison auf die TSG Friesenheim.

Bei diesem Spiel trafen wir als Tabellenführer auf die aktuelle Nummer 2 der Tabelle und direkten Verfolger.Panther gegen Eulen, hielt was es versprach. Ein gleichwertiger Schlagabtausch zu Beginn.

Ab der 16. Minute konnten wir kontinuierlich unsere Führung ausbauen und durch eine tolle Abwehrleistung festigen. Trotz einer teilweisen Unterzahl von 2 Spielerinnen lagen wir zur Halbzeit 14:9 in Führung, denn in Unterzahl bekamen wir kein Gegentor sondern erzielten sogar einen Treffer. Eine grandiose Leistung !Unser Vorsprung geriet in der zweiten Hälfte nie in Gefahr und das Selbstbewusstsein der Mädchen wuchs von Minute zu Minute. Alle Mädchen kamen zum Zuge und erfüllten Ihre Aufgabe bestens.
Ein verdienter Endstand von 25:13 war das Ergebnis eines wirklich sehr guten Spiels unserer Mädchen, die sich als absolute Einheit präsentierten.

mD1: Souveräner Sieg in Dirmstein

Für unsere männliche D-Jugend 1 ging es am Sonntagmorgen nach Dirmstein zum zweiten Auswärtsspiel in Folge. Nach dem erfolgreichen Auftritt in Hochdorf ging man mit breiter Brust zur HSG Eckbachtal. Trotzdem war man gewarnt, denn noch vor vier Wochen spielte man auf einem Turnier in Speyer gegen die ,,Gekkos“ und konnte sich nur knapp durchsetzen!

Das Spiel begann spektakulär, unsere Jungs waren von Anfang hellwach und hochkonzentriert. So zwang man den Trainer der Gastgeber schon nach drei Minuten zu einer Auszeit, da es schon 0:5 für die Jungpanther stand. Aber auch diese Auszeit, mit einer taktischen Umstellung der Gastgeber, brachte unsere Jungs nicht aus der Ruhe. Wir bauten unsere Führung stets aus und konnten in der 10. Spielminute einen 0:12 Spielstand verbuchen. Da man nun, mit Blick auf den Spielstand, den Spielern, die in Hochdorf weniger Spielanteile bekommen hatten, die Möglichkeit geben konnte, sich im heutigen Spiel zu beweisen, änderten die Panthertrainer Grill/Kolb die Aufstellung. Auch diese Jungs machten ihre Sache sehr gut, so dass man mit einer 04:16 Halbzeitführung in die Kabine gehen konnte.

Nach der Halbzeit war bei den Jungpanther etwas die Luft raus. Die Schnelligkeit und die absolute Überzeugung in das 1 vs. 1 zu gehen, fehlte. Technische Fehler häuften sich und ließen Eckbachtal einfache Kontertore erzielen.  Trotz alldem konnte man die Führung von 12 Toren stets verteidigen, so dass in der 30. Minute bereits der Auswärtssieg feststand. Am Ende legten die Jungs noch mal eine Schippe drauf und jeder Spieler konnte sein Tor erzielen!

Der Endstand in Dirmstein lautete 17:34 für die HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Nun heißt es nochmal fokussiert in die kommende Trainingswoche zu gehen, denn vor den Herbstferien warten die Südpfalz Tiger, welche ebenfalls verlustpunktfrei aus den letzten Spielen gehen. Es gilt also die Tiger in der heimischen Ganerbhalle nicht zu unterschätzen!

Es spielten:

Ahmet Dogany (TW), Finn Hainbach (7), Max Roth (5), David Kaltschmitt (3), Olivier Chudzik (3), Linus Klatz (3), Marc Riffelmacher (10), Philipp Günthert (1), Florian Ott (1), Noah Vögele (1),

mE3: Mit knapper Niederlage

Am vergangenen Samstag empfingen die Jungs der HSG den TV Hochdorf 2. Nachdem bereits die mE 1 und die mE 2 mit einem Sieg in die Runde gestartet sind, wollten die Jungs der mE 3 ebenfalls ihr erstes Rundenspiel gewinnen. Umso motivierter gingen die heimischen Panther in das Spiel und konnten sich bereits früh mit 3:0 absetzen. Diesen 3 Tore Vorsprung verteidigten die Panther bis zur Halbzeit (7:4). Auch nach der Pause verlief das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe der TVH in der 29. Minute zum ersten Mal ausgleichen konnte. In dieser Phase konnten sich die Gäste viele Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten der Panther zu Nutze machen und gingen sogar in Führung. Als die Panther 2 Minuten vor Schluss mit 12:14 in Rückstand geriet, schien das Spiel endgültig entschieden. Doch die Mannschaft kämpfte sich nochmal ran, konnte jedoch den Ausgleich nicht mehr erzielen und verlor ihr erstes Rundenspiel mit 13:14.

Für die Panther spielten:
Mika, Lisa(3), Johannes V.(3), Sophia(1), Mattis, Timo(1), Lars, Adrian(1), Martin(1), Paula, Johannes G.(3), Alexander

HSG-Damen I: Torjägerinnen von Trifels nicht in Griff bekommen

Dudenhofen (kc). Am Samstag spielten die Damen von Trainer Bruno Caldarelli in der Gan­erbhalle gegen die HSG Trifels und dabei kassierten sie eine 27:32 (10:16)-Niederlage.

Obwohl Trainer Caldarelli seine Sieben auf die beiden Torjägerinnen der Gäste eingestellt und auch im Training darauf hingearbeitet hatte, bekamen seine Spielerinnen Lisa Hamsch und Laura Klein nicht in den Griff. Hamsch erzielte wie schon am Vorsonntag 10 Treffer, Klein war erneut fünfmal erfolgreich und da Lena Geenen ebenfalls fünf Tore erzielte, waren diese drei fast allein für die Trefferausbeute verantwortlich.

„Hamsch und Klein haben viel Musik aus dem Rückraum gemacht. Wir haben sie einfach nicht in den Griff bekommen. Vor allem in 1:1-Situationen war Hamsch überragend“, betonte der HSG-Trainer. „Unsere Torhüterinnen Lisa Heid  und  Jenny Adar haben aber dennoch toll gehalten, sonst wäre die Niederlage noch höher ausgefallen“, erklärte Caldarelli.

Zwar hielten die Gastgeberinnen in den ersten Minuten noch mit bis zum

3:3 (4.), nach dem 4:5 in der siebten Minute setzte sich Trifels aber ab.  „Bis zum 3:5 war es noch im Grünen Bereich, doch standen wir schlecht zu den Gegenspielern“, bestätigte Caldarelli, der dann Trifels auf 4:8 und 5:10 davonziehen sah. Der Bann war gebrochen, die Gäste auf Siegeskurs und schon deutlich gestaltete sich das 10:16-Halbzeitergebnis.

„Wir haben die 1:1-Situationen nicht gut gelöst“, befand der HSG-Trainer, der die klare Niederlage auch auf seine Kappe nahm.

„Vielleicht habe ich Trifels zu schwach geredet, um meine Spielerinnen aufzubauen, wir hatten uns viel mehr vorgenommen“, sagte er. Nach 40 Minuten war die Begegnung gelaufen, da führte Trifels mit 13:23.

Aufgesteckt hat die HSG-Sieben dennoch nicht, verkürzte durch Hannah Riederer auf 27:32. „Am Angriff hat es nicht gelegen, unsere Abwehrleistung war nicht gut“, sagte Caldarelli.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Mit toller Einstellung zum Sieg über Edigheim

Schifferstadt (kc). Nach zwei Spieltagen steht die HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Verbandsliga an der Tabellenspitze. Es ist nur eine kurze Momentaufnahme, doch nach dem Erfolg in Offenbach gab es auch gegen den Favoriten TV Edigheim am Sonntagabend in der Wilfried-Dietrich-Halle einen 27:23 (15:8)-Sieg. „Die Einstellung hat von der ersten Minute an gestimmt“, freute sich Trainer Siggi Oetzel nach dem Erfolg.

Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die HSG ein Spiel wie schon lange nicht mehr. Die Abwehr stand stabil und die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit war wesentlich besser als noch beim Auftaktspiel in Offenbach. Auf Nicolas Claus im Tor war zudem Verlass, er parierte von Beginn an einige freie Bälle und so konnte sich die HSG nach dem 2:2 auf

7:2 absetzen (12.). Ein kurzer Durchhänger schien das Spiel kippen zu lassen, denn Edigheim kam  nach 22 Minuten auf 9:7 heran. Aber die HSG fasste nach der Auszeit von Trainer Oetzel wieder Tritt und erzielte sechs Treffer zum überraschenden 15:8-Pausenstand.

Das war ein Paukenschlag, mit dem niemand gerechnet hatte, denn Trainer Oetzel kann sich nicht daran erinnern, jemals gegen Edigheim gewonnen zu haben. „Wichtig war, dass wir den Mittelmann gut im Griff hatten, er konnte keine Anspiele an den Kreis machen,“ lobte der Trainer seine Abwehr. Die HSG blieb tonangebend, baute ihren Vorsprung immer weiter aus und lag in der 44. Minute mit 20:13 in Führung. Das hohe Tempo forderte gegen Ende dann jedoch etwas Tribut und auch die Edigheimer Auszeit beim Stand von 22:16 brachte danach eine Wende, denn drei Tore in Folge machten das Spiel beim 22:19 wieder spannend.

„Die 5:1-Abwehr forderte doch etwas die körperliche Stituation, doch wir sind nicht unruhig geworden, haben auf unsere Chancen gewartet, während Edigheim schnell abschließen musste“, sagte Trainer Oetzel nach der Partie. Auch die Manndeckung der Gäste brachte in den SCelussminuten keine Wende mehr, die HSG brachte die Begegnung auch nach dem 25:23 sicher über die Zeit. „Ich bin vollauf zufrieden“, bekundete der Trainer nach dem Erfolg über einen der stärkeren Gegner in der Verbandsliga.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Chancenverwertung war nicht

Dudenhofen (kc).  „Wir sind noch nicht ganz in der neuen Klasse angekommen, aber wir können mithalten, wir müssen nur etwas cooler vorm Tor sein“, sagte Trainer Patrick Barbier nach der 23:26 (11:13)- Heimniederlage der HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der A-Klasse gegen den TV Offenbach III.

Mit einer recht jungen Truppe und dem routinierten Tobias Garrecht im Tor trat Offenbach in der Ganerbhalle an. Die HSG als Neuling hielt recht gut mit, kam nach dem 3:3 sogar zu einer 7:5-Führung und lag dann auch 10:8 in der 18. Minute vorne, doch konnten sie das hohe Niveau nicht halten. „Wir haben am Anfang einfach zuviel verworfen“, haderte auch diesmal Barbier mit der Chancenverwertung seiner Sieben.

Ankreiden musste er sich auch, dass er zuviel wechselte, wodurch ein Bruch ins Spiel kam und Offenbach dadurch gestärkt wurde. Doch keine Mannschaft konnte sich absetzen, es entwickelte sich nach der Pause ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für den TVO, der sich nach dem 20:21 auf 21:25 absetzte. Als danach die HSG sogar noch einen Siebenmeter beim Stand von 22:25 verwarf, kam Offenbach den beiden Punkten näher, nahm eine Auszeit und brachte den Sieg mit 23:26 unter Dach und Fach.

„Nuancen entschieden diesmal. Wir scheitern vorne, kriegen einen Konter und kassieren ein Tor. Positiv aber die erste Welle mit Musterpässen der Torhüter Tim Fritzmann und Ronnie Handwerker, wir müssen weiter arbeiten, denn wir sind nicht chancenlos in der Liga“, sagte Barbier.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)