Männliche A1-Jugend: Titel sicher nach Hause geholt

Das Nachholspiel gegen die Mannschaft aus Kandel war auch zugleich das erste Matchballspiel für die männliche A-Jugend der HSG. Da die Mannschaft bisher nur einen Verlustpunkt in der Runde kassiert hatte, war dies die erste Chance den Meistertitel in der RPS Oberliga sicher nach Hause zu holen. In der eigenen Halle vor rund 100 Fans galt es nun 60 Minuten Vollgas zu geben. Das Ziel der Mannschaft war von Anfang an klar und so starteten sie konzentriert in das Spiel.

Wie schon im Hinspiel begann die Partie sehr ausgeglichen und beiden Mannschaften gelang es schnelle Tore zu erzielen. Erst nach zehn Minuten konnte sich die HSG ein erstes Mal auf drei Tore absetzen. Im Angriff wurden die Chancen durch diverse Kreuzbewegungen einfach herausgespielt, jedoch im Gegenzug kassierte man hinten das Gegentor vom gegnerischen Spieler Christoph Kunz. Erst nachdem sich die Deckung auf ihn eingestellt hatte, gelang es hinten stabiler zu stehen und die gegnerischen Angriffe ohne Gegentor zu überstehen. Es folgte ein 6:0- Lauf der HSG, bei dem sie von 11:9 auf 17:9 kurz vor Halbzeit davon ziehen konnten. Durch diesen Vorsprung verschaffte sich die HSG Luft zur Halbzeit und es konnte mit einer Führung von 19:12 in die zweite Hälfte gestartet werden. Das Ziel der Meisterschaft war somit schon zur Halbzeit zum Greifen nah. Hierbei wurde die Mannschaft trotzdem nicht überheblich, sondern nutzte ihre Motivation, um in der zweiten Hälfte mit einem hohen Tempo weiterzuspielen. Die Trainer Laura Leonhardt und Matthias Handrich nutzten dies, um noch einmal allen genügend Spielzeit zu gewährleisten. Die HSG war nicht mehr zu stoppen, die Mannschaft spielte sich in einen Rausch aus Kontern und gab Kandel nicht mehr die Chance noch einmal heranzukommen. Über 24:14, 28:16 und 34:18 konnte die Führung zehn Minuten vor Ende sogar auf 16 Tore ausgebaut werden. Jeder Spieler, der eingewechselt wurde, gab 120 Prozent auf dem Spielfeld, um die Meisterschaft drei Spiele vor Rundenende sicher nach Hause zu holen. Jedes Tor wurde jubelnd gefeiert und mit dem Abschlusspfiff der Schiedsrichter Kuntz/ Möhle das Endergebnis von 40:24, was zugleich die Meisterschaft bedeutete. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und ihre Trainer, die sich den Titel mehr als verdient haben.

Adrian Stögbauer, Jonas Nessel (1), Jonathan Schmauß (2), Dominik Selinger (2), Paul Schutzius (4), Eric Schneider (2), Lorenz Worf (6), Moritz Leonhardt (5), Jonas Schön (2), Duc-Anh Nguyen, Niklas Klein (5/1), Marc Dennhardt (6), Dominik Bachmann (5), Adrian Taday,  Marco Wahl, Christian Streib

Panthercamp 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren fand auch 2018 wieder ein Panthercamp der HSG in den Sporthallen Schifferstadts statt. In der vergangenen Woche konnten ca. 50 Kinder im Alter von 10-13 Jahren wieder neue Fähigkeiten rund um den Sport Handball erlernen. Hierbei wurden sie von qualifizierten Trainern der HSG und aus auswärtigen Vereinen gefördert und gefordert. Drei Tage trainierten die Kinder in leistungsdifferenzierten Gruppen, auf die die entsprechenden Übungen zu Abwehr-/ Angriffsverhalten, Wurftechniken und Torwarttraining angepasst wurden. Das Erlernte konnte dann am Ende jeden Tages in einem Abschlussspiel direkt angewendet werden.

Tag 1: Zu Beginn des Camps wurden bei gemeinsamen Spielen die Stärken und Schwächen der einzelnen Teilnehmer begutachtet und daraus folgend die Leistungsgruppen eingeteilt. In diesen Kleingruppen lag an Tag 1 der Fokus vor allem auf Koordination, kleinen Spielen und das Erlernen der Grundbewegungen von Abwehr und Angriff. Nach den einzelnen Trainingseinheiten wurde dann in der Wilfried-Dietrich Halle miteinander und gegeneinander gespielt- ein erstes Spiel, bei dem die Nachwuchstalente die neu erlernten Tipps und Tricks anwandten und den Trainern zeigten, was sie an Tag 1 alles gelernt hatten.

Tag 2: Am zweiten Tag bestand das Training aus einem Stationenparkour, der in den verschiedenen Hallen aufgebaut wurde. Die Gruppen durchliefen, morgens und mittags, die jeweiligen Stationen mit ihrem persönlichen Betreuer, der zugleich Ansprechpartner der Kinder für die Zeit im Camp war. Hauptaugenmerk lag hierbei wieder auf dem Wurftraining und Kooperationen in Kleingruppen angepasst auf das jeweilige Alter und den Leistungsstand der Kinder. Wichtig als Grundlage für ein Zusammenspiel ist natürlich auch das entsprechende Teambuilding, was bei einzelnen Stationen spielerisch geschult wurde. Bei den jüngsten Teilnehmern wurde dies in Form von kleinen Wettkämpfen und Spielen geübt, während bei den Großen handballerische Aspekte eingebaut wurden.

Tag 3: Zum Abschluss des Camps durchliefen die Kids morgens noch einmal einzelne Stationen, bei denen für die Kleinen das Eins-gegen-Eins Verhalten im Vordergrund stand und für die Großen die Kooperation mit den Mitspielern sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Zum Mittagessen gab es dann die erste Überraschung für die Kinder, denn Conny, das Maskottchen der Rhein-Neckar Löwen, war zu Gast. Nach Connys Besuch stand das Highlight des Camps an- die Wahl zum All-Star Team mit anschließendem All-Star Game. Dieses gewählte Team hatte die Ehre gegen die Trainer des Panthercamps spielen zu dürfen. Jede Leistungsgruppe bestimmte hierbei selbst, welches Kind Teil des All-Star Teams sein durfte. Der jeweilige Betreuer der Leistungsgruppe kürte zudem das „sozialste Kind“ und die Trainer wählten das stärkste Kind aus jeder Gruppe aus. So entstand ein All-Star Team mit 12 Feldspielern und zwei Torhütern, die dann gegen die Trainer antreten durften. Nach spannenden 15 Minuten gewannen die Trainer mit 10:9 ganz knapp gegen ein sehr starkes Nachwuchsteam. Da jedoch alle Kinder noch einmal selbst spielen sollten, gab es am Ende noch ein finales Turnier, bei dem vier gemischte Mannschaften gegeneinander antraten und als Abschluss des Camps gemeinsam Handball spielten.

Wir danken allen Teilnehmern und Trainern, die das Camp ermöglicht haben und freuen uns auf das nächste Camp mit Euch!

mD1: Panther schlagen zu Hause auch Friesenheim

Am vergangen Sonntag gastierte in der heimischen Ganerbhalle der Tabellenführer aus Friesenheim. Die Panther hatten mit den Eulen noch eine offene Rechnung, denn im Hinspiel führte man lange Zeit und verlor trotz guter Leistung noch.

So entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine extrem ausgeglichene Partie auf einem hohen Niveau. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und immer wieder wechselte die Führung. Zur Pause führten die Gäste aus Ludwigshafen mit einem Tor.

Nach dem Wiederanpfiff war wieder das gleiche Bild zu sehen: 2 sehr gute Pfalzligamannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Bis zu 31. Minute konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Doch nun konnte Noel Korn mit einigen spektakulären Paraden dafür sorgen, dass sich die Panther erstmals mit vier Toren absetzen konnten. So stand es zwei Minuten vor Schluss 26:22 für die HSG. Die Eulen drehten daraufhin nochmals auf und stellten auf Manndeckung um. Dies fruchtete so gut, dass es 30 Sekunden vor Ende nur noch 26:25 für die Gastgeber stand. Die Trainer Grill/Kolb nutzten die verbleibende Auszeit, um die Jungs auf die letzten entscheidenden Sekunden der dramatischen Partie einzustellen. Nun war es David Binder, der die Verantwortung übernahm und zum 27:25 Endstand einnetzte. Unter tosendem Applaus der gut gefüllten Ganerbhalle feierten die Jungs anschließenden den Coup gegen den Pfalzmeister aus Friesenheim.

Die Panther bleiben somit zu Hause ungeschlagen und beenden die Saison in der Heimtabelle auf dem ersten Platz. Am kommenden Sonntag geht es dann im letzten Saisonspiel der Saison gegen die JSG Mundenheim/Rheingönnheim.

Es spielten: Korn, Chudzik – Eichenlaub (2), Oschatz (1), Wille (1), Rieder, Dennhardt (2), Radoev (1), Mattern, Riffelmacher (8), Kabasaj (3), Binder (9), Sager, Merklinger

HSG-Herren II: Spiel auf Messers Schneide gewonnen

Dudenhofen (kc). „Beide hätten gewinnen können. Das war ein Spiel auf Messers Schneide und wurde einem Spitzenspiel mehr als gerecht“, freute sich Patrick Barbier, Trainer der B-Klassen-Sieben der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach dem 20:19 (11:8)-Erfolg über Spitzenreiter TSV Kandel II.

Rund 100 Zuschauer bildeten eine tolle Kulisse für die Schlagerbegegnung, bei der die HSG den Südpfälzern möglicher Weise die Meisterschaft streitig gemacht hat. Während Kandel alle Spiele absolviert hat (26:6 Punkte), stehen bei der HSG (24:4) noch zwei Begegnungen aus und wenn sie dabei drei Punkte holen, haben sie die Meisterschaft in der Tasche.

„Es war ein Handball-Krimi“, bestätigte Trainer Barbier, der sein Team mit einer gut aufgestellten 5:1-Deckung operieren ließ, hinter der Ronnie Handwerker im Tor wieder einmal Zeichen setzte. Nicht nur, dass er drei Siebenmeter parierte, auch einige freie Würfe wischte er weg und hatte großen Anteil am knappen Erfolg. Nahtlos passten sich neben Hannes Weißenmayer und Philipp Marceaux auch die übrigen Spieler an das hohe Niveau an, erspielten sich eine ganze Reihe von Chancen, von denen einige aber auch nervlich bedingt vergeben wurden.

Mitte der ersten Halbzeit setzte sich die HSG nach dem 6:5 zum 11:8-Pausenstand ab, kam noch besser aus der Kabine und nutzte dies zum

15:10 aus. „Ab der 45. Minute sind uns etwas die Ideen ausgegangen“, bestätigte der Trainer und so kam Kandel nochmals auf 18:17 heran, eine Wende schien möglich. Stefan Kaiser und Gideon Metzger per Siebenmeter trafen zum 20:17 und damit zur Vorentscheidung. Für Kandel reichte es nur noch zum 20:19 in einer betont fairen Begegnung.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Nahtlos an schlechte Leistung

Dudenhofen (kc). An Dominik Selinger lag es nicht, dass die Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Verbandsliga gegen die TSG Friesenheim III mit 30:33 (11:18) das Nachsehen hatten. Der junge Spieler, aus der A-Jugend hochgeholt, zeigte eine bravouröse Leistung, war zielstrebig in seinen Aktionen und mit sechs erfolgreichen Abschlüssen auch erfolgreichster HSG-Werfer. „Ihm war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel“, sagte HSG-Trainer Siggi Oetzel.

Personell passte überhaupt nicht ins Konzept, dass David Kolb ausfiel und auch Lucca Biallas aufgrund einer Erkältung nicht zur Verfügung stand. Aber das war nicht das ausschlaggebende für die desolate Vorstellung in der ersten Halbzeit. „Wir haben nahtlos an die Leistung wie gegen OBKZ angeknüft, wie eine Jugend-Mannschaft sind wir vorgeführt worden“, fasste es Trainer Oetzel in deutliche Worte. Keine taktischen Vorgaben sind umgesetzt worden. „Wir wollten das Tempo hochhalten, haben uns aber dem Schlafwagen-Handball der TSG angepasst, doch die haben Tore erzielt und wir nicht“, zeigte sich der Trainer mit der ersten Halbzeit in keiner Weise zufrieden.

In Führung lag die HSG nie, 0:1, 1:3, 5:6 – dann war der Zug für die Gastgeber vor 50 Zuschauern abgefahren, sie brachten kein Bein mehr auf den Boden und mussten die Cleverness der routinierten TSGler anerkennen.

Aber es kam auch kein Aufbäumen. So kam die TSG über das 6:9 zum 9:15 und schließlich zum deutlichen 11:18-Pausenstand.

„In der ersten Halbzeit war es ein ganz blamabler Auftritt, alles halbherzig, ohne Gegenwehr und ich sah auch keine Körpersprache. In der Pause habe ich dann an die Ehre appelliert“, erklärte der Trainer, der dann eine leichte Besserung des Spiels sehen konnte. Immer wieder jedoch in Verbindung mit Dominik Selinger. Auf 15:19 kam die HSG dran, dann drehte Friesenheim wieder auf, dominierte nach Belieben und mit der Routine der ausgebufften Mannschaft ließ die TSG die Gastgeber immer wieder auflaufen.

Im Zeichen des sicheren Sieges ließ der Gast die Zügel etwas schleifen, die HSG kam auf 28:30 heran, aber es war nur ein leichtes Aufflackern und eine leichte Resultatsverbesserung zum 30:33.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Klassenerhalt nach Sieg perfekt

Dudenhofen (kc). „VTV Mundenheim und Lambsheim/Frankenthal können uns nicht mehr einholen“, freute sich Katja Brill, Trainerin der Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach dem 24:20 (13:8)-Erfolg über die SG Lambsheim/Frankenthal. Nach dem Erfolg über Schlusslicht Mundenheim war es der zweite Sieg in Folge, der den Klassenerhalt in der Pfalzliga bescherte.

Recht schnell übernahmen die Spielerinnen der HSG das Geschehen auf dem Feld, ließen den Gast nur beim 1:1 mitspielen. Danach übernahmen sie souverän die Initiative. „Zwischendurch haben wir recht gut gespielt, waren auf Konter aus, haben aber auch in den Eins-gegen-Eins-Situationen uns gut durchgesetzt“, sah die Trainerin das Erfolgsrezept. Nach dem 4:1 kam der Gast beim 5:4 noch einmal auf Augenhöhe, doch danach setzte sich die HSG deutlich ab. Zwei verwandelte Strafwürfe von Annalena Scheib, die Treffer von Sandra Bäuerle und Melissa Hoffmann brachten das beruhigende 9:4, das Lambsheims Trainer Norbert Landau zur Auszeit nötigte.

Anna Isselhard und erneut Sandra Bäuerle trafen zum 11:4 und diese sieben Tore Vorsprung gaben der jungen Mannschaft weiteres Selbstvertrauen. Die Abwehr stand und und nach vorne ging es flott. Das

13:8 zur Pause war zwar noch keine Vorentscheidung, doch darauf konnte Trainerin Brill aufbauen. 15:8, 17:10 und 20:12 waren Spielstände, die auf ein deutliches Ergebnis schließen ließen. „Aber dann haben wir den Faden verloren, wir kamen nicht mehr mit der starken 5:1-Deckung zurecht und Lambsheim konnte einige Konter nutzen“, sagte Trainerin Brill.

Zwar hielt die HSG lange Zeit einen sicheren Vorsprung, machte es gegen Ende aber noch einmal spannend, als Lambsheim beim 23:20 bis auf drei Treffer herangekommen war. Rina Schmitt per Strafwurf erzielte in der letzten Minute den Endstand, womit die HSG alle Abstiegssorgen abgeschüttelt hat. Sandra Bäuerle mit neun Treffern (vier Siebenmeter) und Katja Brill mit fünf erfolgreichen Abschlüssen erzielten die meisten HSG-Tore in einem recht guten Spiel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

Männliche A1-Jugend: Meisterschaft in Sicht

Nach der dreiwöchigen Spielpause und einer wohlverdienten Trainingspause stand am vergangenen Samstag die weiteste Auswärtsfahrt der HSG Panther an. Die Fahrt ging zum saarländischen Verein HSG Fraulautern-Überherrn.

Wie schon im Hinspiel fand die HSG zu Beginn eher schwer ins Spiel und ließ einige Torchancen liegen. In der Deckung wurden dem Gastgeber vor allem im Zentrum Lücken geboten, welche oftmals zum Torerfolg der HSG Fraulautern führte. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten – 2:2, 4:4 und 5:6 – und den ersten drei Verwarnungen für die Panther gelang es der Mannschaft mehr Stabilität in die eigene Abwehrreihe zu bringen und somit leichte Gegentore zu verhindern. Eine erstmalige vier Tore Führung zum 6:10 (16. Minute) zwang den Gastgeber die erste Auszeit zu nehmen. Lukas Schwindling erzielte zwei Treffer in Folge und brachte die HSG Fraulautern wieder auf zwei Tore (8:10) heran. Die Panther nahmen eine Auszeit fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte, um die Mannschaft noch einmal wachzurütteln. Dies gelang den Trainern Laura Leonhardt und Matthias Handrich, sodass die Mannschaft mit einem 0:3-Lauf auf 10:16 zur Halbzeit davon ziehen konnte. Ein wichtiger Vorsprung den die HSG auch im zweiten Durchgang ausbauen konnte und direkt nach der Halbzeit auf neun Tore Führung davon zog (11:20, 37. Minute). Die Abwehr stand nun viel stabiler als im ersten Durchgang und man konnte leichte Ballgewinne erzielen, die zu schnellen Gegenstoßtoren führten. Die HSG bewies erneut den nötigen Teamgeist und Siegeswille, um weiterhin das Ziel der Meisterschaft zu verfolgen. So spielten sie konzentriert weiter und zogen über 14:23, 17:26 und 18:28 auf bis zu zehn Tore davon. In dieser Phase probierte die Mannschaft vieles aus und spielte teilweise mit zwei Kreisläufern, um die gegnerische Abwehr vor neue Aufgaben zu stellen. Jeder Spieler kam so zu seiner gewünschten Einsatzzeit und es konnten sich alle in die Torschützenliste eintragen. Die HSG Fraulautern-Überherrn kam noch einmal auf sechs Tore heran, bevor Paul Schutzius mit dem Schlusspfiff das Tor zum Endstand von 26:33 gelang. Ein weiterer wichtiger Sieg im Kampf um die Meisterschaft, der dafür sorgte, dass die Mannschaft am kommenden Donnerstag den Titel vor Ende der Saison holen kann.

Adrian Stögbauer, Jonas Nessel (3), Dominik Selinger (3), Eric Schneider (2), Lorenz Worf (1), Moritz Leonhardt (2), Duc-Anh Nguyen, Niklas Klein (10/2), Dominik Bachmann (1), Simon Richter (4), Paul Schutzius (7), Adrian Taday

HSG-Herren I: Wiedergutmachung – sonst nichts

Dudenhofen (kc). Für die Handball-Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt geht es morgen Sonntag, 18 Uhr in der Dudenhofener Ganerbhalle gegen die TSG Friesenheim III in erster Linie um Wiedergutmachung.

Noch nicht einmal wegen der Hinspielniederlage, die in zwei Abschnitten zustande kam, da die erste Begegnung beim Stand von 14:10 nach 23 Minuten aufgrund der schweren Verletzung von Jannik Messerschmitt abgebrochen worden war. In der Fortsetzung hatten die Spieler von Trainer Siggi Oetzel dann ebenfalls keine Chance, unterlagen mit 32:28 noch gut bedient.

Viel wichtiger ist dem Trainer, dass sein Team die letzten drei Spiele mit den Niederlagen gegen Edigheim und Oggersheim sowie der desolaten Vorstellung beim 35:35 gegen OBKZ vergessen machen lässt. „Das Spiel war blamabel und das haben wir auch thematisiert und daher versuchen wir gegen eine abgezockte Mannschaft Wiedergutmachung“, sagte der Trainer.

Dabei spielt das Ergebnis noch nicht einmal die entscheidende Rolle, vielmehr will er eine gänzlich andere Einstellung auf dem Feld sehen.

„Ich erwarte, dass sie 60 Minuten lang Tempo gehen, denn die Runde ist noch nicht vorbei und das sind wir auch unseren Zuschauern schuldig“, appellierte Oetzel an seine Sieben. Sie kann mit der Formation der letzten Spiele antreten, denn die vor drei Wochen noch angeschlagenen Spieler haben konditionell aufgeholt. „Personell haben wir keine Probleme, lediglich hinter David Kolb, der nach einer Platzwunde genäht wurde, steht ein Fragezeichen“, informierte der Trainer.

Was Friesenheim zu spielen versteht, ist hinlänglich bekannt, auch dass sie körperlich einige Vorteile besitzen und auch aufgrund ihrer höherklassigen Erfahrung ausgebufft auf der Platte stehen. Im Spiel auf den Kreis wird die HSG nur schwerlich Lücken aufreißen können. „Da müssen wir unsere läuferischen Vorteile zum Tragen bringen, einfache Tore erzielen, denn die Friesenheimer Spieler wollen nicht unbedingt viel rennen“, erklärte Oetzel, der in den letzten drei Spielen noch Ziele hat. „Ich will nicht mit 17 Punkten aus der Runde heraus, wir wollen noch zwei Spiele gewinnen“, erwartet er auch von seinen Spielern die entsprechende Einstellung. Friesenheim ist mit 20:18 Punkten Fünfter und die HSG belegt mit 17:21 Zählern den achten Rang.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Kandel von der Spitze verdrängen

Schifferstadt (kc). Die Sieben von Trainer Patrick Barbier geht hochmotiviert in die drei letzten Spiele in der B-Klasse. Die zweite Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt erwartet am Sonntag, 20 Uhr in der Dudenhofener Ganerbhalle Spitzenreiter TSV Kandel II. Die Südpfälzer haben 26:4 Punkte auf dem Konto, bestreiten das letzte Spiel, die HSG folgt mit 22:4 Zählern auf dem zweiten Platz.

Nur diese beiden Mannschaften können noch die Meisterschaft unter sich ausmachen, da der Drittplatzierte Heiligenstein mit noch zwei Spielen und 21:7 Punkten nicht mehr eingreifen kann. Heiligenstein kann jedoch ebenso wie der Fünfte Lingenfeld/Schwegenheim das Zünglein an der Waage spielen und der HSG die Suppe versalzen. In Schwegenheim muss die HSG antreten, im letzten Spiel gastiert Heiligenstein bei der HSG.

So gesehen ist die Begegnung gegen Kandel von entscheidender Bedeutung für den Saisonschluss. „Wir müssen bis zur letzten Minute Vollgas geben, wenn wir Meister werden wollen“, sagte Trainer Barbier. Um noch lange die Spannung hochzuhalten, braucht die HSG einen Sieg. „Das muss das Ziel sein, in eigener Halle“, erklärte der Coach. In bester Besetzung kann die Barbier-Sieben nicht antreten, doch wusste sie dies auch in der Vergangenheit durch Einsatz und unbedingten Willen auszugleichen. „Wir wollen in eigener Halle den kleinen Schritt zur Meisterschaft machen, doch auch Kandel will den Titel für sich“, erwartet Barbier ein packendes Spiel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Gegen Tabellennachbarn nachlegen

Dudenhofen (kc). Wichtig für die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt war der letzte 23:17-Erfolg gegen Schlusslicht VTV Mundenheim vor der Osterpause. Morgen Sonntag, 16 Uhr, können sie in der Dudenhofener Gan­erb-Halle nachlegen und gegen den Tabellennachbarn SG Lambsheim/Frankenthal zwei weitere bedeutsame Punkte für den Klassenerhalt sichern.

Noch drei Spiele stehen in der Pfalzliga für die HSG-Damen auf dem Programm, wobei es gegen die SG am Sonntag die wohl leichtere Aufgabe zu bewältigen gibt. Am vorletzten Spieltag ist nämlich der derzeitige Tabellenzweite, die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam Gastgeber, die sich immer noch Chancen nach ganz vorne ausrechnet. Sechs Mannschaften am Tabellenende trennen lediglich drei Punkte, wobei die FSG Hauenstein/Rodalben mit 14:24 Punkten dieses Feld anführt. Die FSG ist am letzten Spieltag zu Gast bei der HSG.

Kalkuliert man das Gastspiel in der Kuhhardter Rheinberghalle gegen OBKZ mit einer Niederlage ein, kommt es auf die beiden anderen Begegnungen an. Zwei Heimspiele gegen direkte Konkurrenten und Tabellennachbarn sollten für den Klassenerhalt zu nutzen sein. Trainerin Katja Brill hat mit ihrem Team und einer stabilen Abwehr gearbeitet und will auch den SChwung des letzten Sieges mitnehmen.

In personeller Hinsicht sieht es besser aus, verletzte und kranke Spielerinnen haben sich zurückgemeldet. Lediglich Hannah Riederer fehlt, sie wurde an der Schulter operiert. Das Hinspiel in Frankenthal hat die HSG sicher mit 26:22 gewonnen, es war der dritte Saisonsieg von bisher sieben. „Die stabile Abwehr und das schnelle Umschaltspiel gab damals den Ausschlag, das wollen wir auch diesmal wieder versuchen“, erklärte Trainerin Brill.

Nach Schlusslicht Mundenheim (366) hat Lambsheim/ Frankenthal mit 373 Toren den schwächsten Sturm der Pfalzliga aufzuweisen. Dass sich ihre Spielerinnen etwas zutrauen und auch in die Lücken gehen, wünscht sich Trainerin Brill. „Wir müssen unbedingt die Punkt holen, damit wir uns von dem ein oder anderen Mitkonkurrenten noch etwas absetzen können“, sagte sie. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und alle Spielerinnen sind zuversichtlich, dass die Klasse gehalten wird.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)