mD1: Sieg in letzter Sekunde

Am vergangenen Sonntag bestritten unsere D1 Panther ihr erstes Heimspiel in der Ganerbhalle. Zu Gast war mit der SG OBKZ direkt ein echtes Schwergewicht, das bis zu diesem Zeitpunkt auch noch keinen Punkt abgegeben hatte.

Im Spitzenspiel der beiden verlustpunktfreien Mannschaften starteten die Gäste aus der Südpfalz sehr gut und so gingen sie schnell mit drei Toren in Führung (5. Minute). Die Panther hatten in der Abwehr wenig gegen die Rückraumspieler aus OBKZ entgegenzusetzen und der Angriff war geprägt von Fehlwürfen neben das Tor sowie Ungenauigkeiten im Passspiel. Dies führte dazu, dass die Gäste ihre Führung in der 15. Minute gar auf 5 Tore ausbauen konnten. Eine etwas lautere Auszeit des Trainergespanns Grill/Kolb zeigte nur bedingt Wirkung und so ging man mit einem verdienten 3 Tore Rückstand in die Halbzeit (11:14).

Nach dem Pausentee zeigten sich die Panther bissiger und vor allem endlich auch mit der nötigen Konzentration im Abschluss. Als die HSGler Mitte der zweiten Halbzeit nun auch endlich die beiden starken Rückraumspieler (zusammen 19 von 21 Tore) der Südpfalztiger besser verteidigten, gelang in der 36. Minute erstmals seit dem Anpfiff wieder der Ausgleich. Es entwickelte sich nun ein echter Krimi, der wahrhaftig nichts für schwache Nerven war. 30 Sekunden vor Spielende erzielten die Panther das 21:21. Doch damit nicht genug, denn mit lautstarker Unterstützung der Zuschauer und einem enormen Siegeswillen eroberten sich die Jungs 5 Sekunden vor Ende erneut den Ball und im Gegenzug wurde einer unser Spieler gefoult, was mit einem 7m geahndet wurde. Unser Schütze Marc Riffelmacher zeigte beim fälligen 7m keine Nerven und verwandelte diesen zum 22:21 Heimerfolg für die Panther.

Ein Unentschieden wäre nach dem Spielverlauf sicherlich verdient gewesen, dennoch zeigten sich die Trainer und das Team überglücklich über die beiden Punkte. Nach den Ferien wartet mit der TSG Friesenheim der nächste schwere Brocken auf die Panther.

HSG-Herren I: Hallendach undicht – später in Kreishalle gespielt

Schifferstadt (kc). Sturmtief Fabienne hatte am Sonntagnachmittag auch
etwas gegen das Handballspiel der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen die
SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam, das um 18 Uhr in der Ganerbhalle
hätte stattfinden sollen.

Durch die starken Regenfälle tropfte Wasser durch die Decke und das
Schiedsrichtergespann Bernhard Magin und Peter Transier entschloss sich,
das Spiel nicht anzupfeifen. In Schifferstadt wurde anschließend in der
Neuen Kreissporthalle eine Ausweichspielstätte gefunden und dann eine
Stunde später als geplant die Begegnung angepfiffen.

Die HSG kam auch mit diesen widrigen Umständen zurecht und wurde auch
der Favoritenrolle gerecht. Mit 42:25 (17:8) behielt die Sieben von
Trainer Siggi Oetzel die Punkte und auch weiterhin die weiße Weste, denn
nach vier Spielen liegen sie mit dem TV Hochdorf II ohne Verlustpunkt an
der Spitze der Verbandsliga. „Wir haben OBKZ nicht auf die leichte
Schulter genommen, 60 Minuten lang Tempohandball gespielt und trotz
einer klaren Führung nie die Konzentration verloren“, freute sich
Trainer Oetzel über eine gelungene Vorstellung seiner Spieler.

Noch einige Chancen hat die Sieben dabei liegen lassen. Aber auch bei
diesem Spiel fand Oetzel „ein Haar in der Suppe“: „Wir haben 25 Tore
bekommen und das sind drei, vier zuviel.“ OBKZ ging zwar in Führung,
aber schnell legte die HSG mit ihrem druckvollen Spiel nach, kam über
das 4:2 in der 14. Minute zum 8:2. Die Gäste schafften es noch einmal
auf 9:5 heranzukommen, aber danach war die HSG nicht mehr zu halten. Das
17:8 zur Pause war schon ein deutliches Zeichen.

„Die Einstellung hat gestimmt“, sagte Coach Oetzel nach der Begegnung,
denn auch angesichts der klaren Führung ließ die HSG nicht locker. 22:9,
26:13, 30:13, 37:20 waren weitere Spielstände, ehe mit dem 42:25 die
Punkte souverän geholt wurden. Die geschlossene Mannschaftsleistung
verdeutlicht, dass sich bis auf die beiden Torhüter alle Spieler in die
Torschützenliste eintragen konnten.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Ohne Chance gegen Aufstiegsfavorit

Dudenhofen (kc). Vor dem Auftauchen von Sturmtief Fabienne mit den
orkanartigen Winden und dem Starkregen spielte in der Ganerbhalle die
HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen den Spitzenreiter TSV Kandel, der mit
der TSG Haßloch die Damen-Pfalzliga anführt.

Ähnlich wie das Sturmtief fegte auch Kandel durch die Halle und über die
Spielerinnen von Trainer Bruno Caldarelli hinweg. Am Ende gab es ein
deutliches 22:43 (11:23). „Das war zu erwarten. Kandel war heute für uns
eine oder zwei Nummern zu groß“, sagte nach der Begegnung Trainer
Caldarelli. Die HSG wartet damit weiter auf den ersten Sieg.

Zwar sind erst vier von 22 Spielen absolviert, aber dennoch sagte der
Trainer: „Das wird eine harte Saison“. Neben den beiden Torhüterinnen
Jennifer Adar und Lisa Heid hatte der Coach nur acht Feldspielerinnen
dabei, recht spärlich die Bank also besetzt, was natürlich das agieren
oder reagieren für den Trainer noch schwerer machte. Dennoch kam sein
Team gut ins Spiel, hielt bis in die neunte Minute gut mit, denn da
stand es 5:5. „Zu Beginn haben wir das Tempo noch gut mitgehen können“,
erklärte Caldarelli.

Kandel nahm beim 5:7 eine Auszeit, denn den Verantwortlichen gefiel die
Situation überhaupt nicht. Von da an lief es dann auch beim
Top-Favoriten, der zum 5:10 kam. Melissa Hoffmann und Marlene Oetzel
schafften zwar noch das 7:10, doch dann zog Kandel auf 8:17 davon. Die
HSG war überfordert, konnte dem schnellen Spiel der Südpfälzer nicht
folgen. „Mit der Handlungsschnelligkeit war Kandel uns klar überlegen“,
erklärte der HSG-Trainer. Franziska Brecht mit 12 und Christine Kappes,
Svenja Schneider und Rebecca Brecht mit je sieben Toren waren nicht zu
bremsen. Aber trotz des klaren Rückstandes gab die HSG-Sieben nicht auf,
versuchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Ergebnis erträglich zu
gestalten.

„Das war schon eine richtige Klatsche“, sagte nach der Begegnung Trainer
Caldarelli. „Vorne haben wir verworfen oder technische Fehler gemacht
und dann kassieren wir gut 20 Kontertore“, kritisierte Trainer
Caldarelli, der froh ist über die Spielpause.

 

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: Niederlage trotz bestem Spiel seit langem

Schifferstadt (kc). „In der ersten Halbzeit haben wir super gespielt,
statt 14:16 zur Pause hätte es auch 15:15 stehen können“, sagte nach dem
Spiel zwischen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und der HSG Trifels
Trainer Patrick Barbier. Seine Mannschaft unterlag dem Tabellendritten
mit 27:35 (14:16).

Trifels war klarer Favorit, hatte Ober- und Pfalzliga gestählte Akteure
und spielte ein hohes Tempo, das in der ersten Halbzeit die Gastgeber in
der Wilfried-Dietrich-Halle locker mitgehen konnten. „Wir waren heiß,
sind in die Lücken gegangen, da hat man keinen Unterschied gesehen, wir
haben als Aufsteiger super gespielt“, war Trainer Barbier trotz der
Niederlage mehr als zufrieden. daran will der Trainer arbeiten. „Wir
wissen, woran wir arbeiten müssen, dennoch ist die Niederlage drei, vier
Tore zu hoch ausgefallen“, monierte Barbier.

Nach fünf Minuten stand es 2:2, ein Zwischenspurt brachte das 2:7, ehe
sich die HSG wieder berappelte und nach 25 Minuten das 12:12 erreicht
hatte. Das war die stärkste Phase der Gastgeber, die dann aber Trifels
ziehen lassen mussten. 13:16 und 17:20 waren Spielstände die die HSG auf
Tuchfühlung zeigten, ehe sich Trifels zum 20:28 absetzte. Barbier nahm
eine Auszeit, aber sein Team konnte das Blatt nicht mehr wenden,
unterlag nach dem 24:30 noch mit 27:35.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

mE1: Überzeugende erste Hälfte der mE1

Nach der deutlichen Heimpleite für die mE1 gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim 1 am vergangenen Wochenende,  arbeitete die Mannschaft im Training hart an ihren Fehlern und zeigte gute Leistungen, so dass man hochmotiviert auf das nächste Rundenspiel blicken konnte.
So traf man sich am frühen Sonntagmorgen in der Wilfried-Dietrich-Halle um vor heimischer Kulisse das Trainierte gegen den TV Kirrweiler zu präsentieren. Lediglich auf Dominik Pavicic musste man heute verzichten und konnte so auf einen 12er Kader zurückgreifen. Perfekte Voraussetzungen um endlich wieder als Team auftreten zu können.
Und auch die Jungs schienen die Motivation aus der Trainingswoche mitgenommen zu haben. Bereits nach 27 Sekunden konnte man durch Claas in Führung gehen. Auch die Abwehr schien hellwach und entschärfte in den Anfangsminuten einige Bälle, welche sofort mit Tempo in Tore verwandelt wurden und uns einen 5 Tore Lauf bescherten. Erst nach 6 Minuten kamen die Gäste zum Zug und verkürzten auf 6:1. Doch die Jungpanther hielten das Tempo hoch. Durch geschickte Aktionen ohne Foul in der Abwehr wurde der Ball gewonnen und mit sicheren Pässen nach vorne in den Angriff getragen. Auch der Angriff schien wie ausgewechselt. Die Panther prellten mit Druck in die Lücken und ließen dem Ballhalter die Vorfahrt, so dass immer wieder einfache Tor erzielt werden konnten und man nach 12 Minuten mit 12:2 in Führung lag. Auch das Zusammenspiel funktionierte nun wieder sehr gut. Durch das Laufen in den Ball und das Abspielen auf den besser positionierten Mitspieler gingen wir mit einer 17:3 Führung in die Pause. Zu erwähnen ist hierbei, dass jedes Kind bereits in der ersten Hälfte mindestens ein Tor erzielen konnte.
Das Trainerteam um David Oetzel, Anna Isselhard, Niklas Klein und Gabriel Sager entschied sich in der Halbzeit die zweite Hälfte ohne prellen zu spielen und dies den Jungpanthern abzupfeifen. So war es erforderlich weiterhin zusammen zu spielen und sich ohne Ball zu bewegen. Eingeschränkt startete man also mit einem 14 Tore Vorsprung in das 6 vs. 6.
Zwar konnte man nach 4 Minuten ein weiteres Tor erzielen, jedoch schien nun eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Versteckt hinter dem Gegenspieler und mit wenig Bewegung waren die Panther kaum anspielbar. In der Abwehr festgelaufen, versuchte man über 3 Spieler zu werfen, wodurch der Ball selten im Tor versenkt wurde. Immer wieder landete der Ball nun beim Gegner, was dieser geschickt ausnutzte um nach 6 Minuten auf 19:8 zu verkürzen. Auch die Abwehr lies nun ihre Gegenspieler unbeobachtet auf dem Feld stehen, was diese immer wieder ausnutzten um Tore zu erzielen. So fanden die Jungpanther erst nach 15 Minuten wieder in ihr Spiel und konnten durch geschickte Kombination auch ohne prellen einige Tore erzielen. Letztendlich konnte man das Spiel zwar mit einem Stand von 27:15 für sich entscheiden, war man jedoch gänzlich unzufrieden mit der 2.Hälfte.
Bis zum nächsten Auswärtsspiel am 21.10. bei der TG Waldsee werden wir weiterhin an unseren Schwächen arbeiten, doch haben sich die Jungpanthern nun erstmal die Herbstferien verdient, welche am kommenden Freitag mit einem Teambuildingevent eingeläutet werden.
Es spielten: Filip (Tor), Lisa (1), Tobias (2), Philipp (1), Annika (1), Louis (3), Claas (4), Samuel (4), Tom (2), Mathis (3), Mattis (2), Jonas (4)

mB1-Jugend: Handballkrimi mit Punkteteilung

Dudenhofen. Nachdem das erste Spiel der JmB1 verloren ging, sollten diesmal im Heimspiel in der Ganerbhalle gegen OBKZ Punkte her. Für was OBKZ genau steht weiß nicht jeder auf Anhieb, für schnellen und interessanten Handball auf alle Fälle. Den spielten die Panther aber auch und mit ihrer aggressiven 5:1 Deckung machten sie OBKZ sofort das Leben schwer. Die Südpfalztiger, wie sich selbst nennen, kamen nicht ganz so gut ins Spiel und die HSG konnte auf 4:2 vorlegen. Zwei Großkatzen im Wettstreit, das versprach ein spannendes Spiel. Die 5:1 Deckung der Panther war in der Anfangsphase einen Tick zu aggressiv und so hatten die Jungs bereits nach 10 Minuten vier 7 m Strafwürfe und drei 2 Minutenstrafen kassiert. Die 5:1 Deckung musste oft zur 5:0 Deckung bei der HSG umgebaut werden und OBKZ kam auf 5:5 heran. Der Angriff der Panther funktionierte gut und so wurden viele einfache Tore herausgespielt. Doch von jetzt an war das Spiel eine ganz enge Sache, meist lag aber OBKZ leicht in Führung, was vor allem auch ihren großgewachsenen und wurfsicheren Rückraumschützen zu verdanken war. Die Panther aber ließen sich nie abschütteln und so wurde immer wieder der Gleichstand erzielt. Ein ums andere Mal konnte die Deckung der Panther Bälle erobern, um dann aber beim beginnenden Tempogegenstoß den Ball gleich wieder an OBKZ zu verlieren. Dadurch hatte das Spiel unheimlich viel Dynamik und für Spannung war sowieso gesorgt, da sich keines der Teams wirklich absetzen konnte. Erst zum Ende der ersten Halbzeit gelang OBKZ nach drei Toren in Folge das 12:15, das die Panther aber wieder auf 14:15 verkürzen konnten. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabine.

Die Panther kamen eindeutig besser aus der Halbzeitpause und legten gleich mächtig los. Schon nach wenigen Minuten konnten unsere Jungs auf 24:20 davonziehen. Die Abwehr hatte sich jetzt besser auf die Rückraumschützen eingestellt und Bryan Collins im Tor parierte einige Distanzwürfe sehr sicher, was die Pantherfans mit Begeisterung aufnahmen. Einen weiteren Spieler muss man bei der HSG hervorheben: Jonas Dissinger erzielte 12 Tore und war auch in der Abwehr als vorgezogener Spieler in der 5:1 Deckung stetes gefährlich für den Gegner. Wer allerdings jetzt dachte, dass die Panther den Sieg in der Tasche hätten, sah sich getäuscht. Die Südpfalztiger kämpften sich wieder in der 45 Spielminute auf 27:27 heran. Der Handballkrimi nahm nun erst recht richtig Fahrt auf. Nachdem die Panther das 28:27 erzielten, konnte Jonas Dissinger einen 7 Meter nicht verwandeln und eine Minute vor Schluss stand es auf einmal 28:29 für OBKZ. Undenkbar, wenn das Spiel noch verloren geht, dachten wohl alle Pantherfans und die Stimmung war am Höhepunkt. Thorben Stelter erzielte nur eine halbe Minute vor dem Ende noch den Ausgleich zum 29:29, nachdem er mit 6 Toren auch über die ganze Spielzeit recht erfolgreich war. In den letzten Sekunden gehörte der Ball den Südpfalztigern, die auch nochmal beherzt aufs Tor warfen. Den Zuschauern stockte der Atem, als Bryan Collins den letzten Wurf von OBKZ sicher parierte. Das Unentschieden war gerettet und der erste Punkt gewonnen, in einem Krimi der lange Zeit keinen nach dem klaren Sieger aussehen ließ. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit hätten sich die Panther selbst belohnen könnten, konnten dann aber OBKZ nicht auf Distanz halten. Viel spannender kann Handball eigentlich nicht sein!!!!

Spieler: Bryan Collins, Lukas Rieder (1), Lars Maiwald (1), Gabriel Schmauß (1), Jonas Dissinger(12), Jannik Kabasaj, Thorben Stelter (6), Axel Muskat (3), Joel Gotschling (2), Mourad Wissam(3), Dennis Mischler

HSG-Herren I: Nur eine scheinbar leichte Aufgabe

Dudenhofen (kc). Auf die HSG Dudenhofen/Schifferstadt wartet eine ganz
heikle Aufgabe, die nicht so ohne weiteres zu lösen sein wird. In der
Dudenhofener Ganerbhalle gibt die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam
eine Kostprobe ihres Könnens. Anspiel 18 Uhr.
Auf den ersten Blick scheint ein klarer Erfolg der Gastgeber
vorprogrammiert, denn OBKZ ist nach zwei Spielen mit 0:4 Punkten
Letzter, die HSG nach drei Spielen und drei Siegen mit 6:0 Zähler
Tabellenzweiter hinter dem TV Hochdorf II. „Wir werden es tunlichst
vermeiden, sie zu unterschätzen“, sagte HSG-Trainer Siggi Oetzel, der
diese Woche sein Hauptaugenmerk darauf verlegt hat, seine Spieler auf
dem Boden zu halten.
Sie haben einen tollen Start hingelegt, umso mehr, da es gegen
gestandene Verbandsligateams ging, die auch in der Endabrechnung weit
vorne gesehen werden. Doch auf dem bisherigen Erfolg, der ja nur eine
kurze Momentaufnahme in einer 22 Spiele langen Saison ist, sich
auszuruhen, gibt es für Oetzel und seine Spieler nicht. Sie haben nach
ihrem Aufstieg den nächsten Schritt gemacht, sich weiter entwickelt und
darauf baut der Coach auch beim Spiel gegen den Letzten.
Sie sollen alle Überheblichkeit beiseite lassen, so spielen, als ginge
es gegen den Spitzenreiter und mit voller Konzentration dagegen halten.
OBKZ ist nicht mehr mit der Mannschaft der letzten Saison zu
vergleichen, hat viele junge Spieler integriert, die erst noch
zusammenfinden müssen. „Sie werden aber alles daran setzen, dass es
nicht noch eine deftige Niederlage gibt“, weiß Trainer Oetzel und darauf
schwört er seine Spieler ein. „Wir sind spielerisch besser, sind auch
die ausgereiftere Mannschaft und mit drei Siegen im Rücken ist auch
Selbstvertrauen vorhanden“, sagte Oetzel.
Personell sieht es recht gut aus, auch wenn Dominik Selinger nicht
mitwirken kann, dafür ist Marc Dennhardt für Kurzeinsätze wieder auf der
Bank. „Wir wollen mit einer weißen Weste aus den ersten vier Spielen
gehen“, setzte Trainer Oetzel das Ziel, ehe es nächste Woche zum
Pokalspiel nach Kandel geht.

HSG-Damen I: In der Außenseiterrolle wohlfühlen

Dudenhofen (kc). Drei Spiele, 6:0 Punkte und in der Pfalzliga die
meisten Tore geworfen – mit dieser Empfehlung kommt morgen Sonntag der
TSV Kandel als Spitzenreiter zu den Damen der HSG
Dudenhofen/Schifferstadt in die Ganerbhalle nach Dudenhofen. Anspiel ist
um 16 Uhr.
Ausgerechnet gegen dieses Topteam steht Trainer Bruno Caldarelli nur
eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. Lediglich vier Wechselspielerinnen
hat er auf der Bank sitzen, da Mareike Weinacht krankheitsbedingt
ausfällt, Jana Bäuerle immer noch Fußprobleme hat und auch Sabrina Pesla
passen muss. Daneben steht Anna-Lena Scheib urlaubsbedingt nicht zur
Verfügung. „Wir sind da natürlich sehr gehandicapt“, sagte der Trainer
angesichts der personellen Situation. „Die rollen sind klar verteilt, da
hilft es nur, mit Leidenschaft und Emotionen dagegenzuhalten“, sieht er
seine Sieben als krasse Außenseiterinnen.
In Heiligenstein bei einem schlagbaren Gegner war seine Mannschaft in
der Kabine schon sehr nervös, vermochte dies nach einer guten
Anfangsphase dann nicht mehr abzulegen. Diesmal können sie ohne Druck
antreten, denn gegen den Spitzenreiter erwartet niemand einen Sieg. „Bei
der Mannschaft ist diesmal der Druck weg“, bestätigte Trainer
Caldarelli. Sein Team soll einmal mit den Kräften haushalten, aber auch
versuchen, lange Zeit dagegenzuhalten.
„Wir müssen unsere Abschlussschwäche abstellen“, erklärte der Trainer,
der den Weg der kleinen Schritte gehen will. Zuerst soll Wert auf eine
stabile Abwehr gelegt werden, dann soll versucht werden, im Angriff
lange den Ball zu halten, wofür sich die beiden routinierten
Spielerinnen Sandra Bäuerle und Katja Brill in Verbindung mit Neuzugang
Jenny Christ stark machen müssen. In Heiligenstein fehlte oft der
entsprechende Druck auf den Kreis, um Lücken zu schaffen, denn nur
selten konnte Anna Isselhard am Kreis angespielt werden. Zu verlieren
hat das Team von Trainer Caldareli nichts, kann locker an die Aufgabe
herangehen und wenn etwas die technischen Fehler abgestellt werden, sind
sie durchaus in der Lage, das Spiel lange offen zu halten.

HSG-Herren II: Einen Punkt zu holen wird schwer

Dudenhofen (kc). Eine Woche Pause hatte die Mannschaft von Trainer
Patrick Barbier, nun geht es morgen in der Wilfried-Dietrich-Halle,
Anspiel 18 Uhr, gegen die HSG Trifels. Ein hartes Stück Arbeit steht der
gastgebenden Sieben bevor, denn noch immer ist Trifeld verlustpunktfrei.
Hinter Spitzenreiter Kandel und Thaleischweiler liegt Trifels mit 4:0
Punkten auf dem dritten Platz.
Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt ist als Aufsteiger mit zwei Niederlagen
in die neue Saison in der A-Klasse gestartet und für den Tabellenneunten
wäre es an der Zeit, Punkte zu sammeln. Wenn dies gegen Trifels gelingen
sollte, muss es eine Steigerung in der Chancenverwertung geben. Bislang
spielte das Team von Trainer Barbier gut mit, hatte aber am Ende gegen
Landau/Land II und Offenbach III jeweils knapp das Nachsehen. Dies
bedingt dadurch, dass zuviele Möglichkeiten nicht verwertet werden konnten.
„Daran müssen wir arbeiten“, sagte schon nach dem ersten Spiel Trainer
Barbier. Auf die Abwehr mit den beiden starken Torhütern Tom Fritzmann
und Ronnie Handwerker ist meist Verlass, die auch gute Tempogegenstöße
einleiten. Aber im Angriff wird oft zu überhastet abgeschlossen. Hier
länger spielen, die Abschlüsse besser vorbereiten und dann auch mit mehr
Zug in die Lücken gehen, dann sollte das HSG-Spiel auf Touren kommen.

mA1: Sieg beim Titelaspiranten

Die männliche A-Jugend müsste am Sonntag gegen die HSG Eckbachtal antreten.
Es wurde ein erwartet schweres Spiel, bei dem die Jungs sich in der ersten Halbzeit, auch aufgrund einiger Fehlwürfe und technischer Fehler nie absetzen konnten. So ging es dann mit 15:13 in die Kabine. Nachdem die Geckos noch zum 15:15 aufholten, wurde die Abwehr immer stärker und Simon Richter und Lukas Wolf drehten auf, sodass am Ende ein ungefährdeter 31:27 Erfolg dastand.
Es spielten:
Sager,Gabriel
Ballreich, Moritz
Muskat, Axel0
Skötsch, Lennart0
Mourad, Wissam0
Gerbes, Dominic3
Worf, Lorenz3
Schneider, Marco3
Nguyen, Duc-Anh0
Richter, Simon9
Bachmann, Dominik2
Wolf, Lukas6
Dissinger, Jonas0
Selinger, Dominik5