HSG-Damen I: Hammerharte Heimaufgabe

Dudenhofen (kc). Eine überaus schwere Aufgabe steht morgen Sonntag, 16 Uhr in der Dudenhofener Ganerbhalle für die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt auf dem Programm. Gast ist mit der HSG Lingenfeld/Schwegenheim die zweitplatzierte Mannschaft, die nur noch mit Spitzenreiter SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam und dem TV Wörth um die Meisterschaft kämpft.

Alle anderen Teams sind so gut wie außen vor, Lingenfeld/Schwegenheim besitzt ein Polster von sechs Minuspunkten gegenüber dem Vierten HSG Trifels. Da kann die gastgebende HSG nur neidisch schauen, die nach der unerwartet deutlichen Niederlage bei der HSG Trifels einen Rückschlag erleiden musste. Mit 10:18 Punkten auf dem neunten Rang ist die Sieben von Trainerin Katja Brill noch nicht am rettenden Ufer, Hauenstein/Rodalben ist nur einen Punkt dahinter, hat auch ein Spiel weniger ausgetragen und nur vier Punkte sind es bis Schlusslicht Lambsheim/Frankenthal.

Selbst in eigener Halle wird es für die Brill-Sieben schwer werden, etwas Zählbares zu holen. Schon im Hinspiel gab es eine deutliche 36:25-Niederlage, an eine Revanche ist wohl kaum zu denken. „Es wird schwer, wir gehen als klarer Außenseiter in die Begegnung“, sagte Trainerin Brill. Im Training versuchte sie mit der Mannschaft an den Dingen zu arbeiten, die beim letzten Spiel in Trifels schiefgelaufen sind. „Da haben wir fast alles verkehrt gemacht“, musste die Trainerin zugeben.

Dieses Spiel aus dem Kopf der Spielerinnen zu bringen war auch ihre Aufgabe in den Trainingssitzungen. Daneben arbeitete sie an der Verbesserung der Abwehrarbeit, denn ihr Team stellt die schlechteste Defensive der Liga. „Das ist auch eine Sache der Quantität, denn wir haben derzeit nicht viele Spielerinnen auf der Bank, können kaum wechseln und das macht sich dann auch bemerkbar“, bemängelte Brill, die auch gegen Lingenfeld/ Schwegenheim mit einem dezimierten Kader gehen muss.

Neben Torfrau Selina Henrich (Knieprobleme) fehlt auch weiterhin Hannah Riederer mit Schulterproblemen. Daneben war auch Chrisdtina Marceaux unter der Woche grippekrank. „Wir haben nichts zu verlieren, versuchen, die Kraft einzuteilen und vielleicht fällt uns das Spiel zu Hause etwas leichter“, sagte Trainerin Brill.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Verletztenlazarett lichtet sich allmählich

Schifferstadt (kc). Aufatmen bei Siggi Oetzel, Trainer der Verbandsligamannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Das Verletztenlazarett lichtet sich allmählich und er kann endlich wieder in personeller und taktischer Hinsicht variieren. „Bis auf Janek Messerschmidt, der noch die gesamte Runde ausfallen wird, melden sich mehr oder weniger alle wieder zurück“, freute sich der Trainer.

Er kann also für das Duell mit dem Tabellenletzten HSG Lingenfeld/Schwegenheim (Anspiel heute Samstag, 18 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle) aus dem Vollen schöpfen, auch wenn am Dienstag Matthias Handrich leicht erkältet war und Lucca Biallas sich mit Rückenproblemen herumschlug. „Es sieht gut aus, auch auf die A-Jugendspieler können wir zurückgreifen“, meinte der Coach.

Fortfahren mit der Leistung aus den beiden letzten Spielen will die gastgebende HSG, die nach dem wenig überzeugenden Spiel in Offenbach wieder in die Spur gekommen ist. „Da wollen wir anknüpfen und werden daher auch Lingenfeld/Schwegenheim nicht unterschätzen, das muss man bei der Mannschaft auch nicht groß thematisieren“, betonte der Trainer. Es ist ein Derby, für jeden Spieler reizvoll. „Als TV Dudenhofen haben wir immer Probleme gehabt, meist verloren, ich bin daher schon gewarnt“, nimmt der Trainer den Kontrahenten mehr als ernst.

Wichtig ist natürlich, wie die Mannschaft ins Spiel kommt, von vornherein die Marschrichtung auf der Platte festlegt und den Gast in Bewegung hält. „Sie spielen mit einer 5:1-Deckung, Kornberger vorne ist recht agil, beweglich und Aaron Werner nutzt sein Körpergewicht aus, da müssen wir dagegenhalten“, sagte Oetzel der daran erinnerte, dass sich sein Team in der Vorrunde lange Zeit schwer getan hat, erst gegen Ende den 32:28-Erfolg in trockene Tücher brachte.

Ein Wiedersehen gibt es mit Jan Burgard, der zu Beginn der Saison die Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt trainierte und nach vier sieglosen Spielen das Handtuch warf. Anfang des Jahres übernahm er in Lingenfeld das Traineramt von Sascha Pfliegensdörfer und Kurt Werner beim damaligen Vorletzten, der 4:18 Punkte auf dem Konto hatte. „Wir könen nicht mit bester Mannschaften antreten, haben einige Verletzte und wollten auch das Spiel verlegen. Die HSG ist eine starke Mannschaft, es wird auch ein schwieriges Spiel, doch wir wollen unser bestes geben“, sagte Lingenfelds Trainer Jan Burgard.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: Der Schwung war früh dahin

Annweiler (kc). Von einem „gebrauchten Tag“ war bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach der 37:30 (20:12)-Niederlage bei HSG Trifels am Samstagnachmittag die Rede. Die Devise kann daher nur lauten:

„Schnell abhaken, vergessen und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“. Es gibt solche Spiele, in denen man sich einiges vorgenommen hat und nichts auf die Beine bekommt.

So war es auch bei den Damen von Trainerin Katja Brill, die nach den beiden Siegen gegen Ruchheim und Bobenheim-Roxheim wieder Selbstvertrauen getankt hatten und deshalb auch beim Tabellenvierten Trifels nicht chancenlos waren. Den Aufwärtstrend fortsetzen wollten die Spielerinnen, die zwar gleich durch zwei Treffer von Katharina Dietrich ins Hintertreffen gerieten, in der Anfangsphase aber dennoch mithalten konnten. Das 6:4 durch Sabrina Pesla in der zehnten Minute sah die Brill-Sieben im Soll, wenngleich in der Abwehr die letzte Aufmerksamkeit und Aggressivität fehlte. Trainerin Brill nahm beim 7:4 eine Auszeit, stellte ihr Team neu ein, das auch energischer zu Werke ging, jedoch zwei Verwarnungen sowie einen Strafwurf kassierte.

Trifels kam in der Folgezeit zu einigen leichten Toren und erspielte sich einen Vier-Tore-Vorsprung, den es beständig ausbaute, über das

17:10 zur 20:12-Pausenführung kam. Dadurch war die Begegnung praktisch entschieden, Lisa Hamsch machte für Trifels in der 32. Minute das 22:12 und das war zu diesem frühen Zeitpunkt schon eine deutliche Ansage. Nach dem 24:13 gelangen der Brill-Sieben zwar vier Tore in Folge, eine Wende konnten sie aber nicht mehr erzwingen, zu groß war der Vorsprung der Gastgeberinnen, die vor 50 Zuschauern die Begegnung souverän runterspielten.

Sie ließen zwar etwas die Zügel schleifen, packten nicht mehr ganz so konsequent zu, so dass die HSG immerhin zu 30 Treffern in fremder Halle kam. Dies lässt erahnen, dass bei effektiverer Abwehrleistung mehr möglich gewesen wäre. Annalena Scheib verwandelte bei ihren elf Treffern sieben Strafwürfe souverän, Sandra Bäuerle traf sechs Mal, während Sabrina Pesla und Trainerin Katja Brill noch viermal erfolgreich waren.

Bei Trifels erzielte Kathrin Meyer 16 Tore, darunter neun Siebenmeter.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: Stolz erhobenen Hauptes vom Platz

Kaiserslautern (kc). Es war ein Spiel auf Augenhöhe bis in die 56.

Minute zwischen dem souveränen Tabellenführer der Verbandsliga, der MSG TSG/1. FC Kaiserslautern und der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Erst nach dem 29:28 konnte sich dann der Gastgeber vor leider nur 42 Zuschauern durchsetzen, den Kräfteverschleiß bei den Gästen ausnutzen und einen knappen 35:31 (16:15)-Erfolg sichern.

„Die HSG Dudenhofen-Schifferstadt spielt für einen Aufsteiger eine beachtliche Saison und wird unter normalen Umständen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Die junge Truppe von Trainer Siggi Oetzel spielt einen schnellen, technisch anspruchsvollen und schönen Handball. Mit 393 erzielten Treffern, was einem Schnitt von ca. 30 Toren pro Spiel entspricht, liegt der Aufsteiger in dieser Statistik hinter der MSG auf dem zweiten Rang.“ So hatte der kommende Aufsteiger in die Pfalzliga auf seiner Homepage im Vorfeld geschrieben und damit den Respekt vor der HSG bekundet.

Und die sollte diesen Vorschusslorbeeren auch gerecht werden, ein offenes Spiel abliefern und obwohl personell dezimiert noch besser als in der Vorrunde gegen den Spitzenreiter sich behaupten zu können. „Mit ein, zwei Spielern aus der A-Jugend hätten wir vielleicht für eine Überraschung sorgen können, so war der Kräfteverschleiß nach 50 Minuten einfach zu groß“, bedauerte HSG-Trainer Siggi Oetzel.

„Wir können stolz erhobenen Hauptes vom Platz gehen, das Ergebnis ist allerdings deutlicher, als der Spielverlauf war“, freute sich Oetzel über sein Team, das wie zuletzt die Taktik umsetzen konnte, aber diesmal auf einen übermächtigen Gegner traf, der in der entscheidenden Phase des Spiel noch zulegen konnte. „In Lautern 31 Tore zu schießen ist schon eine Sache, aber trotzdem haben wir nichts in der Tasche“, bedauerte Oetzel, dass seine Mannschaft für ihre Leistung nicht belohnt wurde.

Schon beim 16:15-Halbzeitstand sah man, dass die Gäste im ersten Abschnitt ein ebenbürtiger Gegner waren, lediglich kurz nach der Pause einen leichten Durchhänger hatten, die MSG auf 25:20 (39.) ziehen lassen musste. Aber die Oetzel-Sieben kämpfte sich wieder heran, kam über das

27:24 zum 27:26, was MSG-Trainer Mirko Schwarz zur Auszeit nötigte.

Matthias Handrich glich aus und auch als die MSG eine Zeitstrafe zu zwei Treffern nutzte, kam die HSG nochmals auf 29:28 heran (56.), konnte in der Endphase aber kräftemäßig nicht mehr zulegen. „Wir haben Kaiserslautern so lange geärgert, wie es möglich war, ein fader Beigeschmack bleibt durch die Niederlage dennoch“, bekundete Trainer Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren II: In zweiter Halbzeit zugelegt

Offenbach (kc). Nur fünf Minuten konnte der TV Offenbach IV in der B-Klasse gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt dagegenhalten, dann musste der Gastgeber die Überlegenheit der Gäste beim 21:35 (15:19)-Erfolg anerkennen. Dank einer Steigerung gegenüber dem letzten Spiel holte die HSG verdient beide Punkte und setzte sich an die Tabellenspitze, da Kirrweiler abends in Kandel mit 22:23 unterlag.

Offenbach ging durch Norbert Kern in Führung, doch war dies das einzige Mal während der Spielzeit. Noch einmal kam der Gastgeber beim 2:3 durch Max Hollinger heran, danach war es die Sieben von Patrick Barbier, die den Takt bestimmte, mit 2:7, 3:10 und 6:12 führte, ehe Offenbachs Trainer eine Auszeit nahm. Dies brachte danach aber nur einen Treffer, danach war es die HSG, die das Spiel diktierte. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit musste sie drei Treffer in Folge hinnehmen, mit dem

15:19 zur Pause aber sicher vorne lag.

Drei Treffer nach der Pause brachten das 15:22, womit die Weichen gestellt waren und als dann die HSG nach dem 20:26 wiederum sechs Tore in Folge erzielte, war die Partie in trockenen Tüchern, das 20:32 sprach deutlich für die HSG, die auch in der Schlussphase noch zulegen konnte.

Marco Beckmann mit acht Toren (zwei Siebenmeter) war erfolgreichster Werfer, gefolgt von Gideon Metzger mit sechs, Lucca Biallas und Julian Samul trafen je fünf Mal.

„Nach der Pause hat die Mannschaft das Spiel ernst genommen. Da zeigte sie ein konsequentes Angriffsspiel und die Abwehr war wach“, freute sich Trainer Barbier, dem besonders die Abwehr gefiel. „Die Stimmung auf dem Feld war deutlich positiver als noch in den letzten Spielen“, sah er einen Aufwärtstrend.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

mE1: Zusammenspiel führt zum Erfolg

Im ersten Heimspiel der Pfalzliga empfing die männliche E1 am vergangenen Samstag die Mannschaft der Spielgemeinschaft Mundenheim/Rheingönheim. Schon im Rahmen der Vorrunde trafen die Mannschaften in einem spannenden Spiel aufeinander, welches die Panther mit 14:10 für sich entscheiden konnten. Für die anstehende Partie nahm man sich deshalb vor Mundenheims Torschützen Joshua Brodt nicht zum Zug kommen zu lassen und den Gegner mit sicherem Tempospiel zu überlaufen.
Zu Beginn des Spiels erwischte keine Mannschaft einen Zuckerstart, wodurch man sich bis zur 5. Minute (2:2) ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Doch die HSG ließ nicht nach und zog das Tempo an. Durch gute Angriffskombination konnte man immer wieder sichere Tore erzielen und mit überzeugendem Zusammenspiel bis zur 12. Minute einen 10:5 Vorsprung aufbauen. In der Abwehr eroberte man den Ball ohne Foulspiel und brachte Mundenheims Torschützen in ungünstige Wurfpositionen, so dass es unseren Torleuten Malte und Nico oft gelang die Würfe der Gegner zu entschärfen. Doch auch Mundenheim ließ, wie zu erwarten, nicht nach und legte sogar an Härte in der Abwehr zu. So wurden schon in der ersten Halbzeit innerhalb von 6 Minuten 4 Verwarnungen gegen das Gästeteam ausgesprochen. Die Panther, wenig beeindruckt von der auftretenden Härte, verwandelten dagegen weiterhin ihre Chancen, so dass sich jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte und man mit einem 14:8 Halbzeitstand in die Pause ging.
Für die zweite Hälfte nahm man sich vor die Zuordnung in der Abwehr zu halten und den Gästen wenig Spielraum für Angriffsaktionen zu lassen um auch die starken Würfe aus dem Rückraum von Joshua Brodt zu unterbinden. Dies gelang jedoch nur teilweise. So hielten die Panther zwar ihre Zuordnung, doch kamen die Gegner immer wieder durch einfache 1 vs. 1 Aktionen zum Torerfolg. Aber auch auch die Gäste zeigten Schwäche in der Abwehr. Durch ihre defensive Spielweise und die mangelhafte Manndeckung, entschied Schiedsrichter Vögele immer wieder auf 7m, nachdem er die Mannschaft mehrmals verwarnte. So konnte man die Gegner trotz mangelnder Abwehr über ein 17:10 und 20:16, dennoch auf Abstand halten. Aber auch in der zweiten Hälfte spürte man deutlich Mundenheims Härte in der Abwehr. Immer wieder entschied Vögele auf 7m, insgesamt 6,  für die HSG und verhängte 2 Zeitstrafen aufgrund ungeschicktem Zupacken von Seiten der Gäste. Auch die Disqualifikation von Joshua Brodt in der 34. Minute bei einem 22:18 Spielstand, nachdem er Dominik Pavicic im Wurf umstieß, hinderte das Team des Trainergespanns Isselhard/Gerner nicht, weiterhin im Angriff durch gutes Zusammenspiel Tore zu erzielen. Auch die Abwehr stand nun sicherer und man konnte immer wieder 1vs1 Aktionen erfolgreich unterbinden, so dass man nach 40 Minuten das Spiel mit 27:20 für sich entschied.
Für die kommende Woche gilt es nun nocheinmal an der Abwehr zu arbeiten, um auch am kommenden Sonntag, 2 Punkte aus Wörth mitzunehmen. Die Jungs freuen sich auf zahlreiche Unterstützung.
Für die HSG am Ball: Malte (TW), Phil (3), David (4), Nico (1), Dominik (4), Maximilian S. (3), Noah (3), Luis (1), Louis (1), Maximilian K. (5), Bojan (1), Tobias (1)

mD1: Panther zahlen Lehrgeld in Haßloch

Am vergangen Samstag gastierte die männliche D1 der HSG Dudenhofen/Schifferstadt beim Tabellensechsten aus Haßloch. Mit einer verdienten 20:18 Auswärtsniederlage verpasste man dabei den Sprung auf Platz drei.

Die Panther fanden von Anfang an nicht in ihr Spiel und taten sich gegen die Bären aus Haßloch sichtlich schwer. In der Abwehr fand man kein Mittel gegen die starke rechte Haßlocher Angriffsseite, aber vor allem im eigenen Angriff taten sich ungewohnte Schwächen auf. Dennoch entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel und es ging mit einem 9:9 Unentschieden in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit verschliefen die Schützlinge von den Trainern Grill/Kolb dann total und so konnte man in den ersten zehn Minuten nur zwei Tore werfen. Während dieser Schwächephase konnten sich die Haßlocher mit fünf Toren absetzen.

Doch die Panther bewiesen Moral und konnten nun endlich ihre gewohnte Angriffsleistung auf den Platz bringen. So konnte man Tor für Tor aufholen und plötzlich war man bis auf ein Tor an den Gastgebern dran. Doch leider wurde der Lauf der Jung Panther durch eine äußert umstrittene Schiedsrichter Entscheidung ausgebremst. Die Bären erzielten im Gegenzug ein schnelles Tor und erstickten so die letzten Hoffnungen der HSG auf einen Auswärtserfolg. So endete das Spiel letztendlich verdient mit 20:18 für die Gastgeber aus Haßloch, da die Panther erst zu spät aufwachten und zu lange Stand Handball spielten.

Es spielten: Korn, Chudzik – Oschatz (1), Rieder (2), Dennhardt, Mattern, Riffelmacher (6), Kabasaj (2), Binder (4), Sager(3), Merklinger

HSG-Herren II: Steigerung wäre angemessen

Dudenhofen (kc). Das Ziel, Spitzenreiter Kirrweiler auf den Fersen zu bleiben, hat die B-Klassen-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt durch den Sieg über Trifels III erreicht und sogar noch punktgleich aufgeschlossen, da der Tabellenführer gegen Kandel unterlag. Allerdings war das HSG-Spiel eher durchwachsen.

Aus diesem Grund fordert Trainer Patrick Barbier eine Steigerung, auch wenn sein Team beim Tabellenvorletzten TV Offenbach IV, Sonntag, 14 Uhr in der Queichtalhalle Offenbach, nicht stärker gefordert werden dürfte.

Die Gastgeber haben nur einen Sieg bei neun Niederlagen, unterlagen in der Vorrunde mit 25:50 mehr als deutlich. Für den HSG-Trainer geht es in erster Linie darum, die Spanung bei seinen Spielern hochzuhalten und sie entsprechend auf diese Aufgabe vorzubereiten.

Konzentriert ins Spiel gehen und nicht schon vorher die Punkte einkassieren wollen, wird er seinen Spielern mit auf den Weg geben und wenn die sich an die Vorgaben halten, dürfte einem erneuten Sieg nichts im Wege stehen. In eine gute Position will sich die Barbier-Sieben bringen, denn nach der Begegnung gegen Landau kommen die schweren Begegnungen gegen die Teams aus der Spitzengruppe.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen I: „Nicht auf leichte Schulter nehmen“

Schifferstadt (kc). Aufatmen bei den Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach zwei Siegen in Folge. Da dies gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf war (Ruchheim und

Bobenheim-Roxheim) wirken die Erfolge umso mehr nach. Zwar ist noch keineswegs an ein Durchatmen zu denken, aber die kommenden Aufgaben können entspannter angepackt werden.

„Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, wir werden und können Trifels daher keineswegs auf die leichte Schulter nehmen“, sagte HSG-Trainerin Katja Brill vor der Begegnung gegen die HSG Trifels, heute Samstag, 17 Uhr in der Löwensteinhalle in Albersweiler. Trifels belegt derzeit mit 15:11 Punkten den vierten Platz, die HSG ist Achter mit 10:16 Zählern.

Während Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam II als Tabellenführer sowie HSG Lingenfeld/Schwegenheim und TV Wörth sich an der Spitze einen spannenden Kampf liefern, sind die übrigen neun Teams auf Augenhöhe.

Hier kann jeder jeden schlagen und daher wird auf eine konzentrierte Spielweise Wert gelegt. „Im Hinspiel stand die Abwehr schlecht, diesmal können wir aber mit mehr Selbstvertrauen antreten“, erwartet Trainerin Brill gegenüber der Vorrunde eine Steigerung. 24:26 (11:14) hatte das HSG-Team unter dem damaligen Trainer Jan Burgard verloren, obwohl es bis zur 42. Minute ein 18:18 gehalten hatte.

Zuversichtlich schaut HSG-Coach Brill der Aufgabe vor allem dadurch entgegen, dass im letzten Spiel in der Schlussphase ihre Sieben Kampfgeist gezeigt hat und sich nervenstark präsentierte. Dies sollte Auftrieb geben, zumal die gleiche Formation wie zuletzt auflaufen kann.

Lediglich Hannah Riederer und Torfrau Selina Henrich müssen erneut ersetzt werden und da eine Verletzten aus dem  Spiel gegen Bobenheim zu beklagen sind, gibt es zumindest in dieser Hinsicht Entwarnung.

Aggressiv wie zuletzt muss die Abwehr agieren und frühzeitig die Versuche der Gastgeberinnen stören. „Hintenraus muss es schnell gehen“, forderte Trainerin Brill und arbeitete auch in den Trainingseinheiten daran. Durch die guten letzten Spielen gab es nicht nur Selbstvertrauen, auch die technischen Fehler wurden minimiert, sodass die HSG nicht ohne Chancen nach Annweiler fährt. „Ich sehe dem Spiel zuversichtlich entgegen“, sagte Trainerin Brill.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren I: „Mit Respekt – aber ohne Angst

Schifferstadt (kc). Das wohl leichteste Spiel in dieser Saison steht für die Herren der HSG Dudenhofen/Schifferstadt heute abend in der Schillerschule in Kaiserslautern auf dem Programm, denn die Schützlinge von Trainer Siggi Oetzel müssen beim MSG TSG/1. FC Kaiserslautern um 19.30 Uhr antreten.

Die Gastgeber haben nach 13 Spielen ebenso viele Siege auf dem Konto, stellen nicht nur die beste Abwehr, sondern auch den effektivsten Angriff, stellen die besten Schützen und auch Einzelspieler in der Verbandsliga, in die die HSG in dieser Saison erstmals reinschnuppert.

„Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sagte Trainer Oetzel vor der Begegnung, in der seine Spieler ganz unbelastet reingehen können. Sie können nur gewinnen, niemand erwartet von ihnen beim verlustpunktfreien Spitzenreiter eine Überraschung.

„Auf ihrer Homepage notieren sie zwar, dass sie keinen leicht zu bespielenden Gegner erwarten, aber das macht uns das Spiel auch nicht einfacher“, erklärte Oetzel, der einen hochkonzentrierten Spitzenreiter erwartet und seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle sieht. „Das ist schon eine Hausnummer“, sagte Oetzel voller Respekt, doch konnte sein Team im Hinspiel bei der 28:36-Niederlage lange Zeit wirklich gut mithalten. Aber zu diesem Zeitpunkt sah es personell noch etwas anders aus.

Max Barlang fällt neben den übrigen Langzeitverletzten weiter aus, Tobias Eßwein stieg wieder ins Training ein und gegenüber dem Stamm der letzten Begegnung wird diesmal wieder Christoph Lacher dabei sein.

Sebastian Kolb wird wie schon zuletzt als Notnagel auf der Bank Platz nehmen. „Wen wir von der A-Jugend mitnehmen, entscheidet sich noch“, sagte Oetzel, denn auch der Nachwuchs hat am Sonntag in Trier ein Spiel.

„Kaiserslautern hat eine erfahrene Truppe, athletisch präsent, spielt eine gute 6:0-Deckung und gewann sogar gegen Offenbach, obwohl da einige Oberliga-Spieler eingesetzt waren“, zog der HSG-Trainer anerkennend den Hut. „Wir haben uns aber auch durch den Sieg gegen Eppstein Selbstvertrauen geholt, die Stimmung im Training war diesmal ganz anders“, freute sich der Trainer über den Aufschwung. Er kann sicher sein, dass seine Spieler alles daransetzen werden, die HSG-Farben gut zu vertreten. Fallobst wollen sie auf keinen Fall sein, sondern sich bietende Chancen dann auch nutzen.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)