HSG-Damen I: Spannung bis zum Schluss – aber nur unentschieden

Dudenhofen/Schifferstadt gegen den Konkurrenten der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam abgeliefert haben. Mit dem 22:22 (13:15) holten sie am Ende wenigsten noch einen Punkt, es war aber mehr drin gewesen. In der Abwehr nicht konsequent genug und im Spielaufbau zu viele falsche Entscheidungen getroffen wie schon gegen Edigheim ließen lange Zeit keinen Spielfluss aufkommen. Außerdem verstand es die Sieben von Trainer Arnd Bäuerle nicht, den Abwehrriegel von OBZ ins rotieren zu bringen, zu statisch und durchschaubar waren die Angriffsaktionen angelegt.

Schon unter der Woche hatte der Coach bemängelt, dass seine Spielerinnen nicht mit Druck in die Lücken gehen. Gegen OBZ zeigte sich das gleiche Manko, sie machten es dem Kontrahenten leicht, sich auf die Spielzüge einzustellen. Dabei fing es recht gut an mit einem tollen Tempospiel, das OBZ überraschte. Dreimal Ann-Kathrin Müller und einmal Sandra Bäuerle brachten bereits in der dritten Minute das 4:1, doch dann geriert das Spiel durcheinander. Geschockt zeigten sich beide Teams nach dem Zusammenprall am Anspielkreis von Bianca Gerner und Sabrina Scherthan. Beide blieben lange Zeit liegen. Bianca Gerner trug eine Gehirnerschütterung davon, OBZ-Spielerin Scherthan eine klaffende Wunde über der rechten Augenbraue, die behandelt werden musste.

Dies brachte einen Riss ins Spiel, OBZ kam auf, doch konnte in dieser Phase die HSG zumindest eine Ein-Tore-Führung halten. Erst nach dem 10:10 in der 22. Minute kam der Gast in Vorteil, als Juliane Hoffmann einen Siebenmeter vergab und Sabrina Schott in aussichtsreicher Position vergab. OBZ kam zum 10:12 und hielt die Führung über das 12:14 bis zum 13:15  beim Pausentee.

Nach dem Wechsel war es der Gast, der die Initiative ergriff, sich kompakter präsentierte und vor allem mit den schnellen Gegenstößen mit Sandra Hamann erfolgreich war. Sie traf viermal und brachte ihr Team mit 16:20 in Front, eine Vorentscheidung nach 44 Minuten schien gefallen. Aber die HSG rappelte sich nochmals auf, vor allem durch die jetzt präsente Antje Wild im Tor, die einige Male super parierte, ihr Team auf 20:20 durch Ann-Kathrin Müller kommen ließ. Diese war mit neun Treffern erfolgreichste Werferin im HSG-Trikot.

Jetzt war die HSG wieder im Spiel und machte es richtig spannend. Die erneute OBZ-Führung egalisierte Müller, nach Wildes Glanztat gegen Spielertrainerin Nina Trauth brachte Christine Heller die HSG in der 58. Minute in Führung, doch den Vorsprung brachten sie nicht über die Zeit. Trauth glich 90 Sekunden vor dem Ende aus und beide konnten mit der Punkteteilung schließlich zufrieden sein.

Tore erzielten: Ann-Kathrin Müller 9, Christine Heller 3, Tanita Schall, Rina Schmitt und Jana Laubender je 2, Juliane Hoffmann 2/1, Sarah Schott und Sandra Bäuerle je 1.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen II können nur kurz mithalten

Schifferstadt (kc). Es wurde nichts mit dem erhofften Heimerfolg der zweiten Damen-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen die Vertretung von Ottersheim/Bellheim/ Zeiskam. Mit 16:29 (12:20) holte der Gast verdient die Punkte in der Wilfried-Dietrich-Halle. Nur kurz konnten die Schützlinge von Trainerin Sandra Bäuerle mithalten, dann setzte sich das robustere Abwehrspiel und das schnellere Umschalten bei OBZ durch.

Mit 0:3 ging OBZ in Führung, ehe Hannah Riederer mit einem Doppelpack und Nicole Löffler die Gastgeberinnen auf 3:4 wieder heranbrachten. Beim 4:5 (Löffler) und 5:6 (Riederer) hielt die HSG noch mit und es schien, als könnten sie die Begegnung offen halten, dann brachte ein tolles Tempospiel OBZ immer wieder in Vorteil. Zudem vergaben die Gastgeberinnen zu viele Möglichkeiten, blieben zehn Minuten in Folge ohne Torerfolg, kassierten jedoch selbst sieben Gegentreffer, womit bereits nach 20 Minuten eine Vorentscheidung gefallen war.

Das 12:20 zur Pause verdeutlichte den spielerischen Unterschied an diesem Nachmittag, auch nach dem Wechsel setzte sich OBZ immer weiter ab. Bezeichnend, dass es für die HSG im zweiten Spielabschnitt lediglich vier Treffer zu bejubeln gab, Barbara Bender in der Schlussphase mit einigen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte. Hannah Riederer war mit sechs Treffern erfolgreichste HSG-Werferin.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

mB2-Jugend: Panther eiskalt in letzter Minute

Die mB2 der HSG zeigt sich in den letzten Wochen kostant in ihrer Wechselhaftigkeit: Zuverlässig spielen die Jungs abwechselnd sehr gut und sehr schlecht. Am Wochenende, ausgerechnet gegen den Tabellenführer der Pfalzliga, war die Reihe wieder an einem guten Spiel.

Gegen die Gäste aus OBZ hielten sich die Panther auch schön an diese Regel, von Beginn an sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes, temporeiches und auf beiden Seiten gutes Pfalzligaspiel. OBZ brannte ganz offensichtlich auf einen Sieg, doch die HSG-Jungs wollten ebenso klar ihre Heimspielniederlage wettmachen und so schenkten sich beide Mannschaften nichts in einer trotzdem fair geführten Partie.

Zunächst taten sich die Panther gegen klug verteidigende OBZler schwer; gerade in Unterzahl mussten herausgefangene Bälle und daraus resultierende Gegenstöße hingenommen werden. Doch obwohl auch im Abschluss nicht immer alles gelang, blieben die Panther ruhig, ließen die Köpfe nie hängen und spielten druckvoll weiter; jeder übernahm Verantwortung und traf gute Entscheidungen. So ging es mit 14:14 in die Kabine.

Eine kleine Abwehrumstellung, die die HSGler ein bisschen kompakter verteidigen ließ, brachte zunächst scheinbar die Wende, OBZ tat sich nun sichtlich schwer; fand kaum noch Wege zum Tor. Im Gegenzug stand aber auch die Gästeabwehr noch entschlossener und Torwart Dettbarn konnte einige gute Pantherchancen entschärfen, was OBZ zu schnellen Toren nutzte. Beim Stand von 21:23 schien es, als wär die HSG-Mannschaft erneut an ihrer schlechten Chancenauswertung gescheitert.

Dann jedoch folgte eine Schlussminute, wie man sie selten sieht: OBZ, wenige Sekunden nach Anbruch der 50. Spielminute beim Spielstand von 22:23 in Ballbesitz gelangt, nahm in Minute 49:22 die Auszeit. Das HSG-Trainerteam beschwor die eigene Deckung, keine Fehler zu machen, da OBZ, um Zeitspiel zu vermeiden, früh genug abschließen müsse, um ein Unentschieden für die Panther noch möglich zu machen. Das Spiel wurde angepfiffen, OBZ spielte ein, zwei Pässe – und dann, durch eine kluge, gute Abwehrleistung provoziert, der Schrittfehler. Die Panther reagierten blitzschnell, führten zum Konter aus und Dominik Selinger gelang der Ausgleich; 23:23. OBZ war völlig überrumpelt, ging erneut in den Angriff, nun noch 15 Sekunden auf der Uhr. Anspiel, einleitende Pässe und erneut ein Fehler – Fehlpass auf den Fuß. Ballverlust OBZ, Pass auf den über die linke Seite losstürmenden Julius Schwechheimer, der in der 58. Sekunde eiskalt per Hüftwurf verwandelte. Zwei Sekunden später wurde er von der gesamten Mannschaft begraben, die sich feiernd auf ihn stürzte.

Ein Sieg, nachdem man 30 Sekunden vor Schluss noch mit einem Tor hinten liegt, ist sicherlich mehr als überraschend, angesichts des hochkonzentrierten, nervenstarken Pantherauftritts in der letzten Minute aber sicherlich nicht als unverdient zu bezeichnen, obwohl das Ergebnis für OBZ natürlich mehr als bitter ist. Beide Mannschaften haben sich gut präsentiert und teuer verkauft, mit dem glücklicheren Ausgang für die HSG.

Es spielten:

Tor: Adrian Taday, Gabriel Sager

Feld: Christian Streib (1), Justin Deuter (4), Bastian Schleidweiler, Dominik Selinger (2), Dominic Gerbes (2), Eric Schneider (3), Lorenz Worf (3), Can Emeklibas (1), Noah Fußer, Duc-Anh Nguyen, Julius Schwechhimer (4), Adrian Herrmann (3), Simon Richter

mC1-Jugend: Chapeau an Dansenberg

Am Samstag trafen die Teams aus Dansenberg und die HSG aufeinander. Die Mannschaft aus Dansenberg war bis dato Tabellenletzter und konnte noch keinen Punkt gewinnen. An diesem Wochenende traf es die Mannschaft aus Dansenberg dazu noch besonders hart, da einige Spieler krank waren und nicht eingesetzt werden konnten. Die Heimmannschaft konnte an diesem Wochenende wieder in Bestbesetzung antreten. Die Kranken Lukas Rieder und Denis Miklosch waren wieder im Boot.

Ziel war es, den Gästen von Anfang an den Schneid abzukaufen. Man wollte seine körperliche Überlegenheit ausspielen und gleich den Gegner mit Tempohandball überlaufen. Die sogenannten einfachen Tore waren das Ziel. Nachdem im letzten Spiel gegen Mainz Bretzenheim die Anfangsformation zu überzeugen wusste, wollte man den Schwung und Elan gleich in dieses wieder mitnehmen.

Das gelang eindrucksvoll, die Mannschaft spielte schnellen, intensiven Handball, ging in die Lücken und passten im richtigem Moment den Ball an den Nebenmann. So konnte man innerhalb von sieben Minuten schon auf 10 zu 3 davon ziehen. Von diesen 10 Treffern markierte man etliche über Außen und über den Schnellangriff. Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass man heute auch der zweiten Garde Spielzeit geben würde. So kam es auch dazu, dass bis auf einen Spieler sich alle in die Torschützenliste eintragen konnte.

Ein Kompliment muss man der angeschlagenen Dansenberger Mannschaft geben, sie kämpften bis zum Schluss und ließen nie den Kopf hängen. Gegenseitig motivierten sie sich immer wieder und zeigten auch in ihren Reihen tolle Aktionen, wie zum Beispiel die Doppelpässe über den Kreis oder dass ein oder andere Sperre/Absetzen.

Jedoch war der Sieg für die Heimmannschaft nie in Gefahr. Nun muss sich das Team auf die kommende schwerer Aufgabe in Mülheim konzentrieren und dort genauso auftreten wie die letzten beiden Spiele.

 

mA-Jugend: Eine Niederlage die sich fast wie ein Sieg anfühlt

Am Samstagabend fand das Spiel der HSG Dudenhofen Schifferstadt gegen die TG Osthofen statt. Das Hinspiel hatte man in Osthofen mit 33 zu 22 verloren, wobei hier das Ergebnis noch den Panthern zu Gute kam.

Das Ziel war klar vor dem Spiel, man wollte ohne Druck aufspielen und den Gegner aus Osthofen so lange wie möglich Paroli bieten.
Der Tabellenführer aus Osthofen wurde bis dahin nur einmal bezwungen und wollte sich gegen die Barbier Sieben keine Blöße geben.
Aus dem Hinspiel wusste man, das vor allem die rechte Seite mit Luca Steinführer sehr gefährlich ist. Ebenso kassierte man im Hinspiel etliche Tore über den Kreis und scheiterte am starken Torwart der Osthofener.

Das Spiel begann mit einem Schlagabtausch, die Gäste agierten mit einer defensiven 6:0 Formation und die Heimmannschaft mit einer versetzten 5 plus 1 Deckung auf Lucca Steinführer. Beide Mannschaften wussten spielerisch darauf zu reagieren, so dass es ein Kopf an Kopf rennen war,  es blieb lange offen, wer in Führung gehen würde. Max Bachmann und Adrian Stögbauer zeigten im Tor eine stabile Leistung, weiterhin wirkte die Manndeckung gegen Osthofen stärksten Spieler. Es war in der ersten Hälfte ein Geben und ein Nehmen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die Ansprache vor dem Spiel, locker auf zu spielen und dem Gegner die Zähne zu zeigen fruchtete. Osthofen hatte sehr starke Probleme mit der Angriffsreihe der HSG immer wieder konnte man die Außenspieler in Szene setzten, sowie den Kreisläufer über Sperre/Absetzten zu Würfen bringen. Weiterhin fanden die Rückraumspieler Aaron Schleidweiler, Paul Schutzius und Gideon Metzger immer wieder Lücken. So ging man erhobenen Hauptes mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit. (18:19)

Die Richtung wurde in der Pause nochmal angesagt und das Ziel ausgegeben. Man wollte den Spitzenreiter ärgern und die Partie so lange wie möglich offen halten. Am Anfang der zweiten Halbzeit dauerte es ein paar Minuten, bis beide Teams wieder im Spiel waren. Das Spiel begann mit ein paar Fehlentscheidungen der Spieler sowie guten Paraden der Torhüter. Jedoch war die HSG am Anfang der zweiten Halbzeit das bessere Team! So konnte sich die Pantherauswahl zwischenzeitlich mit 3 Toren absetzen und den Tabellenführer am Rande einer Niederlage bringen. Vor allem die Rückraumspieler der HSG zeigten in dieser Phase immer wieder was in ihnen steckt, gegen die defensive Abwehr der TG zogen sie regelmäßig die richtige Entscheidung. In der Phase des Spiels klappte fast alles, Kreisanspiele wurden mit einer Hand gefangen, Schlagwürfe um die Hüfte trafen unhaltbar das Tor. Bis zu 50 Minuten sah der Sieger wie die HSG aus, jedoch kam dann eine Phase in der die Entscheidungen nicht mehr so klar waren. Die Fehler der Barbier Sieben häuften sich, die Spieler entschieden im Angriff falsch, in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent verschoben, Bälle an denen der Torwart noch dran war kullerten ins Tor.

So konnte der TG Osthofen seit der 0:1 Führung erstmals wieder in der 50 Minute in Führung gehen, man merkte der jungen Heimmannschaft nun an, dass die Kraft fehlte und die Möglichkeiten auf der Bank begrenzt waren. Jedoch kämpfte die Mannschaft, angetrieben von einem tollen Publikum bis zum Ende. Die offene Deckung kurz vor Schluss brachte auch keine Ergebniskorrektur mehr.

Als Fazit kann man ziehen, dass ein Punkt mehr als verdient gewesen wäre und man den Tabellenführer am Rande einer Niederlage hatte.

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mE3-Jugend: Verteidigt erfolgreich Platz 2

Am heutigen Sonntag waren unsere 12 Jungs zu Gast bei der HSG Lingenfeld -Schwegenheim. Von Beginn an war die Mannschaft wach und zeigte gegen einen starken Gegner enormen Siegeswillen. Mit einer großen Portion Ehrgeiz und etwas Glück in der letzten Minute gelang es uns so die verdienten 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Am Ende lautete das Ergebnis 20:21 (HZ: 9:12).

In der ersten Halbzeit (im Spiel 2x 3 gegen 3) zeigten sich beide Mannschaften ähnlich stark. Die Kinder waren konzentriert, spielten schön miteinander und kamen immer wieder durch clevere Laufwege zum erfolgreichen Abschluss. Torwart Elias war ebenfalls hell wach und wehrte einige sehr wichtige Bälle ab. Die Abwehr stand in dieser Phase des Spiels sehr gut. Die Führung von bis zu 2-3 Toren wollte man nicht aus der Hand geben. Hector verwandelte zudem kurz vor Abpfiff einen Penalty Wurf sicher im gegnerischen Tor. Über 3:6, 4:8, 8:10 und 8:11 trennte man sich dann zur Halbzeit mit 9:12.

Im Spiel 6 gegen 6 ging die Torejagd ausgeglichen weiter . Die Leistung der Mannschaft blieb auch in dieser Halbzeit weitestgehend konstant. Torhüter und Abwehr funktionierten weiterhin gut, doch der Gegner wurde durch diese Spielart stärker (15:15). Nach diesem Stand verlief es minutenlang dann wieder so, dass wir den Spielstand mit 1-2 Toren dominierten. Sogar einige Konter wurden in die Wege geleitet und erfolgreich verwandelt. Die Zuschauer sahen ein Spiel, dass zunehmend spannender und chaotischer wurde. Bis zur 39. Minute konnte der Gegner nun doch noch auf 20:21 verkürzen und kam durch einen von uns verworfenen Ball noch einmal in den Angriff. Mit dem Verrinnen der wenigen übrigen Sekunden kam immer mehr Hektik auf. Die Abwehr raffte sich aber noch ordentlich zusammen und hinderte den Gegner durch gute gemeinsame Arbeit an einem letzten Torwurf, so dass wir uns jubelnd über die zwei Punkte und einem verdienten Sieg freuen durften.

Am nächsten Sonntag, den 28.02.2016 treffen wir um 13 Uhr auf die Jungs vom TuS Heiligenstein in der Rhein- Pfalz Halle. Wir würden uns wieder über zahlreiche Zuschauer freuen 🙂

Es spielten:

Im Tor: Elias

Im Feld: Felix B., Lukas, Jakob (10), David, Felix M., Oliver (4), Florian (3), Tim, Hector (1),

Alex (1), Noah (2)

wC-Jugend: Heim-und Auswärtssieg

Am Samstag, den 13.02.2016 musste die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam zum Nachholspiel in der Wilfried-Dietrich-Halle in Schifferstadt antreten. Es entwickelte sich vom Anpfiff an ein sehr zerfahrenes Spiel in dem die SG gut verteidigte und die Mädchen der HSG sich öfters festrannten als man gewohnt war. In der Abwehr schlichen sich viele Fehler (mangelnde Konzentration) ein und Lea Strubel im Tor hatte auch nicht die richtige Einstellung parat. Der Angriff sah nicht viel besser aus. Zu oft wurde der direkte Weg Richtung Tor verweigert – lieber abgespielt und die Verantwortung weitergereicht. So konnte das Spiel nicht erfolgreich gestaltet werden.   Anscheinend war die Spielansetzung um 18:45 Uhr für einige doch zu spät.

Der Spielverlauf war bis zum 6:6 ausgeglichen, danach konnte sich die HSG etwas absetzen und man ging mit einer 10:7 Führung in die Halbzeit. In der Halbzeitpause versuchten die Trainer die Mannschaft aus ihrer Lethargie zu wecken, was jedoch an den Beharrungskräften der Mädels scheiterte. Die SG O/B/Z konnte recht schnell beim Stand von 11:11 wieder ausgleichen und beide Mannschaften wechselten sich danach mit der Führung immer wieder ab. Erst zum Ende des Spiels konnten sich die Pantherinnen wieder eine 2-Tore-Führung erspielen und bis zum Ende verteidigen. Die SG kam zum Schluss in Überzahl noch auf ein Tor heran, konnte aber nicht mehr ausgleichen. Die Mädchen feierten trotz fehlender Einstellung einen mehr als glücklichen Sieg.

Es spielten:

Im Tor: Lea Strubel

Im Feld: Sold Celine (4), Makiola Anna (2), Genova Sarina (6), Lind Sarah (4), Speicher Sophie, Knöringer Alina (2), Hauck Melanie (2) und Christ Johanna

Am Sonntag, den 14.02.2016, traten die Mädels der HSG beim TV Wörth/Hagenbach zum zweiten Spiel an diesem Wochenende an. In der Tabelle rangiert die TV Wörth/Hagenbach hinter der HSG auf Platz 3 in der Pfalzliga.

Vor dem Spiel gab es nochmal eine Teambesprechung, in der die Fehler des gestrigen Spiels angesprochen und die Mannschaft nochmals eingestellt wurde.

Anscheinend hatten die Mädchen sich auch selbst etwas vorgenommen. Vom Anbeginn des Spiels wurden die Gegnerinnen in der Abwehr, wie auch im Angriff unter Druck gesetzt. Nur kurz zu Beginn des Spiels konnte die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung gehen. Danach übernahm die HSG. Die Abwehr stand sicher und unsere Torfrau hatte sich auch was vorgenommen. Mit vielen Paraden konnte sie den Mädchen des TV Wörth den Schneid abkaufen und sich auch bei Kontern auszeichnen. So ging es mit einer 10:14 Führung in die Halbzeitpause. Nach der Pause wurde recht schnell der Grundstein für den Auswärtssieg geschaffen. Konzentriert in der Abwehr und effektiv im Angriff gelang es, den Vorsprung Mitte der 2. Halbzeit auf 12 Tore auszubauen (15:27). Dieser Vorsprung wurde dann bis zum Ende aufrecht gehalten. Am Ende stand ein souveräner Auswärtssieg mit 21:33. Mit den 4 Punkten von diesem Wochenende konnte der 2. Platz in der Pfalzliga gefestigt und ausgebaut werden.

Es spielten:

Im Tor: Lea Strubel

Im Feld: Sold Celine (9), Makiola Anna (1), Genova Sarina (8), Lind Sarah (3), Speicher Sophie, Knöringer Alina (10), Hauck Melanie (1) und Christ Johanna (1)

HSG-Damen I wollen gegen OBZ nachlegen

Schifferstadt (kc). Ganz wichtig war der letzte Sieg der HSG Dudenhofen/Schifferstadt über Schlusslicht TV Edigheim, denn die Spielerinnen von Trainer Arnd Bäuerle bauten ihren Vorsprung auf fünf Punkte auf den Kontrahenten aus und nach dem freiwilligen Verzicht von TV Kirrweiler (wir berichteten), stehen zwei Absteiger so gut wie fest und der Klassenerhalt ist für die HSG in greifbare Nähe gerückt.

Ausgebaut soll dies mit einem Erfolg morgen Sonntag, 16 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam II, die mit einem Spiel weniger derzeit mit 9:17 Punkten auf dem drittletzten Platz liegt. Alle Chancen gibt es für OBZ noch, sich ins Mittelfeld vorzuschieben. Da dies auch die HSG-Sieben von Arnd Bäuerle möchte, ist es ganz interessantes Spiel zu erwarten. Zwar noch keine Vorentscheidung, aber man dürfte schon in etwa sehen, wohin die Teams steuern.

In der Vorrunde bereits sah alles nach einem deutlichen HSG-Sieg aus, bei Halbzeit lagen die da noch von Carsten Chrust betreuten Damen mit 12:8 in Führung, dominierten klar die Begegnung, um dann total den Faden zu verlieren, mit 25:19 dann auch das Spiel. „Da wurden in der Abwehr viele Fehler gemacht“, bestätigte Bäuerle, der sich in diesem Mannschaftsbereich noch etwas einfallen lassen will, ja muss, um hier mehr Stabilität reinzubekommen. Im Training ist dies derzeit überaus schwer, kurzfristige Absagen bringen das Gefüge durcheinander. „Am Dienstag mussten wir ohne Torfrau trainieren, auch heute sind wir nicht komplett, gute Vorbereitung sieht anders aus“, sagte Trainer Bäuerle am Donnerstag. Trotzdem versuchte er im spielerisch-taktischen Bereich zu arbeiten, auch sollten einige Überzahlvarianten einstudiert werden.

„Wir gehen im Angriff zu wenig auf die Lücken, dahin, wo es wehtut“, sieht der Coach Trainingsansätze. Gerade gegen OBZ wünscht er sich, dass die herausgearbeiteten Chancen konsequenter genutzt werden. „Vorne verschießen wir, hinten kassieren wir ein Tor und das macht dann schon wieder zwei Tore Differenz“, möchte er sein Team stabiler stehen. Einige Male habe es aber funktioniert, dass sie einen Rückstand aufholen und ein Spiel noch drehen konnten. „Im Moment machen wir aber zu viele falsche Entscheidungen“, sieht er die vielen jungen Spielerinnen noch in der Lernphase.

Chris Heller bestand den Belastungstest gegen Edigheim, zählt auch gegen OBZ zu den führenden Spielerinnen. „Sie ist extrem wichtig für unser Spiel, in Abwehr wie in Angriff“, bekräftigte Bäuerle. Erfreulich ist auch die Entwicklung von Juliane Hoffmann. „Sie traut sich immer mehr zu“, freut sich der Trainer, der mit Rina Schmitt auch eine Alternative im Rückraum für Jana Laubender besitzt. „Wir werden heute auch ein paar Alternativen ausprobieren, wir haben noch ein paar Möglichkeiten“, sagte er am Donnerstag.
„Gegen OBZ müssen wir nachlegen“, sagte Bäuerle, der sein Team gegen Edigheim stärker unter Druck sah, als beim morgigen Spiel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Damen II wollen Hinspielsieg wiederholen

Schifferstadt (kc). Morgen Sonntag eröffnen die A-Klasse-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt um 14 Uhr den Spiele­nachmittag in der Wilfried-Dietrich-Halle gegen Ottersheim/ Bellheim/Zeiskam. Die SG ist Vierter, die HSG mit einem Spiel mehr Fünfter, beide wollen dem TV Dahn auf den Fersen bleiben.

Im Hinspiel siegte die HSG dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 25:23 und möchte den Sieg wiederholen. „Natürlich versuchen wir zu gewinnen“, sagte Trainerin Sandra Bäuerle, die den Gast schwer einschätzen kann. „Bei OBZ weiß man nie, mit welcher Mannschaft sie auflaufen, sie sind schwer auszumachen, haben auch viele junge Spielerinnen“, sieht sie den Kontrahenten in personeller Hinsicht mit einigen Variationsmöglichkeiten.

Da aber auch die HSG-A-Jugend vorher (12 Uhr gegen HSG Wörth/Hagenbach in der Oberliga) und Damen I um 16 Uhr spielen, gibt es auch bei der HSG einige Optionen. „In Dahn haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert, gegen OBZ muss eine Steigerung her, wenn die Punkte geholt werden sollten“, sagte Trainerin Bäuerle.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren: Topspiel gegen Tabellenzweiten

Schifferstadt (kc). Hochspannung pur in der A-Klasse der Handballer, wo sich der TV Offenbach mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze sonnt und dahinter fünf Teams sich um die Platzierung rangeln. In der Wilfried-Dietrich-Halle kommt es morgen Sonntag, 18 Uhr, zum Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellendritten HSG Dudenhofen/Schifferstadt (21:9) und dem Tabellenzweiten SG Ottersheim/Helllheim/Zeiskam II (22:8).

In der Vorrunde teilten sie sich beim 31:31 die Punkte, die HSG war nicht über 60 Minuten konstant genug, was auch am vergangenen Spieltag gegen Kuhardt der Fall war. „Mit OBZ kommt ein anderes Kaliber“, sagte HSG-Trainer Siggi Oetzel nach dem 29:28 über Kuhardt und das verdeutlicht auch, dass er von seinem Team eine deutliche Steigerung erwartet.

Viele verletzte Spieler machen allerdings auch ihm die Trainingsarbeit nicht gerade leicht. Neben Vincent Stief und Manuel Grill, die länger verletzt ausfallen,  fehlt beruflich bedingt Marius Rödel, hinter Jonas Rödel, der nicht mittrainieren konnte, steht ein Fragezeichen. Max Barlang und Torhüter Nikolas  Claus sind wieder mit dabei.

„Die Verletztenliste hat sich zwar etwas verringert, aber im Rückraum fehlt es bei uns noch“, sagte Trainer Siggi Oetzel, der ein enges Spiel wie in der Vorrunde erwartet, und eine brisante Beggnung obendrein. „Da fällt die Vorentscheidung, wer verliert ist außen vor“, sagte Oetzel in Bezug auf die Verfolgung von Spitzenreiter Offenbach. Der Verlierer hat dann fünf (OBZ) beziehungsweise sechs Punkte (HSG) Rückstand und ist aus dem Meisterschafts- und Aufstiegsrennen draußen. „Soviele Ausrutscher wird sich Offenbach nicht erlauben“, ist sich Oetzel sicher.

Ein schnelles und vor allem torreiches Spiel erwartet der HSG-Trainer, da OBZ neben der HSG das einzige Team der A-Klasse, das eine 3-2-1-Deckung spielt, die für ein effektives Tempospiel prädestiniert ist. „Es wird ein Spiel auf Messers Schneide, die Tagesform spielt eine große Rolle, auch, welche Mannschaft schneller und besser ins Spiel kommt“, erwartet Oetzel. Chancen sieht er für seine Mannschaft schon kommen, was besser als zuletzt werden muss, ist die Verwertung.

„Gegen Kuhardt hatte ich mehr Bedenken gehabt, weil die uns einfach nicht liegen, OBZ liegt uns da schon besser, aber wir denen halt auch“, erwartet der HSG-Trainer eine Begegnung, die den Tabellenplätzen der Kontrahenten auch gerecht werden kann.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)