HSG Herren II: Hohe Hürde beim Tabellenzweiten

SCHIFFERSTADT (kc). Von den letzten acht Spielen hat die HSG Dudenhofen/Schoifferstadt in der A-Klasse sieben gewonnen, lediglich gegen Spitzenreiter TSV Kandel verloren. Morgen Sonntag, 16 Uhr in der Hauptschule Annweiler kommt auf die Sieben von Trainer Patrick Barbier ein ähnliches Kaliber zu, denn die HSG Trifels ist Tabellenzweiter mit 22:2 Punkten und einem Spiel weniger als Spitzenreiter Kandel, der 24:2 Zähler hat.

Jetzt kommen die dicken Brocken“, bestätigte Trainer Barbier die Schwere der Aufgabe für den Tabellenfünften, der sich als Aufsteiger richtig gut in die A-Klasse eingelebt hat. Beim letzten Spiel musste der Coach viel improvisieren, da einige Spieler krank, verletzt oder berufsbedingt nicht einsatzfähig waren. So kam auch nur ein knapper Sieg gegen Hagenbach zustande. Bleibt abzuwarten, welche Formation dem Trainer morgen zur Verfügung steht, denn da die erste Mannschaft fast zeitgleich spielt und selbst personelle Probleme besitzt, ist von hier keine Hilfe zu erhalten.

Bei Spiel gegen Trifels gilt es vor allem, die Chancenverwertung zu verbessern, denn da sah der Trainer zuletzt ein Manko und das dürfte sich diesmal noch schwerwiegender erweisen. In eigener Halle gab es eine 27:35-Niederlage, für die sich die HSG wohl kaum revanchieren dürfte, denn Trifels geht als Favorit in die Begegnung. Zu einem harten Prüfstein für den Gastgeber kann die HSG von Trainer Barbier aber schon werden.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

mA1: Keine klare Linie

Am Sonntagmittag um 14:00 Uhr trat unsere männliche A-Jugend gegen die Mannschaft der HSG Eckbachtal an und spielten somit gegen den Tabellenzweiten. Die Partie lief für die Jungpanther insgesamt sehr durchwachsen. anfangs eröffnet die HSG Dudenhofen-Schifferstadt das Spiel mit dem 1:0; 2:1; 3:1, bis auch Eckbachtal so langsam Fahrt aufnahm. Danke schwacher Abwehrleistung, schlechte Chancenverwertung und sich häufender technischer Fehler der Jungpanther holte Eckbachtal bis zum 4:7 auf. Während des gesamten Spiels wechselten sich die Mannschaften mit der Führung ab. Die HSG Dudenhofen-Schifferstadt konnte zu keinem Zeitpunkt die Leistung des vorigen Wochenendes abrufen und war die meiste Zeit damit beschäftigt das Spiel überhaupt noch in heimisch Kontrolle zu bringen und keine komplette Pleite zu kassieren. Mit mehr Glück als Verstand konnten die Jungpanther das Endergebnis in den letzten Minuten noch von 36:40 auf 39:40 „retten“. An der Anzahl der Tore lässt sich erschließen, dass di Pantherabwehr erhebliche Lücken aufwies und der Statistik zu Folge ebenso die Wurfchancenverwertung zu Wünschen übrig ließ. Alles in Allem war und ist die Mannschaft mit diesem Spiel gegen die HSG Eckbachtal nicht zufrieden, möchte aber jetzt erst recht den Kopf oben behalten, um sich auf die folgenden Spiele vorzubereiten.

Tore: Schutzius Finn (9); Word Lorenz (7); Schneider Marco (6); Selinger Dominik (6); Gerbes Dominic (5); Richter Simon (4); Wolf Lukas (2); Sager Gabriel; Ballreich Moritz; Skötsch Lennart; Schön Jonas; Bachmann Dominik

mD2: Nach hartem Kampf auch weiter erfolgreich in der Verbandsliga

Am späten Samstag Nachmittag ging es für die Jungs der mD2 ins Rückspiel der Verbandsliga gegen die Eulen 2 ins Eulennest. Man erwartete einen starken Gegner der alles darauf setzen würde die Hinspiel Niederlage vergessen zu machen und genauso traf es dann auch ein.

Sehr druckvoll und sowohl in der Abwehr als auch im Angriff setzen uns die Eulen ein ordentliches Brett entgegen und so musste man leider nach dem 4:1 Rückstand feststellen das wir wohl etwas verschlafen aus der Kabine gekommen waren. Durch technische Fehler auf Seiten des Gegners konnten wir glücklicher Weise recht schnell den Anschluss wieder herstellen und uns weitere gute Chancen herausspielen. Auf sichere Werfer wie David Kaltschmitt sowie Phil Magin der zur Unterstützung dabei war konnte man sich verlassen. Immer wieder drehte sich das Spiel was vor allem unserer stark mangelnden Abwehr Arbeit geschuldet war. Oft musste man eine Durchbrüche zur Mitte hinnehmen und dadurch einfache Tore schlucken. In der Auszeit wurde vor allem auf Geduld appelliert sowie sich nicht zu einfach aus dem Abwehr Konzept reißen zu lassen. Zur Halbzeit stand es nach einem auf und ab beider Mannschaften 13:13. Man wusste das man in der Abwehr nochmal eine Schippe drauf legen müsse und vorne de Chancen die man sich erarbeitet besser zu nutzen. Wesentlich wacher und aufmerksamer gingen wir dann in die zweite Halbzeit, fingen an unsere Stärken nun besser aus zu spielen und so gelang es uns endlich uns ab zu setzen. Immer wieder wurden schwierige Bälle von Nico Klein im Tor entschärft und dadurch schnelle Konter eingeleitet die wir dann verwandelten endlich. Der Schlusspfiff ertönte und schlussendlich doch verdient besiegten wir den Bundesliga Unterbau mit 23:29 und setzen damit unsere Siegesserie in der Verbandsliga fort.

Nächste Woche begrüßen wir dann die TG Waldsee in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle. Zu diesem Topspiel erbitten unsere Jungs reichlich Unterstützung und wollen die einzige Niederlage in dieser Saison im Rückspiel egalisieren und die Tabellenführung übernehmen.
Dazu sind alle am Sonntag den 10.02 um 16 Uhr recht herzlich eingeladen!

HSG-Herren: Marco Beckmann war nicht zu stoppen

SCHIFFERSTADT (kc). „Es war ihre letzte Chance, wenn sie oben noch einmal angreifen wollten, mussten sie gegen uns gewinnen“, sagte Siggi Oetzel, Trainer der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach dem 30:27 (14:15)-Sieg am Sonntagabend in der Wilfried-Dietrich-Halle gegen die VTV Mundenheim II. Erfolgreich wehrten die Gastgeber die Bemühungen des Verfolgers ab, mussten dabei aber mitunter Schwerstarbeit verrichten.

Zwei Positionen gaben in einer ingesamt geschlossen agierenden Mannschaft letztlich den Ausschlag. Auf Linksaußen war Marco Beckmann nicht zu stoppen. Ob bei Schnellangriffen oder nach Spielzügen, er überwand Simon Kalveram oder Jack Muth im VTV-Tor nach Belieben. „Heute hat man ihn egal wie anspielen können, er hat aus allem ein Tor gemacht“, wusste auch der HSG-Coach die Leistung einzustufen. Zwölf Treffer erzielte Beckmann und verbuchte nur zwei Fehlversuche, einmal scheiterte er am Pfosten.

Die zweite gewinnbringende Personalie war Torhüter Felix Trapp, der in der 37. Minute beim Stand von 16:19 zwischen die Pfosten ging. „Nikolas Claus hat nicht schlecht gehalten, aber der Torwartwechsel kam zur rechten Zeit“, fand Trainer Oetzel. In der Tat, denn Trapp brachte sofort den VTV-Angriff durcheinander, parierte die freien Versuche gleich Reihenweise und so startete die HSG einen Zwischenspurt zum 19:19. Da half auch die VTV-Auszeit nichts, denn Trapp parierte auch den Strafwurf von Thorsten Engert und nach dem 20:19 durch Lorenz Worf hielt er auch den freien Versuch von Maik Erlewein.

Als dann Sebastian Kolb und Worf fast gleichzeitig eine Zeitstrafe absetzen mussten, scheiterte Luca Schweiger in freier Position am Kreis an Tausendsassa Trapp, der in dieser Phase zum Matchwinner wurde. In zweifacher Unterzahl gelang Manuel Grill das 21:19 und da war der Grundstock zum Erfolg gelegt. „In den letzten zehn Minuten waren wir präsenter, jeder hat für den anderen gekämpft“, freute sich Trainer Oetzel, der trotzdem monierte, dass bei einigen Schnellangriffen Chancen liegen gelassen wurden. „Wir hätten uns da zwei, drei Tore schneller absetzen können.“ 3:1, 5:3, 8:5 legte die HSG vor, ehe VTV zum 9:9 und beim 10:11 in der 23. Minute erstmals in Führung und mit dem 14:15 in die Pause ging. Nach dem 16:19 folgte die HSG-Aufholjagd zum verdienten 30:27-Sieg, der bis zum 24:24 in der 52. Minute auf Messers Schneide stand.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: Mangelnde Chancenverwertung bringt Niederlage

SCHIFFERSTADT (kc). Eine Aufholjagd wollte Trainer Bruno Caldarelli mit den Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt nach der Winter- und WM-Pause starten. Aber gegen den Tabellendritten TuS Heiligenstein gab es eine 24:31 (11:17)-Niederlage. Die kam nicht einmal durch eine besondere Klasse des Gastes zustande, sondern war mehr oder weniger selbst verschuldet aufgrund einer mangelnden Chancenverwertung und erneut vielen technischen Fehlern.

Mit 3:2 lag die HSG nach fünf Minuten vorne, musste dann fast widerstandlos ein 3:8 bis zur 13. Minute hinnehmen. „Es gab schon in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler“, monierte Trainer Caldarelli. Nur zu Beginn konnte die HSG den Gast zu Fehlern veranlassen. Mit Jennifer Christ im Tor wollte er zunächst für ein Überraschungsmoment sorgen, doch dann übernahm Stammtorfrau Jennifer Adar den Part zwischen den Pfosten.

Aber auch sie sah sich hinter einer allzu löchrigen Abwehr auf verlorenem Posten. Michelle Wilde aus dem Rückraum ließ die HSG-Abwehr nicht gut aussehen, erzielt ihre sieben Tore nach Belieben, konnte immer wieder unbedrängt hochsteigen und werfen. Das gab Sicherheit und aus dem 5:10 wurde ein 7:15 und schließlich ein 11:17 zur Pause. TuS war auf dem besten Weg zum Sieg, denn die HSG war auch im Angriff nicht zielstrebig genug. „Der richtige Zug zum Tor hat gefehlt“, bemängelte Trainer Caldarelli, aber auch umständlich agierte sein Team, so dass Heiligenstein vor keine allzu großen Probleme gestellt wurde, 13:19, 17:23 und 22:28 führte, ehe der 24:31-Erfolg feststand.

Wenn ich nur fünf Leute im Training habe, kann ich kein Abwehr- und kein Angriffsspiel einstudieren, nur im Spiel allein kriegt man kein Zusammenspiel hin, das muss im Training erarbeitet werden, das zieht sich schon die ganze Saison durch“, monierte der Coach. Trotzdem kam seine Sieben zu Tormöglichkeiten. „Wenn man aber schon schlecht spielt und sich dann trotzdem Chancen anbieten, muss man sie auch nutzen“, haderte der Trainer mit der Chancenverwertung. Allein über Außen wurde zehn Möglichkeiten unbedrängt liegen gelassen. „Das sind Dinge, die man sich nur im Training erarbeiten kann“, sagte Caldarelli. „Solange es theoretisch noch möglich ist, werden wir alles versuchen, ich hoffe auch, dass die Trainingsbeteiligung jetzt besser wird“, appellierte der Trainer.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG Herren II: Hagenbach setzt sich stark zur Wehr

SCHIFFERSTADT (kc). Unter gänzlich anderen Voraussetzungen fand das zweite Aufeinandertreffen zwischen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und dem TV Hagenbach statt. Nach dem deutlichen 39:27-Erfolg in Hagenbach gab es in der Kreissporthalle am Samstagabend einen 33:30 (16:16)-Sieg der Sieben von Trainer Patrick Barbier.

Sechs wichtige Spieler haben gefehlt gegenüber der ersten Begegnung“, musste der Trainer das Team umbauen. So kam doch etwas mehr Sand ins Getriebe, als man erwartet hatte. Bedingt auch dadurch, dass die defensive 6:0-Deckung Hagenbachs gut stand und die HSG es versäumte, ihre Chancen aus dem Rückraum zu suchen.

Da wurde einfach zu wenig geworfen und am Kreis sind wir nicht in die Lücken gegangen, nicht dahin wo es weh tut und da haben wir es uns selbst schwer gemacht“, monierte Barbier nach der Begegnung, die eigentlich gut begann. Mit 10:5 lag die HSG nach 19 Minuten vorne und schien einem souveränen Sieg entgegenzusteuern. Aber es wurden viele Angriffe verschludert, zahlreiche Konterchancen liegen gelassen und so kam der Gast über das 12:10 zum 16:16-Pausenstand. „Wenn man in einer Halbzeit 16 Tore kriegt ist etwas nicht in Ordnung“, haderte Barbier mit der Abwehr, die nach der Umstellung auf 6:0 besser agierte, mehr Zugriff auf den Gegner bekam.

Vorne wurden aber immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen. „Da gab es viele falsche Würfe zur falschen Zeit“, bestätigte Trainer Barbier, der sein Team trotzdem nach dem 23:21 zum 28:24 nach 51 Minuten kommen sah. Der Vier-Tore-Vorsprung beim 31:27 drei Minuten vor dem Ende war dann aber doch die Vorentscheidung. „Ein Lichtblick war Carsten Schatz in der ersten Halbzeit sowohl vorgezogen in der Abwehr als auch mit fünf Treffern. 15 Tore haben wir über die Außen erzielt und das ist schon ein Topwert“, sah der Trainer auch positive Aspekte.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Herren: Auch Simon Blümer mit Kreuzbandriss

SCHIFFERSTADT (kc). „Ich weiß nicht, wo wir derzeit stehen“, sagte Siiggi Oetzel, Trainer des Verbandsligisten HSG Dudenhofen/Schifferstadt vor dem ersten Spiel im neuen Jahr. Am Sonntag wird um 18 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle mit der Begegnung gegen VTV Mundenheim II die Rückrunde fortgesetzt. Die HSG ist Spitzenreiter mit 24:2 Punkten und VTV ist Fünfter mit 15:11 Punkten.

Neben Edigheim, das im letzten Spiel der HSG die bisher einzige Niederlage beibrachte, ist Mundenheim noch die Mannschaft, die oben angreifen und den beiden führenden HSG und TV Hochdorf das Leben schwer machen kann. Für VTV geht noch was und darum soll auch in der Dietrich-Halle die 37:33-Hinspielniederlage wettgemacht werden. Aufgrund der langen Pause sind Prognosen schwer, kein Team weiß, wie es nach sechs, sieben Wochen ohne Wettkampfpraxis auf der Platte zurecht kommt.

Bei der HSG kommt erschwerend hinzu, dass neben Christoph Lacher sich auch Simon Blümer einen Kreuzbandriss zugezogen hat, in dieser Saison kaum mehr zum Einsatz kommen wird. „Ich wollte mich auf die letzten neun Spiele anders vorbereiten“, bestätigte Oetzel, der nicht nur auf die beiden im Mittelblock verzichten muss, sondern auch nicht auf Kevin Gerber zurückgreifen kann, der für drei Monate beruflich in den USA weilt. Da auch noch Johannes Keßler zwei Wochen fehlte und Matthias Handrich krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, steht ein großes Fragezeichen hinter der Aufstellung.

Fünf Leistungsträger fielen in der Vorbereitung aus. Die Lücken müssen daher Nachwuchsspieler schließen. Wie etwa Jonas Nessel, der vor der Runde zum Pfalzligisten Iggelheim wechselte, in der Winterpause aus privaten Gründen wieder zur HSG zurückkehrte. Als Rechtshänder agiert er im Rückraum und kann auch auf Außen eingesetzt werden. Aus der A-Jugend sind wieder Kreisläufer Lorenz Worf und Dominic Selinger eine Option, die bereits Einsätze zu verzeichnen haben.

Mundenheim besitzt eine junge Mannschaft mit ein, zwei erfahrenen Akteuren, zeigt sich aber bisher launisch: Gegen Mannschaften von oben stark gespielt, dann wieder gegen vermeintlich leichte Teams nicht überzeugt. „Aber das ist eine Mannschaft, die nicht so leicht zu knacken ist“, erwartet Oetzel eine schwere Aufgabe.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG-Damen: „Wir haben uns noch nicht aufgegeben“

SCHIFFERSTADT (kc). Mit dem TuS Heiligenstein kommt auf die Pfalzliga-Damen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt zur Fortsetzung der Rückrunde ein ganz „dicker Brocken“ zu. Die Gäste sind Tabellendritter mit zehn Siegen und 20:8 Punkten, die Gastgeber nach lediglich einem Sieg und 4:22 Punkten Tabellenletzter. In der Wilfried-Dietrich-Halle sehen sie sich am Sonntag, 16 Uhr mit einer harten Prüfung konfrontiert.

Seit Jahresbeginn steht die Mannschaft im Training, mit allerdings keiner optimalen Beteiligung. „Sechs, sieben Spielerinnen waren da, am Dienstag waren es neun“, haderte Trainer Bruno Caldarelli mit der Beteiligung, die jedoch durch Krankheit und Verletzung bedingt war. Intensiviert wurde das Training vergangene Woche mit zweimal Training und einem zweitägigen Trainingslager sowie einem Testspiel gegen den ersten der Verbandsliga, die Handball-Region HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim. „Da haben wir mit einem Tor gewonnen, das war schon positiv“, sieht Caldarelli seine Spielerinnen trotz des letzten Platzes auf einem guten Weg.

Wir haben uns auf die restlichen Spiele trotz allem gut vorbereitet“, ist Caldarelli überzeugt und ergänzt: „Wenn ich dies nicht wäre und die Mannschaft nicht so mitziehen würde, wäre ich auch kein Trainer mehr.“ Neun Spiele hat seine Sieben Zeit, den Abstieg zu verhindern und beginnen will er damit gegen Heiligenstein. „Da müsste uns ein Ausrufezeichen gelingen. Schon das Hinspiel war ziemlich ausgeglichen“, sagte der Coach über das knappe 27:23 in Heiligenstein.

Im Derby wollen wir ein Wörtchen mitreden, wir wollen alles in die Waagschale werfen“, betonte der Trainer, der mit seinem Team gut aus den Startlöchern will. „Die ersten vier Spiele, bis auf die Begegnung gegen Spitzenreiter Kandel sind Richtung weisend“, erklärte Caldarelli. „Ich glaube an meine Mädels und die Mannschaft glaubt fest daran, den Abstieg noch verhindern zu können, auch wenn sie sich der Schwere der Aufgabe bewusst ist“, weiß der Trainer, dass die Mannschaft lebt, sich noch nicht aufgegeben hat.

Bis auf Katja Brill, die im Spiel gegen Göllheim einen Schlag aufs Knie bekommen hat und fraglich für einen Einsatz ist, hat der Trainer alle Spielerinnen an Bord. 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG Herren II: Erneut die Punkte gegen Hagenbach holen

SCHIFFERSTADT (kc). Nur sieben Tage liegen zwischen dem ersten und zweiten Aufeinandertreffen zwischen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt und dem TV Hagenbach. Am Sonntag gab es in der Südpfalz einen sicheren 39:27-Erfolg der Barbier-Sieben, heute Samstag, wollen die Spieler ab 19 Uhr in der Kreissporthalle erneut die Punkte unter Dach und Fach bringen.

Ganz so einfach wird es nicht werden“, ist HSG-Coach Patrick Barbier überzeugt, denn Hagenbach wird sicherlich aus der klaren Niederlage die Lehren gezogen haben und ganz anders auftreten. Vor allem werden sie versuchen, das schnelle Spiel der HSG zu unterbinden, die erste Welle nicht ins Rollen kommen lassen. Auf die TVH-Abwehr wird eine Menge Arbeit zukommen, doch wie sie diese löst, wird für den Aufgang der Begegnung von entscheidender Bedeutung sein. Der Tabellenvorletzte steht mit dem Rücken zur Wand, hat vier Niederlagen in Folge auf seinem Konto und besitzt nur drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht MSG Iggelheim II/Meckenheim.

Für die HSG gab es dagegen aus den letzten sieben Spielen sechs Siege. Deshalb und auch mit dem Heimvorteil im Rücken geht die Barbier-Sieben als Favorit in die Begegnung, auch wenn der Trainer eindringlich davor warnt, den Gast zu unterschätzen. Mit einer ähnlich kompakten Leistung wie beim ersten Sieg sollen aber auch diesmal die Punkte geholt werden können.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt

HSG Herren: „Man soll gehen wenn es am schönsten ist“

DUDENHOFEN (kc). Noch neun Spiele coacht Siggi Oetzel den Herren-Verbandsligisten der HSG Dudenhofen/ Schifferstadt, dann ist für ihn dieses Kapitel erledigt. Dann soll aber feststehen, dass die HSG in der kommenden Saison eine Klasse höher in der Pfalzliga spielt. „Ich hatte mir als Aufgabe gestellt, mit der Mannschaft in die Pfalzliga hoch zu kommen“, bestätigte Oetzel, der mit seiner Sieben als Spitzenreiter der Verbandsliga das gesteckte Ziel in Reichweite sehen darf.

Grund für sein Ausscheiden sind weder unterschiedliche Saisonziele noch Zwist oder Querelen innerhalb des Teams, sondern einfach die Dinge, die jeden Trainer mit seiner Mannschaft ereilen, die lange Jahre zusammen arbeiten. „Ich habe jetzt die HSG seit der Zusammenlegung vier Jahre trainiert, davor zwei Jahre den TV Dudenhofen, das sind sechs Jahre und dann ist es natürlich, dass Abnutzungserscheinungen kommen, denen man einfach unterliegt“, erklärte Oetzel.

Im Alltag des Trainings- und Spielbetriebs merke man, dass sich irgendwann alles einschleife. „Nach sechs Jahren wissen die Spieler was kommt, ich weiß was kommt und daher wollte ich rechtzeitig einen Punkt setzen“, informierte Oetzel. Auch mit dem Gedanken, dass sich auch die Spieler rechtzeitig neu orientieren können. „Jetzt ist die Zeit, wo die Vereine Spieler ansprechen. Wenn man in der Verbandsliga vorne mitspielt, wird man auch für Pfalzligisten oder Oberligisten interessant. Deshalb wollte ich rechtzeitig mitteilen, bevor sie sich irgendwie entscheiden, sie sollten auch frühzeitig wissen, dass in jedem Fall ein neuer Trainer kommt“, erklärte Oetzel.

Zwei Aufstiege in vier Jahren hat Oetzel mit der Mannschaft erreicht, ein möglicher Aufstieg in die Pfalzliga wird angepeilt. „Man sagt so schön, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Es gebe keinen schöneren Ausstieg als den Sprung in die Pfalzliga“, hofft Oetzel auf das Erreichen des Ziels. Er war der erste Trainer der HSG-Männermannschaft und brachte sein Team aus gesetzten, routinierten Spielern und vielen eigenen Nachwuchsakteuren weit voran. „Es ist wichtig, nach so vielen Jahren auch neue Reizpunkte für die Spieler zu setzen. Es kommt in einer vielleicht neuen Liga ein neuer Trainer, ein neues System, neue Trainingsarbeit“, sieht Oetzel die Mannschaft immer noch im Reifeprozess.

Die nächsten Spiele mit der Mannschaft will ich noch genießen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, mit den Spielern zu arbeiten. Ich hinterlasse ein gut funktionierendes Team“, sagte der Coach. Im Moment gibt es noch keine weitere Planung für ihn was den Handballsport betrifft. „Wenn ich nächste Saison nur Pfalzliga schaue bei der HSG, ist das für mich auch in Ordnung“, sieht der Trainer gelassen der nächsten Runde entgegen. Bis dahin heißt es jedoch für ihn, mit der Mannschaft das gesteckte Ziel Pfalzliga nicht aus den Augen zu lassen.

Gerd Zimmermann übernimmt

In den eigenen Reihen ist die HSG bereits fündig geworden. Neuer Trainer der Herren wird Gerd Zimmermann, der bisher die A-Jugend trainierte. „Wir freuen uns, dass wir uns auf eine Zusammenarbeit ab der Saison 2019/2020 geeinigt haben. Gerd wird in der kommenden Runde neben der Männermannschaft auch die männliche A-Jugend weiterhin trainieren“, informierte Spielleiter Stephan Vögele.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt