mD2: guter Start in die Rückrunde

Gestern Nachmittag waren die Jungs aus Mundenheim zu Gast in der Ganerbhalle. Während Trainer Sebastian Kolb aus den Vollen schöpfen konnte, waren die Gäste mit gerade einmal 8 Spielern angereist. Durch 2 rote Karten (je 3×2 Minuten) schrumpfte zudem deren Mannschaft im späteren Spielverlauf, sodass die Gegner keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung hatten.

In der ersten Halbzeit zeigten sich beide Mannschaften ähnlich träge. Die Panther konnten sich trotzdem bereits kurz nach Anpfiff schon über 2:1, 7:2 und 9:3 ( Halbzeitstand) absetzen. Dies war unter andrem auf starke Einzelaktionen zurückzuführen. Mundenheim hielt unsere Abwehr zwar in Bewegung, konnte aber nur selten hinter Tormann Elias einnetzen. Bereits zur Mitte der ersten Spielzeit wurden der HSG drei 7-Meter zugesprochen. Leider konnten davon nur zwei verwandelt werden (Oliver und Neo).

Mit der Aufforderung „mehr Gas zu geben“ kamen die Jungs aus der Kabine heraus und setzten diese um. Durch gemeinsames Spiel und eingeleiteten Kontern gelang es uns so schnelle Tore zu erzielen und endlich Schwung in das Spielgeschehen zu bringen. Wir setzten uns immer deutlicher von Mundenheim ab (11:5, 17:7, 23:9). Ab der 30. Minute spielte der Gast dann aufgrund zweier roter Karten ( je 3×2 Min.) ohne Auswechselspieler. Obwohl uns zu diesem Zeitpunkt noch drei weitere 7-Meter gegeben wurden, konnte nur einer im gegnerischen Tor landen (Florian). Bis zum Endstand 26:10 zeigten die Jungs aber eine insgesamt gute Leistung . Fast jeder Spieler konnte sich an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen und gerade einmal 10 Gegentreffer fanden ins HSG – Tor.

Es spielten:

Im Tor: Elias

Im Feld: Neo (4/1), Oliver (7/1), Nisse , Jakob (1), Florian (4/1), Cedric (1), Maurizio (1), Jonas (1), David (4), Elias F. (3)

HSG-Damen: Ruchheim nahm verdient Revanche

Schifferstadt (kc). „Als Revanche will ich es nicht unbedingt bezeichnen, ich habe ja vorher gesagt, dass es auch auf die Tagesform ankommt, aber unsere Einstellung hat gestimmt und weil wir etwas personaldezimiert heute waren, haben die Leute auf der Platte etwas mehr geleistet“, freute sich nach dem 19:23 (7:11)-Erfolg Eric Pressl, Trainer der Pfalzliga-Damen des TV Ruchheim.
In der Wilfried-Dietrich-Halle gaben sie am Sonntagnachmittag klar den Ton an gegen die HSG-Damen von Trainer Arnd Bäuerle, die nie zu ihrem Spiel fanden, nur beim 1:1 und 2:2 auf Augenhöhe waren, dann immer einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Normalform brachte lediglich Torfrau Antje Wilde, die einige Bälle in der entscheidenden Phase parierte, doch die Möglichkeiten wurden verschludert. „Wir haben den Ball in der Abwehr erobert, aber daraus kein Kapital geschlagen, die Gegenstöße sind geradezu verpufft, obwohl Ruchheim noch schlecht mit zurückgegangen ist, wir haben dann immer die falschen Entscheidungen getroffen“, haderte Bäuerle mit dem Spiel seiner Mannschaft.
Vor der Begegnung hatte er sein Team noch darauf eingestimmt, sich auch nicht am Tabellenplatz zu orientieren, doch alles zureden half nicht. „Wenn nur die Hälfte der Balle reingehen, gewinnst du auch das schlechte Spiel noch“, sprach er nach der Begegnung die indiskutable Chancenverwertung an. Sabrina Pesla, Rina Schmitt, Charlotte Schwechheimer und Sandra Bäuerle vergaben erste Möglichkeiten, ehe Sandra Bäuerle zum 2:2 einwarf.
Zwei verworfene Strafwürfe und vier gute Einwurfmöglichkeiten brachten das 2:6 und zwangen Bäuerle zur Auszeit schon in der 15. Minute. Es fruchtete wenig, doch auch TVR-Coach Pressl nahm beim 4:7 die Möglichkeit wahr, seine Spielerinnen einzustellen. Drei tolle Paraden von Wilde und ein verwandelter Siebenmeter von Juliane Hoffmann ließen die HSG zum 7:9 kommen, es schien sich eine Wende ab der 25. Minute anzubahnen.
Zwei Pfostentreffer und ein verworfener Strafwurf brachten jedoch wieder Ruchheim in Vorteil, das verdient mit 7:11 in die Pause ging und auch danach dem Spiel den Stempel aufdrückte. Im Angriff waren sie wesentlich schneller, zielorientierter und packten auch in der gut stehenden Abwehr aggressiver zu. Beim 9:15 in der 37. Minute schien der Zug endgültig abgefahren, doch die HSG stecke nicht auf, verkürzte auf 15:17, und war nach dem 16:20 dann beim 18:20 nochmal auf Schlagdistanz.
„Wir haben zuviele Fehler gemacht, schlecht geschossen, es Ruchheim einfach zu leicht gemacht, die Bälle zu unkonzentriert geworfen“, sagte Bäuerle nach der Begegnung.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-Herren: Gegen Offenbach deutlich revanchiert

Schifferstadt (kc). Der Erfolg über den TV Offenbach III fiel mit 43:27 (21:15) recht deutlich aus und damit hat sich die HSG Dudenhofen/Schifferstadt eindrucksvoll für die bislang einzige Niederlage aus der Vorrunde im ersten Spiel revanchiert. Dennoch fand Trainer Siggi Oetzel Ansatzpunkte zur Kritik.
„In den ersten zehn Minuten ging es hinten in der Abwehr einigermaßen, da haben sie eine gewisse Aggressivität gezeigt, waren dran, dann haben sie die Abwehrarbeit  eingestellt“, war der Trainer alles andere als zufrieden. Sein Team ging mit 3:0 in Führung, schaffte das 6:2 und war auch beim 9:4 am Drücker nach 15 Minuten, dann kam Offenbach zum 10:8 und 13:11 und ließ sich auch bis zum 16:14 nach 25 Minuten nicht abschütteln.  „Da passierten zu viele einfache Fehler“, haderte Oetzel. „Offenbach war nicht mit der Mannschaft aus der Vorunde vergleichbar, wenn das der Fall gewesen wäre, wäre es anders bestraft worden“, ergänzte der Coach. Doch die fünf Minuten bis zur Pause nutzte seine Sieben zum 21:15.
In der Pause hat er angesprochen, was ihm im ersten Durchgang missfallen hat und er stellte auch auf eine offensivere 5:1-Deckung um. Das passte dann besser und auch Nico Claus, der im zweiten Abschnitt Markus Kiese im Tor ablöste, steigerte sich nach Anfangsschwierigkeiten enorm. In der 37. Minute führte die HSG mit 27:17, das war die Entscheidung, denn nun wurden hinten viele Bälle abgefangen und die Tempogegenstöße saßen. „Mit unserer offensiven Deckung ist Offenbach nicht zurechtgekommen, dann war es ein entspanntes Zuschauen“, bestätigte Trainer Oetzel. „In der zweiten Halbzeit gab es auch weniger zu mosern.“
35:21 und 41:24 waren weitere Spielstände, ehe Schiedsrichter Robert Ohler (SV Meckenheim) beim 43:27 abpfiff. Ganz besonders stach diesmal die „Grill“-Zange mit Alexander Grill rechts, der zehn Treffer erzielte und Manuel Grill auf links, der fünfmal traf. Stefan Kaiser 6 und Max Barlang mit fünf Toren trugen sich ebenfalls ein. Ein Treffer erzielte auch Marius Rödel. „Er ist kurzfristig eingesprungen, trainiert erst seit eineinhalb Wochen, stellte sich aber zur Verfügung aufgrund unserer personellen Probleme“, freute sich Oetzel.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

HSG-A-Jugend: Start-Ziel-Sieg gegen Hochdorf

Schifferstadt (kc). „Man hatte nie das Gefühl, dass das Spiel verloren gehen könnte“, freute sich Patrick Barbier, Trainer der Oberliga-A-Jugend der HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach dem 30:27 (14:11)-Start-Ziel-Sieg über den TV Hochdorf. Die HSG war deutlich aggressiver, ging mit viel mehr Druck in die Lücken und hat verdient gewonnen, lobte nach der Begegnung auch Hochdorfs Trainer.
Adrian Stögbauer im Tor war ein sicherer Rückhalt, Lucca Biallas erzielte neun Siebenmeter-Tore und Jonas Nessel traf als zweiter Linksaußen ebenso wie Dominik Seeliger fünfmal ins Schwarze. „Die Abwehr stand grandios und jeder wollte ein Tor machen“, freute sich Barbier über den Einsatz seiner Spieler. Einen Spieler wollte er dennoch nicht herausheben.
„Das war eine ganz tolle Mannschaftsleistung“, bestätigte er. Diese wäre aber nicht so einfach zustande gekommen, hätten nicht fünf Spieler aus der B-Jugend ausgeholfen und sich nahtlos eingefügt. „Ohne die B-Jugend wäre das nicht gegangen“, sagte Barbier, dem vor allem die Einstellung gefiel. „Sie waren heiß, sie haben gebrannt“, erklärte er. 2:0, 4:4, 9:5, 12:7 und schließlich 14:11 waren Spielstände im ersten Durchgang, auch danach hatte die HSG mit 17:15, 20:16, 26:20 und schließlich 30:27 das Heft in der Hand.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt (kc)

mA: Panther gewinnen Oberliga-Derby

Am Sonntag traf die Mannschaft von Barbier, Leonhardt auf das Team des TV Hochdorf! Das Team das von Horst Lenz und Robin Egelhof trainiert wird, hatte das Hinspiel in einer hitzigen Partie gewonnen. Die Anzeichen für die HSG waren mehr als Schlecht, seit Wochen kann man nicht optimal trainieren, da Spieler krankheitsbedingt oder wegen schulischen Veranstalltungen beziehungsweise Abiturstress nicht trainieren konnten.

Zum Glück spielte, anderst als im Hinspiel der Spielplan, der HSG diesmal in die Karten, die Herren spielten nach der A Jugend und die B Jugend war am Samstag schon aktiv. So konnte man fast alle A Jugendlichen einsetzten und aus der B Jugend sich Unterstützung sichern, hierfür nochmals ein Dank!
Die HSG zeigte von Anfang an, wie sie sich das Spiel vorstellten, aus einer aggressiven und sicheren Abwehr herraus den Heimspielnimbus behalten und als eine von zwei Teams der Oberliga RPS ungeschlagen zu Hause bleiben.
Am Anfang vergab man noch ein paar groß Chancen, scheiterte öfters an dem guten Torwart, Sebastian Volk. Jedoch stand der gute HSG Torwart, Adrian Stögbauer dem Gästetorwart in nichts nach und zeigte immer wieder über die komplette Spieldauer sensationelle Paraden.
Vorallem das schnelle stoßen in die Lücke konnten die Biber aus Hochdorf nie verhindern, so kam es zu mehreren Siebenmeter und zu etlichen Zeitstrafen für den TVH. Da der HSG Insgesamt 9 Siebenmeter zu gestanden wurden und Lucca Biallas alle verwandelte, wurde er an diesem Abend zum Topscorer (11/9)
Immer wieder schaffte es die HSG über schnelles Spiel die Abwehr auseinander zu reißen und den Gegner in schlechtere Positionen zu bringen, oftmals stand ein Hochdorfer im Eins gegen Eins gegen einen HSGler auf weitem Feld alleine.
Vorallem das schnelle Verschieben in der Abwehr, das aggressive bekämpfen und der absolute Will zum Sieg haben die HSG auf die Siegerstraße gebracht. Immer wieder motivierten sich die Spieler gegenseitig und kämpften für einander. Das gepaart mit einer grandiosen Torhüterleistung war der Schlüssel zum Erfolg.
SV:
1:0
5:4
6:5
9:5
11:6
14:8
14:11 HZ
15:11
20:16
24:20
26:22
27:24
30:26
Tor: Stögbauer, Schmidt (für 3 Siebenmeter)
HSG:Nessel 5, Koob, Messerschmidt, Worf, Leonhardt, Biallas 11/9, Dennhardt 4, Aye 3, Schwechheimer, 2, Nguyn
TVH: TOR: Witter, Volk
Schönung 2, Groß 6/3, Kerth1, Neumann 2, Jochem 3, Hellmann 1 , Zahradsky 8, Müller 4
Zeitstrafen:
HSG 4. TVH 5
Siebenmeter:
HSG 9/9
TVH  3/4

HSG-Herren: Gegen Offenbach muss Revanche her

Schifferstadt (kc). Siggi Oetzel, Trainer der Herren-Mannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt weiß, was ab Sonntag auf seine Mannschaft zukommt: Sie wird als Tabellenführer gejagt werden und so manche Mannschaft wird in der Begegnung einige Prozentpunkte mehr auf die Platte bringen, als gegen einen normalen Gegner.
Aber beim Spiel am Sonntag, 18 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle gegen den TV Offenbach III gibt es noch eine andere Variante. Der Gast ist die einzige Mannschaft, die der HSG nicht nur einen Punkt abgeknöpft hat, sondern die einzige Niederlage in elf Spielen beigebracht hat. „Natürlich will ich gegen Offenbach gewinnen, es darf nicht sein, dass sie uns als einzige Mannschaft zweimal geschlagen haben“, sagte Coach Oetzel.
Aber in personeller Hinsicht hat sich bei der HSG auch nach der vierwöchigen Pause nicht viel geändert. Lichtblick: Neben Markus Kiese und Nicolas Claus steht auch wieder Felix Trapp als dritter Torhüter zur Verfügung. „Er hat schmerzfrei trainiert, das letzte Training wird entscheiden, wer neben Kiese im Aufgebot steht“, erklärte Oetzel zu seinem Luxusproblem bei den Keepern.
Sebastian Kolb muss nach seiner blauen Karte aus dem Haßlocher Spiel noch diese Begegnung aussetzen, Tobias Eßwein fehlt mit seinem Schlüsselbeinbruch weiter, Marco Beckmann aus der A-Jugend hat sich die Bänder im Knöchel gerissen und fällt aus und Kevin Gerber hatte Grippe und ist fraglich.
„Wir haben neun Feldpsieler und zwei Torleute auf der Bank, können nicht aus dem Vollen schöpfen und da muss man sehen, wie es körperlich geht“, sagte der Trainer. Pluspunkt ist, dass es bei der bisher einzigen Niederlage das erste Spiel nach einer längeren Sommerpause war, die Mannschaft nicht wusste, wo sie steht.
Das ist jetzt anders. „Jetzt sind wir in der Runde drin“, sieht Oetzel sein Team auch nervlich gestärkter, denn so manches Spiel, vor allem das in Haßloch, haben sie dank der Nervenstärke und dem gestiegenen Selbstbewusstsein gewonnen. Mit einer 6:0-Variante will Oetzel beginnen und dann auf den Gegner reagieren. Ansonsten: „Wir schauen nur auf uns, wollen unser Spiel durchziehen, der Gegner soll sich nach uns richten“, erklärte der Trainer.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt(kc)

HSG-Damen II: Gegen Spitzenreiter Haßloch

Dudenhofen (kc). Das wird ein ganz schwerer Rückrundenauftakt für die zweite Damenmannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Am Sonntag, 18.15 Uhr, kommt Spitzenreiter TSG Haßloch in die Dudenhofener Ganerbhalle und wird dabei versuchen, den klaren Hinspielsieg zu wiederholen. Damals gab es einen 36:20-Erfolg und auch danach holte die TSG nur Siege, gab keinen einzigen Punkt ab.
Allerdings haben sich die HSG-Damen von Trainerin Sandra Bäuerle in den letzten
Spielen gefangen, holten aus den letzten fünf Begegnungen immerhin vier Siege und kassierten nur eine Niederlage. Das Selbstvertrauen ist zweifellos gewachsen, auch das Spielverständnis, dennoch nimmt die HSG nur die Außenseiterrolle ein. Da die erste Mannschaft bereits um 14 Uhr antritt, könnten einige Spielerinnen wieder aushelfen.
Ansonsten muss man abwarten, wie die Teams die kurze Pause zur Regeneraion genutzt haben. Die Bäuerle-Sieben will sich auf alle Fälle besser als in der Hinrunde aus der Affäre ziehen.

Dudenhofen (kc). Das wird ein ganz schwerer Rückrundenauftakt für die zweite Damenmannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Am Sonntag, 18.15 Uhr, kommt Spitzenreiter TSG Haßloch in die Dudenhofener Ganerbhalle und wird dabei versuchen, den klaren Hinspielsieg zu wiederholen. Damals gab es einen 36:20-Erfolg und auch danach holte die TSG nur Siege, gab keinen einzigen Punkt ab.
Allerdings haben sich die HSG-Damen von Trainerin Sandra Bäuerle in den letzten
Spielen gefangen, holten aus den letzten fünf Begegnungen immerhin vier Siege und kassierten nur eine Niederlage. Das Selbstvertrauen ist zweifellos gewachsen, auch das Spielverständnis, dennoch nimmt die HSG nur die Außenseiterrolle ein. Da die erste Mannschaft bereits um 14 Uhr antritt, könnten einige Spielerinnen wieder aushelfen.
Ansonsten muss man abwarten, wie die Teams die kurze Pause zur Regeneration genutzt haben. Die Bäuerle-Sieben will sich auf alle Fälle besser als in der Hinrunde aus der Affäre ziehen.

 

Quelle: Schifferstadter Tagblatt(kc)

HSG-Damen: Gegen Ruchheim wird auch Tagesform entscheiden

Schifferstadt (kc). Für HSG-Trainer Arnd Bäuerle hat sich die Situation vor der Begegnung gegen den TV Ruchheim, Sonntag, 14 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle, nicht verändert. Wie schon vor dem Nachholspiel gegen Wörth am Dienstag, das nicht ausgetragen werden konnte, da Wörth keine Mannschaft zusammen bekam und die HSG spielfrei zu den Punkten kam, hat er die Spielerbank gut besetzt.
Aber durch vielerlei Umstände ist es nicht die Mannschaft, die ihm vielleicht vorschwebt, sondern eher aus der Not geboren ist. Und das zieht sich bereits durch die gesamte Saison wie ein roter Faden. Das Bemerkenswerte dabei ist: Die HSG-Damen belegen in der Pfalzliga den dritten Platz, zeigten sich durch die Ausfälle nicht geschwächt, sondern wuchsen vielmehr zu einer Einheit zusammen, auch wenn diese immer anders besetzt ist.
24 Spielerinnen hat Bäuerle in der Vorrunde einsetzen müssen, verständlich, dass dabei ein effektives Zusammenspiel darunter leiden muss, sowohl in Abwehr wie auch im Angriff. Aber die Sieben hat das Beste daraus gemacht und möchte natürlich auch in der Rückrunde daran anschließen. Zum Auftakt kommt mit dem TV Ruchheim ein Team, das nach einem etwas verschlafenen Start in die Spur kam. Nach vier Niederlagen in Folge rappelte sich die Mannschaft von Trainer Eric Pressl auf und holte dann in den letzten fünf Begegnungen zwei Siege, zwei Unentschieden und kassierte nur gegen Wörth eine Niederlage.
Die HSG ist also gewarnt. „Personell sind wir komplett“, erklärte Ruchheims Trainer Pressl, der mit seinen Spielerinnen keine Pause machte, durchtrainiert hat. „Die HSG spielt eine solide Runde, letztlich wird die Tagesform entscheiden“, ist Pressl der Ansicht. In der Vorrunde sah die HSG lange wie der sichere Sieger aus, musste den TVR gegen Ende noch rankommen lassen und siegte auf den letzten Drücker mit 34:31.
Einen ähnlichen Krimi könnte es auch diesmal geben, denn auch der TVR nimmt die HSG nicht auf die leichte Schulter und hat sich mehr Kontinuität  in der Rückrunde vorgenommen. „Wir wollen gut in die lange Rückrunde starten und in Schifferstadt punkten“, setzte Pressl das Ziel, das HSG-Coach Bäuerle mit seiner Sieben durchkreuzen will. Die Tabelle spricht für die HSG, aber die hat keine wirkliche Aussagekraft, da bis auf die TG Waldsee die Mannschaften in etwa gleich einzuschätzen sind.

Quelle: Schifferstadter Tagblatt(kc)

HSG-Damen

Schifferstadt (kc). Auch zum am Dienstag angesetzten Nachholspiel konnte der noch amtierende Pfalzligameister TV Wörth gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt aufgrund von Personalmangel wie schon zum Pokal-Viertelfinale nicht antreten. Für die HSG bedeutet dies, dass sie nun spielfrei zu den Punkten kommt. Damit belegt die Mannschaft von Trainer Arnd Bäuerle nach der Halbserie mit 15:7 Punkten hinter Spitzenreiter Waldsee und TuS Heiligenstein den ausgezeichneten dritten Tabellenplatz. Am Sonntag, 14 Uhr in der Wilfried-Dietrich-Halle startet mit dem Spiel gegen TV Ruchheim die Rückrunde.

Quelle Schifferstadter Tagblatt (kc)

mD1: Handball Mini WM

Mannschaftsbild mD1 Handball Mini WM

Mit einer Gruppe von 11 Jungs der männlichen D1-Jugend, 4 Trainern und 6 Eltern ist am Morgen des 06. Januar die HSG Dudenhofen-Schifferstadt nach Hannover aufgebrochen. Im Vorjahr beworben, hatte man einen der begehrten 24 Startplätze für die Mini-Handball-WM ergattert. Gespielt wurde nach dem Originalspielplan der am 11.01.2017 beginnenden Männer-WM. Jeder Verein bekam eine Nation zugelost, sodass die HSG als Saudi-Arabien ins Geschehen eingriff. Nach der Anreise und Ankunft im Teamhotel ( alle Mannschaften waren dort untergebracht ), Ausstattung mit Trikotssatz und Fan-T-Shirts, startete die Veranstaltung am Freitagabend mit Sport, Spaß und Verköstigung in einem nahe gelegenen Indoor-Spielpark.

Am Samstag ging es dann richtig los: über 4 Sporthallen verteilt fanden die Vorrundengruppenspiele statt – je nach Qualifikation war am Nachmittag nochmals die Halle zu wechseln. Der anstrengende Tag mit insgesamt 8 Spielen erforderte am Abend – von der Halle zum Auto und von dort zum Hotel – noch die Eislaufkünste aller Zweibeiner und Vierrädler. Blitzeis hatte ganz Hannover lahmgelegt aber die Saudis waren mit 5 Siegen im Nacken von nichts und niemandem mehr aufzuhalten. Mit einem Player-Night-Buffet für die Jungs und einem Gala-Dinner für die Trainer und Eltern wurde der Tag beschlossen. Der Sonntag mit den letzten Hauptrunden- und abschließenden Platzierungsspielen fand dann in einer zentralen Halle statt.

Die Halle – randvoll mit Spielern und Zuschauern, mit Fahnen aller Teilnehmernationen beflaggt, mit fetziger Musik beschallt – bebte. Trommeln, Fahnen, Kostüme und jede Menge guter Laune auf der Tribüne, leidenschaftliche Kämpfe auf dem Feld – kurz die Mini-WM war ein Riesenerlebnis für alle Teilnehmer. Die sportliche Bilanz mit 5 Siegen und 4 Niederlagen fiel für die HSG durchwachsen aus,  in Sachen Teamspirit und Identifikation hätte das Turnier aber harmonischer nicht verlaufen können. Kompliment an die Jungs und das Trainerteam :

11 „Jungscheichs“ ohne Motzen, Maulen und Kabbeleien trifft man nicht alle Tage.

Jetzt gilt es die „Saudis“ wieder auf die beginnende Pfalzliga-Rückrunde einzustimmen.