Vorzeichen alles andere als einfach:
Drittes Heimspiel in Folge und trotzdem standen die Zeichen vor der Partie nicht unbedingt auf Komfortzone. Die durchwachsene Leistung aus dem Spiel gegen Mainz-Bretzenheim steckte noch in den Köpfen, dazu kam eine angespannte Personalsituation: Vier Stammspieler fehlten komplett, unser Kader bestand gerade einmal aus neun fitten Feldspielern.
Was sich hier jedoch einmal mehr zeigte: Unsere Breite im Kader.
Ausfälle wurden nicht nur aufgefangen, sondern kompensiert. Trotzdem gilt natürlich: Wir freuen uns auf jeden, der bald wieder zurückkehrt – Gute Besserung an dieser Stelle!
——————
Erste Halbzeit: Noch nicht perfekt, aber mit der richtigen Haltung
Der Start in die Partie war geprägt von einer gewissen Vorsicht. Die Verunsicherung aus der Vorwoche war uns anzumerken, aber:
Die Bereitschaft, die Emotionen und der Wille waren von der ersten Minute an deutlich höher.
Vor allem in der Defensive präsentierten wir uns wie ausgewechselt. Jeder ging den berühmten Schritt mehr, Stoppfouls kamen zur richtigen Zeit, die Beinarbeit stimmte. Die Gäste aus Offenbach wurden früh ins Zeitspiel gezwungen.
Im Angriff lief der Ball wieder flüssiger, kontrollierter und mit mehr Tiefe. Einziger Makel: Die Chancenverwertung.
So blieb die Partie beim 10:9 (17. Minute) ergebnistechnisch noch eng – Das Selbstverständnis aber kam spürbar zurück.
Mit zunehmender Spieldauer wurden wir vorne zielstrebiger und konnten uns bis zur Pause erstmals etwas absetzen. 17:12 zur Halbzeit, eine verdiente Führung, ohne dass schon alles rund lief.
——————
Zweite Halbzeit: Der Panther-Express rollt
Auch der Beginn der zweiten Hälfte war zunächst ausgeglichen. Uns fehlten im Angriff noch vereinzelt die klaren Ideen, Offenbach kam beim 18:15 (30. Minute) letztmalig gefährlich nah heran.
Dann aber folgte das, was man guten Gewissens als Brustlöser bezeichnen kann. Innerhalb von sechs Minuten machten wir aus dem 18:15 ein 24:16 – Die Vorentscheidung.
Ab diesem Moment war es der gewohnte Panther-Handball:
Leidenschaftliche Abwehrarbeit mit sichtbarem Spaß am Verteidigen, dazu ein Angriff voller Selbstvertrauen, Spielwitz und Torgefahr von jeder Position. Der selbst aufgelegte Druck der letzten Wochen war wie weggeblasen, der Flow war zurück.
Aus dem 24:16 (36.) wurde ein 30:19 (43.), ehe wir die Partie konsequent zu Ende spielten. Am Ende stand ein auch in der Höhe hochverdienter 39:23 Heimerfolg.
——————
Fazit: Mission „Reaktion zeigen“ erfolgreich abgeschlossen
Das war überzeugend. Nicht perfekt, aber genau das war auch nicht der Anspruch.
Wach, griffig, bereit – Wir haben das Gesicht gezeigt, das uns auszeichnet. Das Selbstvertrauen ist zurück, die Positivität spürbar.
Und genau das wird es brauchen, wenn es am kommenden Sonntag gegen die JSG Mosel/Ruwer geht – Wir freuen uns auf eure Unterstützung!
Eure mB1






