Männliche B1: 🔴⚫️ Danke für 2025/2026 🔴⚫️

SAISONABSCHLUSS BEIM MEISTER:

Zum Abschluss der Saison ging es für uns am Sonntag noch einmal auswärts zum bereits feststehenden Meister aus Nieder-Olm – An dieser Stelle nochmal Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft.

Das Spiel selbst hatte den typischen Charakter eines letzten Saisonspiels:
Der ganz große Druck war raus, auf beiden Seiten schlichen sich immer wieder Fehler ein.
Wir kamen defensiv nur schwer in die Partie, im Angriff fehlte uns oft die letzte Tiefe. Bis zum 11:10 blieb es ausgeglichen, ehe die Gastgeber eine gute Phase nutzten und sich bis zur Halbzeit auf 16:11 absetzen konnten.

Diesen Rückstand liefen wir lange hinterher. Wir kämpften uns immer wieder heran, kamen beim 25:23 (8 Minuten vor Schluss) noch einmal in Schlagdistanz, mussten dann aber mehr Risiko gehen, ohne Erfolg. Am Ende steht eine 28:33-Niederlage.

ZAHLEN, DATEN, EINORDNUNG:

Und damit ist sie vorbei die Saison 2025/2026. Ein Blick auf die Fakten:
• Platz 3 in der Regionalliga-Meisterrunde
• 20:8 Punkte
• 443:367 Tore

Was steckt dahinter?
Wir haben unser Ziel – Top 3 – erreicht. Wir stellen den besten Angriff der Liga, wissen aber auch, dass in der Abwehr noch Entwicklungspotenzial liegt. Dazu kommt mit dem Pfalzgascup-Sieg 2025 ein echtes Highlight.

Viel wichtiger als Zahlen ist aber das Gefühl: Wir sind als Team gewachsen.

MEHR ALS NUR HANDBALL:

Was diese Saison wirklich ausgemacht hat, lässt sich nicht nur in Tabellen oder Statistiken festhalten.

Es sind Charakter, Einsatz und Bereitschaft, die diese Mannschaft auszeichnen. Es ist der Teamspirit, der uns durch enge Spiele getragen hat. Es ist die Art, wie jeder für den anderen einsteht.

Genau das ist unsere Basis und genau darauf können wir aufbauen.

DANKE!

An dieser Stelle wollen wir einfach nur Danke sagen:

Danke an alle Eltern, Familien und Freunde, die uns über die gesamte Saison unterstützt haben, ob bei Heimspielen, Auswärtsfahrten, Wirtschaftsdiensten, Trikotwäsche, am Zeitnehmertisch oder lautstark von der Tribüne.

Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

AUSBLICK:

Uns hat diese Saison unglaublich viel Spaß gemacht. Jetzt heißt es erstmal:
Abschalten, durchatmen, Akkus aufladen.

Nach Ostern greifen wir wieder an, mit einem klaren Plan und der Überzeugung, dass hier noch lange nicht Schluss ist.

Wir kommen wieder, keine Frage!

Eure mB1

Männliche B1: 🔴⚫️ Starkes Derby zum Heimabschluss – 29:20 gegen Friesenheim/Hochdorf 🔴⚫️

Derby zum letzten Heimspiel

Zum Abschluss unserer Heimspiele in dieser Saison stand noch einmal ein echtes Derby auf dem Programm: Gegner war das HLZ Friesenheim/Hochdorf.

Vor einer gut gefüllten Neuen Kreissporthalle in Schifferstadt wollten wir uns für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Auch wenn schon vor der Partie klar war, dass Nieder-Olm nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen ist, war unser Ziel klar:
Das letzte Heimspiel genießen, alles auf der Platte lassen und die zwei Punkte zuhause behalten.

Schwieriger Start, starke Reaktion

Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als ideal. Unser Spiel wirkte zunächst schleppend: Im Angriff fehlten Bewegung und Zielstrebigkeit, dazu kamen einige technische Fehler wie Ballverluste oder Stürmerfouls.

Die Folge: Ein früher 2:5-Rückstand und die erste Auszeit nach acht Minuten.
Diese sollte Wirkung zeigen. Mit deutlich mehr Bewegung im Angriff und schnellen Beinen in der Abwehr drehten wir die Partie innerhalb weniger Minuten. Aus dem 2:6 machten wir eine 7:6-Führung (13. Minute).

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Abwehrreihen arbeiteten intensiv, dazu konnten sich auch die Torhüter mehrfach auszeichnen. Technische Fehler auf beiden Seiten prägten bis dato die Partie – Zur Halbzeit führten wir knapp mit 11:10.

Überragender Start in Halbzeit zwei

Mit viel Tempo, besserer Ballbewegung und klaren Entscheidungen im Angriff setzten wir uns Stück für Stück ab. Aus dem 11:10 machten wir innerhalb weniger Minuten ein 17:12 (33. Minute) – Die Gäste sahen sich zur Auszeit gezwungen.

Getragen von wichtigen Paraden unserer Torhüter lief der Ball nun deutlich flüssiger durch unsere Reihen. Bewegung ohne Ball, das Erkennen von Lücken und konsequente Abschlüsse waren jetzt der Schlüssel.
Und auch die Auszeit der Gäste konnte unseren Lauf nicht stoppen. Wir legten direkt nach und schnürten den nächsten 4:0-Lauf.

Das Ergebnis: 21:12-Führung in der 37. Minute und die nächste Auszeit für Friesenheim/Hochdorf.

Kontrolle bis zum Schluss

Gestützt auf eine weiterhin starke und leidenschaftliche Abwehrarbeit ließen wir in der Folge nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung blieb konstant bei rund neun Toren und wir spielten die Partie konzentriert zu Ende.

Am Ende stand ein 29:20-Heimsieg, der dank einer überragenden zweiten Halbzeit auch in dieser Höhe absolut verdient war.

Fazit: Gelungener Heimabschluss

Ein wirklich gelungener Abschluss unserer Heimspiele, vor einer lautstarken Pantherkulisse und mit einer starken Mannschaftsleistung.

Jetzt wartet noch ein letztes Spiel der Saison: Am kommenden Wochenende geht es zum Meister nach Nieder-Olm.

Die Mission für das Finale der Runde bleibt die gleiche: Spaß haben, alles geben und nochmal einen raushauen.

Eure mB1

Männliche B1: 🔴⚫️ Souveräner Auswärtssieg an der Mosel 🔴⚫️

Auswärtsfahrt nach Vallendar

Am Samstag führte uns der Weg in die Nähe von Koblenz zum HV Vallendar, also Handball mit Moselblick. Trotz der vergleichsweise frühen Anwurfzeit wirkten alle Jungs wach und motiviert, die Stimmung in der Halle war von Beginn an gut.

*Erste Halbzeit: Geduldig ins Spiel finden*

Der Start in die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Bis zum 5:5 in der 12. Minute konnte sich kein Team wirklich absetzen. Unsere Abwehr arbeitete ordentlich und zeigte immer wieder gute Ansätze, während wir im Angriff ein paar Minuten brauchten, um richtig Tempo aufzunehmen.

Mit zunehmender Spielzeit fanden wir jedoch immer besser in unseren Rhythmus. Vor allem defensiv setzten wir unsere neue Spielidee mehrfach sehr gut um und erzwangen schwierige Abschlüsse oder Ballverluste der Gastgeber. Auch im Angriff erspielten wir uns immer wieder klare Wurfchancen. Die Chancenverwertung blieb allerdings noch ein Thema – Sonst hätte die Führung zur Pause wohl schon deutlicher ausfallen können.

So ging es mit einer 12:7-Führung in die Halbzeit – Eine solide erste Hälfte, ohne dass wir dabei schon unser Maximum abrufen mussten.

*Zweite Halbzeit: Mehr Bewegung, mehr Tempo*

Nach der Pause führten wir unser Spiel konsequent fort. Besonders auffällig war jetzt die Bewegung im Angriff: Der Ball lief schneller, die Laufwege wurden klarer und wir fanden immer wieder gute Lösungen gegen die Abwehr der Gastgeber.

Über 23:13 (35. Minute) setzten wir uns Schritt für Schritt weiter ab. Gleichzeitig nutzten wir die Phase, um verschiedene Aufstellungen zu testen, Dinge auszuprobieren und die Spielzeiten im Team gut zu verteilen.

Bei aller Offensivfreude muss man auch anerkennen, dass der Vallendarer Torhüter einen richtig guten Tag erwischt hatte. Immer wieder konnte er klare Würfe entschärfen und mehrere starke Paraden zeigen. Sonst wäre das Ergebnis vermutlich noch einmal deutlich höher ausgefallen – Die 50-Tore-Marke wäre an diesem Tag durchaus in Reichweite gewesen.

*Fazit: Zwei Punkte und ein gelungener Ausflug*

Am Ende steht ein 34:22-Auswärtssieg, der über die gesamten 50 Minuten nie wirklich in Gefahr war. Wir konnten viele Dinge ausprobieren, Spielzeit verteilen und gleichzeitig eine konzentrierte Mannschaftsleistung zeigen.

Unterm Strich also ein gelungener Samstagmittag-Ausflug an die Mosel – Mit zwei Punkten im Gepäck und viel Spaß auf der Platte.

Männliche B1: Kampf wird nicht belohnt – 27:28 gegen Mosel/Ruwer

Starker Start, klare Haltung:

Auch im Rückspiel gegen die JSG Mosel/Ruwer müssen wir uns am Ende knapp geschlagen geben. Und das, obwohl wir wie schon im Hinspiel den besseren Start erwischen.

Früh setzen wir das erste Ausrufezeichen und führen nach zehn Minuten mit 6:3. Vor allem defensiv sind wir sofort da: Laut, wach, motiviert. Die körperlich starke Rückraumachse der Gäste bekommt wenig einfache Tore, weil wir bereit sind, jeden Kontakt anzunehmen.

Im Angriff setzen wir konsequent auf Tempo. Schnelle Pässe, viel Bewegung, mutige Tiefenläufe, so reißen wir immer wieder Lücken in die massive Abwehr der Gäste.
Bis zur Pause bleibt das Bild unverändert. Wir kontrollieren das Spielgeschehen und gehen mit einer verdienten 15:11-Führung in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Der Faden reißt

Der Start in Durchgang zwei verläuft schleppend. Zwar halten wir den Vier-Tore-Vorsprung bis zur 30. Minute, doch dann schleichen sich einfache Fehler ein.

Ballverluste. Fehlpässe. Vergebene Chancen…Und mit jedem Fehler wächst das Nachdenken.

Das Selbstbewusstsein aus der ersten Halbzeit beginnt zu bröckeln und Mosel/Ruwer nutzt das konsequent aus. Nach 42 Minuten steht es plötzlich 21:24. Das Spiel ist gekippt.

Kampf bis zum Schluss:

Was man dieser Mannschaft nicht absprechen kann: Sie gibt sich nicht auf.
Wir kämpfen, wir verteidigen leidenschaftlich, wir kommen immer wieder heran. Doch das Spiel komplett zu drehen, gelingt nicht mehr.

Neben den eigenen Unsicherheiten kommt erschwerend hinzu: Vier Zeitstrafen in den letzten 14 Minuten. Die Hälfte der verbleibenden Spielzeit agieren wir in Unterzahl. Ein hoher Preis, gerade in einer Phase, in der jeder Ball zählt.

Am Ende steht eine bittere, aber knappe 27:28-Niederlage.

Fazit: Lernen, wachsen, weitermachen

So weh solche Niederlagen tun, sie gehören zur Entwicklung dazu. Kämpferisch kann man dieser Truppe keinen Vorwurf machen.

Die Aufgabe ist klar: In engen Momenten den Kopf frei bekommen, bei uns bleiben, weiter mutig sein.

Wir gehen unseren Weg weiter!

Eure mB1

Männliche B1: Deutliche Reaktion: Überzeugender Heimsieg gegen den TV Offenbach

Vorzeichen alles andere als einfach:

Drittes Heimspiel in Folge und trotzdem standen die Zeichen vor der Partie nicht unbedingt auf Komfortzone. Die durchwachsene Leistung aus dem Spiel gegen Mainz-Bretzenheim steckte noch in den Köpfen, dazu kam eine angespannte Personal­situation: Vier Stammspieler fehlten komplett, unser Kader bestand gerade einmal aus neun fitten Feldspielern.

Was sich hier jedoch einmal mehr zeigte: Unsere Breite im Kader.
Ausfälle wurden nicht nur aufgefangen, sondern kompensiert. Trotzdem gilt natürlich: Wir freuen uns auf jeden, der bald wieder zurückkehrt – Gute Besserung an dieser Stelle!

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Erste Halbzeit: Noch nicht perfekt, aber mit der richtigen Haltung

Der Start in die Partie war geprägt von einer gewissen Vorsicht. Die Verunsicherung aus der Vorwoche war uns anzumerken, aber:
Die Bereitschaft, die Emotionen und der Wille waren von der ersten Minute an deutlich höher.

Vor allem in der Defensive präsentierten wir uns wie ausgewechselt. Jeder ging den berühmten Schritt mehr, Stoppfouls kamen zur richtigen Zeit, die Beinarbeit stimmte. Die Gäste aus Offenbach wurden früh ins Zeitspiel gezwungen.

Im Angriff lief der Ball wieder flüssiger, kontrollierter und mit mehr Tiefe. Einziger Makel: Die Chancenverwertung.
So blieb die Partie beim 10:9 (17. Minute) ergebnistechnisch noch eng – Das Selbstverständnis aber kam spürbar zurück.

Mit zunehmender Spieldauer wurden wir vorne zielstrebiger und konnten uns bis zur Pause erstmals etwas absetzen. 17:12 zur Halbzeit, eine verdiente Führung, ohne dass schon alles rund lief.

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Zweite Halbzeit: Der Panther-Express rollt

Auch der Beginn der zweiten Hälfte war zunächst ausgeglichen. Uns fehlten im Angriff noch vereinzelt die klaren Ideen, Offenbach kam beim 18:15 (30. Minute) letztmalig gefährlich nah heran.

Dann aber folgte das, was man guten Gewissens als Brustlöser bezeichnen kann. Innerhalb von sechs Minuten machten wir aus dem 18:15 ein 24:16 – Die Vorentscheidung.

Ab diesem Moment war es der gewohnte Panther-Handball:
Leidenschaftliche Abwehrarbeit mit sichtbarem Spaß am Verteidigen, dazu ein Angriff voller Selbstvertrauen, Spielwitz und Torgefahr von jeder Position. Der selbst aufgelegte Druck der letzten Wochen war wie weggeblasen, der Flow war zurück.

Aus dem 24:16 (36.) wurde ein 30:19 (43.), ehe wir die Partie konsequent zu Ende spielten. Am Ende stand ein auch in der Höhe hochverdienter 39:23 Heimerfolg.

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Fazit: Mission „Reaktion zeigen“ erfolgreich abgeschlossen

Das war überzeugend. Nicht perfekt, aber genau das war auch nicht der Anspruch.
Wach, griffig, bereit – Wir haben das Gesicht gezeigt, das uns auszeichnet. Das Selbstvertrauen ist zurück, die Positivität spürbar.

Und genau das wird es brauchen, wenn es am kommenden Sonntag gegen die JSG Mosel/Ruwer geht – Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Eure mB1

Männliche B1: 2 Punkte eingefahren – Haken dran

Seinen Vorbildern nachzueifern ist selten eine schlechte Idee – Erst recht in Zeiten einer laufenden Europameisterschaft.
Wenn das Ganze dann allerdings in einer beinahe originalgetreuen Kopie des Spiels unserer Nationalmannschaft gegen Norwegen endet, bleibt unter dem Strich nur festzuhalten:

2 Punkte eingefahren. Haken dran.

Ungewohnte Voraussetzungen – Keine Ausreden:

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass es kein Selbstläufer werden würde. Wir mussten in ungewohnten Konstellationen antreten, da einige Leistungsträger entweder gar nicht oder nur phasenweise zur Verfügung standen. Das soll und darf jedoch keine Ausrede sein, vor allem nicht für das, was sich defensiv über weite Strecken zeigte.

Denn eines muss man ehrlich sagen:
In der Abwehr fanden wir zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel.

Andi Wolff 2.0 – Unsere Lebensversicherung:

Dass wir trotz der defensiven Probleme nicht frühzeitig ins Hintertreffen gerieten, lag einzig und allein an unserem überragenden Torhüterduo. In bester „Andi-Wolff-Manier“ entschärften unsere Keeper reihenweise klarste Torchancen, während unsere Abwehr oft nicht mehr als Begleitschutz leistete.

Ohne diese Paraden hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können.
Respekt an dieser Stelle!

Vorne solide, aber ohne Flow:

Im Angriff sah es nur bedingt besser aus. Zwar kamen wir zu unseren Toren, doch lebten wir hier vor allem von unserer individuellen Klasse. Bewegung, Dynamik und Spielfluss blieben über weite Strecken aus.
Bei all der Kritik, zur Wahrheit gehört aber auch: Uns fehlt aktuell die nötige Lockerheit, um wirklich in unseren Flow zu kommen, der uns sonst so auszeichnet.

Spielverlauf: Wille schlägt Wachsamkeit

Die Jungs aus Rheinhessen machten es uns schwer und das nicht, weil sie handballerisch überlegen waren, sondern weil sie brannten. Sie waren wach, schnell in der Vorwärtsbewegung, motiviert in der Deckung. Genau diese Eigenschaften ließen wir lange Zeit vermissen.

Defensiv kamen wir nie in unseren Rhythmus. Personelle Wechsel und taktische Umstellungen brachten keine spürbare Verbesserung, wir waren meist den einen obligatorischen Schritt zu spät. Offensiv agierten wir ordentlich, ohne zu glänzen. Die Qualität war da, die Überzeugung jedoch nicht immer.

Der Halbzeitstand von 17:15 war entsprechend schmeichelhaft und täuschte über einige Baustellen hinweg.

Mehr Struktur – Vorentscheidung – unnötige Spannung:

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild zunächst kaum. Bis zum 22:21 (33. Minute) blieb es ein ständiges Hin und Her. Erst in den darauffolgenden zwölf Minuten hatten wir erstmals das Gefühl, das Spiel wirklich zu kontrollieren. Unsere Aktionen wurden strukturierter, klarer, konsequenter.

Der Lohn:
Eine 35:28-Führung (45. Minute) – Die Vorentscheidung.

Doch selbst danach ließen wir die Gäste noch einmal rankommen und ermöglichten ihnen bis zum Schlusspfiff das 37:33.

Fazit: Gebraucht, aber wertvoll

Am Ende gibt es auch für solche Siege nur 2 Punkte – 2€ ins Phrasenschwein.
Es war kein gutes Spiel, es war kein schönes Spiel, abgesehen von unseren Torhütern, war es ein insgesamt gebrauchter Tag.

Aber: Wir haben trotz aller Widrigkeiten nicht den Kopf verloren, das Spiel gewonnen und die Punkte eingefahren. Das spricht für Charakter und stimmt, bei aller berechtigten Kritik, positiv.

Jetzt gilt es, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, denn in den kommenden Wochen müssen wir vor allem wieder wacher, gieriger und konsequenter in der Abwehr auftreten.

Arbeiten wir daran!

Eure mB1

Männliche B1: Gänsehaut zum Jahresauftakt – Sieg im Thriller gegen den Tabellenführer

Nach knapp vierwöchiger Winterpause war es am Samstag endlich wieder soweit. Das neue Jahr startete direkt mit einer echten Standortbestimmung:
Im letzten Vorrundenspiel der Meisterrunde empfingen wir den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Nieder-Olm.

Ein Gegner, den wir bestens kannten. Bereits zweimal trafen wir im Pfalzgascup auf die Rheinhessen und beide Begegnungen konnten wir verdient für uns entscheiden. Trotzdem war allen bewusst: Meisterrunde, Ligaspiel, voller Fokus – Das würde ein ganz anderes Brett werden.

Auftakt nach Maß: Wir sind sofort da

Vom ersten Moment an zeigten wir, dass wir die Winterpause intensiv genutzt hatten. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen, im Angriff spielten wir ruhig, geduldig und mit hoher Entscheidungsqualität. Defensiv waren wir wach, verschoben konzentriert und halfen uns gegenseitig aus. Dahinter war auf unsere Torhüter Verlass.

Nach zehn Minuten stand es also verdient 6:2 – Ein klares Zeichen!

Auszeit – Bruch im Spiel – Erste Bewährungsprobe:

Eine Auszeit der Gäste stoppte unseren Spielfluss. Wir verloren vorne an Zielstrebigkeit, spielten Angriffe nicht mehr konsequent aus und luden Nieder-Olm zu einfachen Toren ein. Die Rheinhessen nutzten diese Phase eiskalt und kamen Tor um Tor heran. Beim 7:6 (15. Minute) war unser Vorsprung nahezu aufgebraucht – Die erste Delle in unserem Spiel.

Doch wir reagierten reif. Statt hektisch zu werden, besannen wir uns auf unsere Stärken. Kurzes Schütteln, durchatmen und der Ball lief wieder flüssiger, unsere Entscheidungen wurden klarer.
Der verdiente Lohn: Eine 14:9-Führung nach 22 Minuten. Zwei unnötige Fehler kurz vor der Pause verhinderten einen noch deutlicheren Vorsprung, sodass wir mit einem 14:11 in die Kabine gingen – Insgesamt eine starke erste Hälfte.

Nieder-Olm dreht auf – Die zweite Delle:

Die zweite Halbzeit begann aus unserer Sicht alles andere als optimal. Nieder-Olm kam wacher, aggressiver und mit deutlich mehr Zugriff aus der Kabine. Vor allem die Rückraumschützen bekamen von uns zu viel Platz und nutzten diesen konsequent. Gleichzeitig schlichen sich bei uns Unsicherheiten im Angriff ein:
Ungenaue Pässe, überhastete Abschlüsse, fehlende Tiefe.

Beim 17:19 (33. Minute) schien das Spiel gekippt zu sein – Die zweite Delle des Abends.

Glaube, Geduld und Wille – Der Weg zurück:

Eine Auszeit brachte die nötige Ruhe. Durchatmen. Neu sortieren. Weiterarbeiten. Die Umstellungen griffen nicht sofort, zeigten aber zunehmend Wirkung. Wir kämpften uns Tor um Tor zurück, verkürzten, glichen aus, doch Nieder-Olm blieb lange in Führung.

Der Wendepunkt kam in der 44. Minute: Beim Stand von 26:25 gingen wir endlich wieder in Führung. Entscheidender Faktor war erneut unsere Abwehr, die Angriff um Angriff wacher und griffiger wurde. Wir zwangen den Gegner zu schwierigen Würfen und genau das gab auch unserem Angriff neues Selbstvertrauen. Mit mehr Tempo, Überzeugung und Tiefe spielten wir nun wieder nach vorne.

Schlussphase – Nerven aus Stahl:

Die letzten Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Wir legten vor, Nieder-Olm zog nach. Besonders bemerkenswert:
Selbst eine teils doppelte Unterzahl brachte uns nicht aus dem Konzept. Jeder übernahm Verantwortung, jeder war präsent. Wir trafen zum 27:26 und zum 28:27, getragen von der Halle und unserem unbedingten Willen.

90 Sekunden vor Schluss dann der nächste emotionale Höhepunkt:
In Unterzahl erzielten wir den viel umjubelten Treffer zum 29:28.

Nieder-Olm bekam noch einmal die Chance. Der vorletzte Wurf segelte über den Doppelblock am Tor vorbei.
Ballbesitz – Wir wollten den letzten Angriff herunterspielen, nahmen eine Auszeit, verloren jedoch den Ball und ermöglichen so den Rheinhessen noch einen letzten Wurf zwei Sekunden vor Schluss.

Absolute Stille in der Halle – Der Wurf – Die Parade! – Dann explodiert die Halle! – Gänsehaut – Wir gewinnen 29:28, verdient.

Fazit- Ein Statement zum Jahresauftakt:

Es war das Ergebnis von harter Trainingsarbeit, echtem Teamwork und der Bereitschaft, auch in schwierigen Phasen an sich zu glauben. Es war ein Spiel, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn alle füreinander einstehen.

Ein perfekter Start ins Jahr 2026.
Ein Sieg mit Signalwirkung.
Ein weiterer Schritt auf unserem Weg.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Glückspanther freuen sich über Unterstützung

Vergangene Woche war viel los im Training unserer Glückspanther. Gleich drei Unterstützer besuchten unser Training und übergaben uns ihre Spenden. Wir freuen uns riesig über die finanzielle Unterstützung und den Support, den wir für dieses Herzensprojekt bekommen. 

Also noch einmal ein großes DANKESCHÖN an jeden einzelnen, der dieses wunderbare Projekt fördert und ermöglicht.

Männliche B1: Bittere Niederlage zum Jahresabschluss in Hochdorf

Zum Abschluss des Handballjahres wartete mit dem HLZ Friesenheim/Hochdorf eine echte Herausforderung auf uns. Uns war definitiv bewusst, dass es ein intensives Spiel werden würde und genau das bekamen wir auch zu sehen.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Bis zum 9:9 (16. Minute) ging es hin und her, beide Teams fanden im Angriff immer wieder Lösungen. Defensiv dagegen fehlte der letzte Zugriff. Vor allem wir konnten die Energie und Aggressivität der vergangenen Woche nicht konservieren, waren häufig einen Schritt zu spät und ließen dem Gegner so zu viele Räume. Im Angriff blieben wir dennoch stabil, spielten unseren Ball und kamen regelmäßig zu Torerfolgen.

In der Folge nutzten die Hausherren ihre Chancen etwas konsequenter und setzten sich erstmals mit drei Toren ab (12:9). Wir hielten dagegen, fanden weiter Lösungen im Angriff, konnten den Rückstand jedoch nicht vollständig schließen. So ging es mit einem knappen 16:14-Rückstand in die Halbzeitpause.

Was dann folgte, war eine Reaktion, die für den Charakter dieser Mannschaft spricht. Wie ausgewechselt kamen wir aus der Kabine. Mit deutlich mehr Energie, höherem Tempo und besserem Zugriff in der Abwehr starteten wir einen 5:0-Lauf – Plötzlich waren wir wieder voll da im Spiel. Spätestens ab der 40. Minute war es beim Stand von 27:27 aber erneut ein offener Schlagabtausch.

Nun legte immer wieder ein Team vor, das andere zog nach. Es war ein intensives, umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. Am Ende war es das HLZ, das den letzten Treffer setzen konnte und sich knapp mit 33:32 durchsetzte.

Natürlich ist diese Niederlage zum Jahresabschluss ein Dämpfer, keine Frage. Aber sie wirft uns nicht um. Wir wissen, was wir können und wir wissen auch, woran wir arbeiten müssen. Jetzt heißt es erst einmal abschalten, Luft holen und die Akkus aufladen. Ab Januar gilt der volle Fokus dann wieder uns und unserem Weg.

Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei allen Eltern, Familien, Freunden und Unterstützern bedanken. Eure Unterstützung in 2025, egal in welcher Form, bedeutet uns enorm viel.

Wir wünschen euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! – Wir bauen auch 2026 wieder auf euch🔥

Eure mB1

Männliche B1: PFALZGASCUP-SIEGER 2025 – Ein Tag für die Geschichtsbücher!

Der Pfalzgascup – Das prestigeträchtigste Jugendturnier im Verband. Jedes Jahr gibt es nur ein Ziel: Ins Final4 einziehen und dort um den Pokal kämpfen.
Nach souveränen Auftritten in Vor- und Zwischenrunde standen wir, wie schon im vergangenen Jahr, erneut unter den besten vier Teams…Aber dieses Mal wollten wir mehr.

Schon beim Betreten der Halle in Kandel spürte man die besondere Stimmung. Voll, laut, elektrisierend. Es lag dieser Mix aus Vorfreude und Anspannung in der Luft, der große Tage ausmacht. Und genau so einer sollte es werden!

Halbfinale vs. TuS Dansenberg:

Die frühe Anwurfzeit war uns buchstäblich anzumerken. Die ersten Minuten waren geprägt von einfachen Fehlern, technischen Patzern und ungewohnt wenig Konsequenz. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich bis zum 10:8 (13. Minute) kein Team absetzen konnte.

Doch dann kamen wir langsam ins Rollen und das spürte man. Unsere Abwehr wurde wacher, schneller, emotionaler. Wir kamen besser in die Zweikämpfe, schoben gemeinsam, gewannen Bälle. Dieser positive Ruck übertrug sich direkt auf unser Angriffsspiel. Plötzlich fanden wir Lösungen, spielten mit mehr Überzeugung und Tempo.

Das Resultat:
Eine verdiente 17:12-Führung nach 21 Minuten. Alles deutete auf einen souveränen Halbfinalsieg hin…Aber Dansenberg wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Innerhalb weniger Minuten verkürzten sie wieder auf 18:17 und plötzlich steckte das Spiel in einem Nervenkitzel, den wir uns selbst eingebrockt hatten. Ein Halbfinalkrimi, den keiner gebraucht hätte.

Doch genau hier zeigte sich, was uns die letzten Monate so stark gemacht hat:
Ruhe. Selbstvertrauen. Reife.

Wir blieben cool, spielten die letzten Minuten abgezockt herunter und sicherten uns mit einem 20:18 Sieg hochverdient das Ticket für‘s Finale.
Der erste Schritt war gemacht und die Euphorie im Team spürbar.

Finale vs. TV Nieder-Olm:

Platz 1 der Meisterrunde gegen Platz 2.
Kulisse: Beeindruckend.
Bedeutung: Riesig.

Schon die ersten Minuten zeigten, dass sich hier zwei absolute Topteams gegenüberstanden – Ein würdiges Endspiel.

Auf das 0:1 antworteten wir mit einem eigenen 3:0-Lauf, nur um kurz darauf selbst drei Treffer in Folge zu kassieren. Es war ein Hin und Her auf höchstem Niveau:
Wir über Tempo, Nieder-Olm über clevere Auslösehandlungen.

Bis zum 8:7 (15. Minute) blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Und dann kam die Phase, die dieses Finale entscheiden sollte.
Unsere Deckung zündete den Turbo.
Beinarbeit, Bereitschaft, Wille – Gänsehaut pur.
Wir verteidigten aktiv, emotional, mutig. Jeder Extra-Schritt wurde gegangen, jede Lücke gemeinsam geschlossen. Dazu wichtige Paraden im Tor.

Vorne kombinierten wir schnell und zielstrebig, hatten sowohl im Kleingruppenspiel als auch in den Auslösehandlungen starke Lösungen.

Der Lohn: Ein viel umjubelter 13:9 Halbzeitstand. Die Halle stand Kopf und wir spürten: Da geht heute etwas ganz Großes.

Eine zweite Halbzeit wie im Rausch:

Was dann geschah, war pure Energie.
Innerhalb von vier Minuten machten wir aus dem 13:9 eine 18:11-Führung (24. Minute).
Wir waren wacher, gieriger, mutiger. Wir wollten diesen Titel und jeder im Team strahlte genau das aus.

Eine Auszeit von Nieder-Olm? Egal.
Wir spielten weiter wie aus einem Guss.

Die Deckung blieb überragend, zwang den Gegner zu Würfen, die wir genau so provozieren wollten. Der Angriff spielte mit Tempo, Tiefe und Selbstbewusstsein.
Sieben Minuten vor Schluss stand es 25:16 – Der Pokalsieg nahm Gestalt an.

Was dann folgte, waren Momente für die Ewigkeit: Jeder Ballgewinn wurde gefeiert, jeder Treffer bejubelt, jede Parade frenetisch begleitet. Die Pantherfamilie trommelte, sang, brüllte.

Und dann, um 17:16 Uhr, ertönte die Schlusssirene:

PFALZGASCUP-SIEGER 2025!!!

Die Jungs fallen sich in die Arme.
Trainer jubeln, kommen aus dem Grinsen nicht mehr heraus und ja, das ein oder andere Auge blieb nicht trocken.

Es war pure Emotion.
Es war verdient.
Es war der Lohn für harte Monate.

Fazit:

Ein Meilenstein. Ein Statement. Ein Team!

Dieser Titel ist mehr als ein Pokalsieg.
Er ist die Bestätigung für die unglaubliche Entwicklung der letzten 2,5 Jahre.
Hier wächst etwas zusammen und es ist längst mehr als ein „Projekt“. Es ist eine Mannschaft, die brennt, kämpft, einsteht.
Ein Team, das bereit ist, All-In zu gehen.

Man hatte es bereits beim Betreten der Kabine gespürt:
Heute geben wir alles. Heute holen wir uns den Pfalzgascup…Und genau das haben die Jungs getan!

Ein riesiger Dank geht an:
• Eltern, Familien & Freunde, die die Tribüne in einen Hexenkessel verwandelt haben
• wC1 und mC1, die nach ihren Spielen an den Trommeln für unfassbare Stimmung gesorgt haben
• Alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben

Eure mB1 – Pfalzgascup-Sieger 2025