Starker Start, klare Haltung:
Auch im Rückspiel gegen die JSG Mosel/Ruwer müssen wir uns am Ende knapp geschlagen geben. Und das, obwohl wir wie schon im Hinspiel den besseren Start erwischen.
Früh setzen wir das erste Ausrufezeichen und führen nach zehn Minuten mit 6:3. Vor allem defensiv sind wir sofort da: Laut, wach, motiviert. Die körperlich starke Rückraumachse der Gäste bekommt wenig einfache Tore, weil wir bereit sind, jeden Kontakt anzunehmen.
Im Angriff setzen wir konsequent auf Tempo. Schnelle Pässe, viel Bewegung, mutige Tiefenläufe, so reißen wir immer wieder Lücken in die massive Abwehr der Gäste.
Bis zur Pause bleibt das Bild unverändert. Wir kontrollieren das Spielgeschehen und gehen mit einer verdienten 15:11-Führung in die Kabine.
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Zweite Halbzeit: Der Faden reißt
Der Start in Durchgang zwei verläuft schleppend. Zwar halten wir den Vier-Tore-Vorsprung bis zur 30. Minute, doch dann schleichen sich einfache Fehler ein.
Ballverluste. Fehlpässe. Vergebene Chancen…Und mit jedem Fehler wächst das Nachdenken.
Das Selbstbewusstsein aus der ersten Halbzeit beginnt zu bröckeln und Mosel/Ruwer nutzt das konsequent aus. Nach 42 Minuten steht es plötzlich 21:24. Das Spiel ist gekippt.
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Kampf bis zum Schluss:
Was man dieser Mannschaft nicht absprechen kann: Sie gibt sich nicht auf.
Wir kämpfen, wir verteidigen leidenschaftlich, wir kommen immer wieder heran. Doch das Spiel komplett zu drehen, gelingt nicht mehr.
Neben den eigenen Unsicherheiten kommt erschwerend hinzu: Vier Zeitstrafen in den letzten 14 Minuten. Die Hälfte der verbleibenden Spielzeit agieren wir in Unterzahl. Ein hoher Preis, gerade in einer Phase, in der jeder Ball zählt.
Am Ende steht eine bittere, aber knappe 27:28-Niederlage.
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Fazit: Lernen, wachsen, weitermachen
So weh solche Niederlagen tun, sie gehören zur Entwicklung dazu. Kämpferisch kann man dieser Truppe keinen Vorwurf machen.
Die Aufgabe ist klar: In engen Momenten den Kopf frei bekommen, bei uns bleiben, weiter mutig sein.
Wir gehen unseren Weg weiter!
Eure mB1


