Mit angeschlagenem Kader entführen die Panther beim Nachholspiel einen Punkt aus dem Hornissennest in Mundenheim. Am Ende trennten sich die Teams mit einem verdienten 35:35.
Die Panther erwischten einen schlechten Start in die Partie. Die Abwehr kam stets einen Schritt zu spät und lud die Ludwigshafenerinnen immer wieder zu leichten Wurfsituationen ein. Im Angriff leistete man sich viele Fehler und brauchte einige Zeit, um den Motor warm zu bekommen. So sah man sich schnell im Hintertreffen und rannte im ersten Durchgang ständig hinterher. Nicht nur aufgrund der krankheitsbedingten Schwächung wirkten die Hornissen schlichtweg frischer im Kopf. So auch in der letzten Situation der 1. Halbzeit, in der die Abwehr einen freien Wurf mit der Pausensirene einschlagen ließ. Trotz schlechter Leistung lag man nur ein Tor zurück (16:15).
Im zweiten Durchgang fanden die Panther dann besser in die Spur und konnten tatsächlich auch in Führung gehen (17:20). In dieser Phase schien man das Spiel an sich zu reißen. Die Abwehr stand gut und zwang die Hornissen zu Halbchanchen, verpasste es allerdings im Angriff beste Chancen zu nutzen und einen ersten Entscheidungsschlag zu setzen. So hielt man die Gastgeberinnen im Spiel, die nach und nach das Spiel wieder ausglichen und schlussendlich drehten. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und wog hin und her. Am Ende sollte es keinen Gewinner verdient haben. Ein letzter Freiwurf der Panther landete im Mundenheimer Block.
Unterm Strich ein Punktgewinn wenn man die Voraussetzungen des Spiels betrachtet, auf der anderen Seite ein Punktverlust, wenn man den letztendlichen Spielverlauf betrachtet.






