Männliche C1: Viel erreicht, noch mehr Potenzial

Nach einer überaus erfolgreichen Qualirunde und einer langen Sommerpause startete die männliche C1 der HSG Dudenhofen-Schifferstadt mit viel Vorfreude und einem neu zusammengestellten Trainerteam in die Saison 2025/26 der Regionalliga Südwest. Der Kader bestand aus 13 Spielern des älteren und nur einem einzelnen des jungen Jahrgangs, zusammengesetzt aus Spielern der letztjährigen C2 und C1. Schon damit war klar: Diese Mannschaft bringt nicht nur Talent mit, sondern auch Entwicklungspotenzial. Unterstützt durch die beiden Spieler mit Doppelspielrecht, Max Schubert und Jonas Wessinger von den Vorderpfälzer Luchsen, war das Team personell gut aufgestellt.

Bereits in der Vorbereitung deutete vieles darauf hin, dass in dieser Saison einiges möglich sein würde. Die Jungs überzeugten bei Rasen- und Sandturnieren, zeigten auch beim Swim&Run mit der mB1 eine starke Leistung und arbeiteten trotz urlaubsbedingt oft kleiner Trainingsgruppen intensiv an Technik, Athletik und Spielverständnis. Mit der zusätzlichen Athletikeinheit von Walter Klein wurden wichtige Grundlagen geschaffen, um in der höchsten Spielklasse körperlich bestehen zu können.

Der ungewohnte Modus der neugegründeten Regionalliga Südwest verlangte den Teams von Beginn an alles ab. Zunächst mussten sich die Mannschaften in einer Vierergruppe mit Hin- und Rückspiel beweisen. Gegner der Panther waren der HC Koblenz, der TV Nieder-Olm und die JSG Saarbrücken West. Anschließend wurden alle vier Vorrundengruppen je nach Platzierung neu eingeteilt: Die Erst- und Zweitplatzierten spielten in der Meisterrunde der besten acht Teams weiter, die übrigen Mannschaften in einer zweiten Achtergruppe.

Die HSG erwischte einen soliden Start und holte 3:1 Punkte aus den ersten beiden Spielen. Doch dann folgte in Saarbrücken der erste herbe Rückschlag der Saison: Eine Niederlage mit 14 Toren Unterschied zeigte der Mannschaft deutlich die Härte und Qualität dieser Liga auf. Spätestens nach der Heimniederlage gegen Nieder-Olm war klar, dass im Rückspiel gegen Saarbrücken ein Sieg her musste, um die Tür zur Meisterrunde offen zu halten.

Und genau hier setzte die Mannschaft eines ihrer ersten großen Ausrufezeichen. Gegen den bis dahin gefürchteten Gegner aus dem Saarland gelang zuhause ein viel umjubelter Vier-Tore-Sieg. Dieser Erfolg bedeutete nicht nur Revanche für die deutliche Hinspielniederlage, sondern auch den Einzug als Tabellenführer der Vorrunde in die Meisterrunde der besten acht Teams. Gerade in diesem Moment wurde deutlich, wie schnell und wie gut sich die Jungs im Verlauf der Hinrunde entwickelt hatten.

Auch darüber hinaus setzte die Mannschaft weitere starke Akzente. Zwar musste man in der Meisterrunde gegen Topteams wie das HLZ sowie Mundenheim/Rheingönheim teils unnötig deutliche Niederlagen hinnehmen, doch parallel dazu zeigte das Team im Pfalzgas-Cup erneut seine Qualität. Bereits die souveräne Qualifikation für das Final 4 war ein Erfolg. Im Zwischenrundenturnier gewann die HSG die entscheidenden Spiele und musste sich nur dem Ligakonkurrenten Bodenheim/Budenheim klar geschlagen geben – in einer Partie, in der beide Halbfinalplätze bereits vergeben waren.

Die nächsten echte Highlight folgte dann kurz vor Weihnachten. Im Halbfinale des Pfalzgas-Cups wartete mit Mundenheim/Rheingönheim ein schwerer Gegner. Doch die Panther kamen bestens vorbereitet und mit einem klaren Matchplan ins Spiel. Vor allem Julius Habermehl im Tor erwischte einen starken Tag und nahm dem Gegner viele freie Würfe weg. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zog die HSG ins Finale ein – ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten Zuschauer gerechnet hatten. Auch dort verkaufte sich das Team hervorragend und sicherte der HSG am Ende einen starken zweiten Platz. Im letzten Spiel des Jahres beim späteren Meister aus Budenheim spielten die Panther 40 Minuten auf Augenhöhe, bevor sie sich mit nur 5 Toren Rückstand geschlagen geben mussten. 

Über die gesamte Saison hinweg war eine deutliche Entwicklung zu erkennen – sowohl bei vielen Einzelspielern als auch im Zusammenspiel als Mannschaft. Die Jungs übernahmen mehr Verantwortung, machten spielerisch Fortschritte und lernten, auch in schwierigen Phasen zusammenzustehen. Gleichzeitig zeigte die Saison auch, wo noch Luft nach oben ist: Ein wenig mehr Konstanz, mehr Selbstsicherheit und eine ausgeglichenere Mannschaftsleistung hätten sicher noch zu einem besseren Tabellenplatz führen können. Dies zeigte auch das letzte Saisonspiel gegen die Meister aus Budenheim. Julius, der sich wenige Wochen zuvor eine Verletzung im Oberschenkel zuzog, fehlte sichtlich als Teil des Abwehrverbunds und musste mehr als ein Mal vertreten werden (großes Lob an Joel und Jonas für euren Einsatz!) Trotz zweitem Spiel an einem Wochenende und sichtlich erschöpft von der Saison konnte die Mannschaft die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten, musste am Ende dann aber doch eine deutliche Niederlage einstecken. Das eigentlich letzte Spiel in Vallendar musste dann leider wegen zahlreicher Ausfälle abgesagt werden (dennoch Glückwünsche zum zweiten Tabellenplatz nach Vallendar!). 

Unterm Strich gibt es mit Platz 5 unter 16 Mannschaften keinen Grund, sich zu verstecken.

Viel erreicht, noch mehr Potenzial. Die Spieler des Jahrgangs 2011 haben in dieser Spielzeit sichtbar gelernt, sind gewachsen und haben Verantwortung übernommen. In der kommenden Saison können sie wieder in eine etwas leichtere Rolle schlüpfen – die starken Jungs des 2010er Jahrgangs an ihrer Seite wissend. 

Weibliche A1-Jugend: Überraschung verpasst – Panther unterliegen der Meistermannschaft aus Marpingen

Mit dezimiertem Kader reisten die Panther zum bereits feststehen Meister ins Saarland. Es sollten keine Meister-Geschenke verteilt werden, trotzdem stand am Ende eine knappe 26:24-Niederlage zu Buche.

Die Partie gestaltete sich über die gesamte erste Hälfte sehr ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die deutlich erfahreneren Moskitos. Im Stil einer Meistermannschaft spulten sie ihr Spiel ab und drängen die Panthermädels immer wieder zu Unsauberkeiten im Spiel. Trotzdem blieb man stets in Schlagdistanz und ein unnötiger Gegentreffer mit dem Halbzeitpfiff ließ einen 3-Tore-Rückstand auf dem Tableau erscheinen (18:15).

Durchgang zwei gestaltete die Heimmannschaft zunächst weiterhin souverän, konnte das Ergebnis allerdings erstmal nur halten. Die Panther standen immer besser in der Abwehr und zwangen die Moskitos zu Ballverlusten. Allerdings verpasste man es in dieser Phase eigene Nadelstiche zu setzen und traf leider mehrfach aus günstiger Lage nur das Aluminium. Im Gegenzug war es nur eine Frage der Zeit bis Marpingen dies ausnutzen würde. Somit sahen sich die Panther schlagartig einem 24:16 Rückstand gegenüber. Nach einer Auszeit wurde den Zuschauern dann aber nochmal ordentlicher und ansehnlicher Handball geboten. Mit einem 7:0-Lauf kamen die Panther auf 24:23 wieder heran und hatten sogar die Chance auf den Ausgleich, scheiterten aber leider wie so oft an diesem Tag am gegnerischen Gebälk. Zum Ende hin gingen den Panther dann die Körner aus und man musste sich erhobenen Hauptes geschlagen geben. Mit dieser Niederlage steht auch fest: die Panther beenden die Saison auf einem phänomenalen 3. Platz der Regionalliga!

Herzlichen Glückwunsch nach Marpingen zur verdienten Meisterschaft!

Für die Panther steht der Saisonausklang in eigener Halle vor der Tür. Die zweitplatzierten SF Budenheim gastieren in der Hasslocher Pfalzhalle. Beide Mannschaften werden noch einmal alles in die Schale werfen, auch wenn es nur noch um zwei nicht mehr relevante Punkte gehen wird.

Weibliche C1-Jugend: Zwei Siege als versöhnlicher Saisonabschluss

Eine gemischte Bilanz muss die wC1 für ihre Regionalliga-Runde ziehen. Während das Erreichen der Meisterrunde und auch das Einziehen ins Final Four des PfalzGasCups durchaus tolle Erfolge sind, verhinderten danach die vielen, vielen überwiegend verletzungsbedingten Ausfälle der Leistungsträger ein besseres Abschneiden sowohl in der Meisterrunde als auch beim Final Four. In letzterem stand sogar keine einzige der etablierten Rückraumspieler und keine Torfrau zur Verfügung, so dass der dritte Platz, der allein mit Außen- und Kreisläufern erspielt wurde, auch schon als Erfolg gewertet werden muss.

Auch in den beiden letzten Spielen mussten die Panther weiterhin verletzungsbedingt auf zwei ihrer Haupttorschützen der Vorrunde – Hailey Neumann und Hannah Heichel – verzichten. Dafür konnte Clara Fischer aber beide Spiele mitmischen, und trumpfte in ihrem zumindest vorerst letzten Spiel für die HSG mit 18 Toren gegen Engers richtig groß auf! Mit 39:35 zeigten die Panther-Mädels beim letzten Saisonspiel in der heimischen NKH, dass sie den Rheinländerinnen keineswegs unterlegen sind.

Auch das letzte Auswärtsspiel eine Woche zuvor in Mainz-Bretzenheim entschieden die Panther mit 18:19 hauchdünn, aber keineswegs unverdient, für sich. In beiden Spielen waren Kampfgeist und Einsatzwille aller Spielerinnen enorm, wobei es daran auch in den meisten anderen Spielen nicht gemangelt hatte. Eine Regionalliga-Runde ohne gelernte Torfrau bestreiten zu müssen, ist schon Hypothek genug. Wenn dann aber auch noch mehrere Leistungsträger ausfallen und nahezu kein Spiel in Bestbesetzung bestritten werden kann, wird es schwer. Der Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld tat das aber keinen Abbruch, jeder wusste die Niederlagen richtig einzuordnen und alle entwickelten sich in dieser Runde – bis auf Clara war es für alle die erste Saison auf Regionalliga- Niveau – enorm weiter. Dass die HSG gegen fünf von den sieben Gegnern der Meisterrunde während der Runde auch gewonnen hat, wenn man den PfalzGasCup dazu nimmt, bei dem die Mannschaft in Kirrweiler und Budenheim zumindest nahezu komplett antreten konnte, zeigt, dass sie in der richtigen Klasse war und mit weniger Verletzungspech deutlich mehr als der letztlich 7. Platz drin gewesen wäre. Die Mannschaft bleibt aber bis auf Claras kompletten Wechsel in die B-Jugend-Bundesliga nach Bensheim zusammen und kann nächstes Jahr in der B-Jugend Regionalliga mit hoffentlich weniger Verletzungspech wieder angreifen. (Buchenau)

Männliche B1: 🔴⚫️ Danke für 2025/2026 🔴⚫️

SAISONABSCHLUSS BEIM MEISTER:

Zum Abschluss der Saison ging es für uns am Sonntag noch einmal auswärts zum bereits feststehenden Meister aus Nieder-Olm – An dieser Stelle nochmal Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft.

Das Spiel selbst hatte den typischen Charakter eines letzten Saisonspiels:
Der ganz große Druck war raus, auf beiden Seiten schlichen sich immer wieder Fehler ein.
Wir kamen defensiv nur schwer in die Partie, im Angriff fehlte uns oft die letzte Tiefe. Bis zum 11:10 blieb es ausgeglichen, ehe die Gastgeber eine gute Phase nutzten und sich bis zur Halbzeit auf 16:11 absetzen konnten.

Diesen Rückstand liefen wir lange hinterher. Wir kämpften uns immer wieder heran, kamen beim 25:23 (8 Minuten vor Schluss) noch einmal in Schlagdistanz, mussten dann aber mehr Risiko gehen, ohne Erfolg. Am Ende steht eine 28:33-Niederlage.

ZAHLEN, DATEN, EINORDNUNG:

Und damit ist sie vorbei die Saison 2025/2026. Ein Blick auf die Fakten:
• Platz 3 in der Regionalliga-Meisterrunde
• 20:8 Punkte
• 443:367 Tore

Was steckt dahinter?
Wir haben unser Ziel – Top 3 – erreicht. Wir stellen den besten Angriff der Liga, wissen aber auch, dass in der Abwehr noch Entwicklungspotenzial liegt. Dazu kommt mit dem Pfalzgascup-Sieg 2025 ein echtes Highlight.

Viel wichtiger als Zahlen ist aber das Gefühl: Wir sind als Team gewachsen.

MEHR ALS NUR HANDBALL:

Was diese Saison wirklich ausgemacht hat, lässt sich nicht nur in Tabellen oder Statistiken festhalten.

Es sind Charakter, Einsatz und Bereitschaft, die diese Mannschaft auszeichnen. Es ist der Teamspirit, der uns durch enge Spiele getragen hat. Es ist die Art, wie jeder für den anderen einsteht.

Genau das ist unsere Basis und genau darauf können wir aufbauen.

DANKE!

An dieser Stelle wollen wir einfach nur Danke sagen:

Danke an alle Eltern, Familien und Freunde, die uns über die gesamte Saison unterstützt haben, ob bei Heimspielen, Auswärtsfahrten, Wirtschaftsdiensten, Trikotwäsche, am Zeitnehmertisch oder lautstark von der Tribüne.

Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

AUSBLICK:

Uns hat diese Saison unglaublich viel Spaß gemacht. Jetzt heißt es erstmal:
Abschalten, durchatmen, Akkus aufladen.

Nach Ostern greifen wir wieder an, mit einem klaren Plan und der Überzeugung, dass hier noch lange nicht Schluss ist.

Wir kommen wieder, keine Frage!

Eure mB1

Weibliche A1-Jugend: Kurze Mittagspause bleibt unbestraft – Panther schlagen Trier deutlich

Mit einem 34:26-Sieg über die Mädels von St. Mathias Trier festigen die Panther Platz 3 der Regionalliga. Den Gästen ging vor allem am Ende ordentlich die Puste aus.

Mit bereits einem Spiel in den Knochen, reisten die Gäste aus der Eifel in den Pantherkäfig an und boten den Panthern trotzdem ordentlich Paroli. Trotzdem spielten die Panther ihren Stiefel von Beginn an weitestgehend ordentlich runter und konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen. In Folge stecken die Gäste nicht auf und blieben stetig in Schlagdistanz bis hin zum 18:15 zur Halbzeit. Es fehlte den Panther häufig der letzte Zugriff in der Abwehr, so wie das eigene Torwartspiel. Auf Seiten der Gäste war es vor allem die Torhüterin, die einen höheren Rückstand verhinderte. Hier müssen sich die Panther ordentlich Kritik gefallen lassen.

Dies zog sich im zweiten Durchgang weiter durch, sodass Trier mit einer 4:0-Serie erst ausglich und schlussendlich sogar in Führung gehen konnte (20:21, 21:22). Die folgerichtige Auszeit der HSG sollte den Mittagsschlaf beenden. Mit einem 6:0-Lauf wachten die Panther schlagartig auf und konnten mit dem 27:22 für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Ein weiterer 4:0-Lauf von 28:24 auf 32:24 beendete schlussendlich die Hoffnung der Gäste auf einen Punktgewinn. Am Ende ein verdienter Sieg trotz zwischenzeitlicher Arbeitsverweigerung. Gute Besserung an dieser Stelle nach Trier an Tessa Geibel, die sich in einer Zweikampfaktion unglücklich am Knie verletzte.

Für die Panther geht es nun zum letzten Auswärtsauftritt nach Marpingen zum bereits feststehenden Meister. Die Saarländerinnen werden trotz feststehender Meisterschaft keine Geschenke verteilen, es wird also nochmal eine knackige Aufgabe für die Panther.

Männliche B1: 🔴⚫️ Starkes Derby zum Heimabschluss – 29:20 gegen Friesenheim/Hochdorf 🔴⚫️

Derby zum letzten Heimspiel

Zum Abschluss unserer Heimspiele in dieser Saison stand noch einmal ein echtes Derby auf dem Programm: Gegner war das HLZ Friesenheim/Hochdorf.

Vor einer gut gefüllten Neuen Kreissporthalle in Schifferstadt wollten wir uns für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Auch wenn schon vor der Partie klar war, dass Nieder-Olm nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen ist, war unser Ziel klar:
Das letzte Heimspiel genießen, alles auf der Platte lassen und die zwei Punkte zuhause behalten.

Schwieriger Start, starke Reaktion

Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als ideal. Unser Spiel wirkte zunächst schleppend: Im Angriff fehlten Bewegung und Zielstrebigkeit, dazu kamen einige technische Fehler wie Ballverluste oder Stürmerfouls.

Die Folge: Ein früher 2:5-Rückstand und die erste Auszeit nach acht Minuten.
Diese sollte Wirkung zeigen. Mit deutlich mehr Bewegung im Angriff und schnellen Beinen in der Abwehr drehten wir die Partie innerhalb weniger Minuten. Aus dem 2:6 machten wir eine 7:6-Führung (13. Minute).

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Abwehrreihen arbeiteten intensiv, dazu konnten sich auch die Torhüter mehrfach auszeichnen. Technische Fehler auf beiden Seiten prägten bis dato die Partie – Zur Halbzeit führten wir knapp mit 11:10.

Überragender Start in Halbzeit zwei

Mit viel Tempo, besserer Ballbewegung und klaren Entscheidungen im Angriff setzten wir uns Stück für Stück ab. Aus dem 11:10 machten wir innerhalb weniger Minuten ein 17:12 (33. Minute) – Die Gäste sahen sich zur Auszeit gezwungen.

Getragen von wichtigen Paraden unserer Torhüter lief der Ball nun deutlich flüssiger durch unsere Reihen. Bewegung ohne Ball, das Erkennen von Lücken und konsequente Abschlüsse waren jetzt der Schlüssel.
Und auch die Auszeit der Gäste konnte unseren Lauf nicht stoppen. Wir legten direkt nach und schnürten den nächsten 4:0-Lauf.

Das Ergebnis: 21:12-Führung in der 37. Minute und die nächste Auszeit für Friesenheim/Hochdorf.

Kontrolle bis zum Schluss

Gestützt auf eine weiterhin starke und leidenschaftliche Abwehrarbeit ließen wir in der Folge nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung blieb konstant bei rund neun Toren und wir spielten die Partie konzentriert zu Ende.

Am Ende stand ein 29:20-Heimsieg, der dank einer überragenden zweiten Halbzeit auch in dieser Höhe absolut verdient war.

Fazit: Gelungener Heimabschluss

Ein wirklich gelungener Abschluss unserer Heimspiele, vor einer lautstarken Pantherkulisse und mit einer starken Mannschaftsleistung.

Jetzt wartet noch ein letztes Spiel der Saison: Am kommenden Wochenende geht es zum Meister nach Nieder-Olm.

Die Mission für das Finale der Runde bleibt die gleiche: Spaß haben, alles geben und nochmal einen raushauen.

Eure mB1

Männliche B1: 🔴⚫️ Souveräner Auswärtssieg an der Mosel 🔴⚫️

Auswärtsfahrt nach Vallendar

Am Samstag führte uns der Weg in die Nähe von Koblenz zum HV Vallendar, also Handball mit Moselblick. Trotz der vergleichsweise frühen Anwurfzeit wirkten alle Jungs wach und motiviert, die Stimmung in der Halle war von Beginn an gut.

*Erste Halbzeit: Geduldig ins Spiel finden*

Der Start in die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Bis zum 5:5 in der 12. Minute konnte sich kein Team wirklich absetzen. Unsere Abwehr arbeitete ordentlich und zeigte immer wieder gute Ansätze, während wir im Angriff ein paar Minuten brauchten, um richtig Tempo aufzunehmen.

Mit zunehmender Spielzeit fanden wir jedoch immer besser in unseren Rhythmus. Vor allem defensiv setzten wir unsere neue Spielidee mehrfach sehr gut um und erzwangen schwierige Abschlüsse oder Ballverluste der Gastgeber. Auch im Angriff erspielten wir uns immer wieder klare Wurfchancen. Die Chancenverwertung blieb allerdings noch ein Thema – Sonst hätte die Führung zur Pause wohl schon deutlicher ausfallen können.

So ging es mit einer 12:7-Führung in die Halbzeit – Eine solide erste Hälfte, ohne dass wir dabei schon unser Maximum abrufen mussten.

*Zweite Halbzeit: Mehr Bewegung, mehr Tempo*

Nach der Pause führten wir unser Spiel konsequent fort. Besonders auffällig war jetzt die Bewegung im Angriff: Der Ball lief schneller, die Laufwege wurden klarer und wir fanden immer wieder gute Lösungen gegen die Abwehr der Gastgeber.

Über 23:13 (35. Minute) setzten wir uns Schritt für Schritt weiter ab. Gleichzeitig nutzten wir die Phase, um verschiedene Aufstellungen zu testen, Dinge auszuprobieren und die Spielzeiten im Team gut zu verteilen.

Bei aller Offensivfreude muss man auch anerkennen, dass der Vallendarer Torhüter einen richtig guten Tag erwischt hatte. Immer wieder konnte er klare Würfe entschärfen und mehrere starke Paraden zeigen. Sonst wäre das Ergebnis vermutlich noch einmal deutlich höher ausgefallen – Die 50-Tore-Marke wäre an diesem Tag durchaus in Reichweite gewesen.

*Fazit: Zwei Punkte und ein gelungener Ausflug*

Am Ende steht ein 34:22-Auswärtssieg, der über die gesamten 50 Minuten nie wirklich in Gefahr war. Wir konnten viele Dinge ausprobieren, Spielzeit verteilen und gleichzeitig eine konzentrierte Mannschaftsleistung zeigen.

Unterm Strich also ein gelungener Samstagmittag-Ausflug an die Mosel – Mit zwei Punkten im Gepäck und viel Spaß auf der Platte.

Weibliche A1-Jugend: Eine der besten Saisonleistungen – Panthermädels siegen auswärts in Bretzenheim

Im Duell der Tabellennachbarn reisten die Panther in die Landeshauptstadt. Nur zwei Punkte trennten die beiden Mannschaften. Am Ende des Tages sollten es vier Punkte sein, denn die Panther entschieden die Partie mit einer sehr erwachsenen Leistung deutlich mit 24:31 für sich.

Dabei sah es zu Beginn erstmal gar nicht so aus. Bretzenheim agierte sehr aggressiv in der Abwehr und zerstörte das Positionsspiel der Panther immer wieder nach einigen Pässen. Der Spielfluss wollte so nicht wirklich aufkommen, jedoch stand man in der Abwehr ebenso gut und ließ nur wenige Chancen zu, wodurch die Partie zu Beginn noch sehr torarm daher kam. Mit dem 3:4 in der 9. Minute gingen die Panthermädels zum ersten Mal in Führung und diese sollte man auch nicht mehr abgeben, denn langsam aber sicher lief es auch im Angriff runder und man fand immer wieder die entscheidenden Pässe zur guten Torchance. Man muss sich allerdings selbst den Vorwurf machen, dass man mit den besten Möglichkeiten sehr fahrlässig umging. Mit 10:16 zur Halbzeit war die Partie noch zu offen, um sich zurückzulehnen, man hätte schon deutlich höher führen müssen.

Man stellte sich auf das große Aufbäumen in Durchgang zwei ein, denn man ließ die Tür für die Hauptstädterinnen einen Spalt zu weit offen. Dieses Aufbäumen hielt sich allerdings sehr in Grenzen, einfach weil die Panther die Partie sehr souverän herunterspielten und immer wieder Nadelstiche durch schnelle Konter setzten. So zog man den Gastgeberinnen nach und nach den Stecker. Beim 20:31 in der 54. Minute waren die Gegnerinnen endgültig gebrochen. In Folge konnte man zwar keine eigenen Treffer mehr erzielen, stand am Ende aber mit 24:31 als verdienter Sieger auf dem Feld.

Drei schwere Partien hat man noch vor der Brust. Kommenden Sonntag gastieren die Mädels aus Trier im Schifferstadter Pantherkäfig. Im Hinspiel tat man sich sehr schwer gegen die körperlich robusten Gegnerinnen aus der Eifel. Auch diesmal wird das kein Selbstläufer. Es wird eine ebenso gute Abwehrleistung wie gegen Bretzenheim erforderlich sein, will man die Punkte zu Hause behalten und Platz 3 verteidigen.

Weibliche A1-Jugend: Favoritenrolle erfüllt – Panther überrollen Gekkos

Favoritenrolle erfüllt – Panther überrollen Gekkos

Die Mädels der HSG trumpfen gegen die Gekkos beim zweiten Derby in 3 Tagen auf. Trotz dezimiertem Kader leuchtet am Ende ein verdientes 52:24 auf der Anzeige.

Von Beginn an zeichnete sich die Dominanz der Panther deutlich ab. Mit Ballgewinnen und schnellen Umschaltmomenten schlug es nach und nach im Kasten der Gäste ein. Die Abwehr stand gut und stellte die Gäste vor arge Probleme im Positionsspiel. Lediglich durch Einzelaktionen kamen die Gäste in die Lücken und Torchancen, wobei auch hier die Torhüter glänzen konnten und einige Bälle entschärften. Beim 24:12 zur Halbzeit war die Partie bereits entschieden.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich zur ersten. Während die Gekkos vereinzelt bemühten, kurbelte der Panther-Express das Torverhältnis nach oben. Der 52:24-Endstand war letztendlich auch in der Höhe verdient.

Beim kommenden Auswärtsspiel werden es die Panther allerdings nicht so einfach haben. Man gastiert auswärts bei der TSG Bretzenheim, die Hauptstädterinnen stehen nach Minuspunkten nur 2 Zähler hinter den Panthern. Bereits im Hinspiel zeigten beiden Teams eine sehenswerte Partie mit besserem Ende für die Panther. Auf die Mädels wird ein heißes Pflaster in Mainz warten.

Weibliche A1-Jugend: Punktgewinn im Derby

Mit angeschlagenem Kader entführen die Panther beim Nachholspiel einen Punkt aus dem Hornissennest in Mundenheim. Am Ende trennten sich die Teams mit einem verdienten 35:35.

Die Panther erwischten einen schlechten Start in die Partie. Die Abwehr kam stets einen Schritt zu spät und lud die Ludwigshafenerinnen immer wieder zu leichten Wurfsituationen ein. Im Angriff leistete man sich viele Fehler und brauchte einige Zeit, um den Motor warm zu bekommen. So sah man sich schnell im Hintertreffen und rannte im ersten Durchgang ständig hinterher. Nicht nur aufgrund der krankheitsbedingten Schwächung wirkten die Hornissen schlichtweg frischer im Kopf. So auch in der letzten Situation der 1. Halbzeit, in der die Abwehr einen freien Wurf mit der Pausensirene einschlagen ließ. Trotz schlechter Leistung lag man nur ein Tor zurück (16:15).

Im zweiten Durchgang fanden die Panther dann besser in die Spur und konnten tatsächlich auch in Führung gehen (17:20). In dieser Phase schien man das Spiel an sich zu reißen. Die Abwehr stand gut und zwang die Hornissen zu Halbchanchen, verpasste es allerdings im Angriff beste Chancen zu nutzen und einen ersten Entscheidungsschlag zu setzen. So hielt man die Gastgeberinnen im Spiel, die nach und nach das Spiel wieder ausglichen und schlussendlich drehten. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und wog hin und her. Am Ende sollte es keinen Gewinner verdient haben. Ein letzter Freiwurf der Panther landete im Mundenheimer Block.

Unterm Strich ein Punktgewinn wenn man die Voraussetzungen des Spiels betrachtet, auf der anderen Seite ein Punktverlust, wenn man den letztendlichen Spielverlauf betrachtet.