Weibliche C1-Jugend: Zwei Siege als versöhnlicher Saisonabschluss

Eine gemischte Bilanz muss die wC1 für ihre Regionalliga-Runde ziehen. Während das Erreichen der Meisterrunde und auch das Einziehen ins Final Four des PfalzGasCups durchaus tolle Erfolge sind, verhinderten danach die vielen, vielen überwiegend verletzungsbedingten Ausfälle der Leistungsträger ein besseres Abschneiden sowohl in der Meisterrunde als auch beim Final Four. In letzterem stand sogar keine einzige der etablierten Rückraumspieler und keine Torfrau zur Verfügung, so dass der dritte Platz, der allein mit Außen- und Kreisläufern erspielt wurde, auch schon als Erfolg gewertet werden muss.

Auch in den beiden letzten Spielen mussten die Panther weiterhin verletzungsbedingt auf zwei ihrer Haupttorschützen der Vorrunde – Hailey Neumann und Hannah Heichel – verzichten. Dafür konnte Clara Fischer aber beide Spiele mitmischen, und trumpfte in ihrem zumindest vorerst letzten Spiel für die HSG mit 18 Toren gegen Engers richtig groß auf! Mit 39:35 zeigten die Panther-Mädels beim letzten Saisonspiel in der heimischen NKH, dass sie den Rheinländerinnen keineswegs unterlegen sind.

Auch das letzte Auswärtsspiel eine Woche zuvor in Mainz-Bretzenheim entschieden die Panther mit 18:19 hauchdünn, aber keineswegs unverdient, für sich. In beiden Spielen waren Kampfgeist und Einsatzwille aller Spielerinnen enorm, wobei es daran auch in den meisten anderen Spielen nicht gemangelt hatte. Eine Regionalliga-Runde ohne gelernte Torfrau bestreiten zu müssen, ist schon Hypothek genug. Wenn dann aber auch noch mehrere Leistungsträger ausfallen und nahezu kein Spiel in Bestbesetzung bestritten werden kann, wird es schwer. Der Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld tat das aber keinen Abbruch, jeder wusste die Niederlagen richtig einzuordnen und alle entwickelten sich in dieser Runde – bis auf Clara war es für alle die erste Saison auf Regionalliga- Niveau – enorm weiter. Dass die HSG gegen fünf von den sieben Gegnern der Meisterrunde während der Runde auch gewonnen hat, wenn man den PfalzGasCup dazu nimmt, bei dem die Mannschaft in Kirrweiler und Budenheim zumindest nahezu komplett antreten konnte, zeigt, dass sie in der richtigen Klasse war und mit weniger Verletzungspech deutlich mehr als der letztlich 7. Platz drin gewesen wäre. Die Mannschaft bleibt aber bis auf Claras kompletten Wechsel in die B-Jugend-Bundesliga nach Bensheim zusammen und kann nächstes Jahr in der B-Jugend Regionalliga mit hoffentlich weniger Verletzungspech wieder angreifen. (Buchenau)

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