Männliche B1: Erste Saisonniederlage – Ein Dämpfer zur richtigen Zeit

30:28 bei der JSG Mosel/Ruwer

Am Samstag hat es nun auch uns erwischt:
Im 9. Saisonspiel kassieren wir unsere erste Niederlage und das nach unserer insgesamt schwächsten Leistung der bisherigen Runde. Die 30:28 Auswärtspleite ist zwar vermeidbar, aber in der Summe absolut verdient.

Guter Start und dann der komplette Bruch:

Eigentlich wollten wir den Schwung aus dem deutlichen Sieg der Vorwoche mitnehmen. Und zunächst sah das auch gut aus: Nach acht Minuten führten wir 3:7, waren wach, konzentriert und spielten zielstrebig. Alles deutete darauf hin, dass wir den Faden der letzten Wochen weiterspinnen würden.

Doch dann geschah das, was unser Spiel komplett aus der Bahn warf:
Ein 6:0 Lauf der Gastgeber und mit ihm verloren wir nicht nur die Führung, sondern auch die Kontrolle über unser eigenes Spiel. Dieser Lauf hat uns wohl nachhaltig getroffen und wir fanden bis zum Schluss nicht mehr vollständig in unsere Stabilität zurück.

Immer wieder dran, aber nie drüber:

Auch wenn wir uns kämpferisch nichts vorwerfen lassen können und immer wieder bis auf ein Tor oder sogar den Ausgleich herankommen:
In Führung gehen wir kein einziges Mal mehr.
Es blieb über die gesamte zweite Halbzeit das gleiche Bild. Wir waren dran, aber nicht durchschlagskräftig genug, um das Momentum endgültig zu drehen.

Offensiv zu wenig Überzeugung – Defensiv der letzte Schritt:

Im Angriff taten wir uns gegen die körperlich robuste Deckung der Mosel/Ruwer Jungs schwer. Uns fehlte die Tiefe, die Überzeugung in den Aktionen und an vielen Stellen auch der Mut, klare Entscheidungen zu treffen, trotzdem war die Angriffsleistung ingesamt in Ordnung.

Defensiv waren wir häufig in der Szene, aber eben nicht in der Aktion. Der letzte Schritt, der entscheidende Kontakt, das konsequente Zupacken – genau das, was uns sonst auszeichnet – fehlte zu oft.
Auch mit verschiedenen Formationen und Wechseln fanden wir nie wirklich in unser gewohntes Spiel zurück.

So steht am Ende eine verdiente Auswärtsniederlage, die zwar schmerzt, aber alles andere als ein Beinbruch ist.

Blick nach vorne: Lernen, wachsen, neu starten:

Natürlich tut diese Niederlage weh.
Aber sie wirft uns nicht um.
Im Gegenteil: Sie kommt vielleicht sogar zum richtigen Zeitpunkt!

Wir ziehen unsere Lehren daraus, schärfen unseren Fokus und starten jetzt die nächste Serie. Charakter zeigen heißt nicht, Siege zu feiern, sondern aus Rückschlägen stärker zurückzukommen.

Eure mB1

Weibliche A1-Jugend: Knapper Derbysieg mit irritierendem Spielverlauf

Die Panthermädels wurden ihrer Favoritenrolle am vergangenen Spieltag gerecht und gewannen das Pfalzderby gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim mit 35:34 (21:19). Am Ende knapp, aber verdient.

Von Anfang an nahmen die Panther das Spiel wie erwartet in die Hand. Auch die direkte Einzeldeckung der Gäste brachte wenig Unruhe ins Angriffsspiel der Panther. Im 5 gegen 5 fand man immer wieder riesige Lücken in der Abwehr der Ludwigshafenerinnen und konnte sich zur Mitte der ersten Halbzeit mit 5 Toren absetzen. Die Führung hätte deutlich höher sein können, da man in der Abwehr gut verteidigte und die Gäste immer wieder in schwierige Wurfsituationen zwang, wodurch einige Ballgewinne erzielt werden konnten. Allerdings schlichen sich im Tempospiel nach vorne immer wieder Leichtsinnsfehler ein, sodass die Gäste in Schlagdistanz blieben.

Im zweiten Durchgang verschlief man ganz traditionell die ersten 5 Minuten und sah sich plötzlich 2 Tore in Rückstand. Nach einem kurzen Wachrütteln von der Bank schien der Mittagsschlaf beendet und die Panthermädels fanden wieder in die Spur. Ein 4:0-Lauf zog das Spiel wieder auf die eigene Seite. Diese Führung sollte man nun zwar bis zum Ende nicht mehr abgeben, jedoch verpasste man mehrfach, den Sack zuzumachen, indem man beste Chancen liegen ließ und sich wieder in eigenen Fehler verkünstelte. Die Abwehr stand weiterhin gut, trotzdem landeten immer wieder abgefälschte Bälle im Tor oder man schenkte Ballgewinne durch übermäßige Hektik wieder her. Unterm Strich eine sehr fehlerbehaftete zweite Halbzeit, mit einem letztendlich verdienten Sieg für die Panther.

Am nächsten Spieltag geht es für Panthermädels zum nächsten Spitzenspiel Richtung Landeshauptstadt zu den Sportfreunden Budenheim. Beide Mannschaften rangieren aktuell punktgleich auf Rang 2 und wollen natürlich den Anschluss an die Spitze halten. Ein schweres Auswärtsspiel wartet auf die Panther gegen eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft, die zuhause Favorit ist. Trotzdem wollen die Mädels 60 Minuten Kampf liefern und vielleicht etwas Zählbares entführen.

Weibliche C1-Jugend: Beide Punkte aus Wittlich mitgenommen

Die wC1 hat sich in einem torreichen Spiel mit 35:38 bei der HSG Wittlich durchgesetzt. 35 Minuten lang spielten die Panther-Mädels richtig guten Handball, ließen den Ball gut laufen und spielten Mitspieler frei. So hatten sich die Gäste nach 17 Minuten beim 9:14 verdient mit 5 Toren abgesetzt. In der Folge kassierte man allerdings die erste von insgesamt vier 2-Minuten-Strafen, agierte fortan bis zur Pause deutlich fahriger, einfache Fehler schlichen sich ins Spiel der Pfälzerinnen ein. Die Gastgeberinnen kamen wieder heran, mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit kassierte die HSG Dudenhofen-Schifferstadt den Ausgleich zum 18:18.

Nach der Pause konnte sich Wittlich sogar einen 20:18-Vorsprung erarbeiten, den die Panther-Mädels trotz erneuter Unterzahl aber schon beim 20:20 in der 30. Spielminute egalisierte. Innerhalb von nur 5 Minuten mussten die Pfälzerinnen drei 2-Minuten-Strafen hinnehmen, agierten über eine Minute lang sogar in doppelter Unterzahl auf dem Feld. Der Kampfgeist war aber wieder zurück, die Gäste ließen sich nicht abschütteln, spielten im Angriff konsequent ihre Chancen heraus und gerade die Außenspielerinnen Amy Richter und Lorelei Ponath erwiesen sich als überaus treffsicher. Am Ende belohnten sich die Panther-Mädels für ihr gutes Spiel und konnten mit einem 35:38 Sieg im Gepäck heimfahren.

Das nächste Meisterrunden-Spiel ist erst am 3.12. in Nieder-Olm, davor steht am 29.11. die Zwischenrunde 2 beim PfalzGasCup an. Bei der Zwischenrunde 1 am vergangenen Wochenende hatten sich die Panther-Mädels mit einer ebenfalls starken Leistung gegen Edigheim, Rheinauen und Liga-Rivalen Kirrweiler den Gruppensieg geholt und damit auch wieder Selbstvertrauen für die Meisterrunde getankt.

Weibliche A1-Jugend: Erste Saisonniederlage im Spitzenspiel

Die Serie ist gerissen…nach 7 Siegen in Folge musste sich die wA1 am vergangenen Wochenende gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreien Moskitos aus Marpingen geschlagen geben. Eine verdiente 25:30-Niederlage.

Nach nervösem Beginn und Fehlern auf beiden Seiten entwickelte sich eine hochklassige Partie in der NKH. Marpingen konnte die Fehler der Panther abgeklärt ausnutzen und zog zunächst in Führung davon. Nach einer Korrektur in der Auszeit konnte man kurz vor der Halbzeit den zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstand egalisieren und hatte sogar die Chance in Führung zu gehen. Leider musste man aber mit der Halbzeitsirene den 13:14-Rückstand mit in die Pause nehmen.


Dieser Treffer vor der Pause sollte Wirkung zeigen, denn nach dem Seitenwechsel waren die Panther komplett von der Rolle. Die Moskitos nutzten die Fehler eiskalt und zogen zwischenzeitlich mit 7 Toren davon. Doch die Panthermädels gaben sich nicht auf und konnten sich knapp 10 Minuten vor dem Ende noch einmal auf 3 Tore heranspielen. Die Fehlerquote war allerdings an diesem Tag bei den Panthern höher als bei den Saarländerinnen und so musste man sich am Ende verdient mit 25:30 geschlagen geben.
Unterm Strich eine verdiente Niederlage der jungen Panthermannschaft, die sich gegen die erfahrenen Moskitos phasenweise teuer verkauft haben.


Die Saison geht nun Schlag auf Schlag weiter und bereits am nächsten Spieltag steht mit der JSG Mundenheim/Rheingönheim das nächste Heimspiel und Pfalzderby auf dem Plan. Die Panther gehen aufgrund des Saisonverlaufs als Favorit in die Partie, werden sich aber hüten irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Trotzdem sind die Mädels fest entschlossen, auch das 4. Derby der Saison für sich zu entscheiden und die Punkte im Pantherkäfig zu behalten!

Männliche B1: Eindrucksvoller Auswärtssieg in Offenbach – 19:36!

Souveräner Auftritt gegen unangenehme Deckung:
Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Meisterrunde wollten wir beim TV Offenbach direkt nachlegen. Dass uns dort eine echte Herausforderung erwartete, war allen Beteiligten klar: Die extrem offensive Deckung der Offenbacher hatte uns bereits in der Regionalliga-Qualifikation Anfang Mai vor große Probleme gestellt – Damals gingen wir verdient deutlich als Verlierer vom Feld.

Die Vorgabe für Samstag war deshalb klar: Lange mithalten, stabil bleiben und beweisen, wie sehr wir uns in den vergangenen sechs Monaten weiterentwickelt haben.

Schwierige Trainingswoche – viele Fragezeichen:
Dass dieses Vorhaben eine konzentrierte Trainingswoche verlangte, war allen bewusst. Doch das Konzept, das unsere Trainer ausgearbeitet hatten, wollte zunächst überhaupt nicht funktionieren. Abläufe hakten, Ideen verpufften und die Generalprobe geriet eher ernüchternd.

Aber wie heißt es so schön: Misslingt die Generalprobe, klappt die Premiere umso besser.

Und tatsächlich: Schon in der Kabine am Samstag war zu spüren, dass etwas in der Luft lag. Ruhe, Konzentration, Fokus, aber auch eine gewisse Lockerheit – Die Mischung stimmte.

Frühes Ausrufezeichen:
Der erste Angriff endete noch im Seitenaus, das erste Tor gehörte dem TVO, doch was dann folgte, war ein klares Ausrufezeichen.
Wir waren von Beginn an hellwach, griffig und hochmotiviert. Plötzlich funktionierte unser Angriffskonzept, das unter der Woche noch so wackelig wirkte, wie aus einem Guss. Die Räume hinter der offensiven Abwehr der Gastgeber nutzten wir immer wieder mit klugen Tempoverschärfungen.

Defensiv arbeiteten wir lautstark, laufstark und sehr aufmerksam. Gestützt auf eine überragende Torhüterleistung waren wir kaum zu überwinden. So führten wir nach vier Minuten bereits 1:4.

Beim 4:5 nach sieben Minuten kamen die Gastgeber ein letztes Mal heran, doch danach nahm unser Spiel richtig Fahrt auf.
Der „Panther-Express“ kam in‘s Rollen und sollte bis zur Schlusssirene nicht mehr stoppen.

Im Angriff spielten wir mit Selbstbewusstsein, Tiefe und hohem Tempo. Hinterlaufen, Überlaufen, gelungene Kleingruppenaktionen – Alles funktionierte.
Folgerichtig nahmen wir eine deutliche 12:21-Führung mit in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Fast wie im Rausch:
Doch wir hatten längst nicht genug. Schon in den ersten Aktionen nach dem Seitenwechsel merkte man, dass wir weiter aufs Tempo drücken wollten. Jeder Ballgewinn, jeder Treffer schien Energie freizusetzen, die sofort auf die gesamte Mannschaft übersprang. Über weite Strecken wirkte es, als spielten wir in einem Rausch: Abläufe liefen flüssig, Entscheidungen wurden mit beeindruckender Klarheit getroffen, Bewegungen passten perfekt zueinander.

Im Angriff kombinierten wir geduldiges Aufbauen mit explosiven Aktionen. Kreuzungen, klare Tiefenläufe, stark getimte Übergänge und vermutlich erstmals in dieser Saison nutzten wir unsere Chancen mit beeindruckender Konsequenz.

Defensiv setzten wir den Trend fort, nur noch fokussierter als in der ersten Hälfte. Die Abwehr verschob konsequent, packte zu, half einander und gab dem Gegner kaum Luft. Selbst wenn Offenbach eine Lücke fand, standen unsere Torhüter goldrichtig. Parade reihte sich an Parade und diese Sicherheit übertrug sich spürbar auf das gesamte Team.

Alles griff ineinander, ein Rädchen ins andere. Wir bestimmten Tempo, Intensität und Kontrolle über die komplette zweite Halbzeit hinweg.

So endete das Spiel mit einem deutlichen und vollauf verdienten 19:36-Auswärtserfolg.

Fazit & Ausblick:
Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Das war über weite Strecken nahe an der Perfektion und ausnahmsweise haben auch die Trainer mal nichts zu meckern😉

•   Eine Abwehr, die kaum zu knacken war
•   Torhüter in absoluter Galaform
•   Ein variabler, mutiger und entschlossener Angriff
•   Eine Mannschaft, die 50 Minuten lang voll fokussiert blieb

Ein großes Dankeschön geht an unsere mitgereisten Eltern, Familien und Freunde, die die Halle früh fest in Panther-Hand hatten und uns über die gesamte Partie hinweg lautstark unterstützten. Diese Energie macht einen großen Unterschied und wir spüren sie in jedem Spiel.

Diese Woche ist spielfrei: Kurz durchschnaufen, Akkus laden, Kräfte sammeln.
Am 29.11. geht es weiter bei der JSG Mosel/Ruwer, wo wir diese Leistung gerne bestätigen wollen.

Eure mB1

Männliche B1: Gelungener Start in die Meisterrunde – Starker Auftritt in Mainz

Endlich wieder Spieltag:
Nach fast vierwöchiger Spielpause stand für uns am vergangenen Sonntag das erste Spiel der Regionalliga-Meisterrunde auf dem Programm. Zu Gast waren wir bei der TSG Mainz-Bretzenheim. Der Schwung aus der makellosen Vorrunde sollte mitgenommen werden, um die nächsten Punkte einzufahren. Doch wo man nach einer so langen Pause mitten in der Saison und der Neueinteilung der Liga tatsächlich steht, weiß man nie ganz genau…

Traumstart mit stabiler Abwehr:
Der Beginn verlief dann ganz nach Plan. Von Anfang an standen wir defensiv stabil, arbeiteten engagiert und lautstark zusammen und zwangen die Gastgeber früh zu schwierigen Würfen. Im Angriff spielten wir druckvoll, mit viel Zug in die Tiefe und klarem Konzept. Nach nur fünf Minuten führten wir verdient mit 0:4.

Nach einer Mainzer Auszeit kamen die Gastgeber etwas besser in die Partie, doch unser Vorsprung blieb zunächst konstant bei drei Toren. Dass Mainz beim 8:8 (17. Minute) noch einmal aufschließen konnte, lag weniger an der Abwehr, sondern vielmehr an unserer ausbaufähigen Chancenverwertung und einigen überhasteten Abschlüssen.

Kurz geschwächelt – Stark reagiert:
Umso erfreulicher war es, dass die passende Reaktion schnell kam: Anders als noch in der Vorrunde, fanden wir bei der Chancenverwertung zügig wieder zu unserer klaren Linie zurück und setzten uns beim 8:11 (20. Minute) erneut auf drei Tore ab. Dieser Vorsprung hielt bis zur Halbzeit und beim 12:15 hatten wir das Spiel wieder im Griff.

Zweite Halbzeit – Abwehr als Schlüssel zum Erfolg:
Nach dem Seitenwechsel knüpften wir nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Früh bauten wir den Vorsprung auf fünf Tore aus. Unsere Abwehr war nun das absolute Prunkstück: Beweglich, aufmerksam, zupackend. 

Immer wieder zwangen wir die Gastgeber zu unvorbereiteten Abschlüssen, halfen füreinander aus und verteidigten mit großem Einsatz. Auch unsere Torhüter fügten sich nahtlos ein und entschärften in wichtigen Momenten klare Chancen.

Gestützt auf diese starke Defensivleistung spielten wir im Angriff abgeklärt und variabel. Ohne Hektik, mit gutem Timing und konsequentem Zug zum Tor fanden wir immer wieder Lösungen, auch in wechselnden Aufstellungen. Wir agierten in dieser Phase sehr reif, konzentriert und abgeklärt.

Verdienter Auftaktsieg:
Am Ende stand ein verdienter 21:29 Auswärtssieg – Ein Auftakt, wie man ihn sich nach einer langen Pause nur wünschen kann. Wir zeigen uns konzentriert, defensiv stark und offensiv effektiv.

Ein großes Dankeschön geht an unsere mitgereisten Eltern, Familien und Freunde, die uns lautstark von der Tribüne unterstützt haben. Diese Atmosphäre trägt uns – Zuhause wie auswärts.

Fazit + Ausblick:
Ein rundum gelungener Start in die Meisterrunde: Die Abwehr steht sicher, der Angriff findet Lösungen und die Mannschaft zeigt, dass sie auch nach einer längeren Pause sofort wieder im Rhythmus ist.

Am kommenden Samstag geht es für uns zum TV Offenbach – Wir freuen uns auf die nächste Herausforderung und wieder auf eure Unterstützung von den Rängen! 🔥

Eure mB1

Weibliche A1-Jugend: Heimsieg gegen die Verfolger aus Bretzenheim – wA1 weiter oben auf

Die wA1-Panther konnte ihr Spiel gegen die Verfolger aus Bretzenheim deutlich mit 31:23 (17:10) gewinnen. Erfolgsgarant war vor allem die 1. Halbzeit.

Die Partie begann erwartet ausgeglichen mit einem offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Das Spiel nahm sofort Tempo auf und beide Reihen schenkten sich von Beginn an keinen Zentimeter Hallenboden. Beide Mannschaften konnten die Fehler der jeweils anderen ausnutzen. Beide Abwehrreihen ackerten weg, so viel sie konnten, beide Angriffsreihen zeigten ansehnlichen und hochklassigen Handball. Nach knapp 20 Minuten beim Stand von 11:10 sollten die Gäste dann ihren vorerst letzten Treffer der 1. Halbzeit erzielen. Die Pantherabwehr stand nun robuster und man konnte über Ballgewinne und schnelles Umschalten die Gäste mehr und mehr unter Druck setzen. Im Angriff zog man die Gästeabwehr mit schnellen Ballstaffetten auseinander und konnte immer wieder die Durchbrüche finden. Entscheidend auch zwei gehaltene Siebenmeter auf Seiten der Panther, die die Rheinhessinnen verzweifeln ließen. Tor um Tor konnte man zulegen und führte zur Halbzeit verdient mit 17:10.

Bretzenheim stellte nun die Abwehr zur 2. Halbzeit offensiver um, um die Angriffsreihe der Panther aus dem Tritt zu bringen. Zum Teil galang dies zwar und Bretzenheim konnte immer wieder verkürzen, jedoch kamen die Hauptstädterinnen nicht mehr näher als 4 Tore heran. Die Panthermädels fanden trotz offensiver Abwehr immer wieder Lücken und Chancen, um Nadelstiche zu setzen. Und auch die eigene Abwehr funktionierte weiter sehr gut und weitere zwei gehaltene Siebenmeter sorgten für den endgültigen Entscheidungsschlag. Am Ende ein absolut verdienter Heimsieg gegen eine hochklassige Mannschaft aus Mainz.

Damit ist es angerichtet: am kommenden Spieltag gastieren die Moskitos aus Marpingen in der neuen Kreissporthalle in Schifferstadt. Das Duell der beiden bislang ungeschlagenen Mannschaften der Liga. 14:0 Punkte trifft auf 14:0  Punkte! Mindestens eine Serie wird reißen! Kommt vorbei und unterstützt die Mädels beim Topspiel der Regionalliga!

Weibliche A1-Jugend: Panther-Express rauscht durch Eckbachtal

Die wA1 der Panther lief und schoss sich am Feiertag warm für die kommenden Aufgaben. 23:54 siegte man am Ende im Duell der Gegensätze gegen die HSG Eckbachtal.

In den ersten 10-12 Minuten kamen die Panther nur langsam ins gewohnte Tempospiel und es fehlte der hundertprozentige Zugriff in der Abwehr. Trotzdem führte man direkt mit 3-4 Toren und es war nur eine Frage der Zeit, bis der Motor warmlief. Mit schnellen Umschaltmomenten nach Ballgewinn war die Partie bereits zur Halbzeit mit +14 entschieden (9:23).
Im zweiten Durchgang lief der Motor dann wie geschmiert und die Panther durchschlugen schon nach 47 Minuten die 40-Tore-Marke. Am Ende sollte dann das Plus von 31 Toren und der 23:54-Endstand auf der Tafel leuchten. Mit 12:0 Punkten führt man weiterhin gemeinsam mit den Moskitos aus Marpingen die Tabelle an.

Die Generalprobe für die kommenden Aufgaben ist sehr gut geglückt und nach 3 Auswärtsspielen in Folge dürfen die Panther nun 3 mal zu Hause ran. Zum Beginn der Wochen der Wahrheit gastiert die TSG Mainz-Bretzenheim im Pantherkäfig, die aktuell mit 10:2 Punkten auf Platz 4 in Lauerstellung liegt. Der nächste Härtetest im Kampf um die vorderen Plätze erwartet die Panther-Mädels, die sich über zahlreiche Unterstützung freuen.

Weibliche C1-Jugend: Niederlage zum Auftakt der Meisterrunde

Die wC1 musste sich am ersten Spieltag der Regionalliga-Meisterrunde dem TV Kirrweiler 21:29 geschlagen geben. Mit nur einem Auswechselspieler fürs Feld war an diesem Tag nicht mehr drin, zumal der TV Kirrweiler als Gruppenerster sehr souverän durch die Vorrunde gekommen ist und sicherlich zu den Mitfavoriten um den Meistertitel zählt. Ohne Clara Fischer, die mit der RLP-Auswahl beim Select Cup weilte, fehlten leider auch die Wechselmöglichkeiten im Rückraum, so dass den Panther-Mädels am Ende etwas die Luft ausging und das Ergebnis 3 bis 4 Tore zu hoch ausfiel.

Kampfgeist zeigten die HSG Spielerinnen von Beginn an. Das Hauptproblem war leider erneut die Chancenverwertung, viele freistehende Würfe wurden von Kirrweilers starker Torfrau pariert. Neben den verworfenen Bällen trugen leider auch viele Fehlpässe dazu bei, dass die Panther-Mädels den frühen 5- bis 6-Tore-Rückstand nur halten, aber nicht verkürzen konnten. Einen wirklich guten Tag hatte zudem nur Hailey Neumann erwischt, die mit 12 Toren viel dazu beitrug, dass Kirrweiler lange Zeit noch in Sichtweite blieb.

Am kommenden Samstag, 8.11., um 14.20 Uhr muss die wC1 beim PfalzGasCup erneut gegen Kirrweiler antreten, und auch dann wird nur ein dezimierter Kader zur Verfügung stehen. Weitere Gegner am Samstag sind der TV Edigheim (um 11.40 Uhr) und die wSG Rheinauen (um 12.20 Uhr).Die Mädels freuen sich über Unterstützung und wollen trotz der Ausfälle im Tor und auf dem Feld für das Erreichen der Zwischenrunde 2 beim PfalzGasCup kämpfen.

Männliche C1: Panther schaffen Sprung in die Meisterrunde – 28:24-Heimsieg gegen Saarbrücken

Die männliche C-Jugend der HSG Dudenhofen-Schifferstadt hat es geschafft: Mit einem 28:24 (14:11)-Heimsieg gegen die JSG Saarbrücken-West sicherten sich die Panther den ersten Tabellenplatz und damit, wie bereits die männliche b-Jugend, den Einzug in die Meisterrunde der besten acht Teams der Regionalliga Südwest. Durch die bisherigen Duelle mit dem TV Nieder-Olm (ebenfalls qualifiziert) gehen die Jungs mit 2:2 Punkten in die nächste Runde.

Die Partie begann torlos: Erst nach vier Minuten fiel der erste Treffer – und das für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Panther bereits einige Chancen erarbeitet, die aber noch ungenutzt blieben. Nach sechseinhalb Minuten platzte der Knoten, und die HSG legte mit einem 3:0-Lauf zum 4:1 nach. Eine wache, engagierte Abwehr und schnelles Umschalten prägten die Anfangsphase.

Im Hinspiel hatten die Panther noch große Probleme mit dem starken Eins-gegen-Eins-Spiel der Saarbrücker (18:32-Niederlage), doch diesmal präsentierte sich die Abwehr deutlich zupackender. Über Tempogegenstöße und konzentrierte Abschlüsse erspielte sich die HSG nach elf Minuten ein 7:3.

Doch Saarbrücken gab sich nicht geschlagen: Nach vergebenen Chancen und kleinen Unachtsamkeiten seitens der Gastgeber gelang den Gästen der 8:8-Ausgleich, wenig später sogar die 8:10-Führung. Hier zeigten sich die Fortschritte, die die Jungs in den wenigen Wochen seit Saisostart gemacht haben: nach genommener auszeit in der 18. Minute gelang dank großem Kampfgeist und Nervenstärke ein 6:2 Lauf zum 14:12 Halbzeitstand.

Besonders bemerkenswert: Leistungsträger Hannes Klatz musste kurz vor der Pause verletzt vom Feld und konnte nicht weiterspielen. Doch die Mannschaft rückte zusammen – und die Außen Phineas Nestler und Paul Meyer sprangen in die Bresche. Beide zeigten sich treffsicher vor dem Tor und trafen jeweils 7-mal.

Auch in der Abwehr lief nun fast alles nach Plan: In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte ließ die HSG nur sechs Gegentreffer zu (23:18). Die Auszeit der Gäste in Minute 45 brachte keine Wende – die offensive Deckung der Saarbrücker wurde vom beweglichen Panther-Rückraum clever ausgespielt. Julius Habermehl im Tor hielt in dieser Phase mehrfach stark und sorgte dafür, dass der Sieg trotz einzelner Fehlwürfe nie in Gefahr geriet.

Beim 28:24-Endstand war der Jubel groß: Spieler, Trainer und Fans feierten den verdienten Einzug in die Meisterrunde. Nach kurzer Pause und Neu-Einteilung geht es weiter gegen die besten Teams der Region – darunter auch einige bekannte pfälzer Gesichter aus der Qualifikationsrunde.

Es spielten für die HSG: Paul Meyer (7), Phineas Nestler (7), Hannes Klatz (5), David Schwarzkamp (4), Vincent Worf (3), Max Schubert (1), Jonas Wessinger (1), Paul Englert, Jan Gebert, Julius Habermehl, Jonathan Jakob, Jakob Kurz, Lennard Mattern und Joel Walter.