Klare Verhältnisse vor und nach dem Spiel trotz Krankheitsausfällen. Die wA1-Panther setzen sich zum Start ins neue Jahr deutlich auswärts mit 23:40 bei der TS Rodalben durch.
Von Beginn an drückten die Panther in der ersten Welle aufs Gaspedal und wollten direkt zeigen, wer an diesem Abend die Punkte mit nach Hause nehmen würde. Nach 10 Minuten führte man bereits mit 3:9. Im Folgenden schlichten sich die ersten Leichtsinnsfehler aufgrund der beruhigenden Führung ein, trotzdem baute man die Führung bis zur Pause auf 9 Tore weiter aus, obwohl man immer wieder an der starken Rodalbener Torhüterin scheiterte.
Im zweiten Durchgang fand man dann weiterhin keine Bremse und durchschlug schon nach etwas mehr als 37 Minuten die 30-Tore-Marke. Die Abwehr stand nun auch wieder besser und man konnte noch mehr Ballgewinne verbuchen. Allerdings folgten mit mehr Ballgewinnen auch mehr technische Fehler und Fehlwürfe, sodass man sich am Ende vorwerfen muss, gerade so die 40 Tore auf der Uhr zu haben.
Es folgt direkt die nächste Pause für die Panther, die in 3 Wochen erst zum Spiel antreten. Dann erwartet man zuhause die Mädels der JSG Welling/Bassenheim.
Auch gegen Mainz-Bretzenheim musste sich die wC1 28:33 geschlagen geben, nachdem die Mannschaft zum Jahresauftakt bereits vergangene Woche eine 20:28 Niederlage gegen Wittlich einstecken musste. Das Hinspiel in Wittlich konnte man noch erfolgreich gestalten und den ersten Sieg in der Meisterrunde einfahren. Seitdem ist leider viel passiert, die Mannschaft muss seit Ende November viele Ausfälle wegstecken – zu viele. Da auch Leistungsträger im Rückraum ausfallen, finden sich die Verbliebenen auf teilweise ungewohnten Positionen wieder, das Zusammenspiel, auch mit dem Kreis, das gerade so richtig Fahrt aufgenommen hatte, muss auf neuen Positionen wieder neu erlernt werden. Die schwere Knieverletzung von Hailey Neumann vom Spiel in Nieder-Olm hat die Mannschaft sehr getroffen und wir wünschen ihr weiterhin gute Besserung. Wir freuen uns schon jetzt riesig darauf, wenn Du wieder für die HSG am Ball sein kannst, Hailey!
Nach Spielen ohne Wechselspieler, sogar in Unterzahl oder ohne Torfrau, fehlen der Mannschaft Konstanz und Selbstvertrauen. Eine erfreuliche Nachricht ist aber, dass seit Jahresbeginn Nele Keiner von der wSG Rheinauen die Panther im Rückraum unterstützt. Und Lia Renner aus der D-Jugend hat sich auch bereit erklärt, der Mannschaft im Tor zu helfen. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
In den kommenden Wochen wird es nicht um Ergebnisse gehen, sondern vielmehr darum, dass sich die neu zusammengewürfelte Mannschaft auf ihren teilweise neuen Positionen wieder findet, sich jeder einzelne weiterentwickelt und das Team weiter zusammenwächst.
Nach knapp vierwöchiger Winterpause war es am Samstag endlich wieder soweit. Das neue Jahr startete direkt mit einer echten Standortbestimmung: Im letzten Vorrundenspiel der Meisterrunde empfingen wir den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Nieder-Olm.
Ein Gegner, den wir bestens kannten. Bereits zweimal trafen wir im Pfalzgascup auf die Rheinhessen und beide Begegnungen konnten wir verdient für uns entscheiden. Trotzdem war allen bewusst: Meisterrunde, Ligaspiel, voller Fokus – Das würde ein ganz anderes Brett werden.
Auftakt nach Maß: Wir sind sofort da
Vom ersten Moment an zeigten wir, dass wir die Winterpause intensiv genutzt hatten. Der Ball lief sicher durch unsere Reihen, im Angriff spielten wir ruhig, geduldig und mit hoher Entscheidungsqualität. Defensiv waren wir wach, verschoben konzentriert und halfen uns gegenseitig aus. Dahinter war auf unsere Torhüter Verlass.
Nach zehn Minuten stand es also verdient 6:2 – Ein klares Zeichen!
Auszeit – Bruch im Spiel – Erste Bewährungsprobe:
Eine Auszeit der Gäste stoppte unseren Spielfluss. Wir verloren vorne an Zielstrebigkeit, spielten Angriffe nicht mehr konsequent aus und luden Nieder-Olm zu einfachen Toren ein. Die Rheinhessen nutzten diese Phase eiskalt und kamen Tor um Tor heran. Beim 7:6 (15. Minute) war unser Vorsprung nahezu aufgebraucht – Die erste Delle in unserem Spiel.
Doch wir reagierten reif. Statt hektisch zu werden, besannen wir uns auf unsere Stärken. Kurzes Schütteln, durchatmen und der Ball lief wieder flüssiger, unsere Entscheidungen wurden klarer. Der verdiente Lohn: Eine 14:9-Führung nach 22 Minuten. Zwei unnötige Fehler kurz vor der Pause verhinderten einen noch deutlicheren Vorsprung, sodass wir mit einem 14:11 in die Kabine gingen – Insgesamt eine starke erste Hälfte.
Nieder-Olm dreht auf – Die zweite Delle:
Die zweite Halbzeit begann aus unserer Sicht alles andere als optimal. Nieder-Olm kam wacher, aggressiver und mit deutlich mehr Zugriff aus der Kabine. Vor allem die Rückraumschützen bekamen von uns zu viel Platz und nutzten diesen konsequent. Gleichzeitig schlichen sich bei uns Unsicherheiten im Angriff ein: Ungenaue Pässe, überhastete Abschlüsse, fehlende Tiefe.
Beim 17:19 (33. Minute) schien das Spiel gekippt zu sein – Die zweite Delle des Abends.
Glaube, Geduld und Wille – Der Weg zurück:
Eine Auszeit brachte die nötige Ruhe. Durchatmen. Neu sortieren. Weiterarbeiten. Die Umstellungen griffen nicht sofort, zeigten aber zunehmend Wirkung. Wir kämpften uns Tor um Tor zurück, verkürzten, glichen aus, doch Nieder-Olm blieb lange in Führung.
Der Wendepunkt kam in der 44. Minute: Beim Stand von 26:25 gingen wir endlich wieder in Führung. Entscheidender Faktor war erneut unsere Abwehr, die Angriff um Angriff wacher und griffiger wurde. Wir zwangen den Gegner zu schwierigen Würfen und genau das gab auch unserem Angriff neues Selbstvertrauen. Mit mehr Tempo, Überzeugung und Tiefe spielten wir nun wieder nach vorne.
Schlussphase – Nerven aus Stahl:
Die letzten Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Wir legten vor, Nieder-Olm zog nach. Besonders bemerkenswert: Selbst eine teils doppelte Unterzahl brachte uns nicht aus dem Konzept. Jeder übernahm Verantwortung, jeder war präsent. Wir trafen zum 27:26 und zum 28:27, getragen von der Halle und unserem unbedingten Willen.
90 Sekunden vor Schluss dann der nächste emotionale Höhepunkt: In Unterzahl erzielten wir den viel umjubelten Treffer zum 29:28.
Nieder-Olm bekam noch einmal die Chance. Der vorletzte Wurf segelte über den Doppelblock am Tor vorbei. Ballbesitz – Wir wollten den letzten Angriff herunterspielen, nahmen eine Auszeit, verloren jedoch den Ball und ermöglichen so den Rheinhessen noch einen letzten Wurf zwei Sekunden vor Schluss.
Absolute Stille in der Halle – Der Wurf – Die Parade! – Dann explodiert die Halle! – Gänsehaut – Wir gewinnen 29:28, verdient.
Fazit- Ein Statement zum Jahresauftakt:
Es war das Ergebnis von harter Trainingsarbeit, echtem Teamwork und der Bereitschaft, auch in schwierigen Phasen an sich zu glauben. Es war ein Spiel, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn alle füreinander einstehen.
Ein perfekter Start ins Jahr 2026. Ein Sieg mit Signalwirkung. Ein weiterer Schritt auf unserem Weg.
Einstellung: 404 Not Found Leistung: Syntax Error Punkte: zu Weihnachten verschenkt
Mehr fällt dem Autor zu diesem Spiel nicht ein. Keine Einstellung, kein Biss, absoluter Totalausfall.
Glückwünsche nach Kirn zu einer guten Leistung gegen desolate Panther.
Die wA1-Panther verabschieden sich in die wohlverdiente Pause und überwintern auf Platz 3 der Regionalliga. Die Zeit wird nun genutzt, um Verletzungen/Krankheiten auszukurieren und Fehler zu analysieren. Die Panthermädels wünschen allen Anhängern gesegnete und ruhige Festtage und eine besinnliche Zeit. Wir sehen uns in 2026 hoffentlich wieder alle gesund und fit in den Hallen.
Vergangene Woche war viel los im Training unserer Glückspanther. Gleich drei Unterstützer besuchten unser Training und übergaben uns ihre Spenden. Wir freuen uns riesig über die finanzielle Unterstützung und den Support, den wir für dieses Herzensprojekt bekommen.
Also noch einmal ein großes DANKESCHÖN an jeden einzelnen, der dieses wunderbare Projekt fördert und ermöglicht.
Zum Abschluss des Handballjahres wartete mit dem HLZ Friesenheim/Hochdorf eine echte Herausforderung auf uns. Uns war definitiv bewusst, dass es ein intensives Spiel werden würde und genau das bekamen wir auch zu sehen.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Bis zum 9:9 (16. Minute) ging es hin und her, beide Teams fanden im Angriff immer wieder Lösungen. Defensiv dagegen fehlte der letzte Zugriff. Vor allem wir konnten die Energie und Aggressivität der vergangenen Woche nicht konservieren, waren häufig einen Schritt zu spät und ließen dem Gegner so zu viele Räume. Im Angriff blieben wir dennoch stabil, spielten unseren Ball und kamen regelmäßig zu Torerfolgen.
In der Folge nutzten die Hausherren ihre Chancen etwas konsequenter und setzten sich erstmals mit drei Toren ab (12:9). Wir hielten dagegen, fanden weiter Lösungen im Angriff, konnten den Rückstand jedoch nicht vollständig schließen. So ging es mit einem knappen 16:14-Rückstand in die Halbzeitpause.
Was dann folgte, war eine Reaktion, die für den Charakter dieser Mannschaft spricht. Wie ausgewechselt kamen wir aus der Kabine. Mit deutlich mehr Energie, höherem Tempo und besserem Zugriff in der Abwehr starteten wir einen 5:0-Lauf – Plötzlich waren wir wieder voll da im Spiel. Spätestens ab der 40. Minute war es beim Stand von 27:27 aber erneut ein offener Schlagabtausch.
Nun legte immer wieder ein Team vor, das andere zog nach. Es war ein intensives, umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. Am Ende war es das HLZ, das den letzten Treffer setzen konnte und sich knapp mit 33:32 durchsetzte.
Natürlich ist diese Niederlage zum Jahresabschluss ein Dämpfer, keine Frage. Aber sie wirft uns nicht um. Wir wissen, was wir können und wir wissen auch, woran wir arbeiten müssen. Jetzt heißt es erst einmal abschalten, Luft holen und die Akkus aufladen. Ab Januar gilt der volle Fokus dann wieder uns und unserem Weg.
Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei allen Eltern, Familien, Freunden und Unterstützern bedanken. Eure Unterstützung in 2025, egal in welcher Form, bedeutet uns enorm viel.
Wir wünschen euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! – Wir bauen auch 2026 wieder auf euch🔥
Ungefährdet zogen die wA1-Panther den Tiger n aus der Südpfalz den Zahn. Mit einer konzentrierten Leistung fuhren die Panther einen nie gefährdeten 39:21-Heimsieg ein.
Das Spiel erforderte von Anfang an viel Bedarf an Experimenten. Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle musste die HSG durch ungewohnte Aufstellungen auf dem Feld erstmal kompensieren. Nach anfänglichen Unsicherheiten fanden die Panther dann spätestens nach 10 Minuten auch in ungewohnter Formation in die Spur und schraubte das Ergebnis zwischenzeitlich von 5:4 auf 11:4 nach oben. Die Mannschafte belohnte sich immer wieder mit Ballgewinnen und schnellen Toren für eine stark agierende Abwehr. Die Gäste aus der Südpfalz hatten sichtlich ihr Probleme und produzierten immer wieder technische Fehler. Beim 20:9 zur Halbzeit hatte niemand mehr einen Zweifel daran, dass man die zwei Punkte zu Hause behalten würde. Auch in Halbzeit zwei veränderte sich das Bild nicht. Eine gute antizipierende Abwehr sorgte für etliche Ballgewinne und man hielt trotz deutlicher Führung das Tempo hoch. An diesem Nachmittag alles ein wenig zu schnell für die Gäste. Einzigen Vorwurf den sich die Panther machen müssen, ist der fahrlässige Umgang mit Großchancen. Alles in allem in Halbzeit zwei nur eine Frage der Sieghöhe. Am Ende ein verdienter 39:21-Sieg.
Schon am Dienstag geht es weiter mit dem letzten Spiel des Jahres. Die Panther reisen zu ungewohnter Uhrzeit nach Kirn. Zwar ist die Kadersituation weiterhin angespannt, jedoch sind die Panther klarer Favorit und können mit einem Sieg auf Platz 2 überwintern.
…aber die Panther machten unterm Strich zu viele individuelle Fehler und verlieren am Ende verdient mit 37:30 gegen die SF Budenheim.
Dabei startete man gut in die Partie. Budenheims offensive Abwehr stand teilweise weit offen und die Panthermädels nutzten die Lücken gut, um zu Torerfolgen zu gelangen. Es entwickelte sich das erwartet schnelle Spiel mit überfallartigen Angriffen und einigen Fehlern auf beiden Seiten. Doch nach ausgeglichenem Beginn schlichen sich Mitte der 1. Halbzeit die ersten unnötigen Fehler bei den Panthern ein, was die Rheinhessinnen gnadenlos ausnutzten und man sich in der Folge 5 Tore im Hintertreffen sah. Nach der Auszeit konnte man sich wieder berappeln und den Rückstand bis zur Pause auf 3 Tore reduzieren, muss sich aber selbst vorwerfen, dass es immer noch 3 Tore waren, denn man zwang die Gastgeberinnen durch gute Abwehrarbeit in schwierige Wurfsituationen, verpasste es aber auf der anderen Seite selbst die Angriffe sauber zu Ende zu spielen bzw ließ beste Chancen komplett liegen.
Im zweiten Durchgang das gleiche Bild wie zum Ende der ersten Hälfte: Unnötige Ballverluste ließen die Panthermädels nicht mehr an die Budenheimer herankommen. Man war zwar sogar noch einmal auf 1 Tor ran, konnte aber nicht mehr die nötige Energie aufbringen, das Spiel komplett zu drehen. Zu viel Kraft kostete das Spiel und mit einer 5-Tore-Serie zum 26:19 entschieden die Budenheimer die Partie. Von dieser Wirkungsserie erholten sich die Panthermädels nicht mehr. Beide Mannschaften zeigten am Ende noch ein paar sehenswerte Aktionen und zeigten, warum sie in der Tabelle vorne mit dabei sind. Mit Abpfiff und dem 37:30 stand für die Panther die zweite Saisonniederlage zu Buche – verdient, aber man war keine 7 Tore schlechter.
Die Vorrunde ist beendet und die Panthermädels rangieren mit 16:4 Punkten hinter Marpingen und Budenheim auf einem verdienten 3. Platz. Nach einer zweiwöchigen Pause geht es im Dezember auch schon die Rückrunde. Am 13.12. gastieren die Südpfalztiger zum Rückspiel in der Haßlocher Pfalzhalle. Zwar konnten die Panther das Hinspiel gewinnen, zeigten aber eine ausbaufähige Leistung. Die Panther sind der klare Favorit und wollen die Punkte zu Hause behalten. Dabei soll die Partie definitiv nicht so knapp werden wie noch im Hinspiel und man will die Vormachtstellung in der Pfalz weiter verdeutlichen und ausbauen.
Der Pfalzgascup – Das prestigeträchtigste Jugendturnier im Verband. Jedes Jahr gibt es nur ein Ziel: Ins Final4 einziehen und dort um den Pokal kämpfen. Nach souveränen Auftritten in Vor- und Zwischenrunde standen wir, wie schon im vergangenen Jahr, erneut unter den besten vier Teams…Aber dieses Mal wollten wir mehr.
Schon beim Betreten der Halle in Kandel spürte man die besondere Stimmung. Voll, laut, elektrisierend. Es lag dieser Mix aus Vorfreude und Anspannung in der Luft, der große Tage ausmacht. Und genau so einer sollte es werden!
Halbfinale vs. TuS Dansenberg:
Die frühe Anwurfzeit war uns buchstäblich anzumerken. Die ersten Minuten waren geprägt von einfachen Fehlern, technischen Patzern und ungewohnt wenig Konsequenz. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich bis zum 10:8 (13. Minute) kein Team absetzen konnte.
Doch dann kamen wir langsam ins Rollen und das spürte man. Unsere Abwehr wurde wacher, schneller, emotionaler. Wir kamen besser in die Zweikämpfe, schoben gemeinsam, gewannen Bälle. Dieser positive Ruck übertrug sich direkt auf unser Angriffsspiel. Plötzlich fanden wir Lösungen, spielten mit mehr Überzeugung und Tempo.
Das Resultat: Eine verdiente 17:12-Führung nach 21 Minuten. Alles deutete auf einen souveränen Halbfinalsieg hin…Aber Dansenberg wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Innerhalb weniger Minuten verkürzten sie wieder auf 18:17 und plötzlich steckte das Spiel in einem Nervenkitzel, den wir uns selbst eingebrockt hatten. Ein Halbfinalkrimi, den keiner gebraucht hätte.
Doch genau hier zeigte sich, was uns die letzten Monate so stark gemacht hat: Ruhe. Selbstvertrauen. Reife.
Wir blieben cool, spielten die letzten Minuten abgezockt herunter und sicherten uns mit einem 20:18 Sieg hochverdient das Ticket für‘s Finale. Der erste Schritt war gemacht und die Euphorie im Team spürbar.
Finale vs. TV Nieder-Olm:
Platz 1 der Meisterrunde gegen Platz 2. Kulisse: Beeindruckend. Bedeutung: Riesig.
Schon die ersten Minuten zeigten, dass sich hier zwei absolute Topteams gegenüberstanden – Ein würdiges Endspiel.
Auf das 0:1 antworteten wir mit einem eigenen 3:0-Lauf, nur um kurz darauf selbst drei Treffer in Folge zu kassieren. Es war ein Hin und Her auf höchstem Niveau: Wir über Tempo, Nieder-Olm über clevere Auslösehandlungen.
Bis zum 8:7 (15. Minute) blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Und dann kam die Phase, die dieses Finale entscheiden sollte. Unsere Deckung zündete den Turbo. Beinarbeit, Bereitschaft, Wille – Gänsehaut pur. Wir verteidigten aktiv, emotional, mutig. Jeder Extra-Schritt wurde gegangen, jede Lücke gemeinsam geschlossen. Dazu wichtige Paraden im Tor.
Vorne kombinierten wir schnell und zielstrebig, hatten sowohl im Kleingruppenspiel als auch in den Auslösehandlungen starke Lösungen.
Der Lohn: Ein viel umjubelter 13:9 Halbzeitstand. Die Halle stand Kopf und wir spürten: Da geht heute etwas ganz Großes.
Eine zweite Halbzeit wie im Rausch:
Was dann geschah, war pure Energie. Innerhalb von vier Minuten machten wir aus dem 13:9 eine 18:11-Führung (24. Minute). Wir waren wacher, gieriger, mutiger. Wir wollten diesen Titel und jeder im Team strahlte genau das aus.
Eine Auszeit von Nieder-Olm? Egal. Wir spielten weiter wie aus einem Guss.
Die Deckung blieb überragend, zwang den Gegner zu Würfen, die wir genau so provozieren wollten. Der Angriff spielte mit Tempo, Tiefe und Selbstbewusstsein. Sieben Minuten vor Schluss stand es 25:16 – Der Pokalsieg nahm Gestalt an.
Was dann folgte, waren Momente für die Ewigkeit: Jeder Ballgewinn wurde gefeiert, jeder Treffer bejubelt, jede Parade frenetisch begleitet. Die Pantherfamilie trommelte, sang, brüllte.
Und dann, um 17:16 Uhr, ertönte die Schlusssirene:
PFALZGASCUP-SIEGER 2025!!!
Die Jungs fallen sich in die Arme. Trainer jubeln, kommen aus dem Grinsen nicht mehr heraus und ja, das ein oder andere Auge blieb nicht trocken.
Es war pure Emotion. Es war verdient. Es war der Lohn für harte Monate.
Fazit:
Ein Meilenstein. Ein Statement. Ein Team!
Dieser Titel ist mehr als ein Pokalsieg. Er ist die Bestätigung für die unglaubliche Entwicklung der letzten 2,5 Jahre. Hier wächst etwas zusammen und es ist längst mehr als ein „Projekt“. Es ist eine Mannschaft, die brennt, kämpft, einsteht. Ein Team, das bereit ist, All-In zu gehen.
Man hatte es bereits beim Betreten der Kabine gespürt: Heute geben wir alles. Heute holen wir uns den Pfalzgascup…Und genau das haben die Jungs getan!
Ein riesiger Dank geht an: • Eltern, Familien & Freunde, die die Tribüne in einen Hexenkessel verwandelt haben • wC1 und mC1, die nach ihren Spielen an den Trommeln für unfassbare Stimmung gesorgt haben • Alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben
Endlich wieder Heimspiel! Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Auftritt in der eigenen Halle durften wir am Samstag endlich wieder zuhause ran. Gleichzeitig war es der perfekte Moment, um nach unserer ersten Saisonniederlage eine passende Antwort zu geben – Und die fiel deutlich aus.
Erste Minuten schleppend, dann kommen wir ins Rollen: Die Partie startete etwas zäh: Vallendar traf zweimal, wir brauchten ein paar Angriffe, um in Schwung zu kommen. Doch schon beim 4:4 in der vierten Minute zeichnete sich ab, dass wir langsam die Kontrolle übernehmen.
Ab diesem Zeitpunkt funktionierten die Abläufe immer besser. Unsere Abwehr stellte sich Schritt für Schritt auf die Offensivaktionen der Gäste ein. Wir blieben länger im Zweikampf, schoben aktiver und zwangen Vallendar zunehmend in unangenehme Entscheidungen.
Im Angriff fand der Ball schnell und druckvoll seinen Weg durch die Reihen. Ob durch kluge Kreuzbewegungen, viel Zug zum Tor oder gut getimte Gegenstöße – Wir wurden von Minute zu Minute gefährlicher. So entstand aus einem ausgeglichenen Beginn eine klare 10:5-Führung.
Auch die Auszeit der Gäste stoppte uns nicht. Im Gegenteil: Wir erhöhten die Intensität, spielten weiter mutig nach vorne und hatten das Tempospiel fest im Griff. Mit 23:12 ging es in die Pause – Eine Halbzeit, die kaum Wünsche offenließ.
Nach der Pause – Kontrolliert, breit aufgestellt, konzentriert: Mit einer solchen Führung im Rücken konnten wir in der zweiten Hälfte ein paar Gänge zurückschalten. Jeder im Kader bekam viele Einsatzzeiten, neue Formationen wurden getestet, Abläufe ausprobiert ohne dass ein Bruch entstand.
Die Abwehr blieb aufmerksam und verschob weiterhin sauber und auch unser Torhüter setzte seine starken Paraden aus der ersten Halbzeit fort. Vorne spielten wir geduldig, fanden kluge Lösungen und blieben konsequent im Abschluss.
Am Ende stand ein souveräner 38:25 Heimsieg, der nie in Gefahr geriet.
Fazit & Ausblick: Dieses Spiel war mehr als nur ein Heimsieg: • Wir reagieren stark auf unsere erste Niederlage. • Wir zeigen von Beginn an, wer das Spiel bestimmt. • Wir nutzen den gesamten Kader und bleiben trotzdem stabil. • Punkte 9 und 10 der Meisterrunde sind sicher eingefahren.
Ein rundum gelungener Heimspieltag, der gleichzeitig der Auftakt für ein erfolgreiches Wochenende war!
Eure mB1
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